Biblische Wahrheiten

Täglich werden wir zugeschüttet mit Informationen. Doch was behalten wir? Was ist wichtig? Was ist wahr und was nicht? Heutzutage wird es immer schwieriger, diese Fragen zu beantworten. Doch es gibt eine Quelle, der wir immer und bedingungslos vertrauen können – die Bibel. Diese Woche werden wir uns deshalb sieben biblische Wahrheiten anschauen. Sie sollen uns ermutigen und helfen, ein richtiges Bild von Gott zu bekommen und es auch zu bewahren…

 

Day 1: 360° von Gott umgeben

David hatte es nicht leicht in seinem Leben. Besonders zu Zeiten Sauls war David oft in Gefahr. Lies einmal 1.Samuel 21,1-10.

David befand sich gerade auf der Flucht vor Saul. Wie bewertest du Davids Verhalten gegenüber dem Priester aus Nob?

Davids Flucht vor Saul war keine einmalige Sache. Immer wieder musste David in seinem Leben fliehen. Immer wieder kamen Dinge auf David zu, die er sich so bestimmt nicht gewünscht hatte. In anderen Situationen holten David auch Dinge ein, von denen er sicherlich nicht wollte, dass sie passieren. Lies dazu einmal 1.Samuel 22,6-20.

Trotz dieser schweren Situationen in seinem Leben zeichnete David eine Sache ganz besonders aus. Schau dir dazu einmal Psalm 139 an und denke daran, wenn du in einer schweren Situation steckst.

 

Day 2: Mehr als alles behüte dein Herz

Das Herz ist eines unserer wichtigsten Organe. Ohne das Herz gibt es kein Leben. Kommt das Herz einmal aus dem Rhythmus, herrscht höchste Alarmbereitschaft. Dann kommt das Leben aus dem Takt. Lies einmal Sprüche 4,23 und schau, was die Bibel über das Herz sagt.

Was ist dir in deinem Leben wichtig? Überlege dir, was du bereit wärst zu tun, um diese Sache zu beschützen. Noch mehr sollst du dein Herz beschützen. Warum, das kannst du in Matthäus 15,19-20 nachlesen.

Da wir nun wissen wie wichtig das Herz ist, müssen wir uns die Frage stellen, mit was wir unser Herz füllen. Welche Dinge bereiten dir Freude? Mit was beschäftigst du dich in deiner Freizeit? Woran hängt dein Herz? Nimm dir Zeit, um über diese Fragen nachzudenken. Lies zum Schluss noch einmal die Verse 23 und 24 aus Psalm 139 und bitte Gott ggf. um Korrektur.

 

Day 3: Aus wenig wird viel

Ob durch die Speisung der 5000 oder die Verwandlung von Wasser zu Wein – Jesus kann aus wenig viel machen. Das gilt auch für unser Leben. Lies einmal Markus 12,41-44 und 1.Könige 17,7-16.

Beide Witwen gaben etwas, dass sie sich eigentlich nicht leisten konnten. Was war Gottes Reaktion darauf? Was denkst du: wird es Gott belohnen, wenn wir ein Teil unseres Geldes für andere geben? Was hindert dich daran?

Bereits die ersten Gemeinden lebten das, wozu Petrus in 1.Petrus 4,8-10 auffordert. Lies dazu auch noch Apostelgeschichte 2,44-47. Welche Auswirkungen hatte das Verhalten dieser ersten Christen? Überlege dir ganz praktisch, was du neben Geld für die Gemeinde und das Reich Gottes geben kannst. Erlebe, wie Gott aus kleinen Gaben Großes tut.

 

Day 4: Nachläufer oder Nachfolger?

Kennst du das Gefühl, nicht gemocht zu werden? Oder weißt du vielleicht sogar wie es ist, nicht geliebt zu werden? Bei Gott ist für diese Gefühle kein Platz. Bei Gott dürfen wir wissen, woran wir sind. Lies dazu einmal 1.Korinther 1,9, Johannes 15,13-14 und Römer 8,23.

Gott gibt uns Liebe, die unseren Verstand übersteigt. Aber er möchte im Gegenzug auch unsere Liebe (2.Thessalonicher 3,5). Er möchte der wichtigste Teil in unserem Leben sein. Lies zum Schluss die Stelle aus Matthäus 6,24.33a.

Welche Rolle spielt Gott in deinem Leben? Bist du ein Nachläufer oder ein Nachfolger? Bedenke: Du kannst überall da sein, wo auch Gott ist und trotzdem alleine sein. Das entscheidende ist die persönliche Beziehung zu Gott. Mache ihn zum Mittelpunkt deines Lebens. Verbringe deine Zeit mit Gott und laufe mit ihm durchs Leben statt hinter ihm her.

 

Day 5: Zur Freiheit berufen

Tun können, was ich will. Sein, wer immer ich sein will. Haben, was mir gefällt. Kurz gesagt: Freiheit. Zumindest ist so das allgemeine Verständnis über Freiheit. Doch was sagt eigentlich Gott über Freiheit? Schau einmal rein in 2.Korinther 3,17 und Galater 1.13. Stelle fest, was und wo wirklich Freiheit ist.

Oft sehen Menschen das „Christ sein“ als eine Art Sklaverei an. Tu dies nicht, tu das nicht… Doch wozu hat Gott uns berufen? Wo können wir wirklich Freiheit finden? Warum denkst du, hat Gott uns bestimmte Begrenzungen gegeben?

Lies dir zum Schluss einmal folgenden Artikel durch: https://teensgeneration.com/gott-und-bibel/die-sehnsucht-nach-freiheit/. Versuche in eigenen Worten unsere „Freiheit in Christus“ zu erklären. Erlebe die Freiheit, die nur durch Jesus Christus erlebt werden kann – beurteilt nach Liebe, nicht verurteilt aus Leistung.

 

Day 6: Gottes Stimme hören

Kennst du das: Du betest für etwas, aber es passiert nichts. Vielleicht bekommst du Angst, weil du denkst, dass Gott bereits gesprochen und du ihn nicht gehört hast. Vielleicht nimmst du das aber auch als Anlass dafür, das Ruder selbst in die Hand zu nehmen und das zu tun, was du sowieso wolltest. Schau einmal was Gott in Johannes 10,27-28 über dieses Thema sagt.

Wenn der Hirte nach seinen Schafen pfeift, kommen alle sofort angelaufen. Würde eine andere Person pfeifen, würden die Schafe nicht reagieren. Woran denkst du liegt es, dass die Schafe auf die Stimme des Hirten hören? Warum können sie seine Stimme so gut von der Stimme eines anderen unterscheiden?

Nur wenn du Gott immer besser kennen lernst, kannst du ihm bedingungslos vertrauen und folgen. Um Gott besser kennen zu lernen, benötigt es wiederum Zeit und Gemeinschaft mit ihm. Überlege dir diese Woche ganz praktisch drei Dinge, die dir helfen, zusätzlich Zeit mit Gott zu verbringen. Du wirst merken, wie du Gottes Stimme wieder hören wirst. Bedenke: auch zwischenzeitliches Schweigen kann eine Antwort sein.

 

Day 7: Ein Gott, der Hoffnung gibt

Nicht immer läuft im Leben alles glatt. Notsituationen, Trauer, Angst und auch Schmerz sind normale Bestandteile des Lebens. Wie schön zu wissen, dass wir trotz solcher Dinge die Hoffnung nicht verlieren brauchen. Lies dazu einmal Jesaja 40,32, 1. Petrus 1,3 und Epheser 1,18.

Hoffnungslosigkeit ist wahrscheinlich eines der schlimmsten Dinge, die einem Menschen passieren können. Ohne Hoffnung ist kein Leben möglich. Es ist also existenziell wichtig, auf was man seine Hoffnung setzt.

Was für eine Hoffnung dürfen wir haben, wenn wir auf Gott vertrauen? Auf wen oder was setzt du deine Hoffnungen?

Schau dir passend dazu noch einmal folgendes Video an…