Das ist die Wahrheit!

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„Was ist Wahrheit?“ Nun, diese Frage wurde auch schon vor 2000 Jahren gefragt. Die Antwort war dabei direkt vor der Nase des Fragenden…

Die Welt bietet uns heutzutage eine Vielzahl von möglichen Wahrheiten an. Es wird proklamiert, dass es die eine Wahrheit nicht gibt. Dafür wäre die Auswahl doch viel zu groß und wer kann denn schon behaupten, die echte, wirkliche Wahrheit zu kennen? Die Wahrheit der Welt sieht heute oft so aus:

„Nach dem Tod ist es aus, also muss ich mein Leben hier und jetzt genießen!“

„Ich bin schön, wenn ich so aussehe wie die Menschen in der Werbung.“

„Meine Freiheit ist das Wichtigste und niemand sollte mir dabei im Weg stehen!“

„Religionen sind von gestern. Heute ist die Wissenschaft das Maß aller Dinge.“

Das sind einige Aussagen, die wir als allgemein anerkannt akzeptieren und als Wahrheit betiteln. Aber die Frage bleibt offen: Was ist denn überhaupt Wahrheit? Wann darf sich etwas als Wahrheit bezeichnen?

Man kann Wahrheit so definieren: Wenn eine Behauptung oder Aussage mit der Wirklichkeit übereinstimmt, dann ist es die Wahrheit. Das Gesagte muss also mit dem tatsächlich Sichtbaren identisch sein.

Gehen wir den sogenannten Wahrheiten doch einmal auf dem Grund:

„Nach dem Tod ist es aus, also muss ich mein Leben hier und jetzt genießen.“

Wer hat schon mal einen Toten gefragt, ob es nach dem Tod wirklich nicht mehr weiter geht? Niemand? Es gibt bisher nur einen Menschen, der den Tod besiegt hat und weiterlebt: Jesus Christus. Er behauptet allerdings etwas ganz anderes…

„Ich bin schön, wenn ich so aussehe, wie die Menschen in der Werbung.“

Bin ich wirklich erst schön, wenn ich so aussehe, wie die perfekt zusammengestellten Models in der Werbung und in den Filmen? Nein! Denn auch hier wurde die Schönheit von solchen vorgegeben, die davon profitieren. Man muss doch nur ein paar Jahre zurückschauen und sieht, dass wir einen Trend nach dem anderen jagen und die Schönheit dabei fast täglich neu definiert wird.

„Meine Freiheit ist das Wichtigste und niemand sollte mir dabei im Weg stehen!“

Ich möchte so und so sein und dieses und jenes möchte ich mir erlauben! Ganz schön egoistisch, aber dieses Denken wird immer mehr verbreitet. Die Toleranz wird immer weiter geöffnet und wer dagegen ist, ist böse. Die eigene Freiheit wird über Grenzen anderer gestellt. Aber kann das richtig sein? Wer seine Grenzen immer weiter öffnet, schließt sich umgekehrt gegen andere wieder ein.

„Religionen sind von gestern, heute hat die Wissenschaft das Maß aller Dinge.“

Albert Einstein hat folgendes gesagt: „Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft blind.“

Es ist wie bei der Mathematik und Physik: Beide beschäftigen sich auf ihrem Gebiet mit ihren Aussagen. Jedoch kann kein Physiker behaupten, dass man die Mathematik nicht mehr brauche, da die Physik doch schon alles erklärt habe. Die Wissenschaft kann den Glauben nicht ersetzen, aber indem sie immer mehr Dinge entdeckt und herausfindet, kann sie uns ins Staunen über unseren wunderbaren Gott bringen.

 

An diesen Beispielen wird deutlich, dass der Mensch die Wahrheit nicht als gegebene Größe akzeptiert, sondern sie seinem Bedürfnis anpasst. Aber dabei ist es gerade das Kennzeichen der Wahrheit, dass sie Bestand hat, auch wenn sich Umstände und Gesellschaften verändern. Die Erdanziehungskraft hört doch auch nicht auf, nur weil wir es cool fänden mal durch die Luft zu schweben. Und 4+4 bleibt 8, unabhängig von dem, was wir uns ausdenken.

Gehen wir noch einmal zu dem zurück, der diese Frage vor etwa 2000 Jahren gestellt hat. Was für eine Antwort hat er erhalten? Keine. Wem hat er denn diese Frage gestellt? Einem Angeklagten. Pilatus, der die Frage stellte, ging weg und verkündete, dass er keine Schuld beim Angeklagten fände. Denn vor ihm saß die Wahrheit: Jesus Christus!

Warum kann Jesus von sich behaupten, „die Wahrheit“ zu sein (Johannes 14,6)? Wie Pilatus bei seiner Anklage festgestellt hat, fand er keine einzige Schuld bei Jesus. Somit hat er das festgestellt, was allein auf Jesus Christus zutrifft: Schuldlosigkeit. Bei Jesus war keine Scheinheiligkeit zu finden, keine versteckte Sünde und keiner hätte ein wahres Zeugnis gegen ihn aufstellen können, ohne dabei lügen zu müssen. Bei Jesus haben Wort und Tat immer übereingestimmt. Seine Taten haben seine Worte bestätigt. Und darum kann Jesus auch behaupten, die Wahrheit zu sein.

Sein Wort hat vollmacht: „Und sie erstaunten sehr über seine Lehre, denn sein Wort war mit Vollmacht.“ Lukas 4,32

Und seine Taten haben als Zeugnis für ihn gesprochen: „Auch viele andere Zeichen hat nun zwar Jesus vor den Jüngern getan, die nicht in diesem Buch geschrieben sind. Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen.“ Johannes 20,30-31

Letztendlich müssen wir selber überprüfen, ob die Aussagen nur Behauptungen sind, oder ob sie tatsächlich der Wirklichkeit entsprechen. Und wenn du die Wahrheit suchst, dann fange doch bei dem an, der von sich behaupten darf: Ich bin die Wahrheit! Denn er ist nicht nur die Wahrheit, sondern noch viel mehr: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“ (Johannes 14,6)

»Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.« Johannes 8,31-32

Jesus will uns also frei machen! Frei von der Last der Lügen, des Zorns, der Einsamkeit, der Streitigkeiten… Denn Gott hat uns nicht zu seinem Zorn bestimmt. Er hatte für uns schon immer die Rettung, die Befreiung von unserer Schuld, im Sinn. Die Wahrheit ist, Jesus Christus starb für dich und mich, damit wir zusammen mit ihm leben!

„Denn Gott hat uns nicht zum Zorn bestimmt, sondern zum Erlangen des Heils durch unseren Herrn Jesus Christus, der für uns gestorben ist, damit wir, ob wir wachen oder schlafen, zusammen mit ihm leben.“ 1. Thessalonicher 5,9-10

Das ist die befreiende Botschaft der Wahrheit.