Hebräerbrief Teil II

Vor ein paar Wochen haben wir uns schon den ersten Teil des Hebräerbriefs angeschaut. Im zweiten Teil werden wir mehr über den neuen Bund lernen, über Jesu Priesterschaft und seine Überlegenheit. Wir werden dabei zum Schluss feststellen, dass wir in der Bibel Glaubenshelden finden, an denen wir uns ein Beispiel nehmen dürfen. Auf geht’s!

 

Day 1: Die Hauptsache

Im siebten Kapitel wurde deutlich, was Jesus als Hohepriester alles für uns tat und tut. Lies nun das achte Kapitel. Was ist die Hauptsache, die der Verfasser des Briefes hier herausstellt?

Jesus ist der Mittler des Neuen Bundes. Was ist an diesem Bund besser (ab Vers 6)?

Lies zum Schluss noch einmal Vers 10. Was bedeutet dieser Vers? Vergleiche den Vers mit dem zitierten Text aus Jeremia 31,31-34.

 

Day 2: Jesus Christus ist überlegen

Der Hebräerbrief Schreiber legt uns weiterhin das Alte Testament aus und zeigt, inwiefern das alles mit Jesus zu tun hat. Im neunten Kapitel legt er ein besonderes Augenmerk auf das Heiligtum (oder auch Stiftshütte bzw. das Zelt der Begegnung). Lies das Kapitel durch.

Ab Vers 6 und 7 wird der Dienst des Hohepriesters beschrieben. Woraus bestand dieser? Die Verse 8 bis 14 zeigen dann den Unterschied, den Jesus macht. Welche Auswirkungen hat das alles?

Wenn man das Alte Testament liest und es um die Opfer geht, fragt man sich vielleicht „Warum all das Blutvergießen?“. Welche Antwort kannst du ab Vers 15 darauf erkennen?

Zum Ende hin wird das Wort „einmal“ betont. Lass uns deswegen diese Verse noch einmal lesen!

 

Day 3: Schattenwelt

Das besondere an Schatten ist, dass sie nur einen Rückschluss auf das Wirkliche zeigen. Anhatten von Schatten wissen wir, dass etwas im Licht steht. Doch welche Farbe es z.B. hat, können wir am Schatten nicht erkennen. Lies jetzt Hebräer 10 und schaue, von was für einen Schatten hier geschrieben wurde.

Jesus hat durch seinen Tod am Kreuz den Schatten Wirklichkeit werden lassen und das ein für allemal! Es ist unvorstellbar, dass wir nun Zutritt ins Heiligtum haben. Deswegen fordert aber der Verfasser des Hebräerbriefes uns auch zu ein paar Dingen auf. Welche Dinge sind es (Vers 22 bis 27)?

In Vers 35 steht, dass wir etwas nicht wegwerfen sollen. Warum lohnt es sich, daran festzuhalten?

 

Day 4: Die Macht des Glaubens

Gleich zu Beginn von Kapitel 11 steht eine Definition des Glaubens. Lies das Kapitel und versuche dann mit eigenen Worten zu beschreiben, was Glaube ist.

Durch Glauben, durch Glauben, durch Glauben,… . Was möchte der Hebräerbrief Schreiber uns mit dieser Aufzählung deutlich machen? Welches „Durch Glauben“- Beispiel hat dich am meisten beeindruckt?

Nimm dir jetzt ein paar Minuten Zeit. Wie könnte dein „Durch Glaube“-Vers heißen? Wo hast du erlebt, dass durch deinen Glaube etwas passiert ist?

 

Day 5: Die Herausforderung

Wäre das Leben ein Fußballspiel und wir befänden uns in der Halbzeitpause, dann würde ich gerne den Hebräerbrief-Schreiber als Trainer haben. Stell dir Kapitel 12 als so eine Ansprache vor. Lies das Kapitel.

Auf wen sollen wir während des Wettlaufs hinschauen? Und wovon zeugt die Züchtigung eines Vaters? Was haben wir von der Züchtigung?

Was sollen wir jagen? Lasst uns das als Herausforderung annehmen und auf die Jagd gehen!

 

Day 6: Spiele nicht mit der Sünde!

Zum Schluss des Hebräerbriefes erhalten wir noch eine Art Benutzerhandbuch für ein Leben als Christ. Das betrifft unser Miteinander, aber auch unser eigenes geistliches Leben. Dieser Abschnitt zeigt, dass das Spielen mit der Sünde gefährlich werden kann. Anfangs ist es nur heiß, doch wie oft steht auf einmal alles unter Flammen? Lies dazu Hebräer 13,1-19.

Schau dir Vers 5b und 6 an. Was wird der Herr Jesus Christus nicht tun und was können wir daraus für uns schließen?

In Vers 14 steht, dass wir hier keine bleibende Stadt haben. Was bedeutetet das?

 

Day 7: Der Gott des Friedens

Am letzten Tag mit dem Hebräerbrief gibt es nur noch ein paar Verse zu lesen. Der Verfasser hält hier einen besonderen Namen für Gott bereit: Der Gott des Friedens. Was tut er mit uns? Lies dazu Hebräer 13,20-25.

Gott hilft uns, damit wir all das Gute tun können. Durch Jesus haben wir die Kraft dazu! Wie kann Vers 20 und 21 praktisch in unserem Leben aussehen?

Zum Schluss können wir noch Jesus danken. Danken dafür, dass er sich trotz seiner Größe klein gemacht hat. Das wir Zugang zum Heiligtum haben und vor Gott treten können. Dass er ein endgültiges Opfer wurde und es ein für allemal reicht. Und dass er in uns das bewirkt, was Gott gefällt. Danke Jesus!