Jesus, unser Vorbild

Lionel Messi kann ein Vorbild für Fußballspieler sein, bei Modefragen schauen wir auf die H&M Models und wenn’s um Erfolg geht, dann stehen Bill Gates und Mark Zuckerberg ganz oben auf der Vorbilder-Liste. Doch wer kann uns ein Vorbild für das LEBEN sein? Wer ist so vorbildlich in seinem Leben, dass es für uns eine Vorlage sein kann? Mit allem drum und dran: Wie gehe ich mit meinen Mitmenschen um? Wie gehe ich der Versuchung aus dem Weg? Wie soll mein Charakter aussehen?  Vielleicht Jesus? Aber warum und wie Jesus uns ein Vorbild fürs LEBEN sein kann, werden wir diese Woche herausfinden.

 

Day 1: Der Menschenveränderer

pixabay.com

Vorbilder wirken sich entweder positiv oder negativ auf unser Leben aus. Daher ist es wichtig, wen wir uns als Vorbild aussuchen. Ist es der Fußballspieler, der zwar super mit dem Ball umgehen kann aber überhaupt nicht mit Frauen und dazu auch noch bei Geldfragen betrügt? Schauen wir uns an, wie Jesus die Menschen um sich herum verändert: Lukas 19,1-10.

Zu was für einen Mann ließ sich Jesus einladen? Wie reagierte Zachäus auf Jesus‘ Aufforderung? Welchen Einfluss hatte Jesus auf Zachäus durch dieses Zusammentreffen?

Jesus verändere auf einen Schlag das Leben von Zachäus! Was für eine Macht seine Gegenwart doch hat. Zachäus hat an Jesus gesehen, was Buße heißt und handelte danach. Das können wir auch tun. Wenn wir uns mit Jesus beschäftigen, lernen wir immer mehr dazu und sehen, wo wir noch etwas Veränderung brauchen.

 

 

Day 2: Fangfragen

Was sollen wir tun, wenn Arbeitskollegen oder Schulkameraden unseren Glauben herausfordern? Kennen wir es nicht alle, dass uns die Worte und Argumente zum schlechtesten Zeitpunkt ausgehen? Manchmal fallen uns später dann tausend gute Sätze ein, die wir dem Gegenüber hätten sagen können. Wie ging Jesus mit solchen Momenten um? Schauen wir uns an, wie Jesus mit zwei Fragen umging, die ihm als Falle gestellt wurden: Matthäus 22,15-33.

Zur ersten Frage: Gibt Jesus sofort die Antwort auf eine Frage? Wie antwortet Jesus: Mit einer Gegenfrage oder direkt?

freebibleimages.org

Zur zweiten Frage: Worauf beruft sich Jesus bei seiner Antwort? Wie reagieren die Leute auf Jesu Antwort?

Auch wenn wir unser Gegenüber bei Diskussionen nicht überzeugen müssen, wir dürfen wissen, dass Gott uns Weisheit schenkt. Siehe Lukas 21,15 und Jakobus 1,5:

„Denn ich werde euch Mund und Weisheit geben, der alle eure Widersacher nicht werden widerstehen oder widersprechen können.“

„Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der allen willig gibt und keine Vorwürfe macht, und sie wird ihm gegeben werden.“

 

 

Day 3: Verführerische Kulisse

Gestern haben wir gesehen, wie Jesus auf Fangfragen reagiert hat. Solche Fragen können uns zur Anfechtung im Glauben werden. Aber wir erleben auch anders Anfechtung. Der Teufel ist ein Experte in Sachen Verführung. Auch hier können wir von Jesus lernen, wie wir damit umgehen können: Lukas 4,1-13.

In welchem Zustand war Jesus, als der Teufel ihn herausforderte? Welchen Preis hätte Jesus zahlen müssen, wenn er sich auf die Versuchung eingelassen hätte? Auf welcher Grundlage konnte er der Versuchung aus dem Weg gehen?

Wir dürfen uns hier wiedermal ein Vorbild von Jesus nehmen. Wenn die Sünde wieder um die Ecke schaut, dann lohnt sich ein Blick in Gottes Wort um dem entgegen zu treten.

 

 

Day 4: Führen, um zu dienen

freebibleimages.org

Wer hätte nicht gern so einen Chef wie Stromberg? Niemand. Denn dieser fiktive Charakter ist gegenüber seinen Kollegen egozentrisch, manipulativ und unsozial. Er wäre in Bezug auf das Verhalten gegenüber seinen Mitmenschen ein sehr schlechtes Vorbild. Jesus dagegen ist in Bezug auf seine Freunde und Jünger außergewöhnlich anders. In Johannes 13,1-20 können wir nachlesen, wie anders er war.

Was tat Jesus für seine Jünger? Warum wollte Petrus nicht, dass Jesus seine Füße wäscht? Wozu ruft Jesus seine Jünger dann auf?

Was können wir hier von Jesus lernen? Wir können lernen, das, egal wem ich gegenüberstehe und in welcher Position ich mich befinde, Demut eine Rolle spielt. So wie Jesus mit seinen Freunden und seinem Feind (Judas) umging, ist sehr vorbildlich.

 

 

Day 5: Doppelmoral

Photo by Adi Goldstein on Unsplash

Hey! Für so eine Lüge muss er bestraft werden“, sagte der Mörder, der seine Tat bestritt. Das ist ein Beispiel für eine Doppelmoral. Das Fingerzeigen auf andere, wobei drei Finger der Hand auf einem zurückzeigen. Oder wie die Bibel sagen würde: Den Splitter im anderen Auge sehen, aber den eigenen Balken im Auge übersehen. Wie sollen wir nun mit dem Splitter im Auge unseres Nächsten umgehen, wobei wir doch selber einen Balken im Auge haben? Jesus zeigt dies eindrücklich in Johannes 8,1-11.

Was war der Splitter? Was war der Balken im Auge der Ankläger? Wie hat Jesus die Situation gelöst?

Auch hier können wir uns Jesus als Vorbild nehmen. Jetzt bei Day 5 fällt auf, dass Jesus immer anderes handelt, als man erwartet. Er entspricht nicht der Norm, sondern Gottes guten Willen.

 

 

freebibleimages.org

Day 6: Mitleid

Man sieht immer wieder Millionäre, die etwas von ihrem Geld spenden und dabei nett in die Kamera lächeln, während sie neben einem Waisenkind sitzen. Wir wissen nicht inwiefern sie ihr Mitgefühl Ausdruck verleihen, weil es ihrem Image guttut oder ob sie es tun, weil sie wirklich Mitleid haben. Auch Jesus hat Mitleid gezeigt, aber bei ihm war es eine Lebenseinstellung. In Matthäus 14,13-21 sehen wir, wie das zum Beispiel aussah.

Wie brachte Jesus sein Mitleid zum Ausdruck? Wie sind seine Jünger damit umgegangen?

Nun laufen uns keine Tausend Menschen hinterher, denen wir helfen können. Aber es gibt bestimmt einen in unserer Umgebung, der unser Entgegenkommen brauchen könnte. Lasst uns wie Jesus die Augen nicht verschließen und für andere da sein.

 

 

Day 7: Vergebend

freebibleimages.org

Rache ist eins der meisten Mordmotive in Hollywoodfilmen und auch im wahren Leben. Gott sagt aber, dass nicht wir rächen sollen, sondern das er es tun wird. Wir sollen das Böse mit dem Guten überwinden (Römer 12,19-21). Auch hier ist Jesus das größte Vorbild: Lukas 23,33-43.

Warum soll Gott den Menschen vergeben, die Jesus kreuzigen? Warum möchte Gott, dass wir das Böse mit dem Gutem überwinden?

Schon in der Apostelgeschichte lesen wir von Stephanus, der genau das gleiche im Angesicht des Todes über seine Feinde gesagt hat. Er hat sich Jesus als Vorbild genommen, so wurde er zum Vorbild für andere. Unteranderem für uns! Lasst auch uns zum Vorbild für andere werden, in dem wir uns Jesus als Vorbild fürs Leben nehmen!

Tierische Vorbilder II

Freund, Haustier, Nutztier oder Nahrungsmittel… für uns Menschen erfüllen Tiere eine Vielzahl an verschiedenen Zwecken. In dieser Woche wollen wir uns erneut mit verschieden Tieren beschäftigen um von ihnen zu lernen. Dabei betrachten wir vor allem ihr Verhalten, mit dem Ziel, biblische Prinzipien daraus abzuleiten.

 

Day 1: Der Pfau – Hochmut kommt vor dem Fall

Jennifer1107/piabay.com

Das Pfauenmännchen besitzt grün und golden schillernde Federn mit augenförmigen, blaugefärbten Mustern. Zu einem Rad aufgestellt, ist es das Hauptziel des männlichen Pfaus, ein Weibchen zu beeindrucken. Stolzierend präsentiert er bei der Balz sein Gefieder und versucht damit, Weibchen anzulocken. Leider erregt der Pfau damit nicht nur seinesgleichen, sondern auch Tieger und andere Tiere, bei denen er auf der Speisekarte steht.

Der Pfau spielt ein gefährliches Spiel. Um sich zu präsentieren und Aufmerksamkeit zu bekommen, riskiert er sogar sein Leben. Lies dazu einmal Jakobus 4,6 und Sprüche 16,18. Für wen oder was investierst du deine Zeit? Steht Jesus in deinem Leben im Mittelpunkt?

Vielleicht fragst du dich, was die Fragen mit Stolz und Angeberei zu tun haben. Doch wenn Gott nicht im Mittelpunkt unseres Lebens steht, dann haben wir genau mit diesen Dingen ein großes Problem. Wenn Gott nicht Mittelpunkt unseres Lebens ist, sagen wir damit aus, dass wir unser Leben selbst auf die Reihe bekommen und ihn nicht brauchen. Wir sind stolz und halten viel von uns selbst.

Sei demütig in dem du dich jeden Tag neu in die Abhängigkeit von Gott stellst. Beginne und beende den Tag mit Gott in Dankbarkeit und mache ihn zum Mittelpunkt deines Lebens. Nimm dir auch immer wieder kurze Zeiten während des Tages, um mit Gott zu reden und mit ihm Zeit zu verbringen. Du wirst sehen, wie Stolz und Egoismus immer mehr verschwinden und deine Freude an Gott immer größer wird. Lass dich darauf ein!

 

Day 2: Löwenaffen – hilfsbereit zu jeder Zeit

skeeze/pixabay.com

Löwenaffen sind kleine Affen und haben ein weiches, seidiges Fell. Ihre prächtige Mähne ähnelt der eines Löwen, weshalb sie vermutlich auch ihren Namen erhalten haben. Das beeindruckende Merkmal des Löwenaffen ist jedoch nicht seine Mähne, sondern seine große Hilfsbereitschaft. Löwenaffen leben lange Zeit in Familien ähnlichen Gruppen zusammen. Während das Muttertier nach der Geburt das Junge stillt, helfen die anderen und übernehmen viele Aufgaben. Die älteren Geschwister und auch andere männliche Affen passen z.B. auf das Kleine auf, tragen es umher und beschützen es.

Durch ihre Hilfsbereitschaft leben die Löwenaffen ganz nach dem biblischen Prinzip aus Apostelgeschichte 20,55 und  2,41-47. Wie gingen die ersten Christen miteinander um? Viel es ihnen schwer? Was war die Folge davon?

Überlege dir, wo es in deiner Familie oder in deiner Gemeinde Menschen gibt, die Probleme haben oder deine Hilfe brauchen könnten. Mache dir ganz konkret einige Gedanken darüber, wie du in nächster Zeit eine Person ganz praktisch unterstützen und ihr helfen kannst. Werde anderen zum Segen und erlebe auch selbst den Segen und die Freude, die im Geben steckt.

 

Day 3: Der Leopard – harte Schale, weicher Kern

IanZA/pixabay.com

Der als schneller Jäger bekannte Leopard besitzt große, scharfe Zähne und ein riesiges Maul, um die Knochen kleiner Tiere zu zermalmen. Allerdings kann der Leopard sehr wohl auch sanft und zärtlich sein. Um ein Junges an einen anderen Ort zu bringen, benutzt der Leopard seine riesigen Zähne und sein starkes Maul, um den Nachwuchs am Nackenfell zu packen. Danach wird das Jungtier wieder sanft abgesetzt ohne verletzt zu werden. So gewaltig und gefährlich der Leopard auch sein mag, ist er ebenso in der Lage, auch gütig und sanft zu sein.

Diese Eigenschaft des Leopards ist auf den ersten Blick nicht wirklich erkennbar. Eine Eigenschaft, die uns wiederum auszeichnen sollte. Lies dazu die Bibelverse aus Philipper 4,5 und 1.Korinther 6,4-7.

Was bedeutet es, milde und sanftmütig zu sein? Warum ist es wichtig, so zu leben?

Denke einmal an eine Person in deinem Umfeld, bei der es dir schwer fällt, nett, geduldig und liebevoll zu sein. Bete ab heute zwei Wochen lang jeden Tag für diese Person. Bitte Gott darum Kraft, Liebe, Geduld und Freundlichkeit für diese Person zu haben. Du wirst erleben, wie Gott deine Einstellung verändert und wie er dich befähigt, jeden Menschen zu lieben. Sei anderen ein Vorbild und mache es wie Jesus. Gehe zu denen, die jeder meidet und erzähle von Gott, in dem du einfach nur deinen Nächsten liebst.

 

Day 4: Der Papagei – einfach nur nachgeplappert?

Couleur/pixabay.com

Papageien leben vor allem in tropischen Ländern und besitzen die großartige Fähigkeit, Stimmen und Geräusche zu imitieren. Sie können z.B. das Klingeln eines Telefons so gut nachmachen, dass man im ersten Moment nicht unterscheiden kann, was vom Papagei kommt und was vom Telefon.

Die meisten Papageien sind also hervorragende Imitatoren. Wie sieht es mit uns aus? Lies dazu einmal den Vers aus Jakobus 1,22-27.

Oft ist es schwer bei uns Christen zu erkennen, wenn es uns geistlich nicht gut geht. Um keine Schwäche zu zeigen, reden wir oft weiter in unserer frommen, christlichen Sprache. Dabei schaut es in unserem Herzen oft ganz anders aus. Kennst du dieses Problem? Gibst du dich nach Außen so, wie du dich gerade auch wirklich fühlst?

Gott möchte authentische Nachfolger. Er möchte, dass wir es ernst mit dem Glauben meinen und aus Überzeugung das tun, was uns die Bibel sagt. Es gibt keinen Grund sich zu schämen, wenn es uns einmal nicht gut geht. Im Gegenteil – es ist sehr wichtig Schwäche einzugestehen, damit sich Gott durch uns verherrlichen kann (2.Korinther 12,9). Lebe authentisch und sei kein Jesus Imitator, sondern ein Jesus Nachfolger. Du wirst sehen, wie viel mehr Gewinn es ist, Jesus nachzufolgen anstatt nur zu imitieren.

 

Day 5: Das Zebra – Lieben lohnt sich

christels/pixabay.com

Zebras sind Herden Tiere und meist zusammen unterwegs. Dabei beschützen sie sich gegenseitig. Ist die Herde in Bewegung, geben die langsameren Tiere das Tempo an, während die Stärkeren auf die Gefahren für die Herde achten. Bei Dunkelheit stellen sie sich so zusammen, dass die gesamte Herde wie ein einziges Tier aussieht. Solange das Zebra in der Gruppe steht und sich nicht von der Herde entfernt, ist es normalerweise vor Angriffen des Feindes sicher.

Auch in der Bibel können wir lesen, dass wir stärker und sicherer sind, wenn wir zusammenbleiben. Anders formuliert könnte man sagen, dass es die gegenseitige Liebe ist, die uns vor mancherlei Gefahren und Angriffen bewahren kann. Lies dazu einmal die bekannten Verse aus 1. Korinther 13,4-7.

Wenn wir fest in der Liebe stehen, dann sind wir geschützt vor Hass, Neid, Eifersucht, Frustration… Satan, Gottes Feind, möchte uns von Gottes Familie abziehen, damit wir isoliert sind. Dadurch gelingt es ihm, uns viel leichter zur Sünde zu verführen.

Welcher Aspekt der Liebe fällt dir besonders schwer? Suche dir drei Aspekte der Liebe aus, die du in nächster Zeit bewusst ausleben möchtest. Überlege dir auch, wie du es praktisch schaffst, in der „Herde“ zu bleiben. Besuche Teenie oder Jugendstunden, Hauskreise, Gottesdienst oder andere Veranstaltungen, wo du unter Gottes Wort kommst und Gemeinschaft mit anderen Christen haben kannst. Du wirst sehen, dass es dir nicht nur Schutz gibt, sondern auch richtig Freude machen kann, mit anderen Christen regelmäßig Gemeinschaft zu haben.

 

Day 6: Der Präriehund – Achtung, Alarm!

skeeze/pixabay.com

Wenn ein Präriehund Ärger und Gefahr wittert, dann rennt er zu seinem Bau im Untergrund und versteckt sich dort. Zuvor allerdings stößt der Präriehund noch einmal ein lautes Warngebell für alle anderen Tiere aus. So wissen sie, dass sie sich auch Schutz suchen und in Sicherheit bringen müssen. Der Präriehund gibt anderen das, was er auch selbst gerne gehabt hätte – er warnt vor Gefahren.

Auch in der Bibel können wir dieses Prinzip entdecken. Lies dazu einmal Matthäus 7,12. Wozu werden wir hier aufgefordert? Was denkst du ist eines der größten Probleme des Menschen? Was führt dazu, dass es sich häufig um uns dreht?

Wie der Präriehund, sollen wir uns auch um das Wohlergehen der anderen sorgen. Wie so oft können wir uns auch hier Jesus als Vorbild nehmen. Für uns hat Jesus sogar sein Leben gegeben. Nie war eine Person selbstloser und um das Wohl anderer bedacht, als Jesus. Lasst uns so handeln, wie Jesus es getan hat. Nimm dir diese Woche bewusst vor, ganz nach dem Motto W.W.J.D. (what would Jesus do?) zu leben. Nimm dir vor, zwei Personen nach Anliegen zu fragen und für sie eine Woche lang jeden Tag zu beten. Erlebe die Freude die darin steckt, selbstlos für andere da zu sein und Liebe zu geben.

 

Day 7: Die Biene – ohne Fleiß kein Preis

skeeze/pixabay.com

Die normale Arbeiterbiene hat eine Vielzahl an Aufgaben: Honigzubereitung, Schutz des Stockes, Wabenherstellung, Füttern der Königin und Larven, Reinigung des Stockes und Betreuung der Drohnen sind einige davon. Damit es dem Bienenvolk gut geht und alle überleben, arbeiten sie jeden Tag fleißig zum Wohl aller.

Auch die Bibel fordert uns auf, „fleißige Bienchen“ zu sein. Lies dazu einmal Kolosser 3,23. Worauf kommt es vor allem an?

Kennst du das? Du machst eine Arbeit und fragst dich, wozu das gut sein soll? Toiletten putzen, Geschirr abwaschen, Kehren… wozu?

Gott möchte, dass wir das für ihn tun. Es geht nicht darum, Menschen zu gefallen, sondern Gott zu ehren. Das was wir tun, sollen wir mit Freuden tun, weil es eine Aufgabe ist, die uns Gott gegeben hat. Wenn jemand sein Leben lässt, nur damit du leben kannst, würdest du nicht alles für diese Person tun? Genau das hat Jesus für dich getan. Mache dir das bewusst, wenn du das nächste Mal wieder vor einer Arbeit stehst, auf die du eigentlich gar keine Lust hast. Du wirst sehen, wie auch diese Arbeit Freude machen kann, wenn du sie zur Ehre Gottes tust.

 

 

 

Die Frucht des Geistes

Birne, Erdbeere und Avocado sind nicht die Frucht des Geistes. Aber genauso gut wie uns diese Früchte schmecken, sollte uns die Frucht des Geistes „schmecken“. Durch das Leben im Geist können wir diese Frucht des Geistes in unser Leben sehen. Denn in Christus sind wir eine neue Kreatur. Altes verschwindet und neues wird aus uns gestaltet. Mit der Frucht des Geistes wird von Paulus beschrieben, wie wir als neue Kreatur mit neuem Charakter aussehen.

 

Day 1: Die Frucht des Geistes

Die Frucht des Geistes ist sehr vielfältig. Denn sie besteht aus 9 verschiedenen Charakterzügen. Diese erwähnt Paulus im Galaterbrief. Dort ermahnt er zum Leben durch den Geist. Lesen wir doch, was er damit meint: Galater 5,16-26.

Hier wird nicht nur die Frucht des Geistes aufgelistet, sondern auch die Werke des Fleisches. Das sind die Dinge, die uns gekennzeichnet haben, bevor wir von Jesus erneuert wurden. Was sagt Paulus über solche, die diese Dinge tun?

In den nächsten Tagen werden wir uns die Frucht des Geistes genauer anschauen. Aber was bedeutet es, durch den Geist zu leben (Vers 25)? Schau dir noch einmal die letzten 5 Verse an.

 

Day 2: Liebe

Was bedeutet es für uns, dass Liebe ein Teil der Frucht des Geistes ist? Dazu sollten wir ein Blick in 1.Korinther 13 werfen, wo die Liebe an sich beschrieben wird.

TanteTati /pixabay.com

Die Liebe ist der Weg, den Jesus ging. Daher ist es auch nur verständlich, dass es der erste Charakterzug ist, den Paulus bei der Frucht des Geistes aufzählt. Die Liebe an sich hat ihre eigenen Charakterzüge. Welche kannst du alle aus dem Hohelied der Liebe entnehmen?

Leben im Geist bedeutet also, dass Liebe an uns sichtbar wird. Denke heute darüber nach, wie du diese eine Seite der Frucht des Geistes „ernten“ kannst.

 

Day 3: Freude und Friede

Was hat Eierkuchen mit Friede und Freude zu tun? Nichts. Aber Jesus hat alles damit zu tun. Deshalb sind Friede und Freude auch Teil der Frucht des Geistes. Friede und Freude sind Anzeichen von einem guten Miteinander. Paulus schrieb dies den Römern, um sie daran zu erinnern. Denn es scheint so, als würden sie diese zwei Charaktereigenschaften vergessen haben. Lies dazu Römer 14,13-23.

Wie haben die Römer sich untereinander die Suppe versalzen? Was dagegen macht das Reich Gottes aus? Können wir das schon hier auf der Erde ausleben?

Edyta-Pawlowska / shutterstock

Lasst uns nicht gegenseitig Fallstricke legen, sondern viel mehr Friede und Freude verbreiten! Wo gibt es vielleicht noch einen Fallstrick, den wir anderen oft auslegen? Wie können wir den Fallstrick beseitigen und durch Friede und Freude ersetzen?

 

Day 4: Langmut, Güte und Freundlichkeit

Die drei oben genannten Charaktereigenschaften sind auch alles Beschreibungen der Liebe. Und dazu gibt es kein besseres Beispiel als das Gleichnis des Barmherzigen Samariters. Schauen wir uns an, wie Jesus diese drei Eigenschaften ganz praktisch in eine Person gesteckt hat: Lukas 10,30-37.

free bible images

Der barmherzige Samariter war gütig mit dem Menschen, weil er sich um ihn gekümmert hat. Er war freundlich zu ihm, obwohl sie eigentlich Feinde sind. Und langmütig, weil er darum bedacht war, dass er zurückkommen würde und sehen könnte, ob es ihm wirklich besser geht. Wir sehen, dass diese drei Dinge Auswirkungen auf unsere Nächsten haben. Wenn auch nur eins der drei Eigenschaften fehlen würde, wäre es schon ein ganz anderes Bild. Ein Gedankenspiel: Lass nach und nach eins der drei Eigenschaften weg im Gleichnis. Was für einen Ausgang hätte die Geschichte?

Lies zum Abschluss noch Psalm 145, 7-10. Wir können Gott danken, dass er uns gegenüber langmütig, gütig und freundlich ist. Lasst uns auch so anderen gegenüber sein!

 

Day 5: Treue

Treue hat in unserer Zeit einen so hohen Wert, weil es so selten ist. Überall wo man hinsieht, sieht man untreue. Was man auch hört, es zeugt von untreue. Daher ist es um so wichtiger, treu zu sein! Dazu können wir 2.Timotheus 2,11-19 lesen.

©Sanja Gjenero/Stock.xchng

Er bleibt treu. Was für eine Aussage! Jesus wird nie untreu sein, denn das entspricht nicht seinem Wesen. Das soll uns ermutigen, auch treu zu sein. Ihm gegenüber, aber auch unseren Mitmenschen und unseren Worten gegenüber. Ist Treue ein Kennzeichen von dir?

In Psalm 36 beschreibt David, wie Gottes Eigenschaften aussehen. Mit dabei ist die Treue. Lies es in Psalm, 36,6-10 nach.

 

Day 6: Sanftmut

Ich kenne jemanden, der Hartmut heißt. Und ja, in meinen Augen ist er wirklich ein echt harter Mann. Aber wie würde er wohl in meinen Gedanken abgespeichert sein, wenn er Sanftmut heißen würde? Was ist eigentlich Sanftmut? Lies dazu Jakobus 3,13-18.

free bible images

Sanftmut heißt also ohne Härte zu handeln. Hier in Jakobus wird die Weisheit beschrieben, die in Sanftmut und somit auch in Bescheidenheit weitergegeben wird. Es ist hier also nur eine Beschreibung der Sanftmut im Zusammenhang mit der Belehrung. Denn Sanftmut ist etwas, dass man vor allem in Kombination mit anderen Charaktereigenschaften sehen kann. Wie wird hier zum Beispiel die sanftmütige Weisheit in Vers 17 beschrieben?

Auch Jesus beschreibt sich selber als sanftmütig. Und das ist eine ganz besondere Eigenschaft für jemanden, der ein König, Leiter und Herr ist! Lies es in Matthäus 11,28-30 nach.

 

Day 7: Enthaltsamkeit/ Selbstbeherrschung

Die letzte der 9 Eigenschaften der Frucht des Geistes ist die Krönung des Ganzen. Was würden uns diese 8 alles nützen, wenn durch ein zügelloses und unenthaltsames Leben alles zerstört würde, was der Heilige Geist aufgebaut hat? Wir können dazu 1.Korinther 6,12-20 lesen.

free bible images

In Vers 20 steht, dass wir Gott mit unserem Körper verherrlichen sollen. Wie kann das aussehen? Warum ist es so wichtig, enthaltsam und selbstbeherrscht zu leben?

David hatte eine Phase in seinem Leben, in der er nicht enthaltsam lebte. Doch er erkannte es und kam damit zu Gott. Das dürfen wir auch tun, denn von jeder Unreinheit kann Gott uns reinigen. Wie schön es doch ist, dass die Enthaltsamkeit eine Folge des Lebens im Geist ist! Du kannst zum Abschluss noch Psalm 51 lesen. Da sehen wir, wie David mit seinem Problem umgegangen ist.

Die Könige des AT II

Großer Stratege, Visionär, Angsthase, unglaublich weise, grausam und blutig…über die Könige im Alten Testament gibt es einiges zu sagen. Im Zweiten Teil unserer Recherche über Israels Könige wollen wir diesmal chronologisch vorgehen, um Zusammenhänge noch besser zu erkennen und zu verstehen. Auch hier können wir sowohl von sehr guten, als auch von sehr bösen und gottlosen Königen lesen und lernen. 

 

Day 1: König Jerobeam

Jerobeam stammte nicht aus königlichem Hause, sondern aus einer eher wohlhabenderen Familie. Lies 1.Könige 11,26-40 & 12,20 und schau, wie er es dennoch auf den Königsthron Israels schaffte.

Eines Tages begegnete Jerobeam ein Prophet, der ihm eine Botschaft von Gott überbrachte. Welches „Amt“ wurde Jerobeam versprochen und welche Verheißung wurde ihm diesbezüglich gemacht (V38)?

Jerobeam wurde schließlich König über Israel, ausgenommen dem Stamm Juda. Israel wurde fortan als Nordreich und der Stamm Juda als Südreich bezeichnet. Schau dir nun die Statistik über die regierenden Könige im Nordreich und im Südreich an. Die Farbe weiß stellt dabei Gott wohlgefällige Könige dar. Gottlose Könige sind schwarz und eine Kombination sind diejenigen, die beide Seiten in ihrem Leben zeigten. Suche König Jerobeam. Nahm er die Verheißung Gottes ernst? Welche Auswirkungen hatte sein Lebensstil auf nachfolgende Könige? (Wenn du mehr darüber wissen willst, was Jerobeam so trieb, dann kannst du das in 1.Könige 12,25-14,20)

In der Bibel können wir noch viele weitere Verheißungen finden. Lies dazu einmal Johannes 15,7-14. Lerne aus dem Beispiel Jerobeams. Mach es besser und lebe mit Gott. Tägliches Bibel lesen, Gebet oder einfach über Gott nachdenken wird nicht nur positive Auswirkungen auf dein Leben haben, sondern auch andere beeinflussen.

 

Day 2: König Rehabeam

PIRO4D/pixabay.com

König Rehabeam regierte nach Salomo und hatte mit der Reichsteilung unter seiner Herrschaft leider kein besonders ruhmreiches Stück Geschichte geschrieben. In 1.Könige 12,1-24 kannst du seine Geschichte nachlesen.

Gleich zu Beginn seiner Herrschaft traf Rehabeam die erste fatale Fehlentscheidung. Was tat Rehabeam und wo suchte er seinen Rat? Welche Folgen hatte seine Entscheidung?

Um sein Königreich zu behaupten, bzw. wieder zu erlangen, zog Rehabeam gegen seinen Widersacher Jerobeam in den Krieg. Zu einem Kampf kam es jedoch nicht. Lies dazu die Bibelstelle aus 1.Könige 11,9-13. Warum griff Gott hier ein?

Rehabeam hörte in dieser Sache auf Gott. In 2.Chronik 12,1-14 kannst du lesen, wie er ansonsten aber nicht auf Gott hörte. Über sein Leben wird daher folgendes Fazit gezogen: „Aber er tat was böse war; denn er richtete sein Herz nicht darauf, den Herrn zu suchen“. Was möchtest du, dass man einmal über dich sagt? Suche deine Hilfe und Rat bei Freunden, die Gott lieben und ihm nachfolgen. Wäre es nicht schön, wenn über dein Leben ein Fazit gezogen wird und das Ergebnis lautet: Er/Sie liebte den Herrn von ganzem Herzen und brachte viel Frucht? Lies zum Abschluss Psalm 1.

 

Day 3: König Abija 

Mojpe/pixabay.com

Nach Rehabeam wurde sein Sohn Abija König. Zusammen mit der Königsherrschaft übernahm er auch die Konflikte seines Vaters und befand sich promt in einem Krieg. Lies dazu einmal 2.Chronik 13,1-12.

Nun war es soweit. Unter seinem Vater noch von Gott vereitelt, kam es nun zum Kampf gegen das Nordreich. Wie tritt Abija vor dem feindlichen König auf? Welche Warnung spricht er aus? Lies nun in 2.Chronik 13,13-22 wie die Geschichte weitergeht.

Trotz Abijas Warnung kommt es zum Kampf. Dort sieht es zunächst sogar so aus, als würde Abija mit seiner Warnung nicht Recht behalten. Warum gelingt es Abija trotz aussichtsloser Lage am Ende doch noch, Jerobeam zu besiegen?

Abija ist der einzige König, bei dem der Chronist auf jede Wertung verzichtet. Es wirkt jedoch so, als wäre Abija ein Muster eines Gott nachfolgenden Mannes. Trotzdem wird Abija von vielen Auslegern und auch in der Statistik oben, zu den gottlosen Königen zugeordnet. Lies dazu einmal 1.Könige 15,1-5.

Lesen wir die Stelle aus Könige, müssen wir annehmen, dass Abija wohl nur aufgrund seiner Worte gottesfürchtig wirkte. Wie steht es mit dir? Beherrscht du das „Gemeinde ABC“, aber lebst eigentlich ganz anders? Nimm Abija als warnendes Beispiel dafür, dass Worte alleine nicht reichen. Sei ein Täter des Wortes und lebe auch nach Gottes Willen. Erlebe die große Freude, wenn Gott wirklich in deinem Leben ist und wirkt.

 

Day 4: König Asa

TeroVesalainen/pixabay.com

Als Abija starb, folgte ihm sein Sohn Asa auf den Thron. Schon sehr bald wurde deutlich, dass der neue König nicht wie sein Vater handelte. Lies dazu aus 1.Könige 15,8-15.

Kurz nach seinem Amtsantritt legte Asa sofort los. Mit hingegebenen Herzen tat er, was Gott gefiel. Nenne alle Maßnahmen, die Asa ergriff, um dem Götzendienst ein Ende zu bereiten und um Gott wieder groß zu machen. Welche davon ist besonders bemerkenswert? (Wenn du noch mehr über Asas Maßnahmen wissen möchtest, kannst du das in 2.Chronik 14,1-15,19 nachlesen)

Wie auch unter seinem Vater, gab es zu Asas Zeiten Krieg. Eines Tages zog Asas Widersacher Bascha gegen ihn herauf. Lies die restliche Geschichte Asas in 1.Könige 15,16-24 und 2.Chronik 16,7-10. Durch welchen raffinierten Plan gelingt es Asa, seine Feinde zu besiegen? Was ist allerdings der Haken dabei und welche Folgen hat das?

Asa folgt Gott entschieden nach und darf Gottes Wirken auf eindrucksvolle Weise erfahren (2.Chronik 14,8-14). Doch auch Asa strauchelt und verlässt sich mehr auf seine eigene Weisheit als auf Gott. Lerne von Asa und nimm dir seinen Eifer für Gott am Anfang seiner Herrschaft zum Vorbild. Trenne dich konsequent von den Dingen in deinem Leben, die dich von deiner Zeit mit Gott abhalten. Fülle diese Lücken bewusst, in dem du dich stattdessen mit Dingen beschäftigst, die für deine Beziehung mit Gott förderlich sind. Halte treu zum Herrn und vertraue ganz auf ihn!

 

Day 5: König Joschafat

Pexels/pixabay.com

Als nächster in der königlichen Linie kam Joschafat. Er war ein ganz besonderer König, der an die ersten Könige Israels erinnert. Lies 2.Chronik 17,1-5 und du wirst feststellen, was ihn so „besonders“ machte.

Joschafat traf eine Entscheidung für sein Leben, was sich sichtbar positiv auf sein Leben auswirkte. Warum erlebte der König von Juda all diesen sichtbaren Erfolg? Lies die Geschichte in 2.Chronik 17,6-9 und gib an, was das wiederum bei ihm bewirkte.

Wie ein Kreislauf hatten seine gottesfürchtigen Handlungen erneuten Segen zur Folge (10-19) und erneut trieb dies Joschafat dazu an, Gott wohlgefällige Reformen einzusetzen (2.Chronik 19,4-11). Trotzdem blieb auch Joschafat nicht völlig frei von Fehlentscheidungen und strauchelte einige Male, wie bereits sein Vater (2.Chronik 18,1-19,3). Da es vermutlich zuviel werden würde, das alles genauer zu betrachten, wollen wir uns noch ein ganz besonderes Ereignis in Joschafats Leben anschauen. Lies dazu 2.Chronik 20,1-30.

Obwohl er mit Gott lebte, hatte auch Joschafat immer wieder Momente, in denen er ängstlich und hilflos war. Was tat der König in solchen Zeiten (6,9,12) und was hatte das zur Folge (24-28)?

Glaubst du an Gottes Hilfe, wenn du zu ihm betest? Bist du für erhörte Gebete dankbar? Lasst uns von Joschafat lernen und unsere Hilfe bei Gott suchen. Lasst uns mit Gottes Hilfe rechnen und dankbar dafür sein. Lasst uns diese Dankbarkeit sichtbar zeigen und Gott loben, so wie es Joschafat tat. Wie er, können auch wir in unserem Leben sichtbar Gottes Segen erleben, wenn wir mit ihm und in beständiger Dankbarkeit leben.

 

Day 6: König Joram

realworkhard/pixabay.com

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm… Lies die Geschichte über unseren nächsten König in 2.Chronik 21,1-7 und du wirst sehen, warum der Apfel in diesem Fall sehr weit vom Stamm entfernt zu sein scheint.

Offensichtlich lag dem König Joram sehr viel daran, seine Königsherrschaft zu sichern. Welche Maßnahmen ergriff er dafür? Was war der Grund für seine Gottlosigkeit?

Wieder einmal können wir erkennen, was schlechter Einfluss für Folgen haben kann. Lies nun den Rest der Geschichte in 2.Chronik 21, 8-20. Welche Folgen hatte der schlechte Einfluss in Jorams Leben und wie wirkte sich das auf das Volk aus?

Gott lässt Sünde nicht ungestraft und so muss Joram mit schlimmen Konsequenzen leben. Auch für unser Leben müssen wir bedenken, dass Sünde nicht ohne Konsequenzen bleibt. Gott vergibt uns unsere Schuld, aber trotzdem bleibt oft das Resultat unserer Vergehen als Folge. Lasst uns Sünde ernst nehmen und nicht leichtfertig damit umgehen. Lasst uns darauf achten, welche Einflüsse wir in unserem Leben zulassen und uns mit Gott wohlgefälligen Dingen füllen. Es wird positive Auswirkungen auf unser Leben und auch auf andere haben.

 

Day 7: König Ahasja

geralt/pixabay.com

Wenn ein König starb, trat in der Regel der Erstgeborene seiner Söhne in seine Fußstapfen und wurde König. Lies einmal 2.Chronik 22,1-9 und du wirst feststellen, dass es auch Ausnahmen gab.

Zu Ahasja gibt es leider nichts Gutes zu sagen. Deutlich können wir hier noch einmal sehen, was schlechter Rat für Folgen hat. Von Ahasja können wir lernen, das es äußerst wichtig ist, bei wem wir uns Rat holen und auf wen wir hören.

Nimm dir nun ein wenig Zeit und fasse zusammen. Welche positiven Dinge können wir von den Königen lernen und wo können wir aus ihren Fehlern lernen. Suche dir zwei Sachen heraus, die du ganz praktisch in deinem Leben angehen willst. Lies noch einmal Psalm 1 und werde ermutigt, dein Leben immer mehr nach Gottes Willen zu leben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mose, ein Mann Gottes

An welche biblische Person denkst du, wenn du an einen brennenden Busch denkst? Oder an die 10 Gebote? Oder an das Volk Israel? Das war ganz einfach, denn das alles verbinden wir mit Mose. Doch hinter jedem dieser Begriffe steckt eine Begegnung Gottes mit diesem Mann. Wir wollen uns diese Woche ein paar Begegnungen Moses mit Gott anschauen. Wir werden dabei entdecken, dass es nicht nur Begegnungen sind, sondern viel mehr eine Zuwendung Gottes in unsere Welt.

 

Day 1: Gottes unsichtbare Hand

Wünschen wir uns nicht auch manchmal so eine klare Führung Gottes, wie bei dem Volk Israel durch die Wüste? Sie wurden am Tag durch eine Wolkensäule geführt und in der Nacht von einer Feuersäule. Da konnte man doch gar nicht an Gottes Führung zweifeln! Und doch taten sie es. Dabei übersehen wir oft die Führungen Gottes, die ganz still und leise in unserem Leben passieren. Manchmal werden sie bedeckt durch schlimme Ereignisse. Und wir fragen uns, warum hat Gott das zu gelassen? Und genau in so einer Situation stecken Amram und Jochebed. Du fragst dich, wer diese beiden sind? Lies ihre Geschichte in 2. Mose 2, 1-10 nach.

Screenshot The Bible Project

In den 10 Versen steht kein einziges Mal etwas davon, dass Gott eingegriffen hat und alles so geführt hat. Und doch erkennen wir ganz klar, dass Gott seine Hände im Spiel hatte! Wie genau hat Gott in Moses Leben eingegriffen? Lies jetzt die Verse 11 bis 22. Was ist mit diesem Abschnitt in Moses Leben? Warum hat Gott das zugelassen?

Reflektiere dein Leben. Wo hast du vielleicht schwere Zeiten durchmachen müssen? Wo dachtest du, Gott ist sehr weit weg und hat dich im Stich gelassen? Kannst du jetzt im Rückblick erkennen, wie Gott dich geführt hat? Wenn nicht, dann bitte Gott doch, es dir zu zeigen. Wenn du Gottes Eingreifen erkennen kannst, dann sag einfach Danke!

Das war die erste Begegnung Moses mit Gott. Ob Mose geahnt hat, dass Gott mit ihm einen wunderbaren Plan hat?  

 

Day 2: Gott erwählt Mose

Die zweite Begegnung ist wohl eine der Bekanntesten. Mose ist draußen bei den Tieren seines Schwiegervaters. Doch mitten auf der Arbeit passiert etwas Außergewöhnliches! Gott spricht mit diesem vor 40 Jahren geflohenen Mose, dem ehemaligen Adoptivsohn einer Königstochter und jetzigen Tierhüter. Schlag dazu 2.Mose 3,1-14 auf.

Screenshot The Bible Project

Welche Fragen hatte Mose an Gott? Was denkst du, warum Gott Mose auserwählt hat? Lies jetzt 2.Mose 4,1-17. Welche Einwände hatte Mose noch? Wie ging Gott damit um?

Was für einen Eindruck kannst du hier von Gott gewinnen? Welche Menschen erwählt sich Gott für seinen Dienst?

Die zweite Begegnung war der Wendepunkt in Moses Leben. Ein holpriger Start für Mose mit seinen vielen Einwänden und Fragen. Doch in der kommenden Zeit sollte Mose sich in dieser Hinsicht noch komplett verändern …

 

Day 3: Gottes Botschafter

Die zehn Plagen, das Teilen vom Wasser, Manna und vieles mehr waren Zeugen von Gottes Führung des Volkes aus Ägypten ins verheißene Land. Mose weiß sich bestätigt als Anführer dieser Millionen Menschen. Die anfänglichen Zweifel sind vorüber und er übernimmt die volle Verantwortung für seine Leute. Mose ist bereit, die Gebote für Israel zu empfangen. Als einziger darf er Gott auf dem Berg Sinai begegnen. Lies 2.Mose 19,16-25.

Screenshot The Bible Project

Gott kommt auf den Berg Sinai, um mit Mose zu reden. Wie sieht diese Begegnung aus? Warum warnt Gott Mose noch einmal, dass niemand den Berg betreten darf?

Lies im Anschluss noch 2.Mose 20, 18-21. Mose wird von nun an der Botschafter Gottes für das Volk Israel sein. Auch wir sind Botschafter Christi. Wo können wir anderen gegenüber Gott groß machen? Was für eine Botschaft können wir weitergeben?

Die dritte Begegnung war für das ganze Volk Israel sichtbar. Ihr sollten noch viele folgen…

 

Day 4: Moses Fürbitte

Gestern haben wir noch von der Furcht des Volkes Israels gelesen. Heute haben sie Gott durch ein goldenes Kalb ersetzt. Und Mose sitzt zwischen den Stühlen, hört von der Sünde des Volkes und sieht Gottes Zorn. Schau in 2.Mose 32,11-14 nach, was Mose tut.

Was für eine Bitte! Und Gott geht darauf ein. Und wir können uns nur vorstellen, was für eine große Gnade Gott hier aufgebracht hat. Doch es geht noch weiter. Lies die Verse 30-35.

Screenshot The Bible Project

Mose würde sein Leben für diese Menschen austauschen. Ich denke, keiner von uns hätte für dieses ungehorsame Volk sein Leben eingetauscht. Doch was Mose tun wollte, ist ein Bild auf Jesus. Denn er hat tatsächlich sein Leben für unser Leben eingetauscht! Wie dankbar wir uns schätzen dürfen, dass Jesus sein Leben für uns hingegeben hat.

Die vierte Begegnung war von großer Wichtigkeit. Für Mose, weil er erlebt hat, dass Gott sein Gebet ernst nimmt und auf ihn eingeht. Und Gott hat gesehen, wie Mose für sein Volk einsteht.

 

Day 5: Mose begegnet Gott

Spinnen, Moskitos, stickige Luft und kein Platz sind in einem Zelt zu finden. Nicht aber in dem Zelt der Begegnung. Schau nach, was dieses Zelt zu einem besonderen Ort macht: 2.Mose 33,7-11.

Zu dieser Zeit blüht die Beziehung Moses zu Gott richtig auf. Auch mit uns wünscht sich Gott regelmäßig eine Begegnung. Ein Zelt brauchen wir dafür nicht. Aber einen Rückzugsort außerhalb von dem Lärm der Welt wäre doch ein guter Ort. Wie können wir wie Mose unsere Beziehung zu Gott pflegen?

Screenshot The Bible Project

Nun redet Mose schon so lange mit Gott. Da kommt der Wunsch in ihm hoch, Gott zu sehen! Lies nach, wie Gott mit seinem Wunsch umgeht: 2.Mose 33,12-23+ 2.Mose 34, 5-9 und 29-35. Warum passierte das mit Moses Gesicht?

Diese Begegnungen fanden direkt in der Gegenwart Gottes statt. Das färbte sich auf Mose ab. Was sich wohl auf uns abfärbt, wenn wir Zeit mit Gott verbringen…

 

Day 6: Gott verteidigt Mose

Eifersucht ist wie ein Krebsgeschwür (siehe Sprüche 14,30). Und das bekam Mose zu spüren, als seine Geschwister ihn anklagten. Lies in 4.Mose 12 nach, welche Auswirkungen das hatte.

Gott verteidigt Mose und stellt heraus, warum Mirjam und Aaron ungerecht gegenüber Mose gehandelt haben. Was ist an der Beziehung zwischen Gott und Mose so besonders?

Screenshot The Bible Project

Wir dürfen uns Mose als Vorbild nehmen. Seine Demut, sein Verantwortungsbewusstsein, sein Leitersinn, seine Liebe zu seinen Mitmenschen, seine Nähe zu Gott. Das sind einige Dinge, die ihn ausmachen. Was macht uns aus? Lasst uns auch danach streben, mit unseren Eigenschaften Vorbilder zu sein.

Gott erzählt hier selber von seinen Begegnungen mit Mose und stellt ihre Besonderheit heraus. In Vers 8 steht, dass Mose die Gestalt des HERRN beim Reden mit ihm schaut. Und genau das wird Mose ca. 1400 Jahre später noch einmal tun dürfen…

 

Day 7: Mose spricht mit Jesus

Mose hatte doch den Wunsch, Gott von Angesicht zu Angesicht zu sehen. Und zum Teil hat Gott es auch zugelassen. Aber lange nach seinem Tod durfte Mose noch einmal eine ganz besondere Begegnung haben. Lies dazu Lukas 9, 28-36.

Screenshot The Bible Project

Was für eine Begegnung hatte Mose hier? Was zeigt es, dass Mose einer derjenigen war, der mit Jesus über seinen Ausgang in Jerusalem reden durfte?

Lass die vergangene Woche mit Mose noch einmal Revue passieren. Wie hat alles angefangen? Wie sahen die Begegnungen mit Gott aus? Worin ist Mose uns ein Vorbild?

Unsere Beziehung zu Gott

Kann man an Gott glauben und ihn dennoch nicht kennen? Viele Menschen glauben irgendwie, dass es einen Gott gibt, doch fehlt ihnen eine entscheidende Sache dabei: die persönliche Beziehung. In dieser Woche wollen wir uns daher mit dem Thema „Beziehung“ befassen und praktische Schlüsse daraus ziehen, um in unserer Beziehung zu Gott zu wachsen.

Day 1: Gottvertrauen gesucht

Jakob hatte es nicht immer leicht mit seinem Schwiegervater Laban. Zum einen wurde er als Arbeitskraft ausgenutzt und dann sogar bei seiner eigenen Hochzeit betrogen. Nicht verwunderlich also, dass auch Jakob sich zu wehren wusste und in die Trickkiste griff, bis er schließlich einen Auftrag von Gott bekam. Lies dazu die Geschichte aus 1.Mose 31,1-42.

Was war Gottes Auftrag an Jakob und wie führte Jakob diesen aus? Was war Labans Reaktion darauf und wozu führte dies alles letztendlich (V36)?

Was denkst du? War es richtig von Jakob seinen Auszug heimlich durchzuführen oder hätte er einfach auch ganz offen zu Laban sein können? (Tipp: Lies noch einmal Gottes Anweisung an Jakob in Vers 3). Woran mangelte es Jakob hier in seiner Beziehung zu Gott?

Wie sieht es bei dir aus? Nimmst du Gott beim Wort oder vertraust du noch zusätzlich auf deine eigenen Weisheiten? Lies zum Abschluss noch Sprüche 3,5-6. Vertraue auf Gott und erlebe sein Eingreifen!

 

Day 2: Gott fürchten?

Wie wir im Alten Testament immer wieder lesen können, war Israel reich beschenkt mit Gottes Segen. In 2.Mose 1,7-22 kannst du sehen, wie sich dieser Segen unter anderem sichtbar zeigte.

Der Pharao wollte diesem Segen ein Ende setzen, doch er wurde von mutigen Hebammen daran gehindert. Was war der Grund dafür, dass sie sogar ihr Leben riskierten, um die hebräischen Säuglinge zu schützen?

Ist das nicht beeindruckend? Obwohl sie Gott vermutlich kaum kannten, riskierten sie zu seiner Ehre ihr Leben. Was war Gottes Reaktion darauf?

Die Hebammen hatten ganz nach Lukas 12,4-5 gehandelt und Gottesfurcht gezeigt. Lies zum Abschluss auch noch den Vers aus Sprüche 9,10. Überlege dir für diese Woche ganz praktisch zwei Dinge, die du tun kannst, um Gott zu ehren.

 

Day 3: Gott und den Nächsten lieben

3dman_eu/pixabay.com

Im Neuen Testament können wir lesen wie Jesus selbst sagt, dass das gesamte Gesetz Gottes auf zwei Grundgeboten basiert (Mt 22,36-40): Gott und unseren Nächsten zu lieben. Das ist das Erfolgsrezept für eine gesunde Beziehung. Wie das ganz praktisch aussieht kannst du einmal in 5.Mose 5,6-22 nachlesen.

Versuche nun die Gebote Gottes in die beiden Kategorien „Liebe zu Gott“ und „Liebe zu unserem Nächsten“ aufzuteilen. Lies anschließend Jakobus 2,10. Sind diese Gebote voneinander trennbar?

Stelle dir einmal eine Münze vor. Gottes – und Nächstenliebe sind zwei Seiten derselben Münze. Je mehr wir Gott lieben, desto mehr wird auch unsere Liebe für unseren Nächsten zunehmen und umgekehrt. Überlege dir, wie du diese Woche Gottes – und Nächstenliebe ganz praktisch zeigen und ausleben kannst.

 

Day 4: Gott führt

Wenn wir etwas über die Beziehung zwischen Gott und Menschen lernen möchten, gibt uns vor allem das Volk Israel im Alten Testament einige anschauliche Beispiele. Lies einmal 2.Mose 13,17-22 und gib an, was du daraus über die Beziehung zwischen Gott und dem Volk Israel sagen kannst.

Bereits in der Antike hielt man es sehr ähnlich. Damit bei einer großen Armeekolonie auch alle wussten, wo es lang geht, lies man sich ein ganz bestimmtes System einfallen. Die Vorhut trug immer ein flaches Becken mit brennen Kohlen bei sich. Nachts sah man das Feuer meilenweit und am Tag goss man Wasser darüber, wodurch großer Dampf ausgelöst wurde. So wusste die Nachhut immer, wo es langgeht und konnte Anschluss finden.

Und heute? Wenn wir als Christen Gottes Wegweisung suchen, können wir leider nicht auf eine Wolkensäule zurückgreifen. Allerdings dürfen auch wir eine Navigationshilfe haben. Lies Psalm 119,105. Wie können wir Gottes Willen für uns erkennen? Benutze Gottes Navigationssystem und du wirst sehen, wie es dich immer ein Stückchen näher zu ihm bringt.

 

Day 5: Gottes Wille setzt sich durch

Als Geschöpfe hat Gott uns einen freien Willen gegeben. Wir können uns für ihn entscheiden oder auch uns gegen ihn auflehnen… doch können wir ihn auch daran hindern, seine Pläne mit anderen durchzuführen? Lies dazu einmal 1.Mose 37,18-28.

Gott hatte einen Plan mit Josef. Wie er durch Josefs Traum wenige Verse zuvor deutlich machte, soll Josef einmal so mächtig werden, dass sich seine Brüder vor ihm verneigen. Doch nun wird Josef in die Sklaverei verkauft. Wurde Gottes Plan durchkreuzt? Was kannst du daraus lernen?

Gottes Plan führte Josef von Kanaan nach Ägypten und machte ihn vom Sklaven zum zweitmächtigsten Mann des Landes. Weder seine Brüder, Sklavenhändler oder der Ägypter Potifa konnten etwas daran ändern. Gottes Pläne werden sich durchsetzen. Auch wenn uns andere zusetzen und schaden können, Gottes wunderbaren Plan mit uns können sie nicht verhindern. Halte an Gott fest und du wirst sehen, wie er auch durch dich und in deinem Leben wirkt. Vertraue auf ihn, auch wenn deine Umstände vielleicht gerade schwierig sind. Gott macht keine Fehler!

 

Day 6: Wer mit dem Feuer spielt…

Comfreak/pixabay.com

Durch unser Gewissen und durch Gottes Wort wissen wir meist ganz genau, wenn etwas Sünde ist. Trotzdem fällt es uns oft schwer, sündige Dinge zu meiden. Damit uns unser Gewissen nicht sofort anklagt, versuchen wir oft die Sünde zu „umgehen“ um reinen Gewissens unseren Wünschen nachzugehen. Lies dazu einmal die Geschichte aus 4.Mose 22,9-20 und 4.Mose 23,1-12.

Bileam nahm Balaks Auftrag an und war bereit Israel zu verfluchen, allerdings erst nachdem er den Herrn dazu befragt hatte. Was sagte Gott zu Bileam und was machte dieser letztendlich?

Damit hatte Balak nicht gerechnet. Auch nachdem er Bileam noch zwei weitere Male dazu drängte das Volk zu verfluchen (4.Mose 23,12-24,25), sprach dieser dem Volk Gottes Segen aus. Schließlich gab der König auf und kehrte zu seinem Ort zurück. Doch wie du in 4.Mose 25,1-5 und 31,15-17 lesen kannst, war die Geschichte damit noch nicht vorbei…

Drei Mal hatte Bileam nun gesehen, dass Gott sein Volk nicht verfluchen würde, sondern es vielmehr segnete. Trotzdem lies er nicht locker. Was tat Bileam, um doch noch Balaks Auftrag durchzuführen und Israel zu schaden? Was war die Folge davon?

Wenn wir mit der Sünde spielen, dann spielen wir mit dem Feuer. Nicht umsonst finden wir in der Bibel immer wieder die Aufforderung, der Sünde zu fliehen. Nimm Sünde ernst und lasse dich nicht auf sie ein. Danke Gott dafür, dass du mit seiner Hilfe Versuchungen in deinem Leben widerstehen kannst.

 

Day 7: Glaube und soziale Verantwortung

„Geiz ist geil!“. Dieser Slogan war viele Jahre der Werbespruch einer größeren Firma, die es dadurch schaffte, dass ihr Name ständig in den Köpfen der Kunden war. Doch die Bibel sagt uns etwas ganz anderes. Lies dazu einmal Maleachi 3,8-12.

Ungefähr 100 Jahre waren vergangen, seit dem die Juden vom Exil in Babylon wieder in ihre Heimat zurückgekehrt waren. Jerusalem und der zweite Tempel waren wieder aufgebaut, doch die Begeisterung für Gott hatte längst abgenommen. Obwohl sie nur für sich selbst lebten, verstanden sie nicht, warum Gott mit ihnen unzufrieden war. Was war unter anderem eines der Dinge, die Gott missfielen?

Mit diesem Geiz beraubten sie nicht nur Gott, sondern schadeten auch noch anderen Personen. Lies dazu 5.Mose 26,12-13. Wer wurde alles in Mitleidenschaft gezogen und was verheißt Gott in Maleachi 3,8-12 denen, die ihm vertrauen und bereit sind zu geben?

Maleachi versuchte, die gemeinsame Verantwortung für den öffentlichen Gottesdienst und die Bedürftigen neu zu wecken. Er wusste, dass Gehorsam gegenüber Gott mehr bedeutete, als nur einen privaten Glauben zu haben. Unsere Beziehung zu Gott hat soziale Auswirkungen. Gibst du regelmäßig etwas für Bedürftige? Betest du für die Nöte und Probleme andere? Denke an Gottes Versprechen für diejenigen, die ihm vertrauen und fröhlich geben (2.Korinther 9,7). Überlege dir ganz praktisch, wie du jeden Monat mindestens zwei Personen unterstützen kannst.

 

1. Thessalonicher

Stell dir vor, du hältst den ersten jemals geschriebenen Brief an einer Gemeinde in der Hand. Was würde da wohl drinstehen? Das werden wir auf jeden Fall diese Woche herausfinden, denn 1.Thessalonicher ist dieser Brief. Er wurde von Paulus geschrieben. Aufgrund von Verfolgung mussten er und Silvanus von dort fliehen und ihre neu gegründete Gemeinde alleine lassen. Nach einiger Zeit hört Paulus von einem seiner Mitarbeiter, wie es der Gemeinde geht. Das und noch anderes werden wir uns in den nächsten Tagen anschauen…

Day 1: Danke Gott!

Wenn Paulus an die Gemeinde in Thessalonich denkt, dann kann er Gott einfach nur Danke sagen. Lies dir dazu die ersten fünf Verse im Kapitel durch.

In den Versen am Anfang sagt Paulus kurz, wie sie das Evangelium an die Gemeinde weitergegeben haben. Wie genau sah das aus?

Woran denken Paulus und seine Mitarbeiter besonders, wenn sie für die Gemeinde beten? Lies auch die restlichen Verse im ersten Kapitel. Wir können vieles von den jungen Christen hier lernen. Worin waren sie zum Beispiel alles vorbildlich (Vers 7)?

 

Day 2: Vorbildlich, Paulus!

In Kapitel 2 gibt Paulus uns einen kleinen Einblick in die Gründung der Gemeinde. Sie arbeiteten so, dass Paulus, Silvanus und Timotheus der Gemeinde selber zum Vorbild wurden. Lies dazu die ersten 12 Verse vom zweiten Kapitel.

Photo by NeONBRAND on Unsplash

Paulus stellt hier zweimal einen Vergleich auf. Diese Vergleiche zeigen, wie sie als Mitarbeiter mit den Leuten aus der Gemeinde umgegangen sind. Wie sehen diese Vergleiche aus?

Briefe von Paulus sind immer vollgepackt mit für uns vorbildlichen Dingen. Um das hier etwas abzurunden, machen wir einfach einen Schnelldurchlauf:

  1. Du machst eine harte Zeit durch wie Paulus und Co.? Wer kann dir dann neunen Mut schenken? (Vers 2)
  2. Es geht im Leben nicht darum, den Menschen zu gefallen. Aber worum geht’s denn dann, wenn wir zum Beispiel reden? (Vers 4b)
  3. Manchmal hat man einfach keine Lust, sein Leben mit anderen zu teilen. Doch es gibt ein Geheimrezept, wodurch uns selbst das keine Mühe mehr macht. Wie sah das bei Paulus aus? (Vers 9)

Day 3: Widerstand ist zwecklos!

Widerstand gibt’s nicht nur in der Elektrizität. Schon früh mussten Missionare und Gemeinden erfahren, dass sie nicht überall willkommen sind. Auch Paulus und Co. haben es zu spüren bekommen. Lies dazu 1. Thessalonicher 2,13-20.

Paulus erfuhr unter den Juden Widerstand und die Thessalonicher von den Griechen (ihren Landsleuten). Doch da war noch ein anderer Widerstand bei Paulus (Vers 18). Daher konnte er die Christen in Thessalonich nicht besuchen. Was sagt es über seine Arbeit aus, dass er so einen Widerstand erfahren musste?

Auch David erfuhr oft so einen Widerstand. Darüber hat er viele Psalmen geschrieben. Sie können uns jetzt helfen, mit schweren Zeiten umzugehen. Schau dir dazu doch Psalm 18 an.

 

Day 4: Wie geht’s den Thessalonichern?

Aus Sorge um die Christen, die eine schwere Zeit wegen dem Widerstand erfuhren, haben Paulus und Silvanus Timotheus losgeschickt. Er sollte gucken, wie es ihnen dabei geht. War alles umsonst? Haben sie den Glauben aufgegeben? Schau nach, was dazu in 1.Thessalonicher 3,1-8 steht.

Wie steht‘s um den Glauben der Thessalonicher? Wie geht es nun Paulus und Co., als sie diese Nachricht hören?

Weiter geht es in Vers 9 bis 13 mit einem Gebet von Paulus. Wofür sagt er Danke? Um was bittet er?

 

Day 5: Gottes Wille

Gibt es jemanden in deinen Leben, von dem du dich zurechtweisen lässt? Es ist gut, wenn man einen Freund hat, der einem ehrlich helfen kann. Paulus war für die Gemeinde auch so ein Ermahner. Schau in 1.Thessalonicher 4,1-12 nach, was er der Gemeinde noch zu sagen hat.

Was ist der Wille Gottes für diese Gemeinde? Wie kann die Gemeinde dem Willen Gottes nach gehen? Wie können wir den Willen Gottes in unserem Leben umsetzen? Worin müssen wir ermahnt werden?

Zu was sind wir berufen (Vers 7)? Gehen wir unserer Berufung nach? Lies dazu Psalm 51, 4-14.

 

Day 6: Q&A mit Paulus

Kennst du das, wenn du eine Frage hast, die dich einfach nicht mehr loslässt? So ging es auch der Gemeinde in Thessalonich. Sie hatten eine Frage, die richtig in ihrem Herzen gebrannt hat. Lies dazu 1. Thessalonicher 4,13-18.

Paulus beantwortet die Frage der Gemeinde. Dazu gibt er auch noch einen Einblick in die Zukunft. Schau noch einmal nach, wie genau wird Jesus wiederkommen?

Doch damit schließt Paulus nicht ab. Nun, da ihre Frage beantwortet ist, haben sie direkt eine neue Verantwortung. Wie sieht diese aus (Vers 18)? Mit welchen Worten können wir das gleiche tun?

 

Day 7: Neunfache Weisheit

Im letzten Kapitel gibt Paulus der Gemeinde noch einmal einen Schwung voll Weisheit mit auf dem Weg. Lies zuerst einmal das fünfte Kapitel.

Auch hier werden wir einen Schnelldurchgang machen und die neun Weisheiten des Paulus kurz aufgreifen.

  1. Statt ein Gute Nacht Lied sind Energy Drinks und Kaffee angesagt. Was sollen wir in unserer Zeit hier auf der Erde nicht tun (Vers 6)? *geistlich gesehen
  2. O.S.! Was sollen wir mit den anderen in Not tun (Vers 11)?
  3. Weg mit dem Schlendrian! Was tun, wenn er da ist (Vers 14)?
  4. Ein Mord Motiv in vielen Filmen. Aber sollen wir auch Vergeltung üben? (Vers 15)
  5. „Clap along if you feel like happiness is the truth“ was würde Paulus darüber sagen? (Vers 16)
  6. Was ist damit (Vers 17)?
  7. Immer D.A.N.K.E. sagen? Wie ist das möglich? (Vers 18)
  8. Schonmal einen Frühjahrsputz in deinem Leben gemacht? Was müsste man dabei beachten? (Vers 21)
  9. Halt, Stopp! Ich befinde mich in einer Quarantäne. Vor was hält sie mich ab? (Vers 22)

Bad Days

Bad Day`s are God`s Day`s: Wenn wir ein Leben mit Christus führen, dann dürfen wir eine Menge Freude in unserem Leben erfahren. Jedoch bedeutet das nicht, dass wir deswegen völlig frei von jeglichem Leid, Trauer oder Schmerzen sind. Jesus selbst sagt voraus, dass es durchaus auch schwere Zeiten und Anfechtungen im Leben eines Christen geben wird. Wir wollen nun einige Glaubensvorbilder betrachten, die solche „Bad Days“ durchlebten. Wir wollen von ihnen lernen und durch Gottes Handeln an seinem Volk auch Gott selbst wieder ein wenig besser kennenlernen.

 

Bad Day 1: Elia & Isebel

Unser erster Kandidat hatte wirklich einen besonders ereignisreichen Tag. Schau einmal rein in 1. Könige 19 und du wirst sehen, warum es ein echter „Bad Day“ für Elia war.

Kurz zuvor zeigte sich Gott eindrucksvoll, in dem er Elias Gebet durch vom Himmel kommendes Feuer erhörte (Kapitel 18). Das alles scheint bei Elia nun ein wenig in Vergessenheit geraten zu sein. Wie ist seine Reaktion auf die Bedrohung Isebels?

Wie auch schon zuvor greift Gott aber auch hier ein und offenbart seine Fürsorge. Zeige auf, wo Gott sich zeigt, wo er zuhört, ermutigt, einen Auftrag gibt und Elia nicht alleine lässt.

Elia erlebt Gott auf ganz besondere Weise. Was hat Gott zu Elias Bestem genommen und was gegeben? Lerne am Beispiel Elias und rechne fest mit Gottes Schutz und Versorgung, gerade wenn alles gegen dich läuft. Gott ist die ganze Zeit bei dir und wir dich nie im Stich lassen. Lies zum Abschluss Hebräer 13,5 und danke Gott für sein ermutigendes Versprechen.

 

Bad Day 2: Jesus wird verurteilt

succo/pixabay.com

Es gab schon einige richterliche Fehlentscheidungen, aber diese dürfte wohl der größte juristische Skandal in der gesamten Menschheitsgeschichte gewesen sein. Lies dazu einmal Lukas 23, 1-53 und du wirst schnell merken, warum es ein absoluter „Bad Day“ für Jesus war.

Der Gerichtsprozess um Jesus dauerte einige Zeit an und war von großem öffentlichen Interesse. Schließlich kam Pilatus in der Rolle als Richter zu seinem Urteilsspruch. Wie lautete sein Urteil? Für welches Vergehen hatte er Jesus verurteilt?

Vermutlich denkst auch du, dass das ziemlich ungerecht war von Pilatus oder bist sogar darüber empört. Hast du dir auch schon einmal Gedanken darüber gemacht, wo Gott in dieser Situation eigentlich war und warum er nicht eingreift? Lies dazu einmal Matthäus 26,53.

Jesus vertraute auf Gott, denn er wusste, das alles seine Richtigkeit hatte (Lukas 22,42). Weißt du das auch? Warum ließ Gott diese Ungerechtigkeit zu? Welche Folgen hatte das für uns? Lies dazu einmal 2.Korinther 5,21.

Jesus hat den Tod auf sich genommen für uns, bzw. für dich ganz persönlich. Er möchte Gemeinschaft mit dir haben und dir ewiges Leben schenken. Nimm sein Geschenk an, in dem du daran glaubst und erlebe Freude und einen Frieden, den nur Gott dir geben kann.

 

Bad Day 3: David in Psalm 57

Bevor du den Psalm liest, stell dir die Situation vor, wie sie wirklich war: Du bist David, versteckst dich in einer Höhle vor deinem größten Feind, der nur deinen Tod will. Du bist ihm eben begegnet und hättest ihn umbringen können (1.Samuel 24,4). Wie geht es jetzt weiter? Du hast gerade einen totalen „Bad Day“… vielleicht sogar  deinen letzten? Was ist, wenn Saul dich findet? Du schreibst dein Gebet in einem Psalm. Lies jetzt den Psalm 57 noch einmal mit diesen Hintergedanken!

Wie geht David mit seinem Bad Day um (und sind wir ehrlich, er hatte nicht nur einen davon)? Wie viele wunderbare Psalmen er aber doch geschrieben hat! Findest du einen anderen Psalm, der an einem“ Bad Day“ geschrieben wurde?

Was ist das Besondere an Davids Umgang mit „Bad Days“ und wie gehst du mit solchen Tagen um? Nimm dir David zum Vorbild und denke an sein Verhalten, wenn du einmal gerade wieder einen dieser speziellen Tage durchlebst. Lobe und preise Gott, denn du darfst dir seiner Hilfe sicher sein.

 

Bad Day 4: Jona in Ninive

Lies einmal den Text aus Jona 4. Warum findet Jona, dass er gerade einen „Bad Day“ erlebt?

Kennst du das? Oft wäre ein „Bad Day“ gar nicht so übel, wenn wir ihn nicht selbst dazu gemacht hätten. Warum wäre dieser Tag eigentlich ein wunderschöner Tag und warum ist er es für Jona nicht?

Geht es dir manchmal auch so, dass du wie Jona deine ganz konkreten Vorstellungen und Pläne über eine ganz bestimmte Sache hast? Welche Lektion musste Jona hier von Gott lernen und was kannst du aus Jona`s „Bad Day“ lernen?

 

Bad Day 5: Paulus auf wilder Fahrt

Falls du das bekannte „Matrosenlied“ kennst… nicht immer ist eine Schifffahrt lustig und schön. Lies dazu einmal Apostelgeschichte 27.

Versetze dich einmal in die Lage der Passagiere. Stell dir vor, du bist auch ein Gefangener. Liste auf, was diese Schifffahrt alles zu einem „Bad Day“ macht. Liste nun auf, wie Paulus damit umgeht.

Manchmal müssen wir Dinge im Vertrauen auf Gott so annehmen wie sie kommen, ohne jemals das „warum“ zu verstehen. Oft gibt es aber auch Situationen, wo wir im Nachhinein Gottes Handeln verstehen und seinen genialen Plan sehen dürfen. Lies nun die ersten zehn Verse aus Kapitel 29. Kannst du erkennen, warum Gott dieses Schiffsunglück zugelassen hat? Was waren die Folgen davon?

Nimm dir Paulus zum Vorbild. Das Schiff war kurz vor dem Untergehen, aber statt zu klagen dankte er Gott in aller Ruhe noch für das Essen. Lies nun einmal Philipper 4,6-7. Nimm dir für den nächsten „Bad Day“ ganz konkret vor, dieses Vers anzuwenden und als aller erstes zu Gott zu kommen. Erlebe inneren Frieden und tiefe Ruhe durch Gott, auch wenn um dich herum gerade alles untergeht.

 

Bad Day 6: Mose und das Volk Israel

40 Jahre in der Wüste herumwandern, mit einem Volk, dass immer wieder gegen Gott rebellierte… selbstverständlich hatte auch Mose den ein oder anderen „Bad Day“ zu überstehen. Lies dazu einmal Lese 4. Mose 11,10-23.

Wenn du die Geschichte von Mose und dem Volk bereits einmal gelesen hast, dann kannst du Moses Laune bestimmt ein wenig nachvollziehen. Besonders Vers 15 zeigt, wie Mose sich fühlt. Beschreibe seine aktuelle Lage!

Mose kann nicht mehr und plötzlich platzt alles aus ihm heraus. Wie reagiert Gott auf Moses Aussprache und wie nimmt Mose das auf? Betrachte nun noch einmal den letzten Vers. Welche Lektion wollte Gott Mose hiermit erteilen?

Und du? Hast du auch manchmal das Gefühl, dass du nicht leisten kannst, was Gott von dir verlangt? Lies dazu einmal die Verse aus 2.Timotheus 1,7, Psalm 73,26 und Jesaja 40,30-31. Du darfst dir sicher sein, dass Gott dir immer genügend Kraft für das gibt, was er gerade von dir möchte. Wenn du trotzdem einmal nicht mehr kannst, dann komme zu Gott im Gebet und er wird dich wieder aufrichten.

 

Bad Day 7: Hiob

Wenn du die Geschichte von Hiob kennst, dann wirst du nicht überrascht sein, hier auch von Hiob zu lesen. Wenn es einen Mann gab, der wirklich alles verloren hatte, dann Hiob. Lies dazu einmal Hiob 1,6-22.

Ist das nicht furchtbar und doch gleichzeitig auch beeindruckend? Hiob hat gerade alles verloren… lies noch einmal wie er darauf in den Versen 21-22 reagiert. Lies nun Hiob 3. Wie kannst du diese beiden Antworten von Hiob verbinden?

Überlege, wie du Hiob als Freund jetzt zur Seite stehen würdest. Du hast alle „Bad Days“ im Hinterkopf.

Lies zum Abschluss den Vers aus Jakobus 1,12 und lerne ihn auswendig. Du wirst sehen, wie hilfreich er dir sein wird, wenn du dich in einem „Bad Day“ befindest und daran denkst.

Jakobus 1,12: glückselig der Mann, der Versuchung erduldet! Denn nachdem er bewährt ist, wird er den Siegeskranz des Lebens empfangen, den der Herr denen verheißen hat, die ihn lieben.

Zum Schluss kannst du hier noch ein paar gute Gedanken veranschaulicht und zusammengefasst zum Thema „Bad Days“ hören:

 

 

 

 

Der Brief an die Philipper

Diese Woche wollen wir wieder ein ganzes Buch aus der Bibel betrachten. Es ist ein Brief an eine Gemeinde in einer römischen Kolonie. Der Brief an die Philipper wurde von Paulus im Gefängnis verfasst. Zu der Zeit wusste er nicht, ob er wieder freikommen oder hingerichtet werden würde.

 

Day 1: Danke!

Dankbarkeit verspürt Paulus, wenn er an die von ihm und Timotheus gegründete Gemeinde denkt. Wir merken dabei schon von Beginn an, dass es ein Brief voller Freude ist. Lies dazu Philipper 1,1-11.

Welches Anliegen formuliert Paulus in Vers 9? Warum bittet er darum (Vers 10+ 11)?

Dieses Gebet zeigt, was sich Paulus für seine Gemeinde wünscht und was ihm wichtig ist. Nimm dir ein paar Minuten Zeit und formuliere ein Gebet für dich oder deine Gemeinde. Überlege dabei, was du dir für dich oder deine Gemeinde wünscht.

 

Day 2: Gefangenschaft…

Paulus denkt in Philipper 1,12-26 über seine Gefangenschaft nach und erzählt, dass das Sterben für ihn ein Gewinn wäre, aber sein Leben für seine Mitmenschen nötiger wäre. Lies den Abschnitt. Kannst du seine Meinung über Sterben und Leben nachvollziehen?

Wieso ist das Sterben für Paulus ein Gewinn (Vers 21)? Worin liegt der Preis für ihn (Vers 23)?

Zusatzfrage: Dreimal gibt es für Paulus etwas zum „freuen“. Was macht Paulus in diesem Abschnitt denn Freude?

 

Day 3: Ein Musterleben

Lies zu Anfang Philipper 1,27- 2,5. Paulus schreibt hier besonders im Blick auf Jesus Christus. In Vers 27 und 29 und 2,5 beschreibt er drei Dinge, die wir nach dem Vorbild von Christus tun sollten. Um was handelt es sich jeweils?

Dann steht in Philipper 2,6-11 der Höhepunkt des Briefes. Welche Seite von Jesus wird hier hervorgehoben? Was hat diese Seite von ihm zur Folge (in Bezug auf sich selber und die Umwelt)?

Weiter geht es dann mit den Versen 12 bis 18. Wie können wir besonders gut wie Himmelslichter in der Welt leuchten (Vers 16)?

 

Day 4: Zwei Beispiele

In Philipper 2,19-30 stellt Paulus uns zwei Menschen vor, die uns als Beispiel dienen sollen. In was ist Timotheus uns ein Beispiel?

Auch Epaphroditus tut etwas Beispielhaftes. Worin ist er uns ein Vorbild?

Diese zwei Männer sind unterschiedlich und geben uns daher auch zwei verschiedene Vorbilder. Überlege einmal: Worin kannst du für andere ein Beispiel sein?

 

Day 5: Paulus als Beispiel

Es geht nun weiter mit Paulus selbst. Lies dazu das dritte Kapitel. Er zählt in Vers 4 bis 6 ein paar Pluspunkte auf, die ihm unter den Pharisäern hoch angerechnet worden wären. Aber er stellt fest, dass das für ihn nur noch Dreck ist! Was ist für ihn aber keineswegs Dreck (Vers 7- 14)?

Paulus ist ein Jäger. Aber was jagt er denn? Denke einmal darüber nach, warum Paulus jagen muss und es ihm nicht einfach in den Schoß fällt.

Zum Schluss betitelt Paulus uns als Himmelsbürger! Was bedeutet es für dich, ein Himmelsbürger sein zu dürfen?

 

Day 6: Die Herausforderung

Zum Ende hin sehen wir, dass die Gemeinde in manchen Dingen strauchelt. So ermahnt Paulus ein paar einzelne Leute. Lies dazu Philipper 4,1-9. Doch worin dürfen sich alle sicher sein (Vers 3b)?

Besonders in diesem Abschnitt wird deutlich, warum dieser Brief auch „ein Brief voller Freude“ genannt werden kann. Warum betont Paulus das immer wieder (Vers 5)?

Dann gibt uns Paulus ein Versprechen Gottes mit auf den Weg. Um was für ein Versprechen handelt es sich und unter welcher Bedingung können wir es dann erleben (Vers 6+7)?

 

Day 7: Alles und nichts

Im Anschluss zeigt uns Paulus noch einmal, dass wir Gott in den unterschiedlichsten Lebenslagen dankbar sein können. Lies dazu Philipper 4,10-23.

Wie schafft Paulus es, in jeder Lebenslage zufrieden zu sein (Vers 12-13)?

Schau dir noch einmal Vers 19 an. Was bedeutet das für dich und mich?

Tierische Vorbilder

Freund, Haustier, Nutztier oder Nahrungsmittel… für uns Menschen erfüllen Tiere eine Vielzahl an verschiedenen Zwecken. In dieser Woche wollen wir uns mit verschieden Tieren beschäftigen um von ihnen zu lernen. Dabei betrachten wir vor allem ihr Verhalten, mit dem Ziel, biblische Prinzipien daraus abzuleiten.

 

Day 1: Die Gans – das „V“ steht für „voll schlau“

Gary Bendig/unsplash.com

Sie dient nicht nur als Festtagsbraten – Nein, die Gans hat auch noch einige andere erstaunliche und bemerkenswerte Dinge aufzuweisen.

Weil beim Flug gegen den Wind sehr viel Energie gebraucht wird, fliegen Gänse immer zusammen und in V-Formation. Die Leitgans fliegt dabei ganz vorne. In ihrem Windschatten fliegen die Gänse direkt hinter ihr, welche wiederum den Windschatten für die anderen Gänse vergrößern. Je weiter hinten eine Gans in der Formation fliegt, desto leichter ist das Fliegen. Wenn eine Leitgans müde wird, wechselt sie einfach den Platz. So unterstützen sie sich gegenseitig und meistern ihre oft langen Strecken bis zum Ziel.

Gemeinsam zum Ziel…ein Prinzip, dass wir auch in der Bibel finden. Lies dazu einmal Galater 6,2. Was sollen wir füreinander tun?

Bei Gott gibt es keine Einzelkämpfer. Gott hat uns als Glaubensgeschwister zusammengestellt, damit wir uns gegenseitig helfen, unsere Lasten tragen und ihm dienen. Darüber hinaus möchte Gott selbst deine Lasten tragen (Matthäus 11,28) und dir Kraft geben. Nimm sein tolles Angebot an und erlebe, wie viel leichter das Leben wird, wenn du deine Lasten mit anderen teilst.

 

Day 2: Der Pinguin – kuscheln um zu überleben

MemoryCatcher/pixabay.com

Kaiserpinguine leben in Gegenden, in denen bis zu Minus 40 Grad herrschen können. Diese Temperaturen sind selbst für Pinguine lebensbedrohlich. Um sich zu schützen, kauern sich die Pinguine deshalb zu einer Gruppe von Hunderten oder Tausenden zusammen. So gelingt es ihnen sich gegenseitig ausreichend Wärme zu spenden. Selbstlos stellen sich dabei die größeren Pinguine ganz nach außen, um die jungen oder schwachen Pinguine zu schützen.

Eine beeindruckende Opferbereitschaft, zu der auch wir in Philipper 2,3-11 aufgefordert werden. Was wird hier von uns Christen erwartet? Wer war uns darin das größte Vorbild und warum?

Gott möchte, dass wir zusammenhalten und aufeinander Acht nehmen. Achte in nächster Zeit einmal bewusst darauf, wo es Menschen in deiner Umgebung gibt, die deine Hilfe benötigen könnten. Nimm dich ihnen an und erlebe die Freude, die dir Gott durch diesen Dienst schenken wird.

 

Day 3: Das Gleithörnchen – einfach mal los fliegen

OpenClipart-Vectors /pixabay.com

Vorab: Es ist kein gleitendes Eichhörnchen. Vielmehr könnte man es noch als Flughörnchen bezeichnen. Wittert das kleine Tier eine Gefahr, springt und gleitet es zwischen den Bäumen und Ästen hin und her. Dabei hat es aber keinen speziellen Landeplatz oder ein ganz bestimmtes Ziel vor Augen. Das Gleithörnchen springt, gleitet und vertraut darauf, dass Äste da sind, die es bei seiner Landung weich auffangen.

Kein langes abwegen oder planen… um zu überleben setzt sich das Gleithörnchen sofort in Bewegung. Lies nun einmal 2.Korinther 5,7. Was verstehst du darunter?

Gott hält was er verspricht. Wenn wir vielleicht manchmal nicht wissen, was wir als nächstes tun sollen, dürfen wir wie das Gleithörnchen einfach im Vertrauen vorangehen. Durch sein Eingreifen und wenn wir in seinem Wort lesen, werden wir erkennen, wo Gott uns als nächstes haben möchte. Gott ist für uns genauso da, wie die Zweige, die das Gleithörnchen auffangen. Er lässt uns nicht im Stich.

Danke Gott dafür, frage nach seinem Willen und gehe im Vertrauen mutig voran.

 

Day 4: Der Kondor – nur die Harten kommen in`Garten

christels/pixabay.com

Erst wenn ein Kondor zwischen sechs und neun Monate alt ist, macht er seine ersten Flugversuche. Um dann letztendlich auch wirklich fliegen zu können, braucht der Vogel ein ganzes Jahr. Immer wieder erleidet der Kondor bei seinen Flugversuchen Absturz für Absturz und zahlreiche, missglückte Flugversuche. Doch der Kondor gibt nicht auf. Er übt weiter, stürzt ab und probiert es erneut, bis er eines Tages fliegen kann.

Der Kondor besitzt eine bemerkenswerte Einstellung, die nach Hebräer 10,35-36 auch von uns gefordert wird.

Nimm dir etwas Zeit und suche dir fünf Verheißungen von Gott aus der Bibel, die auch für dich gelten und die für dich persönlich am wichtigsten sind. Denkst du Gott hält seine Versprechen?

Gibt es in deinem Leben gerade eine schwere Zeit? Gibt es Dinge, die dich belasten? Lies noch einmal Vers 35. Wie wunderbar ist es doch, das zu wissen. Lass dich von dieser Gewissheit und von dem was uns bei Gott erwarten wird motivieren, um durchzuhalten. Bitte Gott um Kraft und du wirst sehen, wie er dich durch trägt.

 

Day 5: Der Elefant – Achtung, Baum fällt!

pixundfertig/pixabay.com

Elefanten profitieren bei der Nahrungssuche – und Aufnahme sehr von ihrem langen Rüssel. Ganze 11 Liter kann ein Elefant darin aufnehmen. Auch Blätter oder Früchte von Bäumen können sie dank ihrem Rüssel gut erreichen. Allerdings gilt das nicht automatisch für alle in der Herde. Damit auch die Kleinen unter ihnen nicht zu kurz kommen, legen sie den Baum einfach kurzerhand um. Durch diese gegenseitige Unterstützung gelingt es, dass alle in der Herde ausreichend zu fressen haben.

Einer für Alle und Alle für Einen… ein bekanntes Motto, das wir bereits in der Bibel in Apostelgeschichte 2,42-47 finden können.

Sowie der große Elefant mit dem Kleineren teilt, ist es Gottes Wille, dass wir mit Menschen in Not teilen. Überlege dir einmal, wo es in deiner nächsten Umgebung Menschen gibt, mit denen du etwas teilen könntest. Mache dir auch darüber Gedanken, was konkret du mit ihnen teilen könntest. Egal ob Geld, Kleidung oder Zeit… Gott wird dich dafür belohnen. Werde aktiv und erlebe die Freude, die im Geben und Teilen steckt.

 

Day 6: Der Ameisenbär – mit Rücksicht auf Verluste

Hans/pixabay.com

Wie der Name bereits verrät, fressen Ameisenbären neben Würmern und Termiten vor allem auch Ameisen. Mit ihrem Staubsauger artigen Rüssel können sie dabei sehr gut große Mengen zu sich nehmen. Umso beeindruckender ist es, dass sie trotz ihres großen Appetits niemals alle Kleintiere in einem Nest verzerren. Durch diese umsichtige Nahrungsaufnahme können sich die Insektenbevölkerungen immer wieder erholen, bis zur nächsten Begegnung mit dem Ameisenbären.

In Matthäus 25,1-30 können wir lesen, wie auch Jesus so ein verantwortungsvolles und umsichtiges Verhalten fordert. Wer wird in dieser Geschichte belohnt und wer wird bestraft? Was sind die Gründe dafür?

Wie den Knechten hat Gott auch dir Talente in Form von Fähigkeiten und Gaben gegeben. Nimm dir etwas Zeit und überlege einmal, mit welchen Dingen du von Gott beschenkt worden bist. Denke dabei auch an materielle Dinge, wie z.B. ein Zuhause. Danke Gott für diese Dinge und dass er dich damit gebrauchen möchte. Sei dir aber auch der Verantwortung bewusst, die damit einhergeht. Wem Gott viel schenkt, von dem wird er auch viel verlangen. Setzte alles zu Gottes Ehre ein und du wirst sehen, wie es Früchte bringen wird.

 

Day 7: Der Seeteufel – Wenn Licht ins Verderben führt

tskirde/pixabay.com

Weil der Seeteufel auf seiner Stirn eine Art Angel mit einem Köder besitzt, wird er auch gerne Anglerfisch genannt. Der Köder gleicht dabei einer Laterne, die durch das Licht andere Fische anlockt. Gerade weil der Seeteufel in sehr tiefen und dunklen Gewässern lebt, ist das für viele neugierige Fische eine tödliche Verlockung. Sind die Fische bereits nahe am Licht angekommen, ist es meist schon zu spät. Sie können den scharfen Zähnen ihres Widersachers nicht mehr entfliehen und werden verspeist.

Auch in der Bibel werden wir davor gewarnt, wie gefährlich es ist, seinen Begierden nachzugehen und der Versuchung nicht zu widerstehen. Lies dazu einmal Jakobus 1,14-15. Was wird hier als Folge genannt, wenn wir unseren Begierden nachgehen?

Gibt es in deinem Leben Versuchungen, mit denen du zu kämpfen hast? Kämpfst du dagegen an, oder lässt du dich einfach gehen? Lies nun einmal Hebräer 2,18 und 1.Korinther 10,13. Lass dich davon ermutigen und gehe den Kampf gegen die Versuchungen in deinem Leben mit Gottes Hilfe und in festen Vertrauen zu ihm an. Du wirst Gottes Eingreifen erleben und voller Freude feststellen, dass Gott seine Zusagen hält.