Bad Days

Mubariz Mehdizadeh/unsplash.com

Bad Day`s are God`s Day`s: Wenn wir ein Leben mit Christus führen, dann dürfen wir eine Menge Freude in unserem Leben erfahren. Jedoch bedeutet das nicht, dass wir deswegen völlig frei von jeglichem Leid, Trauer oder Schmerzen sind. Jesus selbst sagt voraus, dass es durchaus auch schwere Zeiten und Anfechtungen im Leben eines Christen geben wird. Wir wollen nun einige Glaubensvorbilder betrachten, die solche „Bad Days“ durchlebten. Wir wollen von ihnen lernen und durch Gottes Handeln an seinem Volk auch Gott selbst wieder ein wenig besser kennenlernen.

 

Bad Day 1: Elia & Isebel

Unser erster Kandidat hatte wirklich einen besonders ereignisreichen Tag. Schau einmal rein in 1. Könige 19 und du wirst sehen, warum es ein echter „Bad Day“ für Elia war.

Kurz zuvor zeigte sich Gott eindrucksvoll, in dem er Elias Gebet durch vom Himmel kommendes Feuer erhörte (Kapitel 18). Das alles scheint bei Elia nun ein wenig in Vergessenheit geraten zu sein. Wie ist seine Reaktion auf die Bedrohung Isebels?

Wie auch schon zuvor greift Gott aber auch hier ein und offenbart seine Fürsorge. Zeige auf, wo Gott sich zeigt, wo er zuhört, ermutigt, einen Auftrag gibt und Elia nicht alleine lässt.

Elia erlebt Gott auf ganz besondere Weise. Was hat Gott zu Elias Bestem genommen und was gegeben? Lerne am Beispiel Elias und rechne fest mit Gottes Schutz und Versorgung, gerade wenn alles gegen dich läuft. Gott ist die ganze Zeit bei dir und wir dich nie im Stich lassen. Lies zum Abschluss Hebräer 13,5 und danke Gott für sein ermutigendes Versprechen.

 

Bad Day 2: Jesus wird verurteilt

succo/pixabay.com

Es gab schon einige richterliche Fehlentscheidungen, aber diese dürfte wohl der größte juristische Skandal in der gesamten Menschheitsgeschichte gewesen sein. Lies dazu einmal Lukas 23, 1-53 und du wirst schnell merken, warum es ein absoluter „Bad Day“ für Jesus war.

Der Gerichtsprozess um Jesus dauerte einige Zeit an und war von großem öffentlichen Interesse. Schließlich kam Pilatus in der Rolle als Richter zu seinem Urteilsspruch. Wie lautete sein Urteil? Für welches Vergehen hatte er Jesus verurteilt?

Vermutlich denkst auch du, dass das ziemlich ungerecht war von Pilatus oder bist sogar darüber empört. Hast du dir auch schon einmal Gedanken darüber gemacht, wo Gott in dieser Situation eigentlich war und warum er nicht eingreift? Lies dazu einmal Matthäus 26,53.

Jesus vertraute auf Gott, denn er wusste, das alles seine Richtigkeit hatte (Lukas 22,42). Weißt du das auch? Warum ließ Gott diese Ungerechtigkeit zu? Welche Folgen hatte das für uns? Lies dazu einmal 2.Korinther 5,21.

Jesus hat den Tod auf sich genommen für uns, bzw. für dich ganz persönlich. Er möchte Gemeinschaft mit dir haben und dir ewiges Leben schenken. Nimm sein Geschenk an, in dem du daran glaubst und erlebe Freude und einen Frieden, den nur Gott dir geben kann.

 

Bad Day 3: David in Psalm 57

Bevor du den Psalm liest, stell dir die Situation vor, wie sie wirklich war: Du bist David, versteckst dich in einer Höhle vor deinem größten Feind, der nur deinen Tod will. Du bist ihm eben begegnet und hättest ihn umbringen können (1.Samuel 24,4). Wie geht es jetzt weiter? Du hast gerade einen totalen „Bad Day“… vielleicht sogar  deinen letzten? Was ist, wenn Saul dich findet? Du schreibst dein Gebet in einem Psalm. Lies jetzt den Psalm 57 noch einmal mit diesen Hintergedanken!

Wie geht David mit seinem Bad Day um (und sind wir ehrlich, er hatte nicht nur einen davon)? Wie viele wunderbare Psalmen er aber doch geschrieben hat! Findest du einen anderen Psalm, der an einem“ Bad Day“ geschrieben wurde?

Was ist das Besondere an Davids Umgang mit „Bad Days“ und wie gehst du mit solchen Tagen um? Nimm dir David zum Vorbild und denke an sein Verhalten, wenn du einmal gerade wieder einen dieser speziellen Tage durchlebst. Lobe und preise Gott, denn du darfst dir seiner Hilfe sicher sein.

 

Bad Day 4: Jona in Ninive

Lies einmal den Text aus Jona 4. Warum findet Jona, dass er gerade einen „Bad Day“ erlebt?

Kennst du das? Oft wäre ein „Bad Day“ gar nicht so übel, wenn wir ihn nicht selbst dazu gemacht hätten. Warum wäre dieser Tag eigentlich ein wunderschöner Tag und warum ist er es für Jona nicht?

Geht es dir manchmal auch so, dass du wie Jona deine ganz konkreten Vorstellungen und Pläne über eine ganz bestimmte Sache hast? Welche Lektion musste Jona hier von Gott lernen und was kannst du aus Jona`s „Bad Day“ lernen?

 

Bad Day 5: Paulus auf wilder Fahrt

Falls du das bekannte „Matrosenlied“ kennst… nicht immer ist eine Schifffahrt lustig und schön. Lies dazu einmal Apostelgeschichte 27.

Versetze dich einmal in die Lage der Passagiere. Stell dir vor, du bist auch ein Gefangener. Liste auf, was diese Schifffahrt alles zu einem „Bad Day“ macht. Liste nun auf, wie Paulus damit umgeht.

Manchmal müssen wir Dinge im Vertrauen auf Gott so annehmen wie sie kommen, ohne jemals das „warum“ zu verstehen. Oft gibt es aber auch Situationen, wo wir im Nachhinein Gottes Handeln verstehen und seinen genialen Plan sehen dürfen. Lies nun die ersten zehn Verse aus Kapitel 29. Kannst du erkennen, warum Gott dieses Schiffsunglück zugelassen hat? Was waren die Folgen davon?

Nimm dir Paulus zum Vorbild. Das Schiff war kurz vor dem Untergehen, aber statt zu klagen dankte er Gott in aller Ruhe noch für das Essen. Lies nun einmal Philipper 4,6-7. Nimm dir für den nächsten „Bad Day“ ganz konkret vor, dieses Vers anzuwenden und als aller erstes zu Gott zu kommen. Erlebe inneren Frieden und tiefe Ruhe durch Gott, auch wenn um dich herum gerade alles untergeht.

 

Bad Day 6: Mose und das Volk Israel

40 Jahre in der Wüste herumwandern, mit einem Volk, dass immer wieder gegen Gott rebellierte… selbstverständlich hatte auch Mose den ein oder anderen „Bad Day“ zu überstehen. Lies dazu einmal Lese 4. Mose 11,10-23.

Wenn du die Geschichte von Mose und dem Volk bereits einmal gelesen hast, dann kannst du Moses Laune bestimmt ein wenig nachvollziehen. Besonders Vers 15 zeigt, wie Mose sich fühlt. Beschreibe seine aktuelle Lage!

Mose kann nicht mehr und plötzlich platzt alles aus ihm heraus. Wie reagiert Gott auf Moses Aussprache und wie nimmt Mose das auf? Betrachte nun noch einmal den letzten Vers. Welche Lektion wollte Gott Mose hiermit erteilen?

Und du? Hast du auch manchmal das Gefühl, dass du nicht leisten kannst, was Gott von dir verlangt? Lies dazu einmal die Verse aus 2.Timotheus 1,7, Psalm 73,26 und Jesaja 40,30-31. Du darfst dir sicher sein, dass Gott dir immer genügend Kraft für das gibt, was er gerade von dir möchte. Wenn du trotzdem einmal nicht mehr kannst, dann komme zu Gott im Gebet und er wird dich wieder aufrichten.

 

Bad Day 7: Hiob

Wenn du die Geschichte von Hiob kennst, dann wirst du nicht überrascht sein, hier auch von Hiob zu lesen. Wenn es einen Mann gab, der wirklich alles verloren hatte, dann Hiob. Lies dazu einmal Hiob 1,6-22.

Ist das nicht furchtbar und doch gleichzeitig auch beeindruckend? Hiob hat gerade alles verloren… lies noch einmal wie er darauf in den Versen 21-22 reagiert. Lies nun Hiob 3. Wie kannst du diese beiden Antworten von Hiob verbinden?

Überlege, wie du Hiob als Freund jetzt zur Seite stehen würdest. Du hast alle „Bad Days“ im Hinterkopf.

Lies zum Abschluss den Vers aus Jakobus 1,12 und lerne ihn auswendig. Du wirst sehen, wie hilfreich er dir sein wird, wenn du dich in einem „Bad Day“ befindest und daran denkst.

Jakobus 1,12: glückselig der Mann, der Versuchung erduldet! Denn nachdem er bewährt ist, wird er den Siegeskranz des Lebens empfangen, den der Herr denen verheißen hat, die ihn lieben.

Zum Schluss kannst du hier noch ein paar gute Gedanken veranschaulicht und zusammengefasst zum Thema „Bad Days“ hören: