Früchte in der Bibel

Welche Frucht kennst du, die in der Bibel erwähnt wird? Und nein…Adam und Eva aßen nicht von einem Apfel. Sind dir schon Früchte eingefallen? Diese Woche machen wir uns auf die Suche nach leckeren Früchten, die in der Bibel erwähnt werden. Haben wir eine Frucht gefunden, dann wollen wir uns die Geschichte dazu näher ansehen und überlegen, was wir daraus lernen können.

 

Day 1: Maulbeerfeige

Die erste Frucht ist die sogenannte „Maulbeerfeige“. Der Maulbeerfeigenbaum stammt ursprünglich aus Ägypten und wurde später in Israel und Umgebung angepflanzt. Unter König David gab es dafür sogar extra einen Verwalter. Der bis zu 16m hohe Baum hat eine riesige Krone, weshalb sich z.B. Zachäus sehr gut darin verstecken und doch alles sehen konnte. Außerdem ist das Wurzelwerk dieses Baumes sehr stark verzweigt. Lies dazu nun einmal die Verse aus Lukas 17,5-6.

Die Jünger treten mit einer ganz bestimmten Bitte an Jesus heran. Was ist ihr Wunsch? Wie reagiert Jesus darauf?

Wie viel Glaube benötigt es, damit ein tief verwurzelter Baum entwurzelt wird uns sich selbst ins Meer verpflanzt? Was sagt Jesus damit über den Glauben aus?

Das Senfkorn galt damals als kleinstes Samenkorn. Der kleinste Glaube reicht also aus, um großes zu bewirken. Wie sieht das in deinem Leben aus? Was hindert dich daran, Jesus zu vertrauen und an seine Kraft zu glauben? Gib diese Dinge Gott im Gebet ab. Lies zum Schluss noch Hebräer 11,1.

 

Day 2: Feige

Die Feige wächst in einem Feigenbaum und ist vor allem in Vorderasien heimisch. Der Feigenbaum besitzt große Blätter, welche im Winter alle abfallen. Während der Regenzeit ist der Baum dann überwiegend kahl, bis er im April wieder neu ausschlägt. Der Baum kündigt so den bevorstehenden Sommer an, wie es auch in Matthäus 24,32-44 nachzulesen ist.

Wie die Feige den Sommer ankündigt und er kommt, so wird auch ein anderes Ereignis sicher eintreffen. Wovon ist hier die Rede? Wann wird dieses Ereignis eintreffen?

Das wohl entscheidendste und bedeutsamste Ereignis der Menschheitsgeschichte steht uns noch bevor. Wenn du einmal das ganze Kapitel liest, wirst du feststellen, dass dies sehr bald geschehen kann. Wozu werden wir deshalb aufgefordert?

Jesus wird wiederkommen. Die Frage ist: bist du vorbereitet? Hast du deinen Nachbarn, Freunden und Verwandten von Jesus erzählt? Hast du Jesus im Glauben angenommen? Hast du dein Leben zur Ehre Gottes gelebt? Freust du dich, dass Jesus wiederkommt? Denke einmal über diese Fragen nach. Lebe so, als ob Jesus jederzeit heute wiederkommt und freue dich darüber.

 

Day 3: Mandel

Der Mandelbaum ist der erste Baum, der in Palästia im Frühjahr blüht. Mit seinen Schneeweisen und kelchförmigen Blüten ergibt er dabei ein prachtvolles Bild ab. Der Zweig eines Mandelbaumes war es auch, der Aaron und seine Familie als Priester betätigte. Lies dazu die Geschichte aus 4.Mose 17,16-28.

In Kapitel 16 kannst du nachlesen, wie Korach und einige andere Männer vom Volk gegen Mose und Aaron rebellierten. Sie wollten ihre Autorität nicht anerkennen, was letztlich schlimme Konsequenzen zur Folge hatte. Wodurch zeigt Gott dem Volk nun ganz deutlich, dass er die Familie Aaron zum priesterlichen Dienst berufen hatte?

Kennst du das? Da gibt es Leute in der Gemeinde, die haben Aufgaben, die du auch gerne hättest. Vor allen Leuten predigen, eine Jugendstunde halten, eine Leitungsaufgabe übernehmen usw. – Dinge, die du auch gerne machen würdest. Doch Gott hat für jeden von uns bestimmte Aufgaben. Das bedeutet nicht, dass jeder unterschiedlich wichtig ist. Vielmehr ist es notwendig, dass die verschiedenen Aufgaben treu und gut ausgeführt werden. Konzentriere dich auf die Aufgaben, die Gott dir gegeben hat. Vergleiche dich nicht mit anderen, sondern diene Gott treu darin. Nur so wirst du Frucht bringen und wie ein Mandelbaum aufblühen.

 

Day 4: Granatapfel

Der Granatapfel ist besonders durch seine duftenden, roten Blüten nicht nur ein optischer Gaumenschmaus. Das innere des Granatapfels ist mit zahlreichen violetten Kernen gefüllt und besonders saftig. Kein Wunder also, dass es Gott als Strafe sah, diese Früchte dem Volk Israel für eine gewisse Zeit zu verwehren (Joel 1,12). Einen weiteren Beweis für seine Beliebtheit kannst du auch in 4.Mose 20,1-8 erkennen.

Das Volk Israel erinnerte sich zurück an die leckeren Früchte, die es in Israel gab. So eine saftige Frucht wie den Granatapfel, das hätten sie jetzt gerne gehabt. Was war das Problem dabei? Was verloren die dabei völlig aus den Augen (2.Mose 14).

Vielleicht befindest du dich auch gerade in einer schweren Zeit. Gerne denkst du dabei an bessere Tage zurück. Doch pass auf und mache es besser als das Volk. Fang nicht an zu murren und dich zu beschweren. Denke zurück, um zu erkennen, was Gott für dich schon alles getan hat. Schöpfe daraus neuen Mut und gehe zuversichtlich voran. Er wird dich sicher durchtragen. Lies zum Ende zwei ermutigende Verse aus Jesaja 40,31 und Matthäus 11,28.

 

Day 5: Dattel

Datteln wachsen auf bis zu 50m hohen Palmen. Wird in der Bibel von Palmen geredet, dann ist damit hauptsächlich die Dattelpalme gemeint. Die Palme war zudem ein beliebtes Symbol. Unter anderem steht sie auch mit einer ganz besonderen Frau in Verbindung. Lies dazu einmal Richter 4,1-9.

Was war so besonders an Deborah? Was denkst du, warum die Leute zu ihr kamen?

In der Richterzeit fiel das Volk Israel besonders wegen seiner großen Gottlosigkeit auf. Um sein Volk aus der selbstverschuldeten Not zu retten, erwählte Gott Richter. Wie würdest du dir eine Person vorstellen, die ihr Volk vor den Feinden retten soll? Worauf denkst du kommt es Gott vor allem an?

Deborah war nicht fähig Volk zu führen, weil sie besonders männlich war oder Muskelkraft hatte. Sie hatte eine Beziehung zu Gott. Sie vertraute auf Gott und dadurch befähigte sie Gott, großes zu tun.  Möchtest auch du etwas „reißen“ für Gott? Möchtest auch du Großes tun? Lerne von Deborah und pflege deine Beziehung zu Gott. Er wird dich befähigen und dich gebrauchen. Vertraue auf Gott, denn das ist wahre Stärke (1.Korinther 1,18).

 

Day 6: Traube

Von allen Früchten ist die Traube vermutlich die Frucht, die einem als erstes in den Sinn kommt, wenn man Früchte in der Bibel sucht. Gerade in Verbindung mit dem Weinstock wird sie in der Bibel einige Male gebraucht. Dabei ist es niemand geringeres als Jesus selbst, der sie zur Verdeutlichung seiner Reden benutzt. Lies dazu einmal Johannes 15,4-5.

Egal wie groß die Rebe und wie dick die Trauben daran – ist sie vom Weinstock abgeschnitten, wird sie bald verdorren. Eine Rebe und ihre Trauben müssen am Weinstock bleiben, sonst bringen sie keine Frucht. Wen meint Jesus mit dem Weinstock und wen mit den Reben?

Bestimmt hast du dieses Beispiel schon öfter gelesen. Auch dass wir ohne Jesus nicht Frucht bringen können, hast du sicherlich auch gehört. Doch wie schaut es damit in deinem Leben aus? Tust du deine Dienste zur Ehre Gottes oder sind es einfach Aufgaben für dich, die man eben erledigen muss? Denke einmal über folgende Frage nach: Würde dein Dienst anders aussehen, wenn du ihn ohne Jesus tust? Würde das auffallen?

Nimm Jesu Versprechen an und bleibe am Weinstock. Pflege deine Gemeinschaft mit ihm durch Gebet und Bibellesen. Erlebe die Freude die es macht, wenn du merkst, dass dein Dienst Früchte bringt.

 

Day 7: Apfel

Im Vergleich zu anderen Früchten kommen Apfelbäume in Palästina verhältnismäßig selten vor. Trotzdem findet auch der Apfel seine Erwähnung in der Bibel. In Sprüche 27,9-11 kannst du lesen, wie ihn der große König Salomo für seine Weisheiten gebraucht.

Stell dir einmal vor, dir wird etwas anvertraut und dann passiert es: du plauderst das Anvertraute bei anderen aus oder redest schlecht über eine Person. Als dir das bewusst wird, tut es dir sehr Leid. Am liebsten würdest du alles wieder rückgängig machen. Was ist das Problem dabei?

Lies zum Abschluss einmal Jakobus 3,1-12. Erkennst du die große Gefahr, die eine „schnelle Zunge“ mit sich bringt? Lies nun Matthäus 15,18 und Epheser 4,29. Wie kannst du dich davor schützen? Überlege dir eine praktische Maßnahme und wende sie diese Woche ganz bewusst an.