Wer bin Ich?

Was antwortest du, wenn jemand fragt, wer du bist? Nennst du deinen Namen? Deinen Beruf? Deinen Status? Bist du Max? Bist du ein Architekt? Bist du ein Friedensstifter? Das sind alles Dinge, du uns ausmachen. Auch in Gottes Wort stehen Antworten auf das “Ich bin“. Jesus hat uns 7 Beispiele gegeben, wer er ist. Diese Woche wollen wir uns 7 „Ich bin-Worte“ anschauen, die auf uns als Kinder Gottes zutreffen.

 

  1. Ich bin jemand, für den Jesus sich interessiert

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Das Gleichnis von den 99 Schafen und das eine verlorene Schaft konnte ich nie ganz begreifen. Wie kann ein Schaf so wertvoll sein, dass der Hirte seine 99 zurücklässt, um das Verlorene zu suchen? Nun, so ist es bei Gott. Seine unermessliche Liebe kann man nicht begreifen. Für ihn sind wir alle die Nummer 1! Lies zum Einstieg dieses Gleichnis und zwei weitere Gleichnisse in Lukas 15,1-24.

 

Jesus möchte dein guter Hirte sein, weil er sich für dich interessiert. Er interessiert sich so sehr für dich, dass er sich Zeit für dich nimmt und dich hört.

Psalm 3,5: Mit lauter Stimme will ich zum Herrn rufen, er wird mir antworten von seinem heiligen Berg.

Denk immer daran, dass du immer und mit allen Dingen zu Jesus kommen darfst! Probiere es doch jetzt gleich aus und verbringe ein wenig Zeit mit ihm.

 

 

  1. Ich bin in Christus und Christus in Mir

In der Bibel steht, dass Gott in uns wohnt und wir Tempel sind (1.Korinther 6,19). Wir können uns das wie mit dem Weißen Haus vorstellen. Bei dem Weißen Haus geht es nicht um die Steine, um den Teppich oder um den Geschirrspüler in der Küche. Das ist nicht das Besondere. Das, was das Weiße Haus ausmacht, ist was er repräsentiert. Es ist der Wohnsitz und Arbeitsplatz eines der

Matt H. Wade, Wikipedia

mächtigsten Männer der Welt. So ist es auch bei dir. Du bist das Haus von Jesus Christus. Du darfst ihn repräsentieren! Lies dazu Galater 2,19-20 und Epheser 3,14-20.

 

Was macht es für einen Unterschied, wenn Jesus Christus, der Sohn Gottes, in einem Menschen lebt?

Jesus sagt er ist die Auferstehung und das Leben. Dieser Jesus lebt ihn dir. Wenn du betest, ist Jesus da. Wenn du Angst hast, ist Jesus da. Wenn du in Not bist, ist Jesus da. Denn er hat einen Platz in deinem Herzen! Danke ihn doch heute dafür.

 

 

  1. Ich bin vergänglich und doch leb ich ewig

 

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Auf Beerdigungen hört man oft die Redewendung „Erde zu Erde, Asche zu Asche, Staub zu Staub“. Und so ist es auch bei uns Menschen, irgendwann kehren wir zurück zum Staub der Erde. Unsere Zeit ist begrenzt. Doch so ist es nicht bei Gott. Er ist ewig. Und als seine Kinder dürfen wir eines Tages unser zeitlich begrenztes Leben ablegen und ewiges anziehen! Unsere Zelte werden abgebrochen und Häuser gebaut. Schau hierzu in Psalm 103, 14-19 und 2.Korinther 5,1-10.

 

Jesus, als die Tür, hat uns den Weg zur Unvergänglichkeit geöffnet. Gott hat für alles vorgesorgt. Auch wenn unser jetziger Körper irgendwann wie eine Rosine schrumpelig wird und mehr und mehr zerfällt, hat Gott im Himmel etwas Ewiges für uns. Was hat Gott uns aber schon jetzt als Anzahlung gegeben (2. Kor. 5,5)?

Lies noch einmal Vers 9, wie kannst du das heute umsetzen?

 

 

4. Ich bin geliebt

 

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Letzte Woche ging es um die Liebe (definiert nach 1.Korinther 13). Und mit dieser Liebe darfst du dich von Gott geliebt wissen! Wir alle wissen, was in Johannes 3,16 steht. Doch weil es so eine gigantische Aussage ist, hier nochmal in einer Übersetzung, die unbekannter ist.

 

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn hingegeben hat, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben. (Menge Übersetzung)

In seinem Gebet vor seiner Verhaftung zeigt Jesus noch einmal deutlich, wie sehr er dich und mich liebt. Lies dieses Gebet für dich in Johannes 17,20-26 nach.

Wie sehr liebt Gott dich (Vers 23)?

Auch wenn du dich nicht immer geliebt fühlt, ändert es nichts an der Tatsache, dass Gott einem so unendlich liebt, wie er Jesus liebt. Diese Liebe sollte auch Spuren in unserem Leben hinterlassen. Lies zum Abschluss 1.Johannes 4,7-12.

 

 

  1. Ich bin ich

 

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Warum hat Gott mich erschaffen? Unter den 7,6 Milliarden Menschen bin ich doch nur ein Staubkorn. So mag man vielleicht denken, aber Gott denkt so nicht über dich. Er hat dich mit Sinn erfüllt, dich einzigartig gemacht und für dich einen Plan. Jesus sagt, er ist der Weinstock und wir die Reben. Reben sind kein Unkraut. Sie haben einen Sinn, geben Frucht und wachsen. In Epheser 3,1-13 weiht uns Paulus in ein Geheimnis ein. Schau nach, was für eins es ist!

 

Paulus hat eine wundervolle und wichtige Aufgabe von Gott bekommen. Dabei würde man meinen, dass Gott ihn als allerletztes für so einen Plan auswählt. Doch Gott ist anders. Er möchte auch dich in seinem großen Plan miteinbeziehen. Du kannst mit deinen Eigenschaften, deinem Talent, deinem Ich Gott ehren und dienen. Keiner ist zu gering für ihn!

Lies zum Abschluss Epheser 2,10. Wo und wie kannst du das heute umsetzen?

 

 

  1. Ich bin wertvoll

 

By David Shankbone – wikipedia english

Julia Roberts hat sich ihr Lächeln für knapp 22 Millionen Dollar versichern lassen und Mariah Carey ihre Beine für 1 Millarde Dollar! Macht sie das wertvoll? Für einen Geldbeutel schon, aber nicht vor Gott. Vor Gott zählt weder Rang noch Name oder der Preis des Lächelns. Für ihn sind wir auch ohne so eine Versicherung wertvoll. Lies dazu Psalm 139,1-16.

 

Stell dir vor, du bist es wert, dass Gott ein Buch über dein Leben festhält. Du bist es wert, dass Jesus für dich auf die Erde kam. Was sieht Gott, wenn er dich anschaut? (1.Johannes 3,1.  Galater 4,7. 2.Korinther 5,17. …)

Es gibt ein Lied da heißt es, dass Gott keine Fehler macht. Und daher ist auch niemand von uns ein Fehler. Wir sind alle ein Gedanke Gottes und ein genialer noch dazu 😉. Wie kannst du heute Danke dafür sagen?

 

 

  1. Ich bin gerettet

 

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Am ersten Tag haben wir von dem verlorenen Schaf gelesen, von der verlorenen Grosche und vom verlorenen Sohn. Das sind alles Gleichnisse vom Verloren-sein. Doch das Beste daran ist, das jemand all diese Dinge sucht. Gott ist ein suchender Gott, der das verlorene finden und retten will. So war es schon bei Adam und so ist es auch bei dir.

 

1.Mose 3,9: Und Gott, der HERR, rief den Menschen und sprach zu ihm: Wo bist du?

Was es bedeutet, von Gott gefunden und gerettet worden zu sein, können wir in Epheser 2 lesen.

Beim gerettet sein geht es nicht nur darum, nicht mehr in der Gefahr zu stehen. Es geht bei Gott um viel mehr. Wem sind wir dadurch nahe geworden (V.13+ 18)? Wo ist unser neues Bürgerrecht (V.19)?

Jesus hat gesagt, er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Und das alles hat es möglich gemacht, dass du gerettet bist. Wenn du heute ein Kreuz siehst, dann danke doch Jesus für die Rettung!