Tierische Vorbilder IV

Egal ob Gorilla, Chamäleon, Zebra, Kondor oder Schaf – auch von Tieren können wir bestimmte Dinge lernen. Diese Woche werden wir uns noch ein letztes Mal sieben Tiere herausgreifen und näher unter die Lupe nehmen. Dabei werden wir vor allem eher unbekanntere Tiere nehmen und schauen, wo sie uns Vorbilder sind.

 

Day 1: Der Wombat

Der Wombat ist ein Beuteltier und lebt wie die Kängurus in Australien. Allerdings hüpft er nicht auf der Oberfläche herum, sondern ist eher unter der Erde zu finden. Der Wombat lebt nämlich in selbstgebauten Erdbauten, die bis zu 50cm breit und 30m lang sein können. Leider sind diese Bauten oft sehr nah an der Oberfläche gebaut, so dass immer wieder Tiere und Menschen in sie hineintreten. Nicht selten kommt es dabei zu Verletzungen.

Obwohl wir keine Erdbauten graben, können wir auch wir andere verletzen. Dabei spielt oft auch unser Mund eine große Rolle. Lies dazu einmal 1.Korinther10,32-33.

Wie können wir anderen zu einer Stolperfalle werden (33)? Woran können wir sie hindern?

Als Christen haben wir eine sehr große Verantwortung. Durch unser Leben können wir verhindern, dass andere sich mit dem Glauben beschäftigen. Allerdings können wir aber auch gerade durch unser Reden und Handeln Jesus sichtbar machen und anderen ein Zeugnis sein. Überlege dir diese Woche ganz praktisch eine Sache, wie du für deine Mitmenschen ein Zeugnis von Jesus sein kannst.

 

Day 2: Der Aguti

Der Aguti ist vor allem im Dschungel und den Wäldern Südamerikas zu finden. Ihn kennzeichnet eine sehr praktische Eigenschaft. Immer wenn sich ein Aguti überrascht oder bedroht fühlt, rennt er davon. Agutis sind nämlich sehr scheue Tiere. Deswegen haben sie auch verschiedene Trampelpfade, um bei Gefahr die Flucht zu ergreifen und schneller voranzukommen.

Auch wir kommen immer einmal wieder in gefährliche Situationen. Gerade in unserem geistlichen Leben gibt es viele Dinge, die uns vom Guten abhalten wollen. Lies dazu einmal die Bibelstellen aus 1.Korinther 10,13 und Jakobus 1,13-17.

Wodurch bringen wir uns in Gefahr? Warum kann es niemals Gottes Schuld sein, wenn wir eine Gefahr nicht überwinden können und leiden müssen? Welche ermutigende Zusage von Gott dürfen wir diesbezüglich haben?

Wenn wir uns an Gott halten, brauchen wir keine Angst zu haben. Allerdings bedeutet das nicht, dass wir leichtsinnig sein dürfen. Ganz im Gegenteil. Lies zum Schluss noch den Vers aus 1.Korinther 6,18. Überlege dir deinen ganz persönlichen Notfallplan, damit du gerüstet bist, wenn Gefahr kommt.

 

Day 3: Das Buschbaby

Das Buschbaby hat Augen wie ein Baby und schaut selbst als Erwachsenes immer noch so aus. Doch seinen Namen hat es daher nicht. Als Forscher das Tier zum ersten Mal hörten, verwechselten sie die Laute tatsächlich mit denen eines menschlichen Babys. Das Buschbaby schaut nämlich nicht nur so aus, es hört sich auch so an.

Es gibt Momente im Leben, da wünschen wir uns wieder ganz Kind zu sein. Doch gerade im Leben als Christ spielen Wachstum und Veränderung eine große Rolle. Lies dazu Epheser 4,15.

Warum sollen wir keine „Unmündige“ mehr sein? Was ist die Gefahr dabei? Was sollen wir stattdessen tun und wie können wir das z.B. erreichen?

Um die Wahrheit zu reden, müssen wir diese erst kennen. Was kannst du persönlich tun, um Gottes Wort immer besser zu verstehen? Nimm die Bibel ernst und wachse im Glauben, in dem du Gottes Wahrheiten immer mehr erkennst und sie auch weitergibst.

 

Day 4: Das Frettchen

Wer die beiden Frettchen Crash und Eddie aus Ice Age kennt, der wird sich nicht wundern, dass Frettchen besonders lebhafte Tiere sind. Sie besitzen sehr viel Energie und sind auch wegen ihrer Art bekannt, wie sie sich bewegen. Es wirkt, als ob das Frettchen ständig zum Tanzen aufgelegt wäre. Purzelbäume, Sprünge und Drehungen stehen bei dem stets vergnügten Frettchen auf der Tagesordnung.

Wusstest du, dass auch wir jeden Grund zum tanzen und feiern haben? Neugierig? Dann lies einmal Psalm 28,7-9.

Der Psalmist jubelt über Gott. Was ist der Grund dafür? Als was wird Gott hier bezeichnet und was nennt der Schreiber als Ursache dafür, dass ihm geholfen wurde.

Wir können Gott vertrauen, weil er uns sicher nie im Stich lassen wird. Auch wenn wir in schweren Zeiten vielleicht nicht darüber jubeln, so gibt uns diese Zuversicht zumindest Ruhe und Freude in unser Herz. Denke heute einmal bewusst darüber nach, wo Gott sich als deine Stärke und Schild erwiesen hat. Lobe und preise Gott. Wenn du willst kannst du dabei auch vor Freude in die Luft springen oder in deinem Zimmer herumtanzen. Entscheidend ist: gib Gott die Ehre!

 

Day 5: Der Biber

Wenn man an einen Biber denkt, dann hat man meistens auch vor Augen wie er gerade an seinem Bau arbeitet. Tatsächlich sind die Biber überaus fleißige Tiere. Ihre Dämme können einige Jahre halten. Doch egal wie hart sie auch arbeiten, die Biber legen immer eine Pause ein. Gerade an warmen Tagen ruhen sie sich meistens am Mittag aus, um genügend Kraft für den restlichen Tag zu haben. Nur so können sie Großes schaffen.

Auch wir werden in der Bibel aufgerufen fleißig zu sein. Aber ebenso werden wir auch dazu aufgefordert, Pausen zu machen. Lies dazu einmal 2.Mose 20,8-11.

Gott selbst sagt in einem seiner Gebote, dass der Mensch sich eine Ruhezeit in der Woche nehmen soll. Nimmst du das ernst? Was tust du an deinem Ruhetag?

Oft haben wir den Eindruck, dass wir durch unseren Alltag kaum Zeit für Gott oder geistliche Dinge haben. Doch Gott möchte, dass wir uns Pausen nehmen und vor allem auch Zeit mit ihm verbringen. Schau dir einmal folgendes Video an. Es kann dir helfen deine Zeit so einzuteilen, dass du zur Ruhe kommst und trotzdem viel schaffen kannst.

 

Day 6: Der Koala

Magst du den Geruch von Hustenbonbons? Wenn ja, dann wird dir der Koala besonders sympathisch sein. Er riecht nämlich tatsächlich nach Hustenbonbons. Besser gesagt riecht er nach Eukalyptus, was Bestandteil der meisten Hustenbonbons ist. Das kommt vor allem auch dadurch, dass der Koala sein Zuhause oft in Eukalyptusbäumen hat. So kommt es, dass sich der Koala tatsächlich nur von Eukalyptus ernährt. Man könnte sagen, der Koala ist, was er isst.

Auch auf uns haben die Dinge Einfluss, die wir zu uns nehmen. Vor allem im geistlichen Bereich können wir durch das, was wir aufnehmen, starke Veränderung erleben. Lies dazu die Verse aus Philipper 4,8-9.

Der Koala ist an seinem Eukalyptusgeruch erkennbar, weil er ausschließlich Eukalyptus aufnimmt. Woran können dich die Menschen in deiner Umgebung erkennen? Strebe nach Dingen, die Gott gefallen. Sie werden dich verändern und dazu führen, dass die Leute dich gerne „riechen“. Sei ein Zeugnis und ein Licht, in dem du dich mit Gutem füllst.

 

Day 7: Die Schildkröte

Das Hauptmerkmal einer Schildkröte – Achtung Überraschung – ist ihr Panzer. Ihr Panzer ist so stark, dass die meisten Tiere nichts dagegen ausrichten können. Bei Gefahr steckt die Schildkröte ihren Kopf in ihr „Haus“ und mit ihren festen Fußsohlen schließt sie die Öffnungen. So kann sich die Schildkröte vor Feinden schützen, da sie mit ihrer Geschwindigkeit von 3km/h sonst leichte Beute wäre.

Auch wir haben einen Schutz, der von niemand überwunden werden kann. Wir haben einen Panzer, der unzerstörbar ist. Lies selbst in Psalm 32,7 nach.

Wie der Panzer für die Schildkröte ist Gott unser Bergungsort. Oft lesen wir davon, dass Gott unser Schutz ist. Aber ist dir bewusst, was das wirklich heißt? Ist dir bewusst, dass der allmächtige Gott auf deiner Seite ist? Nimm dir ein paar Minuten Zeit und bringe Gott im Gebet alles, was dich belastet. Vertraue auf Gott und erlebe selbst, wie Gott zu deinem Bergungsort wird.