Operation Mobilisation (OM)

Operation Mobilisation (OM) ist eine von George Verwer am Anfang der 1960er Jahre gegründete christliche Missionsgesellschaft. Sie ist derzeit in über 110 Staaten aktiv.

Der Sitz von OM Deutschland befindet sich in Mosbach (Neckar-Odenwald-Kreis).

Leitung: Tobias Schultz, Steffen Zöge und Detlef Eigenbrodt.

Über OM

OM ist eine internationale private Non-Profit Organisation (NPO), die 1957 gegründet wurde und heute in über 100 Ländern aktiv ist. OM arbeitet weltweit mit Kirchen, christlichen Werken und Hilfsorganisationen zusammen. In Österreich arbeitet OM seit 1961. Ein Verein wurde 1983 gegründet. Die internationale Koordinationsstelle befindet sich in England.

In einer immer komplexer werdenden Welt brauchen wir den Blick über den Gartenzaun, um verantwortungsvoll leben und handeln zu können. Wir sind herausgefordert, die Bedürfnisse dieser Welt und ihrer Menschen zu erkennen – den Hunger nach Leben, Liebe und Gerechtigkeit. OM stellt sich seit über 40 Jahren diesen Realitäten und Herausforderungen. Wir wollen Menschen mitteilen, dass Gott sie gern hat und ihr Leben ganz machen will. Dies tun wir, indem wir ganzheitlich helfen durch praxisorientierte Schulungen, soziale Hilfsprojekte und weltweiten Literaturvertrieb auf Hochseeschiffen. «Helfen, dass Leben ganz wird» … ist gefragt!

OM arbeitet auf der Basis und als Partner der Evangelischen Allianz mit anderen Organisationen, Hilfswerken und Kirchen vor Ort zusammen. Wir wollen Synergien nutzen. Das Schwergewicht legen wir dabei auf Länder, in denen die Bedürfnisse am größten sind. Die weltweite Präsenz von OM erlaubt es, Menschen, Mittel und Möglichkeiten in Verbindung zu bringen, um lohnende Investitionen zu tätigen.

OM ist in Österreich ein Verein und finanziert sich ausschließlich durch Spenden. Wir legen Wert auf eine schlanke, überschaubare und professionelle Organisation, deren administrativer Aufwand niedrig gehalten wird. Durch die persönliche Beziehung zwischen den Spendern und unseren Mitarbeitern im Ausland entsteht oft eine ideelle Verbindung zu den betroffenen Menschen und Projekten. In Österreich ist OM Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen Österreichs (AEMÖ).

Geschichte

  • 1940: Mrs. Clap in den USA betet, dass Studierende der nahe gelegenen High School zum Glauben kommen und als Missionare in alle Welt gehen. George Verwer ist einer der Studenten, dem sie ein Johannes-Evangelium zusendet.
  • 1955: An einer Veranstaltung mit Billy Graham entscheidet sich George Verwer für ein Leben mit Gott.
  • 1957: Dale Rhoton, George Verwer und ein weiterer Student reisen in den Semesterferien nach Mexiko und verteilen 15.000 Johannes-Evangelien.
  • 1960: Das erste Team beginnt in Spanien zu arbeiten, einem Land, das zu dieser Zeit nur wenig offene missionarische Arbeit zulässt.
  • 1961: George Verwer gibt der Organisation den Namen „Operation Mobilisation“ (OM).
  • 1962: Am ersten Sommerprojekt in Europa beteiligen sich 200 junge Christen.
  • 1963: 2000 Teilnehmende aus 30 Ländern sind beim Sommerprojekt in Südwesteuropa dabei. Davon bleiben 200 für einen Jahreseinsatz in Europa, im Iran, im Libanon und in der Türkei.
  • 1964: Mit zwei gebrauchten Lastwagen und einem VW-Bus fährt das erste Team nach Indien (heute das größte Einsatzgebiet vom OM mit rund 1200 einheimischen Mitarbeitenden). 1970: Das dänische Schiff „Umanak“ wird gekauft, umgebaut und in „Logos“ umbenannt.
  • 1972: Aus der Betreuung bengalischer Flüchtlinge in Indien entsteht die Arbeit in Bangladesch.
  • 1977: Die „Franca C“, bisher unter italienischer Flagge auf Kreuzfahrt im Mittelmeer, wird gekauft und beginnt ihren Dienst in aller Welt.
  • 1980: Im Chinesischen Meer werden „Boat People“ an Bord der „Logos“ genommen und versorgt.
  • 1985: Verschiedene Teams werden in Lateinamerika aktiv.
  • 1986: Ein weiteres OM-Feld entsteht in Südafrika.
  • 1988: Die „Logos“ läuft vor der chilenischen Küste auf Grund. Ein spanisches Fährschiff wird gekauft und als „nächstes Schiff“ in den weltweiten Dienst genommen.
  • 1989: „Love Europe“ , das Sommereinsatz-Programm für die 90er Jahre, beginnt in Offenburg mit ca. 7000 Konferenz-TeilnehmerInnen. Davon nehmen 5000 an einem Sommerprojekt teil.
  • 1989: Das erste Team von OM im ehemalig kommunistischen Ostblock wird in Polen gegründet.
  • 1990: In Südkorea wird ein Büro eröffnet.
  • 1991: Neue Arbeitsgebiete entstehen in Albanien, Rumänien und Bulgarien. 1992: OM startet Teams in den europäischen GUS-Staaten und Zentralasien.
  • 1992: Erster Teenager-Kongress „Teenstreet“ in Deutschland mit 39 Teilnehmern.
  • 1994: Der internationale strategische Plan wird angenommen.
  • 1997: Das überarbeitete Jahresprogramm startet unter dem Namen „Global Action“.
  • 1999: Kosovo-Krise und Erdbeben in der Türkei: Durch die Hilfsarbeit öffnen sich viele Möglichkeiten zur „geistlichen Hilfe“.
  • 2001: Beginn von „Global Challenge“, dem Nachfolgeprogramm von „Love Europe“.
  • 2003: George Verwer gibt das Amt des „Internationalen Direktors“ an Peter Maiden weiter.

MS Logos Hope

Die Logos Hope ist eine ehemalige Autofähre, die 1973 bei Nobiskrug in Rendsburg gebaut wurde.

Sie wurde damals auf den Namen Gustav Wasa getauft und kam danach als Norröna für zwei Jahrzehnte für die färöische Reederei Smyril Line zum Einsatz. Als Logos Hope wird sie seit 2004 zum christlichen Hilfsschiff umgebaut. Sie fährt für das christliche Werk Operation Mobilisation weiterhin unter der Flagge der Färöer. Das Nachfolgeschiff der Smyril Line ist die neue Norröna.

Die Logos Hope wird nach Abschluss der Umbauarbeiten die aktuell fahrende MV Logos II ersetzen. Des Weiteren fährt noch die MV Doulos (das älteste noch fahrende Passagierschiff der Welt, seit 1970 bei OM) für OM.

Teenstreet

OM veranstaltet christliche internationale Teenager-Kongresse für Jugendliche, siehe Teenstreet.

Weblinks

Liebenzeller Mission (LM)

(aus Wikipedia)

Liebenzeller Mission ist eine christliche Missionsgesellschaft mit Sitz in Bad Liebenzell. Der erste Teil des Namens erklärt sich durch Bad Liebenzell, Mission steht für den Zweck der Organisation: Menschen werden zum persönlichen Glauben an Jesus Christus und einem Leben mit ihm gerufen. Gleichzeitig wird ihnen unabhängig von sozialer, religiöser, politischer und nationaler Herkunft ganzheitlich in ihren unterschiedlichen Bedürfnissen geholfen.

Die Liebenzeller Mission hat rechtlich selbständige Zweige in Deutschland, USA, Japan, Kanada, Schweiz, Österreich, Ungarn und Korea. Diese Zweige haben sich zur Liebenzeller Mission International zusammengeschlossen.

Arbeitsgebiete

Mit über 230 Missionaren in 26 Ländern (u.a. Papua-Neuguinea, Mikronesien, Burundi, Sambia, Japan, Taiwan, Spanien, Frankreich, Russland, Kirgistan) ist die Liebenzeller Mission eine der größten deutschen Missionsgesellschaften. In Deutschland engagiert sich die LM in Mecklenburg Vorpommern (Neubrandenburg und Schwerin) sowie Berlin. Die LM ist bekannt für ihr Engagement in der Jugendarbeit in Zusammenarbeit mit dem Jugendverband Entschieden für Christus (EC).

Arbeitsbereiche der Liebenzeller Mission sind:

Missionsarbeit im Ausland

Über zwei Drittel des Haushaltsplanes der Liebenzeller Mission fließt in ihr Engagement im Ausland. Schwerpunkte der Arbeit sind:

  • Gründung von christlichen Gemeinden
  • Unterstützung einheimischer Kirchen
  • Theologische Fortbildung
  • Medizinische Arbeit
  • Soziale Projekte
  • Katastrophenhilfe

Arbeit in Deutschland

Kinderzentrale

Es werden christliche Veranstaltungen für Kinder in Gemeinden und an Schulen durchgeführt. Zusätzlich stehen Fortbildungen für Mitarbeiter in der Jugendarbeit im Angebot.

Arbeit mit Teenagern

Die Teenagerarbeit der LM nennt sich „Teens in Mission“ kurz TiM. TiM bietet eine Jüngerschaftsschule unter dem Namen „Fire Mountain Training School“, den „Teen Prayer Congress“ (TPC) und die missionarischen Einsätze (ReachOuts), z.B. Reach Meck-Pom (Einsatz in ganz Mecklenburg-Vorpommern), ReachAut (Einsatz in ganz Österreich), ReachSpain an. Weitere Artikel: Teens in mission und ReachAUT

Seelsorge

Eine Seelsorgezentrale bietet persönliche Beratung sowie Schulungen und Vorträge an.

Evangelisation

Evangelisten stehen für evangelistische Einsätze, Vorträge, Beratung für Gemeinden zur Verfügung

Theologische Ausbildung

Jährlich finden Großveranstaltungen für junge Leute statt:

  • TeenPrayerCongress (1200)
  • Kindermissionsfest (5500)
  • TeenagerMissionsTreffen (2500)
  • JugendMissionsTreffen (1000)

Weitere Großveranstaltungen:

  • Frauentag
  • Männertag
  • Seniorenkongress
  • Singlekongress
  • Pfingstmissionsfest
  • Herbstmissionsfest

Ausbildung

Für die Ausbildung von Nachwuchskräften betreibt die LM unter anderem ein eigenes Theologisches Seminar. Es studieren jährlich ca. 110 junge Männer und Frauen bei der Liebenzeller Mission. Ermöglichte Abschlüsse sind ein BA in Theologie, sowie ein BA in Gemeindepädagogik. Die Ausbildung ist akademisch qualifiziert, aber praxisnah konzipiert. Anliegen der Liebenzeller Mission ist eine theologisch qualifizierte Ausbildung zu ermöglichen, die Menschen zu missisonarischem Engagement motiviert, sie sprach- und beziehungsfähig macht.

Links

Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen (AEM)

Die Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen e.V. (AEM) in Deutschland ist ein Zusammenschluss von heute 89 evangelikalen Missionsgesellschaften und Ausbildungsstätten aus dem Bereich der evangelischen Landeskirchen, Landeskirchlichen Gemeinschaften und Freikirchen. Sie betreut zurzeit weltweit über 2.900 Missionare. Sie arbeitet auf der Glaubensgrundlage der Deutschen Evangelischen Allianz.

Geschichte

  • 1968 erfolgte ein erstes Zusammenrücken der verschiedenen evangelikalen Missionsgesellschaften in Deutschland.
  • 1969 wurde in Verbindung mit der Deutschen Evangelischen Allianz die erste Tagung der evangelikalen Missionen in Frankfurt durchgeführt. Das Ergebnis war die „Konferenz Evangelikaler Missionen“, die sich inzwischen „Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen“ nennt.
  • 1974 wurde die AEM als eingetragener Verein registriert.
  • 1979 Gründung des Ausbildungsprogramms Seminar für Missionarische Fortbildung (SMF)
  • 1983 hat die AEM die „Grundsätze für den Umgang mit Spendenmitteln“ (AEM-Spendengrundsätze) herausgegeben.
  • 1985 folgten die „Grundsätze für die Öffentlichkeitsarbeit“.
  • 2001 Gründung der Akademie für Weltmission Korntal gGmbH

Mitglieder

Mitglieder der AEM sind unter anderem

  • Aktion Nehemia
  • Aktion: In jedes Haus e. V.
  • Allianz-Mission
  • Bibelschule Brake e.V.
  • Campus für Christus e.V.
  • China Partner
  • Chinesische Missionsgemeinschaft
  • Christliche Fachkräfte International e. V.
  • Christlicher Hilfsbund im Orient
  • Christoffel-Blindenmission Deutschland (CBM)
  • Deutsche Indianer Pionier Mission
  • Deutsche Missionsgemeinschaft
  • Deutsches Missionsärzte-Team
  • Die Bruderhand
  • DIGUNA
  • Elia e.V.
  • Europäische Baptistische Mission
  • Europäische Christliche Mission
  • Evangelische Karmelmission
  • Evangelische Mission im Tschad
  • Evangeliums-Rundfunk
  • Evangeliumsdienst für Israel e.V.
  • Evangeliumsgemeinschaft Mittlerer Osten
  • Frontiers
  • Geschenke der Hoffnung e.V.
  • Hilfe für Brüder e. V.
  • Indicamino
  • Inter-Mission e.V.
  • Internationales Centrum für Weltmission
  • Janz Team e. V.
  • Jugend- Missions- und Sozialwerk Altensteig
  • Kinder-Evangelisations-Bewegung
  • Kontaktmission
  • Kreuz des Südens e.V.
  • Lebenszentrum Adelshofen
  • Licht im Osten
  • Liebenzeller Mission
  • LOGOS International e. V.
  • Marburger Mission
  • Mission für Süd-Ost-Europa
  • Missionshaus Bibelschule Wiedenest
  • Missionswerk Frohe Botschaft
  • Neukirchner Mission
  • New Tribes Mission
  • Operation Mobilisation – Deutschland
  • Orientdienst e.V.
  • Saat der Hoffnung e.V.
  • Sozialdienst des Missionswerkes der Gemeinde Gottes e.V.
  • Vereinigte Deutsche Missionshilfe
  • Vereinigte Missionsfreunde
  • WEC International
  • West Europa Mission
  • Wort des Lebens
  • Wycliff – Deutschland
  • Überseeische Missions-Gemeinschaft (ÜMG)

Links:

Wycliff

Wir sind ein Team von Sprachwissenschaftlern, Übersetzern, Technikern, Pädagogen und vielen weiteren Mitarbeitern. Unser Ziel ist, dass Menschen aus allen Völkern die Möglichkeit haben, die Bibel in der Sprache zu lesen, in der sie träumen.

Häufig arbeiten wir in Sprachen, für die es noch keine Schrift gibt. Dann müssen wir auch dafür sorgen, dass eine Schriftform  und Schreibregeln entwickelt werden und dass Leseunterricht organisiert wird. Alle diese Aufgaben erfüllen wir in enger Partnerschaft mit einheimischen Kirchen, Universitäten, Institutionen, etc.

Cameron Townsend  gründete 1934 unsere Organisation. Den Namen „Wycliff“ haben wir uns geborgt von John Wycliff , weil er uns Vorbild ist in dem, was er für sein Volk tat: Wycliff hat die Bibel zum ersten Mal ins Englische übersetzt.

Wir von Wycliff Österreich sind mit fast 30 Mitarbeitern in aller Welt im Einsatz. Mehr als 6.000 sind wir zusammen mit unsern Kollegen aus 5 Kontinenten. Menschen aus über 700 Sprachen haben durch unseren Einsatz bereits Zugang zu Gottes Wort und damit zu Jesus Christus als ihrem Erlöser gefunden. In über 1.300 Sprachen sind wir an der Arbeit. Etwa 2.300 Volksgruppen wollen wir noch erreichen.

Diese große Aufgabe können wir nicht alleine erledigen. Der Missionsbefehl gilt ja nicht ein paar ausgewählten Spezialisten, sondern der ganzen Gemeinde Jesu.

Links

Deutsche Missionsgemeinschaft (DMG)

Die Deutsche Missionsgemeinschaft (DMG) unterstützt und ermutigt christliche Gemeinden in der Umsetzung des Missionsauftrages Jesu (Mt. 28,19 ff.). Die DMG ermöglicht fachlich und theologisch ausgebildeten Christen eine Tätigkeit bei internationalen Partnermissionen und Kirchen in Ländern rund um die Welt. Die DMG arbeitet auf der theologischen Basis der Deutschen Evangelischen Allianz, d.h. die Missionare sind Mitglieder evangelischer Landes- und Freikirchen sowie Gemeinschaften. Die DMG ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen (AEM) und wird fast vollständig durch Spenden finanziert.

Rund 350 DMG-Missionare sind tätig in:

Evangelisation, Gemeindebau, Pionierarbeit, Theologischer Lehrdienst, Kinder-, Jugend- u. Studentenmission, Sprachforschung, Bibelübersetzung, Literaturherstellung, Radiomission, Medizinischer Dienst, Landwirtschaftliche Entwicklungshilfe, Flugdienst, Aids- u. Hygiene-Beratung, Einsatz unter Straßenkindern, Ausbildung von Lehrern, Pflegepersonal, Erziehern usw. Priorität in allen Aufgaben hat die Verkündigung der Frohen Botschaft von Jesus Christus.

In Zusammenarbeit mit mehr als 100 einheimischen Kirchen und internationalen Partnermissionen arbeiten unsere Missionare in folgenden Ländern und Erdteilen:

  • Europa: Irland, Bulgarien, Belgien, Frankreich, Spanien, Portugal, Italien, Schweiz, Österreich, Deutschland, Tschechien, Kroatien, Rumänien, Kosovo, Bulgarien, Griechenland, Polen, Litauen und der Ukraine.
  • Asien: Russland, Sibirien, Zentralasien, Ostasien, Taiwan, Indonesien, Papua-Neuguinea, Philippinen, Thailand, Südostasien, Japan, Pakistan und im Orient.
  • Afrika: Nordafrika, Tschad, Niger, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Ghana, Benin, Äthiopien, Kongo, Uganda, Kenia, Tansania, Malawi, Sambia, Simbabwe, Mosambik, Madagaskar, Angola und Südafrika.
  • Amerika: Kanada, USA, Mexiko, Haiti, Costa Rica, Panama, Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, Brasilien, Argentinien und Chile.

Darüber hinaus sind jährlich mehr als 50 Kurzzeitmitarbeiter über die DMG rund um die Welt im Einsatz.

Missionarische Kurzeinsätze:

In den vergangenen Jahren hat die DMG bewusst das Kurzzeit-Programm für junge Leute  ausgebaut, um möglichst vielen Christen die Chance zu eröffnen, Missionare zu unterstützen und selbst einmal „Missionsluft“ zu schnuppern. Junge Leute können so Mission hautnah kennen lernen.

Links:

Europäische Baptistische Mission (EBM/MASA)

1954 schlossen sich Baptistenkirchen in Europa zur EBM (Europäische Baptistische Mission) zusammen, um gemeinsam in Afrika zu arbeiten. 1979 kam dann die MASA (Missionarische Aktionen in Südamerika) dazu. Heute gehören 18 europäische Kirchen als Mitgliedsbünde zur EBM/MASA. EBM/MASA arbeitet in sieben Ländern Afrikas und in fünf Ländern Lateinamerikas. Ziel der gemeinsamen Mission ist die Hilfe für Menschen in ihrer geistlichen und materiellen Not. Diese Arbeit geschieht in enger Abstimmung mit den Partnerkirchen in Übersee.

Arbeit in Afrika

EBM arbeitet in Afrika in sieben Ländern: in Kamerun, in Sierra Leone, in der Zentralafrikanischen Republik, in Äquatorial-Guinea, in Südafrika, in Mosambik und in Malawi.

Hier ein kurzer Überblick über einige der Arbeitszweige in Afrika:

Missionare

Partnerkirchen in Afrika bitten um die Unterstützung Ihrer Arbeit durch die Entsendung von Missionaren. Sie werden vor allem für die Ausbildung und Beratung gebraucht. So arbeiten  Missionare als theologische Lehrer, im Gemeindeaufbau und in der Projektbegleitung.

Ausbildung

Viele Jugendliche in Afrika leben ohne berufliche Perspektive und in Angst vor dauerhafter Arbeitslosigkeit. Darum werden Schulen und die berufliche Ausbildung unterstützt. Auch die Gemeinden brauchen gut ausgebildete Mitarbeiter. Gefördert werden deshalb Bibelschulen und theologische Seminare.

Gemeindegründung

Die Hoffnungslosigkeit in den Einsatzländern ist groß. Aberglaube und Angst breiten sich immer mehr aus. Daher unterstützt EBM die Verkündigung der guten Nachricht von Gottes Liebe und den Aufbau von Gemeinden, in denen Menschen neue Hoffnung für ihr Leben schöpfen können.

Medizinische Arbeit

Die medizinische Versorgung in den ländlichen Gegenden Afrikas ist unzureichend. Oft müssen die Kranken lange Fußmärsche auf sich nehmen, um ein Gesundheitszentrum zu erreichen. Darum hilft EBM mit ihren Krankenhäusern, kleinen medizinischen Stationen und mobilen Teams.

Arbeit in Lateinamerika

MASA arbeitet in Lateinamerika in fünf Ländern: in Argentinien, in Bolivien, in Brasilien, in Kuba, und in Peru. In diesen Ländern unterstützt sie die Partnerbünde durch konkrete Hilfen für ihre nationalen Mitarbeiter und Projekte. Eine Unterstützung durch europäische Mitarbeiter geschieht nur in ganz geringem Umfang.

Schwerpunkte des Engagements:

Kinderheime

Die Not und Hoffnungslosigkeit verlassener und misshandelter Kinder in Lateinamerika veranlasste MASA, etwas dagegen zu tun. In den Kinderheimfamilien in Lateinamerika (5 Kinderheime, eine Kindertagesstätte) bekommen hunderte von Kindern im Namen Jesu eine neue Chance für ihr Leben.

Gemeindegründung

Die geistliche Not in all den Einsatzländern ist groß. Angst, Not und Hoffnungslosigkeit breiten sich aus. Daher unterstützt MASA die Verkündigung der guten Nachricht von Gottes Liebe in Jesus Christus und den Aufbau von Gemeinden. Dies geschieht sowohl unter der indianischen als auch unter der nichtindianischen Bevölkerung der Einsatzländer.

Mitarbeiterschulung

Zur Eigenständigkeit der Gemeinden gehört es, Mitarbeiter aus den eigenen Reihen heranzubilden. Durch Bibelschulen und spezielle Kursangebote für Indianer kommen MASA diesem Ziel nahe.

Katastrophenhilfe

Naturkatastrophen, Krankheiten, Plagen und Missernten machen den Menschen in den Einsatzgebieten immer wieder zu schaffen. Über die Partner in den Einsatzländern kann MASA im Rahmen ihrer Möglichkeiten leicht und schnell vor Ort helfen.

Das Missionsbüro befindet sich im Bildungszentrum der deutschen Baptisten in Elstal bei Berlin.

Links:

Halloween – Nur ein lustiges Fest?

Halloween ist doch einfach nur ein lustiges Fest, bei dem man sich richtig cool verkleiden kann! …

Stimmt das?

Was verbirgt sich wirklich hinter Halloween?

Wir haben hier ein paar Infos für dich zusammengestellt.

Lies selbst und bilde dir deine eigene Meinung:

Woher kommt Halloween?

Das Fest kam von Irland in die USA und von dort zu uns. Der Name ist eine englische Abkürzung für Abend vor Allerheiligen. Der Ursprung des Festes kommt von den Kelten. Sie feierten am 31. Oktober „Samhain“, ihr Neujahrsfest. Vielleicht war es auch ein Erntefest. Dieses Fest war auch der Beginn der dunklen Jahreszeit. Die Menschen glaubten, dass der Totengott den Seelen der Verstorbenen des letzten Jahres erlaubt an diesem Tag zurückzukehren. Es war also auch ein Totenfest.

– Manchmal liest man von einem Totengott namens „Samhain“. Doch es gibt keinen Hinweis auf einen keltischen Gott mit diesem Namen. Bekannt sind die Namen von ungefähr 350 keltischen Gottheiten, ein „Samhain“ gehört nicht dazu. Vermutlich bedeutet das Wort „Ende des Sommers“. –

Es gab zwei Möglichkeiten, wie mit dem Gedanken umgegangen wurde, dass die Toten für einen Tag zurückkehrten. Die einen stellen den Toten allerlei Leckereien bereit, auf dass sie gerne und für kurze Zeit auf die Erde zurückkehren sollten. So wollte man auch nach deren Tod Kontakt zu Verwandten halten. Daraus entstand ein großes Fest mit Lagerfeuer und Festmahl.

Die anderen fürchteten, dass die Toten ins Leben zurückkehren wollten und dazu Besitz von den Lebenden ergreifen würden. Daher verkleideten sie sich in dieser Nacht möglichst schrecklich, damit die Toten an ihnen vorbei gingen und sie nicht als Lebende erkennen würden.

Opfer für die Toten?

Um sich vor den umherirrenden Seelen der Verstorbenen zu schützen, brachten die Kelten ein Menschenopfer. Dazu sperrten sie meistens ein Kind in einen Weidenkorb und verbrannten es lebendig. Es waren die Druiden, die als Priester solche Opfer von der verängstigten Bevölkerung forderten. Waren die Druiden sich einig, welche Familie so ein Opfer zu bringen hatte, stellten sie vor das entsprechende Haus eine ausgehöhlte Steckrübe. Wurde das Kind ausgeliefert, blieb die Rübe zum Schutz des Hauses zurück. Verweigerte die Familie das Kind, beschmierten die keltischen Priester die Tür mit Blut. Und das kam einem Todesurteil aller dort Wohnenden gleich. Die ausgehöhlte Rübe war also ein Zeichen dafür, dass ein Mensch aus diesem Haus geopfert wurde!

Bei uns ziehen jetzt Kinder von Haus zu Haus und verlangen, wie einst die Druiden, ein Opfer.

Wenn du mitfeierst, sagst du damit, dass du das gut und schön findest. Denn feiern tust du doch nur Ereignisse, die schön sind, oder?

Ganz sicher sind die Ursprünge von Halloween nicht.

Es gibt keine verlässlichen Quellen über die religiösen Vorstellungen der Kelten. Was über dieses geheimnisvolle Volk bekannt ist, stammt von lateinischen und griechischen Autoren der Antike und des Mittelalters, die also viel später gelebt haben als die ursprünglichen Kelten. Wir wissen also nicht, ob das alles Wahrheit ist.

Doch was heute zu Halloween los ist, lässt einen vermuten, dass die Ursprünge vielleicht wirklich in einem grausigen Totenfest liegen.

Sicher wahr ist…

dass zu Halloween immer mehr Sachbeschädigungen geschehen, z.B. beschädigte Autos oder eingeschlagene Fensterscheiben. Grund ist oft viel Alkohol auf Halloween- Partys.

Doch das ist noch die relativ harmlose Seite von Halloween. Viel schlimmer ist, dass der Totengott auch heute noch mit grausamen Opfern angebetet wird. Der Totengott ist der Teufel oder auch Satan. Für Satanisten –Menschen, die Satan als ihren Gott verehren, oft mit grausigen Ritualen – ist Halloween der wichtigste Feiertag. In manchen Bundesstaaten der USA ist vor Halloween der Verkauf von schwarzen Hunden und Katzen verboten, weil viele dieser Tiere in der Woche danach verstümmelt aufgefunden werden. Auch tauchen in den USA nach Halloween Leichen auf, die Verletzungen aufweisen, wie sie von okkulten Opferritualen, z.B. von Satanisten stammen.

Willst du so einen Tag mitfeiern?

In den USA gibt es dieses Fest schon länger als bei uns, deswegen ist es auch schon weiter entwickelt. Wahrscheinlich wird sich das Fest auch bei uns immer mehr in so eine Richtung entwickeln.

Wir wissen nicht ganz sicher über die Ursprünge von Halloween Bescheid. Doch vermutlich ist was Wahres daran, dass es mit einem Totenfest in Verbindung steht. Sonst würden an diesem Tag nicht so viele Grausamkeiten passieren.

Willst du da mitfeiern?

Mit Gott erlebt von Judith R.

Als ich gebeten wurde, ein persönliches Zeugnis zu dem Thema „Mit Gott erlebt“ abzugeben, wusste ich vorerst nicht, was ich schreiben sollte.

Nicht, dass ich Gott noch nicht oft selbst erlebt hätte.
Ich habe schon soviel mit Gott erleben dürfen und ich bin ihm für jedes Erlebnis dankbar.
Doch viele Erfahrungen sind zu persönlich, als dass ich sie hier anführen könnte oder möchte.

Er hat schon so viele meiner Gebete erhört, dass ich es selbst kaum glauben kann – und noch dazu auf eine Art und Weise, die mich immer wieder überrascht.
Er hat mein Gebet erhört und mir zurückgegeben, was ich längst verloren glaubte.
Er stand mir bei, wenn ich traurig war oder nicht mehr weiter wusste.
Wenn mich der Mut verlassen hatte, zauberte er mir ein Lächeln auf die Lippen.
Er hat mich zur richtigen Zeit erinnert, den Helm aufzusetzen, als ich drauf und dran war, ohne ihn auf dem Moped davon zu düsen.
Nur allzu oft geschah es, dass mir eine Wendung in meinem Leben nicht passte, mir Angst machte und mich völlig deprimierte. Und im Nachhinein durfte ich dann erkennen, dass es das Beste war, was mir passieren konnte, dass Gott die ganze Zeit alles im Griff gehabt hatte.
Er half mir, wieder Leben zu können, ohne sich jeden Tag zu fragen, wann es endlich vorbei ist.
Er schickte mir kleine Geschenke des Alltags – Geschenke, bei denen nur er wissen konnte, wie viel sie mir bedeuten würden.
Er sorgte dafür, dass ich Sachen bekam, von denen ich nicht wusste, für was ich sie brauchen konnte – und kurze Zeit später kam ich darauf, wie dringend ich sie benötigte.
Und ich bin mir sicher, dass er noch viel mehr für mich getan hat, nur habe ich es nicht bemerkt.

In einer Krise vor ungefähr zwei Jahren, schrieb ich ein Gedicht:

Vertrauen

Ach , Herr.

Schau mich an.
Schau mir in die Augen.
Siehst du den Schmerz?
Horch mir zu.
Horch in mein Herz.
Hörst du es seufzen?
Meine Lippen sind nicht fähig
es auszusprechen.
Zu viel
was ich sagen müsste.

Wie gut
dass du es auch so weißt.

Du siehst den Schmerz in meinen Augen.
Du hörst das Seufzen meines Herzens.
Doch nicht nur das.
Du siehst mich in der Zukunft,
meine Augen strahlen,
mein Herz lacht!

Endlich erkenne ich:
Der  Schmerz war der Weg,
die Freude das Ziel.

Da schleicht sich ein Schmunzeln auf deine Lippen
denn –
du hast es schon vorher gewusst.

 

Weißt du, Gott hält uns nicht vor, was er alles für uns getan hat. Nein, er freut sich einfach daran. Aber vielleicht würde es gar nicht schaden, sich selbst einmal zu fragen: „Gott hat schon so viel für mich getan – was habe ich jemals für Gott getan?“
Vielleicht fragst du dich jetzt, „Was kann ich schon für Gott tun?“
Ja. stimmt. Was können wir Menschen dem allmächtigen Gott schon geben, was können wir ihm schenken, wenn ihm doch alles gehört?
Eigentlich könnte er sich doch einfach alles nehmen, was er will!

Aber er möchte, dass wir uns selbst, aus einer freien Entscheidung heraus, ihm zuwenden. Und weißt du was? Es gibt etwas, das du ihm schenken kannst! Etwas, das er sich mehr wünscht als alles andere.

Schenke ihm dein Herz, übergib ihm dein Leben.
Und glaub mir, du wirst es nicht bereuen.

Ich spreche aus Erfahrung Wink

Judith, stolze Tochter des besten Papas der Welt

Mit Jesus erlebt von Joachim S.

Was habe ich mit Jesus erlebt?

Ich habe viel mit Jesus erlebt in meinem Leben. Aber die meiste Zeit erlebe ich den ganz normalen Alltag. Am ganz normalen Alltag, passiert meistens nichts Besonderes. Da steht man morgens auf und geht zur Schule oder zum Arbeitsplatz oder wenn man in der Rente ist: Da macht man einfach die Arbeiten die vor einem liegen und die sind meistens sehr viel. Und wo ist dann Jesus in dieser Zeit? Ganz einfach: Jesus hat versprochen bei uns zu sein. Jeden Tag, bis zum letzen Tag an dem die Erde existiert. Das ermutigt mich und sein Versprechen reicht mir, denn ich weiß: Jesus ist jetzt bei mir. Denn ich bin bei dir, spricht der HERR, dass ich dir helfe. (Jeremia 30,11) So steht es in der Bibel. Was will ich noch mehr. ER ist bei mir und hilft mir.

Manchmal brauche ich die besondere Hilfe Jesu. Unsere Tochter Mirjam ist Missionarin in Südafrika. Sie wollte mir einen Film ihrer Missionsarbeit schicken über das Internet. Mit dem Programm „Skype“ kann man direkt Dateien von einem Computer zu einem andern Computer schicken. Der Film wurde benötigt, weil er an einem Missionstag in Wien gezeigt werden sollte. Ich hatte nur ein technisches Problem. Meine Internetverbindung brach immer nach einer Stunde ab und musste dann wieder neu aufgebaut werden. Nun habe ich gebetet und gebetet dass Gott es dieses Mal gelingen lässt und die Verbindung nicht abreist. Aber was war: Sie riss wie gewohnt auch dieses Mal ab. Hatte ich umsonst gebetet? Kann Gott bei technischen Dingen nicht helfen? Weit gefehlt, denn nachdem sich die Verbindung zum Internet wieder neu aufgebaut hatte, konnte ich tatsächlich den Film weiter auf meinen Computer runterladen. Normaler Weise geht das nicht. Da muss man mit dem runterladen einer Datei wieder von vorn beginnen. Meine Entdeckung war wieder einmal neu, dass Gott Herr über allem ist, auch über die moderne Technik.

Und nach diesem Erlebnis, da habe ich Gott erst einmal richtig gedankt und dann: Dann geht der Alltag wieder weiter. Aber zwischendurch zeigt ER und JESUS mir immer wieder dass er da ist und mir hilft.

Joachim S.

Mit Jesus erlebt von David W.

Mit Jesus erlebt – ist – finde ich – ein cooles Thema, weil eigentlich erlebt man ja jeden Moment seines Lebens mit Jesus, weil er immer da ist!!!

Aber ich weiß, was gemeint ist und ich glaube nicht, dass jetzt alle eine Lebensbiographie von mir lesen möchten! 😉

Also kurz nur eine Sache, bei der mir die Anwesenheit Gottes ziemlich wichtig ist. 
- Das gute alte Tennis.

Es ist jetzt nicht so, dass Gott mir durchgehend „powersmashes“ oder dergleichen eingibt, aber wenn man schon von Anfang an mit der Einstellung in ein Spiel geht, dass man Jesus im Sieg und in der Niederlage Lob, Preis und Dank gibt, dann erleichtert das das Ganze um einiges! Nach jedem noch so blöden Fehler kann man Jesus schlicht und einfach sagen, dass es nix war und, dass man einfach versuchen wird, es mit seiner Hilfe besser zu machen.  Das erspart viel Aufgebrachtheit, gibt mehr Konzentration, Motivation und hin und wieder lässt Gott mich dann auch einen Ball erwischen, der eigentlich komplett unmöglich zu sein schien!!! (Das sind dann immer die geilsten Momente!!!)
Also ich fahr echt gut damit, in jeder Sekunde meines Lebens so gut wie möglich mit Gott zu leben, auch wenn mir das zugegeben bei weitem nicht immer gelingt.

Der Sport ist nur eine Sache, in der ich persönlich immer ganz viel Gebetszeit habe. 
Ich denke, das kann man auf jede Lebenssituation übertragen!

Ja vielleicht eine zweite Sache, die wahrscheinlich die meisten kennen, aber bei der man Jesus auch auf eine eigene Weise erlebt.
Die Zeit, in der man einfach still wird und alleine mit Jesus redet. Da bekomme ich manchmal das Gefühl, als ob ich lachen und weinen gleichzeitig könnte. 
Ohne diese Zeit, in der man ganz besonders nur mit Jesus lebt, ist der Rest dann auch ziemlich schwer, was sich bei mir oft bestätigt.

Ja soweit alles von meiner Seite.

David W. (15)