Jesus, unser Vorbild

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Lionel Messi kann ein Vorbild für Fußballspieler sein, bei Modefragen schauen wir auf die H&M Models und wenn’s um Erfolg geht, dann stehen Bill Gates und Mark Zuckerberg ganz oben auf der Vorbilder-Liste. Doch wer kann uns ein Vorbild für das LEBEN sein? Wer ist so vorbildlich in seinem Leben, dass es für uns eine Vorlage sein kann? Mit allem drum und dran: Wie gehe ich mit meinen Mitmenschen um? Wie gehe ich der Versuchung aus dem Weg? Wie soll mein Charakter aussehen?  Vielleicht Jesus? Aber warum und wie Jesus uns ein Vorbild fürs LEBEN sein kann, werden wir diese Woche herausfinden.

 

Day 1: Der Menschenveränderer

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Vorbilder wirken sich entweder positiv oder negativ auf unser Leben aus. Daher ist es wichtig, wen wir uns als Vorbild aussuchen. Ist es der Fußballspieler, der zwar super mit dem Ball umgehen kann aber überhaupt nicht mit Frauen und dazu auch noch bei Geldfragen betrügt? Schauen wir uns an, wie Jesus die Menschen um sich herum verändert: Lukas 19,1-10.

Zu was für einen Mann ließ sich Jesus einladen? Wie reagierte Zachäus auf Jesus‘ Aufforderung? Welchen Einfluss hatte Jesus auf Zachäus durch dieses Zusammentreffen?

Jesus verändere auf einen Schlag das Leben von Zachäus! Was für eine Macht seine Gegenwart doch hat. Zachäus hat an Jesus gesehen, was Buße heißt und handelte danach. Das können wir auch tun. Wenn wir uns mit Jesus beschäftigen, lernen wir immer mehr dazu und sehen, wo wir noch etwas Veränderung brauchen.

 

 

Day 2: Fangfragen

Was sollen wir tun, wenn Arbeitskollegen oder Schulkameraden unseren Glauben herausfordern? Kennen wir es nicht alle, dass uns die Worte und Argumente zum schlechtesten Zeitpunkt ausgehen? Manchmal fallen uns später dann tausend gute Sätze ein, die wir dem Gegenüber hätten sagen können. Wie ging Jesus mit solchen Momenten um? Schauen wir uns an, wie Jesus mit zwei Fragen umging, die ihm als Falle gestellt wurden: Matthäus 22,15-33.

Zur ersten Frage: Gibt Jesus sofort die Antwort auf eine Frage? Wie antwortet Jesus: Mit einer Gegenfrage oder direkt?

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Zur zweiten Frage: Worauf beruft sich Jesus bei seiner Antwort? Wie reagieren die Leute auf Jesu Antwort?

Auch wenn wir unser Gegenüber bei Diskussionen nicht überzeugen müssen, wir dürfen wissen, dass Gott uns Weisheit schenkt. Siehe Lukas 21,15 und Jakobus 1,5:

„Denn ich werde euch Mund und Weisheit geben, der alle eure Widersacher nicht werden widerstehen oder widersprechen können.“

„Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der allen willig gibt und keine Vorwürfe macht, und sie wird ihm gegeben werden.“

 

 

Day 3: Verführerische Kulisse

Gestern haben wir gesehen, wie Jesus auf Fangfragen reagiert hat. Solche Fragen können uns zur Anfechtung im Glauben werden. Aber wir erleben auch anders Anfechtung. Der Teufel ist ein Experte in Sachen Verführung. Auch hier können wir von Jesus lernen, wie wir damit umgehen können: Lukas 4,1-13.

In welchem Zustand war Jesus, als der Teufel ihn herausforderte? Welchen Preis hätte Jesus zahlen müssen, wenn er sich auf die Versuchung eingelassen hätte? Auf welcher Grundlage konnte er der Versuchung aus dem Weg gehen?

Wir dürfen uns hier wiedermal ein Vorbild von Jesus nehmen. Wenn die Sünde wieder um die Ecke schaut, dann lohnt sich ein Blick in Gottes Wort um dem entgegen zu treten.

 

 

Day 4: Führen, um zu dienen

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Wer hätte nicht gern so einen Chef wie Stromberg? Niemand. Denn dieser fiktive Charakter ist gegenüber seinen Kollegen egozentrisch, manipulativ und unsozial. Er wäre in Bezug auf das Verhalten gegenüber seinen Mitmenschen ein sehr schlechtes Vorbild. Jesus dagegen ist in Bezug auf seine Freunde und Jünger außergewöhnlich anders. In Johannes 13,1-20 können wir nachlesen, wie anders er war.

Was tat Jesus für seine Jünger? Warum wollte Petrus nicht, dass Jesus seine Füße wäscht? Wozu ruft Jesus seine Jünger dann auf?

Was können wir hier von Jesus lernen? Wir können lernen, das, egal wem ich gegenüberstehe und in welcher Position ich mich befinde, Demut eine Rolle spielt. So wie Jesus mit seinen Freunden und seinem Feind (Judas) umging, ist sehr vorbildlich.

 

 

Day 5: Doppelmoral

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Hey! Für so eine Lüge muss er bestraft werden“, sagte der Mörder, der seine Tat bestritt. Das ist ein Beispiel für eine Doppelmoral. Das Fingerzeigen auf andere, wobei drei Finger der Hand auf einem zurückzeigen. Oder wie die Bibel sagen würde: Den Splitter im anderen Auge sehen, aber den eigenen Balken im Auge übersehen. Wie sollen wir nun mit dem Splitter im Auge unseres Nächsten umgehen, wobei wir doch selber einen Balken im Auge haben? Jesus zeigt dies eindrücklich in Johannes 8,1-11.

Was war der Splitter? Was war der Balken im Auge der Ankläger? Wie hat Jesus die Situation gelöst?

Auch hier können wir uns Jesus als Vorbild nehmen. Jetzt bei Day 5 fällt auf, dass Jesus immer anderes handelt, als man erwartet. Er entspricht nicht der Norm, sondern Gottes guten Willen.

 

 

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Day 6: Mitleid

Man sieht immer wieder Millionäre, die etwas von ihrem Geld spenden und dabei nett in die Kamera lächeln, während sie neben einem Waisenkind sitzen. Wir wissen nicht inwiefern sie ihr Mitgefühl Ausdruck verleihen, weil es ihrem Image guttut oder ob sie es tun, weil sie wirklich Mitleid haben. Auch Jesus hat Mitleid gezeigt, aber bei ihm war es eine Lebenseinstellung. In Matthäus 14,13-21 sehen wir, wie das zum Beispiel aussah.

Wie brachte Jesus sein Mitleid zum Ausdruck? Wie sind seine Jünger damit umgegangen?

Nun laufen uns keine Tausend Menschen hinterher, denen wir helfen können. Aber es gibt bestimmt einen in unserer Umgebung, der unser Entgegenkommen brauchen könnte. Lasst uns wie Jesus die Augen nicht verschließen und für andere da sein.

 

 

Day 7: Vergebend

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Rache ist eins der meisten Mordmotive in Hollywoodfilmen und auch im wahren Leben. Gott sagt aber, dass nicht wir rächen sollen, sondern das er es tun wird. Wir sollen das Böse mit dem Guten überwinden (Römer 12,19-21). Auch hier ist Jesus das größte Vorbild: Lukas 23,33-43.

Warum soll Gott den Menschen vergeben, die Jesus kreuzigen? Warum möchte Gott, dass wir das Böse mit dem Gutem überwinden?

Schon in der Apostelgeschichte lesen wir von Stephanus, der genau das gleiche im Angesicht des Todes über seine Feinde gesagt hat. Er hat sich Jesus als Vorbild genommen, so wurde er zum Vorbild für andere. Unteranderem für uns! Lasst auch uns zum Vorbild für andere werden, in dem wir uns Jesus als Vorbild fürs Leben nehmen!