Mein Spaziergang mit Jesus

priscilla-du-preez/unsplash.com

Christus in mir.

Warum fällt es mir schwer zu vergeben?

Wie komm ich in der Heiligung weiter vorwärts?

Warum kämpfe ich immer wieder mit meinem Stolz?

Wie kann es sein, dass ich so wenig Hunger nach dem Wort des Lebens verspüre?

Woher kommt die Eifersucht?

Wann kann ich endlich zur verheißenen Ruhe kommen?

Weshalb muss ich wieder und wieder zum Beten ermutigt werden?

Warum bin ich so streitsüchtig?

Wodurch kommt die Gleichgültigkeit in mir hoch?

Wie kann ich ohne festhalten mein Geld für den Herrn hergeben?

Warum lasse ich mir meine Zeit immer stehlen?

Woher kommen die Sorgen in meinen Gedanken?

Wodurch werde ich für Gott und andere taub?

Warum muss ich mich zur Freude zwingen?

Wieso verliere ich das Kreuz aus den Augen?

 

Christus in mir?

Ich kann anderen nicht vergeben, weil ich mir selber nicht vergeben kann.

Ich bleibe stehen, weil ich mein altes Leben bedaure.

Ich kämpfe mit mir, weil der alte Mensch noch sein Echo hören lässt.

Ich bin gesättigt, weil ich mich mit anderem abfüllen lasse.

Ich verspüre Sehnsucht, weil die Versuchung immer wieder anklopft.

Ich kehre nicht in die Ruhe ein, weil ich mich so darin abmühe.

Ich muss zum Beten ermutigt werden, weil ich keine Gewohnheit habe.

Ich lasse mich angreifen, weil eine alte Wunde aufgekratzt wird.

Ich sehe keine Not, weil meine Augen davor verschlossen sind.

Ich kann nicht geben, weil es mein Schatz ist.

Ich verschenke Zeit, weil ich sie nicht wertschätze.

Ich trage Sorgen, weil ich nicht vertrauen will.

Ich bin taub, weil ich kein Verlangen habe.

Ich muss mein Herz fröhlich stimmen, weil ich die Verheißungen nicht sehe.

Ich sehe das Kreuz nicht, weil ich ihm meinen Rücken zugekehrt habe.

 

Christus in mir!

Ein Wunder, eine Offenbarung muss mein Leben durchdringen.

Liegt es nicht in Christus, den Höchsten aller Namen?

Mein Heiland ist er! Mein Herr ist er!

Meine Geschichte endet dort, wo sie mit Christus beginnt:

Ich bin mit Christus gekreuzigt und nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir.

Die Vergangenheit ist begraben und ein neuer Mensch lebt nun vor dem Angesicht Gottes.

Altes wird ausgezogen, neues wird angezogen.

Die Hoffnung ist nicht mehr schwarz-weiß, sie hat Farbe bekommen.

Der Glaube ist meine Zuversicht.

Das Kreuz ist mein Anker, denn dort ist mein Zentrum.

Die Auferstehung ist mein Leben, denn Christus schenkt sie mir.

Ich warte nicht auf den Himmel, denn ich schaue Christus jetzt schon.

Das Wort ist lebendig, weil es in mir lebt.

Das Gebet ist meine Muttersprache, denn hier spreche ich mit meinem Schöpfer.

Christus, Christus, Christus.

Du bist das Wort. Du in mir machst es wörtlich.

Du lebst die Beziehung zum Vater. Du in mir machst es möglich.

Du malst die Hoffnung. Du in mir füllst sie aus.

Du gibst die Ruhe. Du in mir findest den Raum.

Du stehst neben der Zeit. Du in mir machst alles wertvoll.

Du zerschlägst die Sorgen. Du in mir rufst das Vertrauen.

Du verbindest die Not. Du in mir heilst Wunden.

Du ertrugst den Spott. Du in mir verbreitest Frieden.

Du zeigst Vergebung. Du in mir hast vergeben.

Du besiegtest die Schlange. Du in mir zertrittst die Last.

Du bist erhoben in Heiligkeit. Du in mir gibst die Nähe.

Du siehst den Vater. Du in mir richtest den Blick nach oben.

Nun frag ich nicht mehr: Warum, wieso und woher?

Denn die Antwort bist du, du in mir!

Christus lebt in mir!