Schule und was dann?

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Das ist hier die Frage!

Ich selbst wusste nicht wirklich, was für einen Beruf ich nach der Schule lernen sollte. So bin ich weiter auf die nächste Schule gegangen.
Das ist nicht jedermanns Sache, aber für mich war es richtig so und das kann ich auch jetzt noch nach 10 Jahren sagen.

Es gibt so viele Möglichkeiten, die dir nach der Schule offen stehen – vielleicht ist das eher sogar das Problem bei der Entscheidung.

Hier hoffentlich ein paar hilfreiche Schritte im Dschungel der Möglichkeiten:

Erkundige dich über die Wege, die dir mit deinem Abschluss offen stehen

©Kriss Szkurlatowski/Stock.xchng

  • Berufsausbildung, Lehre, direkter Start ins Arbeitsleben
  • Weiterführende Schule
  • Studium
  • Bibelschule
  • Zivildienst, Freiwilliges Jahr
  • Au Pair

Wo liegen deine Fähigkeiten, Begabungen und Interessen?

  • Sozial (für Menschen, mit Menschen – jung, alt…)
  • Wirtschaftlich (Büro, Buchhaltung…)
  • Christlich – missionarisch (Ausland, Gemeinde…)
  • Technisch (Maschinen, Architektur…)
  • Computer und Internet (Programmierung, Design…)
  • Natur (Pflanzen, Tiere…)
  • Chemie/Biologie/Physik (Labor, Entwicklung…)
  • Künstlerisch/Musikalisch/Kreativ
  • Handwerklich
  • Sprachlich
  • Geschichtlich

Was liegt dir? Findest du in den aufgeführten Bereichen zwei, die dir besonders liegen?
Frage auch deine Eltern und Freunde um Rat. Sie kennen dich gut und können vielleicht manche Dinge aus der Erfahrung besser einschätzen und manchmal sehen Andere mehr als man selbst. Suche das Gespräch mit ihnen.

Gehört dein Leben schon Gott? Wenn ja, dann bitte Ihn um Hilfe.

©Rolf Friedrich / Pixelio.de

Frag Ihn, was das Beste ist für dich und was Seine Pläne mit dir sind.
Bitte Ihn um Seine Leitung in deinen Entscheidungen und dann geh mutig vorwärts. Schritt für Schritt. ER wird dich führen, wenn du Seinen Willen tun möchtest, denn es gefällt ihm, wenn wir auf Ihn hören möchten.

„Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.“ Psalm 32,8

Gehört dein Leben noch nicht Gott? Dann solltest du das zuerst klären. Denn ohne Gott macht die beste Ausbildung, das gescheiteste Studium, das größte Engagement keinen Sinn. Lies hier weiter.

Des weiteren können dir auf dem Weg eine Hilfe sein:

  • Beratungslehrer an deiner Schule
  • Arbeitsmarktservice
  • Berufsberatung vom Arbeitsamt
  • Arbeiterkammer

…wie auch immer das in deinem Land genannt wird

Hier bekommst du eine kostenlose persönliche Beratung.
Außerdem helfen spezielle Computer-Programme, Fragebögen und Informationsbroschüren beim Herausfinden deiner Interessen und Möglichkeiten.

Welche Berufe gibt es eigentlich? Welche Ausbildung brauche ich dazu? Wo liegen meine Interessen und Fähigkeiten? Welche Einkommens- und Arbeitsmarktchancen erwarten mich?

Alles Fragen, die beantwortet werden können. Man muss nur wissen wo.

Spezieller Tipp

©Pablo Barrios/Stock.xchng

Nach der Schule ist es manchmal gar nicht so schlecht, ein paar Monate, ein halbes oder ein ganzes Jahr etwas ganz Anderes zu machen.

Das kann einerseits helfen, sich zu orientieren, andererseits bietet es auch praktische Möglichkeiten, nachdem all die Jahre sehr „kopflastig“ waren.

In so einer Gap-Zeit kannst du z.B. verschiedene Praktika machen, einen Missionseinsatz einschieben (Mehr dazu auch unter „Mission possible“), vielleicht in Kombination mit einer Bibelschule oder als Au Pair ins Ausland gehen.

Eine Sache, die ich nur empfehlen kann, ist eine Bibelschule. So viele Jahre werden investiert, um sich zu allgemein zu bilden. Vielleicht ist es ja auch bei dir drin bzw. dran dich in Sachen Bibel zu bilden – für ein halbes, ganzes oder mehrere Jahre?

Es ist nicht so leicht, wenn man einmal im Berufsalltag steht, wieder für ein halbes oder ganzes Jahr auszusteigen. Direkt nach dem Schulabschluss dagegen bietet es sich an.

Eine Zeit im Ausland ist bestimmt auch eine gute Horizonterweiterung.

Links: