Deutsche Missionsgemeinschaft (DMG)

Die Deutsche Missionsgemeinschaft (DMG) unterstützt und ermutigt christliche Gemeinden in der Umsetzung des Missionsauftrages Jesu (Mt. 28,19 ff.). Die DMG ermöglicht fachlich und theologisch ausgebildeten Christen eine Tätigkeit bei internationalen Partnermissionen und Kirchen in Ländern rund um die Welt. Die DMG arbeitet auf der theologischen Basis der Deutschen Evangelischen Allianz, d.h. die Missionare sind Mitglieder evangelischer Landes- und Freikirchen sowie Gemeinschaften. Die DMG ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen (AEM) und wird fast vollständig durch Spenden finanziert.

Rund 350 DMG-Missionare sind tätig in:

Evangelisation, Gemeindebau, Pionierarbeit, Theologischer Lehrdienst, Kinder-, Jugend- u. Studentenmission, Sprachforschung, Bibelübersetzung, Literaturherstellung, Radiomission, Medizinischer Dienst, Landwirtschaftliche Entwicklungshilfe, Flugdienst, Aids- u. Hygiene-Beratung, Einsatz unter Straßenkindern, Ausbildung von Lehrern, Pflegepersonal, Erziehern usw. Priorität in allen Aufgaben hat die Verkündigung der Frohen Botschaft von Jesus Christus.

In Zusammenarbeit mit mehr als 100 einheimischen Kirchen und internationalen Partnermissionen arbeiten unsere Missionare in folgenden Ländern und Erdteilen:

  • Europa: Irland, Bulgarien, Belgien, Frankreich, Spanien, Portugal, Italien, Schweiz, Österreich, Deutschland, Tschechien, Kroatien, Rumänien, Kosovo, Bulgarien, Griechenland, Polen, Litauen und der Ukraine.
  • Asien: Russland, Sibirien, Zentralasien, Ostasien, Taiwan, Indonesien, Papua-Neuguinea, Philippinen, Thailand, Südostasien, Japan, Pakistan und im Orient.
  • Afrika: Nordafrika, Tschad, Niger, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Ghana, Benin, Äthiopien, Kongo, Uganda, Kenia, Tansania, Malawi, Sambia, Simbabwe, Mosambik, Madagaskar, Angola und Südafrika.
  • Amerika: Kanada, USA, Mexiko, Haiti, Costa Rica, Panama, Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, Brasilien, Argentinien und Chile.

Darüber hinaus sind jährlich mehr als 50 Kurzzeitmitarbeiter über die DMG rund um die Welt im Einsatz.

Missionarische Kurzeinsätze:

In den vergangenen Jahren hat die DMG bewusst das Kurzzeit-Programm für junge Leute  ausgebaut, um möglichst vielen Christen die Chance zu eröffnen, Missionare zu unterstützen und selbst einmal „Missionsluft“ zu schnuppern. Junge Leute können so Mission hautnah kennen lernen.

Links:

Europäische Baptistische Mission (EBM/MASA)

1954 schlossen sich Baptistenkirchen in Europa zur EBM (Europäische Baptistische Mission) zusammen, um gemeinsam in Afrika zu arbeiten. 1979 kam dann die MASA (Missionarische Aktionen in Südamerika) dazu. Heute gehören 18 europäische Kirchen als Mitgliedsbünde zur EBM/MASA. EBM/MASA arbeitet in sieben Ländern Afrikas und in fünf Ländern Lateinamerikas. Ziel der gemeinsamen Mission ist die Hilfe für Menschen in ihrer geistlichen und materiellen Not. Diese Arbeit geschieht in enger Abstimmung mit den Partnerkirchen in Übersee.

Arbeit in Afrika

EBM arbeitet in Afrika in sieben Ländern: in Kamerun, in Sierra Leone, in der Zentralafrikanischen Republik, in Äquatorial-Guinea, in Südafrika, in Mosambik und in Malawi.

Hier ein kurzer Überblick über einige der Arbeitszweige in Afrika:

Missionare

Partnerkirchen in Afrika bitten um die Unterstützung Ihrer Arbeit durch die Entsendung von Missionaren. Sie werden vor allem für die Ausbildung und Beratung gebraucht. So arbeiten  Missionare als theologische Lehrer, im Gemeindeaufbau und in der Projektbegleitung.

Ausbildung

Viele Jugendliche in Afrika leben ohne berufliche Perspektive und in Angst vor dauerhafter Arbeitslosigkeit. Darum werden Schulen und die berufliche Ausbildung unterstützt. Auch die Gemeinden brauchen gut ausgebildete Mitarbeiter. Gefördert werden deshalb Bibelschulen und theologische Seminare.

Gemeindegründung

Die Hoffnungslosigkeit in den Einsatzländern ist groß. Aberglaube und Angst breiten sich immer mehr aus. Daher unterstützt EBM die Verkündigung der guten Nachricht von Gottes Liebe und den Aufbau von Gemeinden, in denen Menschen neue Hoffnung für ihr Leben schöpfen können.

Medizinische Arbeit

Die medizinische Versorgung in den ländlichen Gegenden Afrikas ist unzureichend. Oft müssen die Kranken lange Fußmärsche auf sich nehmen, um ein Gesundheitszentrum zu erreichen. Darum hilft EBM mit ihren Krankenhäusern, kleinen medizinischen Stationen und mobilen Teams.

Arbeit in Lateinamerika

MASA arbeitet in Lateinamerika in fünf Ländern: in Argentinien, in Bolivien, in Brasilien, in Kuba, und in Peru. In diesen Ländern unterstützt sie die Partnerbünde durch konkrete Hilfen für ihre nationalen Mitarbeiter und Projekte. Eine Unterstützung durch europäische Mitarbeiter geschieht nur in ganz geringem Umfang.

Schwerpunkte des Engagements:

Kinderheime

Die Not und Hoffnungslosigkeit verlassener und misshandelter Kinder in Lateinamerika veranlasste MASA, etwas dagegen zu tun. In den Kinderheimfamilien in Lateinamerika (5 Kinderheime, eine Kindertagesstätte) bekommen hunderte von Kindern im Namen Jesu eine neue Chance für ihr Leben.

Gemeindegründung

Die geistliche Not in all den Einsatzländern ist groß. Angst, Not und Hoffnungslosigkeit breiten sich aus. Daher unterstützt MASA die Verkündigung der guten Nachricht von Gottes Liebe in Jesus Christus und den Aufbau von Gemeinden. Dies geschieht sowohl unter der indianischen als auch unter der nichtindianischen Bevölkerung der Einsatzländer.

Mitarbeiterschulung

Zur Eigenständigkeit der Gemeinden gehört es, Mitarbeiter aus den eigenen Reihen heranzubilden. Durch Bibelschulen und spezielle Kursangebote für Indianer kommen MASA diesem Ziel nahe.

Katastrophenhilfe

Naturkatastrophen, Krankheiten, Plagen und Missernten machen den Menschen in den Einsatzgebieten immer wieder zu schaffen. Über die Partner in den Einsatzländern kann MASA im Rahmen ihrer Möglichkeiten leicht und schnell vor Ort helfen.

Das Missionsbüro befindet sich im Bildungszentrum der deutschen Baptisten in Elstal bei Berlin.

Links:

Halloween – Nur ein lustiges Fest?

Halloween ist doch einfach nur ein lustiges Fest, bei dem man sich richtig cool verkleiden kann! …

Stimmt das?

Was verbirgt sich wirklich hinter Halloween?

Wir haben hier ein paar Infos für dich zusammengestellt.

Lies selbst und bilde dir deine eigene Meinung:

Woher kommt Halloween?

Das Fest kam von Irland in die USA und von dort zu uns. Der Name ist eine englische Abkürzung für Abend vor Allerheiligen. Der Ursprung des Festes kommt von den Kelten. Sie feierten am 31. Oktober „Samhain“, ihr Neujahrsfest. Vielleicht war es auch ein Erntefest. Dieses Fest war auch der Beginn der dunklen Jahreszeit. Die Menschen glaubten, dass der Totengott den Seelen der Verstorbenen des letzten Jahres erlaubt an diesem Tag zurückzukehren. Es war also auch ein Totenfest.

– Manchmal liest man von einem Totengott namens „Samhain“. Doch es gibt keinen Hinweis auf einen keltischen Gott mit diesem Namen. Bekannt sind die Namen von ungefähr 350 keltischen Gottheiten, ein „Samhain“ gehört nicht dazu. Vermutlich bedeutet das Wort „Ende des Sommers“. –

Es gab zwei Möglichkeiten, wie mit dem Gedanken umgegangen wurde, dass die Toten für einen Tag zurückkehrten. Die einen stellen den Toten allerlei Leckereien bereit, auf dass sie gerne und für kurze Zeit auf die Erde zurückkehren sollten. So wollte man auch nach deren Tod Kontakt zu Verwandten halten. Daraus entstand ein großes Fest mit Lagerfeuer und Festmahl.

Die anderen fürchteten, dass die Toten ins Leben zurückkehren wollten und dazu Besitz von den Lebenden ergreifen würden. Daher verkleideten sie sich in dieser Nacht möglichst schrecklich, damit die Toten an ihnen vorbei gingen und sie nicht als Lebende erkennen würden.

Opfer für die Toten?

Um sich vor den umherirrenden Seelen der Verstorbenen zu schützen, brachten die Kelten ein Menschenopfer. Dazu sperrten sie meistens ein Kind in einen Weidenkorb und verbrannten es lebendig. Es waren die Druiden, die als Priester solche Opfer von der verängstigten Bevölkerung forderten. Waren die Druiden sich einig, welche Familie so ein Opfer zu bringen hatte, stellten sie vor das entsprechende Haus eine ausgehöhlte Steckrübe. Wurde das Kind ausgeliefert, blieb die Rübe zum Schutz des Hauses zurück. Verweigerte die Familie das Kind, beschmierten die keltischen Priester die Tür mit Blut. Und das kam einem Todesurteil aller dort Wohnenden gleich. Die ausgehöhlte Rübe war also ein Zeichen dafür, dass ein Mensch aus diesem Haus geopfert wurde!

Bei uns ziehen jetzt Kinder von Haus zu Haus und verlangen, wie einst die Druiden, ein Opfer.

Wenn du mitfeierst, sagst du damit, dass du das gut und schön findest. Denn feiern tust du doch nur Ereignisse, die schön sind, oder?

Ganz sicher sind die Ursprünge von Halloween nicht.

Es gibt keine verlässlichen Quellen über die religiösen Vorstellungen der Kelten. Was über dieses geheimnisvolle Volk bekannt ist, stammt von lateinischen und griechischen Autoren der Antike und des Mittelalters, die also viel später gelebt haben als die ursprünglichen Kelten. Wir wissen also nicht, ob das alles Wahrheit ist.

Doch was heute zu Halloween los ist, lässt einen vermuten, dass die Ursprünge vielleicht wirklich in einem grausigen Totenfest liegen.

Sicher wahr ist…

dass zu Halloween immer mehr Sachbeschädigungen geschehen, z.B. beschädigte Autos oder eingeschlagene Fensterscheiben. Grund ist oft viel Alkohol auf Halloween- Partys.

Doch das ist noch die relativ harmlose Seite von Halloween. Viel schlimmer ist, dass der Totengott auch heute noch mit grausamen Opfern angebetet wird. Der Totengott ist der Teufel oder auch Satan. Für Satanisten –Menschen, die Satan als ihren Gott verehren, oft mit grausigen Ritualen – ist Halloween der wichtigste Feiertag. In manchen Bundesstaaten der USA ist vor Halloween der Verkauf von schwarzen Hunden und Katzen verboten, weil viele dieser Tiere in der Woche danach verstümmelt aufgefunden werden. Auch tauchen in den USA nach Halloween Leichen auf, die Verletzungen aufweisen, wie sie von okkulten Opferritualen, z.B. von Satanisten stammen.

Willst du so einen Tag mitfeiern?

In den USA gibt es dieses Fest schon länger als bei uns, deswegen ist es auch schon weiter entwickelt. Wahrscheinlich wird sich das Fest auch bei uns immer mehr in so eine Richtung entwickeln.

Wir wissen nicht ganz sicher über die Ursprünge von Halloween Bescheid. Doch vermutlich ist was Wahres daran, dass es mit einem Totenfest in Verbindung steht. Sonst würden an diesem Tag nicht so viele Grausamkeiten passieren.

Willst du da mitfeiern?

Mit Gott erlebt von Judith R.

Als ich gebeten wurde, ein persönliches Zeugnis zu dem Thema „Mit Gott erlebt“ abzugeben, wusste ich vorerst nicht, was ich schreiben sollte.

Nicht, dass ich Gott noch nicht oft selbst erlebt hätte.
Ich habe schon soviel mit Gott erleben dürfen und ich bin ihm für jedes Erlebnis dankbar.
Doch viele Erfahrungen sind zu persönlich, als dass ich sie hier anführen könnte oder möchte.

Er hat schon so viele meiner Gebete erhört, dass ich es selbst kaum glauben kann – und noch dazu auf eine Art und Weise, die mich immer wieder überrascht.
Er hat mein Gebet erhört und mir zurückgegeben, was ich längst verloren glaubte.
Er stand mir bei, wenn ich traurig war oder nicht mehr weiter wusste.
Wenn mich der Mut verlassen hatte, zauberte er mir ein Lächeln auf die Lippen.
Er hat mich zur richtigen Zeit erinnert, den Helm aufzusetzen, als ich drauf und dran war, ohne ihn auf dem Moped davon zu düsen.
Nur allzu oft geschah es, dass mir eine Wendung in meinem Leben nicht passte, mir Angst machte und mich völlig deprimierte. Und im Nachhinein durfte ich dann erkennen, dass es das Beste war, was mir passieren konnte, dass Gott die ganze Zeit alles im Griff gehabt hatte.
Er half mir, wieder Leben zu können, ohne sich jeden Tag zu fragen, wann es endlich vorbei ist.
Er schickte mir kleine Geschenke des Alltags – Geschenke, bei denen nur er wissen konnte, wie viel sie mir bedeuten würden.
Er sorgte dafür, dass ich Sachen bekam, von denen ich nicht wusste, für was ich sie brauchen konnte – und kurze Zeit später kam ich darauf, wie dringend ich sie benötigte.
Und ich bin mir sicher, dass er noch viel mehr für mich getan hat, nur habe ich es nicht bemerkt.

In einer Krise vor ungefähr zwei Jahren, schrieb ich ein Gedicht:

Vertrauen

Ach , Herr.

Schau mich an.
Schau mir in die Augen.
Siehst du den Schmerz?
Horch mir zu.
Horch in mein Herz.
Hörst du es seufzen?
Meine Lippen sind nicht fähig
es auszusprechen.
Zu viel
was ich sagen müsste.

Wie gut
dass du es auch so weißt.

Du siehst den Schmerz in meinen Augen.
Du hörst das Seufzen meines Herzens.
Doch nicht nur das.
Du siehst mich in der Zukunft,
meine Augen strahlen,
mein Herz lacht!

Endlich erkenne ich:
Der  Schmerz war der Weg,
die Freude das Ziel.

Da schleicht sich ein Schmunzeln auf deine Lippen
denn –
du hast es schon vorher gewusst.

 

Weißt du, Gott hält uns nicht vor, was er alles für uns getan hat. Nein, er freut sich einfach daran. Aber vielleicht würde es gar nicht schaden, sich selbst einmal zu fragen: „Gott hat schon so viel für mich getan – was habe ich jemals für Gott getan?“
Vielleicht fragst du dich jetzt, „Was kann ich schon für Gott tun?“
Ja. stimmt. Was können wir Menschen dem allmächtigen Gott schon geben, was können wir ihm schenken, wenn ihm doch alles gehört?
Eigentlich könnte er sich doch einfach alles nehmen, was er will!

Aber er möchte, dass wir uns selbst, aus einer freien Entscheidung heraus, ihm zuwenden. Und weißt du was? Es gibt etwas, das du ihm schenken kannst! Etwas, das er sich mehr wünscht als alles andere.

Schenke ihm dein Herz, übergib ihm dein Leben.
Und glaub mir, du wirst es nicht bereuen.

Ich spreche aus Erfahrung Wink

Judith, stolze Tochter des besten Papas der Welt

Mit Jesus erlebt von Joachim S.

Was habe ich mit Jesus erlebt?

Ich habe viel mit Jesus erlebt in meinem Leben. Aber die meiste Zeit erlebe ich den ganz normalen Alltag. Am ganz normalen Alltag, passiert meistens nichts Besonderes. Da steht man morgens auf und geht zur Schule oder zum Arbeitsplatz oder wenn man in der Rente ist: Da macht man einfach die Arbeiten die vor einem liegen und die sind meistens sehr viel. Und wo ist dann Jesus in dieser Zeit? Ganz einfach: Jesus hat versprochen bei uns zu sein. Jeden Tag, bis zum letzen Tag an dem die Erde existiert. Das ermutigt mich und sein Versprechen reicht mir, denn ich weiß: Jesus ist jetzt bei mir. Denn ich bin bei dir, spricht der HERR, dass ich dir helfe. (Jeremia 30,11) So steht es in der Bibel. Was will ich noch mehr. ER ist bei mir und hilft mir.

Manchmal brauche ich die besondere Hilfe Jesu. Unsere Tochter Mirjam ist Missionarin in Südafrika. Sie wollte mir einen Film ihrer Missionsarbeit schicken über das Internet. Mit dem Programm „Skype“ kann man direkt Dateien von einem Computer zu einem andern Computer schicken. Der Film wurde benötigt, weil er an einem Missionstag in Wien gezeigt werden sollte. Ich hatte nur ein technisches Problem. Meine Internetverbindung brach immer nach einer Stunde ab und musste dann wieder neu aufgebaut werden. Nun habe ich gebetet und gebetet dass Gott es dieses Mal gelingen lässt und die Verbindung nicht abreist. Aber was war: Sie riss wie gewohnt auch dieses Mal ab. Hatte ich umsonst gebetet? Kann Gott bei technischen Dingen nicht helfen? Weit gefehlt, denn nachdem sich die Verbindung zum Internet wieder neu aufgebaut hatte, konnte ich tatsächlich den Film weiter auf meinen Computer runterladen. Normaler Weise geht das nicht. Da muss man mit dem runterladen einer Datei wieder von vorn beginnen. Meine Entdeckung war wieder einmal neu, dass Gott Herr über allem ist, auch über die moderne Technik.

Und nach diesem Erlebnis, da habe ich Gott erst einmal richtig gedankt und dann: Dann geht der Alltag wieder weiter. Aber zwischendurch zeigt ER und JESUS mir immer wieder dass er da ist und mir hilft.

Joachim S.

Mit Jesus erlebt von David W.

Mit Jesus erlebt – ist – finde ich – ein cooles Thema, weil eigentlich erlebt man ja jeden Moment seines Lebens mit Jesus, weil er immer da ist!!!

Aber ich weiß, was gemeint ist und ich glaube nicht, dass jetzt alle eine Lebensbiographie von mir lesen möchten! 😉

Also kurz nur eine Sache, bei der mir die Anwesenheit Gottes ziemlich wichtig ist. 
- Das gute alte Tennis.

Es ist jetzt nicht so, dass Gott mir durchgehend „powersmashes“ oder dergleichen eingibt, aber wenn man schon von Anfang an mit der Einstellung in ein Spiel geht, dass man Jesus im Sieg und in der Niederlage Lob, Preis und Dank gibt, dann erleichtert das das Ganze um einiges! Nach jedem noch so blöden Fehler kann man Jesus schlicht und einfach sagen, dass es nix war und, dass man einfach versuchen wird, es mit seiner Hilfe besser zu machen.  Das erspart viel Aufgebrachtheit, gibt mehr Konzentration, Motivation und hin und wieder lässt Gott mich dann auch einen Ball erwischen, der eigentlich komplett unmöglich zu sein schien!!! (Das sind dann immer die geilsten Momente!!!)
Also ich fahr echt gut damit, in jeder Sekunde meines Lebens so gut wie möglich mit Gott zu leben, auch wenn mir das zugegeben bei weitem nicht immer gelingt.

Der Sport ist nur eine Sache, in der ich persönlich immer ganz viel Gebetszeit habe. 
Ich denke, das kann man auf jede Lebenssituation übertragen!

Ja vielleicht eine zweite Sache, die wahrscheinlich die meisten kennen, aber bei der man Jesus auch auf eine eigene Weise erlebt.
Die Zeit, in der man einfach still wird und alleine mit Jesus redet. Da bekomme ich manchmal das Gefühl, als ob ich lachen und weinen gleichzeitig könnte. 
Ohne diese Zeit, in der man ganz besonders nur mit Jesus lebt, ist der Rest dann auch ziemlich schwer, was sich bei mir oft bestätigt.

Ja soweit alles von meiner Seite.

David W. (15)

Mit Jesus erlebt von Christina B.

 

„Bittet Gott, und er wird euch geben! Sucht, und ihr werdet finden! Klopft an, und euch wird die Tür geöffnet! Denn wer bittet, der bekommt. Wer sucht, der findet. Und wer anklopft, dem wird geöffnet.“ Matthäus 7, 7-8

Mein Erlebnis mit Jesus, (was für mich persönlich an ein Wunder grenzt) von dem ich erzählen möchte, erstreckte sich über fast ein Jahr hin…

Gott hat mir persönlich Unterricht in Finanzverwaltung gegeben.

Ich habe mir vorher kaum Gedanken über das Geld gemacht, es war einfach nicht wichtig für mich. Ich hielt nichts von Sparen, war eher verschwenderisch. Habe das Leben genossen: bin oft ausgegangen, hab gespendet, mir schöne Kleider gekauft usw. hatte also genug, um es bequem zu haben. Und wenn eine Notsituation da war, da war auch mein Vater mit seiner Hilfe nicht weit!

Während meiner dreimonatigen beruflichen Auszeit im Ausland, hat mich die Realität eingeholt. – Ich musste mir eingestehen, dass ich fahrlässig Schulden gemacht habe und zu planlos mit meinem Geld umgegangen bin. Ich sah nur noch ein Vakuum auf meinem Konto und das Ende dieses Dilemmas war nicht in Sicht. Man kann gar nicht beschreiben, was einem da durch den Kopf geht, wie man sich gezwungen fühlt zu kapitulieren. Und der Seelenfeind hatte auch noch ein paar absurde Vorschläge, wie man schnell zu Geld kommt. Ein täglicher Kampf um das Überleben begann, dabei musste ich immer wieder an die Worte Jesu in Matthäus 7 denken.

Also, habe ich gebetet wie ein Weltmeister, aber daran geglaubt habe ich nicht wirklich. Ich habe versucht zu Vertrauen, aber die Existenzangst hat mich gepackt.

Das darauf folgende halbe Jahr habe ich für einen kleinen Lohn gearbeitet und mit dem Minimum gelebt, um meine Schulden zurück zu zahlen. Ich war nun gezwungen mich mit dem Thema Geld auseinander zusetzten, dabei bin ich auf eine Bibelstelle in Maleachi 3,10 gestoßen, wo Gott sein Volk herausfordert, ihn auf die Probe zu stellen: Sie sollen ihm den zehnten Teil ihrer Ernte geben und dann wird er die Schleusen des Himmels öffnen und sie überreich beschenken – dieser Text hat auch mich herausgefordert. Also habe ich angefangen den Zehnten regelmäßig zu geben und mir nur die nötigsten Lebensmittel zu kaufen.

Es war unglaublich, was da in meinem Alltag geschah – Gott hat mich jeden Tag versorgt! Ohne zu wissen, wie es mir finanziell geht, haben meine Mitmenschen mich unterstützt:

Ich wurde oft zum Essen eingeladen, Verwandte haben mir kleine Geldbeträge geschickt, meine Heimatgemeinde (600km entfernt) hat beschlossen mir eine Spende zu schicken (nochmal: ohne zu wissen, dass ich Geld brauche!), meine Strom- und Müllkosten wurden vom Arbeitgeber übernommen, mein Auto ging endgültig kaputt (so hatte ich keine Reparaturkosten noch Strafzettel mehr zu zahlen), die Auflösung sämtlicher (unnötiger) Versicherungen und Verträgen haben dazu geführt, dass ich das Minus auf dem Konto decken konnte  – es war genau der Betrag, den ich gebraucht habe!

Zu allerletzt war es nach dieser schwierigen Zeit für mich noch möglich, mir einen dreimonatigen Bibelschulkurs zu leisten. Preist den HERRN!

Ich habe in dieser Zeit Gottes Treue und Nähe so intensiv erlebt, wie ich es mir nie hätte erträumen können. Er hat mich außerdem mit vielen intensiven Momenten während dem Gebet sowie mit Dingen und Menschen beschenkt, er hat wirklich die Schleusen des Himmels geöffnet. Und das kann ich bezeugen. Sein Wort ist wahr und er hält, was er verspricht!

Zum Schluss noch ein Zitat von P.T. Forsyth: „Er versteht nicht nur voll und ganz unsere Verhältnisse und unsere Probleme, sondern er hat sie in der Tat aktiv und endgültig gelöst.“

Christina (23 Jahre, Gesundheits- und Krankenpflegerin)