Die Könige des AT II

Großer Stratege, Visionär, Angsthase, unglaublich weise, grausam und blutig…über die Könige im Alten Testament gibt es einiges zu sagen. Im Zweiten Teil unserer Recherche über Israels Könige wollen wir diesmal chronologisch vorgehen, um Zusammenhänge noch besser zu erkennen und zu verstehen. Auch hier können wir sowohl von sehr guten, als auch von sehr bösen und gottlosen Königen lesen und lernen. 

 

Day 1: König Jerobeam

Jerobeam stammte nicht aus königlichem Hause, sondern aus einer eher wohlhabenderen Familie. Lies 1.Könige 11,26-40 & 12,20 und schau, wie er es dennoch auf den Königsthron Israels schaffte.

Eines Tages begegnete Jerobeam ein Prophet, der ihm eine Botschaft von Gott überbrachte. Welches „Amt“ wurde Jerobeam versprochen und welche Verheißung wurde ihm diesbezüglich gemacht (V38)?

Jerobeam wurde schließlich König über Israel, ausgenommen dem Stamm Juda. Israel wurde fortan als Nordreich und der Stamm Juda als Südreich bezeichnet. Schau dir nun die Statistik über die regierenden Könige im Nordreich und im Südreich an. Die Farbe weiß stellt dabei Gott wohlgefällige Könige dar. Gottlose Könige sind schwarz und eine Kombination sind diejenigen, die beide Seiten in ihrem Leben zeigten. Suche König Jerobeam. Nahm er die Verheißung Gottes ernst? Welche Auswirkungen hatte sein Lebensstil auf nachfolgende Könige? (Wenn du mehr darüber wissen willst, was Jerobeam so trieb, dann kannst du das in 1.Könige 12,25-14,20)

In der Bibel können wir noch viele weitere Verheißungen finden. Lies dazu einmal Johannes 15,7-14. Lerne aus dem Beispiel Jerobeams. Mach es besser und lebe mit Gott. Tägliches Bibel lesen, Gebet oder einfach über Gott nachdenken wird nicht nur positive Auswirkungen auf dein Leben haben, sondern auch andere beeinflussen.

 

Day 2: König Rehabeam

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König Rehabeam regierte nach Salomo und hatte mit der Reichsteilung unter seiner Herrschaft leider kein besonders ruhmreiches Stück Geschichte geschrieben. In 1.Könige 12,1-24 kannst du seine Geschichte nachlesen.

Gleich zu Beginn seiner Herrschaft traf Rehabeam die erste fatale Fehlentscheidung. Was tat Rehabeam und wo suchte er seinen Rat? Welche Folgen hatte seine Entscheidung?

Um sein Königreich zu behaupten, bzw. wieder zu erlangen, zog Rehabeam gegen seinen Widersacher Jerobeam in den Krieg. Zu einem Kampf kam es jedoch nicht. Lies dazu die Bibelstelle aus 1.Könige 11,9-13. Warum griff Gott hier ein?

Rehabeam hörte in dieser Sache auf Gott. In 2.Chronik 12,1-14 kannst du lesen, wie er ansonsten aber nicht auf Gott hörte. Über sein Leben wird daher folgendes Fazit gezogen: „Aber er tat was böse war; denn er richtete sein Herz nicht darauf, den Herrn zu suchen“. Was möchtest du, dass man einmal über dich sagt? Suche deine Hilfe und Rat bei Freunden, die Gott lieben und ihm nachfolgen. Wäre es nicht schön, wenn über dein Leben ein Fazit gezogen wird und das Ergebnis lautet: Er/Sie liebte den Herrn von ganzem Herzen und brachte viel Frucht? Lies zum Abschluss Psalm 1.

 

Day 3: König Abija 

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Nach Rehabeam wurde sein Sohn Abija König. Zusammen mit der Königsherrschaft übernahm er auch die Konflikte seines Vaters und befand sich promt in einem Krieg. Lies dazu einmal 2.Chronik 13,1-12.

Nun war es soweit. Unter seinem Vater noch von Gott vereitelt, kam es nun zum Kampf gegen das Nordreich. Wie tritt Abija vor dem feindlichen König auf? Welche Warnung spricht er aus? Lies nun in 2.Chronik 13,13-22 wie die Geschichte weitergeht.

Trotz Abijas Warnung kommt es zum Kampf. Dort sieht es zunächst sogar so aus, als würde Abija mit seiner Warnung nicht Recht behalten. Warum gelingt es Abija trotz aussichtsloser Lage am Ende doch noch, Jerobeam zu besiegen?

Abija ist der einzige König, bei dem der Chronist auf jede Wertung verzichtet. Es wirkt jedoch so, als wäre Abija ein Muster eines Gott nachfolgenden Mannes. Trotzdem wird Abija von vielen Auslegern und auch in der Statistik oben, zu den gottlosen Königen zugeordnet. Lies dazu einmal 1.Könige 15,1-5.

Lesen wir die Stelle aus Könige, müssen wir annehmen, dass Abija wohl nur aufgrund seiner Worte gottesfürchtig wirkte. Wie steht es mit dir? Beherrscht du das „Gemeinde ABC“, aber lebst eigentlich ganz anders? Nimm Abija als warnendes Beispiel dafür, dass Worte alleine nicht reichen. Sei ein Täter des Wortes und lebe auch nach Gottes Willen. Erlebe die große Freude, wenn Gott wirklich in deinem Leben ist und wirkt.

 

Day 4: König Asa

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Als Abija starb, folgte ihm sein Sohn Asa auf den Thron. Schon sehr bald wurde deutlich, dass der neue König nicht wie sein Vater handelte. Lies dazu aus 1.Könige 15,8-15.

Kurz nach seinem Amtsantritt legte Asa sofort los. Mit hingegebenen Herzen tat er, was Gott gefiel. Nenne alle Maßnahmen, die Asa ergriff, um dem Götzendienst ein Ende zu bereiten und um Gott wieder groß zu machen. Welche davon ist besonders bemerkenswert? (Wenn du noch mehr über Asas Maßnahmen wissen möchtest, kannst du das in 2.Chronik 14,1-15,19 nachlesen)

Wie auch unter seinem Vater, gab es zu Asas Zeiten Krieg. Eines Tages zog Asas Widersacher Bascha gegen ihn herauf. Lies die restliche Geschichte Asas in 1.Könige 15,16-24 und 2.Chronik 16,7-10. Durch welchen raffinierten Plan gelingt es Asa, seine Feinde zu besiegen? Was ist allerdings der Haken dabei und welche Folgen hat das?

Asa folgt Gott entschieden nach und darf Gottes Wirken auf eindrucksvolle Weise erfahren (2.Chronik 14,8-14). Doch auch Asa strauchelt und verlässt sich mehr auf seine eigene Weisheit als auf Gott. Lerne von Asa und nimm dir seinen Eifer für Gott am Anfang seiner Herrschaft zum Vorbild. Trenne dich konsequent von den Dingen in deinem Leben, die dich von deiner Zeit mit Gott abhalten. Fülle diese Lücken bewusst, in dem du dich stattdessen mit Dingen beschäftigst, die für deine Beziehung mit Gott förderlich sind. Halte treu zum Herrn und vertraue ganz auf ihn!

 

Day 5: König Joschafat

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Als nächster in der königlichen Linie kam Joschafat. Er war ein ganz besonderer König, der an die ersten Könige Israels erinnert. Lies 2.Chronik 17,1-5 und du wirst feststellen, was ihn so „besonders“ machte.

Joschafat traf eine Entscheidung für sein Leben, was sich sichtbar positiv auf sein Leben auswirkte. Warum erlebte der König von Juda all diesen sichtbaren Erfolg? Lies die Geschichte in 2.Chronik 17,6-9 und gib an, was das wiederum bei ihm bewirkte.

Wie ein Kreislauf hatten seine gottesfürchtigen Handlungen erneuten Segen zur Folge (10-19) und erneut trieb dies Joschafat dazu an, Gott wohlgefällige Reformen einzusetzen (2.Chronik 19,4-11). Trotzdem blieb auch Joschafat nicht völlig frei von Fehlentscheidungen und strauchelte einige Male, wie bereits sein Vater (2.Chronik 18,1-19,3). Da es vermutlich zuviel werden würde, das alles genauer zu betrachten, wollen wir uns noch ein ganz besonderes Ereignis in Joschafats Leben anschauen. Lies dazu 2.Chronik 20,1-30.

Obwohl er mit Gott lebte, hatte auch Joschafat immer wieder Momente, in denen er ängstlich und hilflos war. Was tat der König in solchen Zeiten (6,9,12) und was hatte das zur Folge (24-28)?

Glaubst du an Gottes Hilfe, wenn du zu ihm betest? Bist du für erhörte Gebete dankbar? Lasst uns von Joschafat lernen und unsere Hilfe bei Gott suchen. Lasst uns mit Gottes Hilfe rechnen und dankbar dafür sein. Lasst uns diese Dankbarkeit sichtbar zeigen und Gott loben, so wie es Joschafat tat. Wie er, können auch wir in unserem Leben sichtbar Gottes Segen erleben, wenn wir mit ihm und in beständiger Dankbarkeit leben.

 

Day 6: König Joram

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Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm… Lies die Geschichte über unseren nächsten König in 2.Chronik 21,1-7 und du wirst sehen, warum der Apfel in diesem Fall sehr weit vom Stamm entfernt zu sein scheint.

Offensichtlich lag dem König Joram sehr viel daran, seine Königsherrschaft zu sichern. Welche Maßnahmen ergriff er dafür? Was war der Grund für seine Gottlosigkeit?

Wieder einmal können wir erkennen, was schlechter Einfluss für Folgen haben kann. Lies nun den Rest der Geschichte in 2.Chronik 21, 8-20. Welche Folgen hatte der schlechte Einfluss in Jorams Leben und wie wirkte sich das auf das Volk aus?

Gott lässt Sünde nicht ungestraft und so muss Joram mit schlimmen Konsequenzen leben. Auch für unser Leben müssen wir bedenken, dass Sünde nicht ohne Konsequenzen bleibt. Gott vergibt uns unsere Schuld, aber trotzdem bleibt oft das Resultat unserer Vergehen als Folge. Lasst uns Sünde ernst nehmen und nicht leichtfertig damit umgehen. Lasst uns darauf achten, welche Einflüsse wir in unserem Leben zulassen und uns mit Gott wohlgefälligen Dingen füllen. Es wird positive Auswirkungen auf unser Leben und auch auf andere haben.

 

Day 7: König Ahasja

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Wenn ein König starb, trat in der Regel der Erstgeborene seiner Söhne in seine Fußstapfen und wurde König. Lies einmal 2.Chronik 22,1-9 und du wirst feststellen, dass es auch Ausnahmen gab.

Zu Ahasja gibt es leider nichts Gutes zu sagen. Deutlich können wir hier noch einmal sehen, was schlechter Rat für Folgen hat. Von Ahasja können wir lernen, das es äußerst wichtig ist, bei wem wir uns Rat holen und auf wen wir hören.

Nimm dir nun ein wenig Zeit und fasse zusammen. Welche positiven Dinge können wir von den Königen lernen und wo können wir aus ihren Fehlern lernen. Suche dir zwei Sachen heraus, die du ganz praktisch in deinem Leben angehen willst. Lies noch einmal Psalm 1 und werde ermutigt, dein Leben immer mehr nach Gottes Willen zu leben.