Der Brief an die Philipper

Diese Woche wollen wir wieder ein ganzes Buch aus der Bibel betrachten. Es ist ein Brief an eine Gemeinde in einer römischen Kolonie. Der Brief an die Philipper wurde von Paulus im Gefängnis verfasst. Zu der Zeit wusste er nicht, ob er wieder freikommen oder hingerichtet werden würde.

 

Day 1: Danke!

Dankbarkeit verspürt Paulus, wenn er an die von ihm und Timotheus gegründete Gemeinde denkt. Wir merken dabei schon von Beginn an, dass es ein Brief voller Freude ist. Lies dazu Philipper 1,1-11.

Welches Anliegen formuliert Paulus in Vers 9? Warum bittet er darum (Vers 10+ 11)?

Dieses Gebet zeigt, was sich Paulus für seine Gemeinde wünscht und was ihm wichtig ist. Nimm dir ein paar Minuten Zeit und formuliere ein Gebet für dich oder deine Gemeinde. Überlege dabei, was du dir für dich oder deine Gemeinde wünscht.

 

Day 2: Gefangenschaft…

Paulus denkt in Philipper 1,12-26 über seine Gefangenschaft nach und erzählt, dass das Sterben für ihn ein Gewinn wäre, aber sein Leben für seine Mitmenschen nötiger wäre. Lies den Abschnitt. Kannst du seine Meinung über Sterben und Leben nachvollziehen?

Wieso ist das Sterben für Paulus ein Gewinn (Vers 21)? Worin liegt der Preis für ihn (Vers 23)?

Zusatzfrage: Dreimal gibt es für Paulus etwas zum „freuen“. Was macht Paulus in diesem Abschnitt denn Freude?

 

Day 3: Ein Musterleben

Lies zu Anfang Philipper 1,27- 2,5. Paulus schreibt hier besonders im Blick auf Jesus Christus. In Vers 27 und 29 und 2,5 beschreibt er drei Dinge, die wir nach dem Vorbild von Christus tun sollten. Um was handelt es sich jeweils?

Dann steht in Philipper 2,6-11 der Höhepunkt des Briefes. Welche Seite von Jesus wird hier hervorgehoben? Was hat diese Seite von ihm zur Folge (in Bezug auf sich selber und die Umwelt)?

Weiter geht es dann mit den Versen 12 bis 18. Wie können wir besonders gut wie Himmelslichter in der Welt leuchten (Vers 16)?

 

Day 4: Zwei Beispiele

In Philipper 2,19-30 stellt Paulus uns zwei Menschen vor, die uns als Beispiel dienen sollen. In was ist Timotheus uns ein Beispiel?

Auch Epaphroditus tut etwas Beispielhaftes. Worin ist er uns ein Vorbild?

Diese zwei Männer sind unterschiedlich und geben uns daher auch zwei verschiedene Vorbilder. Überlege einmal: Worin kannst du für andere ein Beispiel sein?

 

Day 5: Paulus als Beispiel

Es geht nun weiter mit Paulus selbst. Lies dazu das dritte Kapitel. Er zählt in Vers 4 bis 6 ein paar Pluspunkte auf, die ihm unter den Pharisäern hoch angerechnet worden wären. Aber er stellt fest, dass das für ihn nur noch Dreck ist! Was ist für ihn aber keineswegs Dreck (Vers 7- 14)?

Paulus ist ein Jäger. Aber was jagt er denn? Denke einmal darüber nach, warum Paulus jagen muss und es ihm nicht einfach in den Schoß fällt.

Zum Schluss betitelt Paulus uns als Himmelsbürger! Was bedeutet es für dich, ein Himmelsbürger sein zu dürfen?

 

Day 6: Die Herausforderung

Zum Ende hin sehen wir, dass die Gemeinde in manchen Dingen strauchelt. So ermahnt Paulus ein paar einzelne Leute. Lies dazu Philipper 4,1-9. Doch worin dürfen sich alle sicher sein (Vers 3b)?

Besonders in diesem Abschnitt wird deutlich, warum dieser Brief auch „ein Brief voller Freude“ genannt werden kann. Warum betont Paulus das immer wieder (Vers 5)?

Dann gibt uns Paulus ein Versprechen Gottes mit auf den Weg. Um was für ein Versprechen handelt es sich und unter welcher Bedingung können wir es dann erleben (Vers 6+7)?

 

Day 7: Alles und nichts

Im Anschluss zeigt uns Paulus noch einmal, dass wir Gott in den unterschiedlichsten Lebenslagen dankbar sein können. Lies dazu Philipper 4,10-23.

Wie schafft Paulus es, in jeder Lebenslage zufrieden zu sein (Vers 12-13)?

Schau dir noch einmal Vers 19 an. Was bedeutet das für dich und mich?