Hebräerbrief Teil I

 

Für das Volk Israel wäre dieser Brief bestimmt am einfachsten zu verstehen. Für uns ist der Brief eher schwer zu knacken. Warum? Weil der Schreiber des Briefes davon ausgeht, dass die Leser sich Blind im Alten Testament auskennen. Er rennt förmlich durch das Alte Testament und bezieht sich in gefühlt jedem 2. Satz auf Verheißungen, Geschichten und Personen der vergangenen Zeit. Wir wollen uns nun an diesen Brief versuchen. Es lohnt sich beim Lesen eine Bibel zu verwenden, die Parallelstellen anzeigt ?. Eine Garantie können wir hier geben: Wer den Hebräerbrief liest, wird Jesus neu bestaunen können!

 

 

Day 1: Wie Gott sich offenbarte

Bevor du das erste Kapitel liest, hier ein paar Infos: Der Schreiber möchte die Leser ermutigen, trotz Verfolgung Jesus treu zu bleiben und macht deutlich, dass Jesus größer als alles andere ist. Dazu setzt er viele Psalmverse ein.  Wie viele Zitate aus dem Alten Testament kannst du im ersten Kapitel festmachen?

Auf welchen Wegen hat Gott zu den Menschen geredet? Kannst du mit deinen eigenen Worten zusammenfassen, was der Schreiber in Vers 3 über Jesus sagt?

Durch Jesus hat Gott seine größte Offenbarung gezeigt. Wir sind leider keine Zeitzeugen von dieser Offenbarung gewesen, haben aber sein Wort, seinen Geist und seinen Zuspruch, das unsere Gebete in seinem Namen erhört werden. Lasst uns davon Gebrauch machen!

 

Day 2: Warum Jesus Mensch geworden ist

Wir merken relativ schnell, dass es dem Schreiber ernst ist. Er warnt in den folgenden Kapiteln immer wieder, an etwas festzuhalten. Lies dazu das zweite Kapitel. Warum müssen wir auf das achten, was wir von Gott gehört haben?

Warum schämt sich Jesus nicht, uns seine Geschwister zu nennen? Warum musste Jesus leiden (Vers 17-18)?

Was hat der Tod Jesu am Kreuz bewirkt (Vers 14-15)?

 

 

Day 3: Die wahre Ruhe

Gott wollte das verheißene Land für das Volk Israel zur Ruhestätte machen, wo sie mit seinem Frieden leben sollten. Lies dazu das dritte Kapitel. Warum konnten die Israeliten aber nicht in die Ruhe gehen?

Inwiefern ist es jetzt für uns eine Warnung? Was bewirkt Unglaube?

Was denkst du, warum möchte Gott uns Ruhe schenken? Weshalb brauchen wir Ruhe? Wie sieht bei dir Ruhe aus?

 

 

Day 4: Die Macht des Wortes Gottes

Noch einmal geht der Schreiber auf die Ruhe ein. Daraufhin spricht er eine Warnung aus und schlussfolgert einer der bekanntesten Verse über Gottes Wort. Lies das vierte Kapitel.

Was bedeutet es, dass Gottes Wort wie ein zweischneidiges Schwert ist?

Niemand kann sich in die Ruhe hineinmogeln, denn vor Gott liegen sogar unsere finstersten Gedanken offen. Wir können Gott nichts vormachen. Müssen wir aber auch nicht, denn wir dürfen immer Hilfe in Anspruch nehmen. Lies zum Schluss noch einmal die Verse 14 bis 16.

 

 

Day 5: Jesus als Hohepriester

Der Hohepriester nahm die Opfer entgegen und war sozusagen ein Mittler zwischen Gott und Mensch. Einmal im Jahr betrat er das Allerheiligste und bewirkte Sühne für das ganze Volk. Nun wird Jesus als Hohepriester beschrieben. Schau dir das fünfte Kapitel an.

Von wem wurde Jesus als Hoher Priester eingesetzt? Was lernte Jesus durch sein Leiden?

Der Schreiber endet wieder mit einer Mahnung. Denn die Leser des Briefes haben zwar alles gehört, aber haben es nicht umgesetzt. Lasst uns das auch zu einer Mahnung werden, dass wir nicht nur wissen, sondern auch tun!

 

 

Day 6: Gott hält, was er verspricht

Der Schreiber des Briefes möchte sich nicht länger mit den schon bekannten Lehren aufhalten. So geht er weiter und lenkt den Blick auf das Ziel. Schau in Kapitel 6 nach, wie das aussieht.

Was verspricht Gott (Vers 17-19)? Warum ist dieses ein sicheres Versprechen?

Am Ende dürfen wir festhalten, dass Gott nichts vergisst außer eins: Unsere Sünden (Vers 10)!

 Wo ist ein Gott wie du, der die Sünden vergibt und die Missetaten seines Volkes verzeiht? Der nicht für immer an seinem Zorn festhält, sondern der sich freut, wenn er barmherzig sein kann? Micha 7,18

 

 

Day 7: Jesus, Jesus, Jesus

Wer ist Melchisedek? Um dieses Kapitel besser zu verstehen lohnt es sich 1.Mose 14,17-24 durchzulesen. Lies danach das siebte Kapitel im Hebräerbrief. Worin gleichen sich Melchisedek und Jesus?

Was tut und tat Jesus alles für uns (Vers 22-28)?

In Vers 25 steht, dass Jesus nie aufhören wird, für uns einzustehen. Wir haben sozusagen einen Verteidiger für unsere Schuld in Jesus. Mit keinem Verteidiger der Welt würden wir ihn eintauschen! Und mit keinem Geld der Welt wäre dieser Einsatz zu bezahlen. Ist das nicht ein Grund, Gott zu loben und einfach Danke zu sagen?

 

 

Psalm 119

Was kann man alles in 20 Minuten schaffen? Ein Workout, Zimmer aufräumen, Essen, … oder auch den Psalm 119 lesen. Denn so lange dauert es ungefähr, wenn man ihn in einem Stück durchlesen will. Dabei hat man am Ende bestimmt schon wieder vergessen, was am Anfang stand. Doch dieser Psalm ist einzigartig und es lohnt ihn, sich einmal genauer damit zu beschäftigen. Der Schreiber hat für jeden Buchstaben des Hebräischen Alphabets je 8 Sätze verfasst. Alles dreht sich dabei um ein Thema: Gottes Wort. In dieser Woche wollen wir uns Abschnittsweise mit diesem besonderen Psalm befassen.

 

1.Herzensangelegenheiten

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Lies die ersten 24 Verse von Psalm 119. Welcher Vers hat dich am meisten angesprochen und warum?

Welche Aussagen trifft der Schreiber, wenn er das Herz und Gottes Wort miteinander verbindet (Verse 2,7,10 und 11)?

Die Verse 17 bis 24 kann man als Gebet vor Gott bringen. Wenn du magst, kannst du es zu deinem Gebet werden lassen.

 

2.Geschenke

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Lassen wir uns nicht alle gerne beschenken? Und Gott ist da sehr freigiebig. Lies die Verse 25 bis 48. Welcher Vers hat dich am meisten angesprochen und warum?

Viermal möchte der Schreiber sich beschenken lassen. Womit und unter welchen Umständen tut er das (Verse 25,29,37 und 41)?

Überlege einmal: Womit würdest du dich gerne von Gott beschenken lassen?

 

3. Feinde und Gottlose

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Lies heute die Verse 49 bis 80. Welcher Vers hat dich heute am meisten angesprochen und warum?

In Psalmen sprechen die Schreiber auch oft über die Gottlosen oder ihre Feinde. Auch dieser Psalm Schreiber. Was sagt er über sie (Verse 51,53,61,69+70 und 78)?

Was denkst du, warum sagt er solches über seine Feinde und Gottlose Menschen aus? Kannst du ihn in dieser Hinsicht verstehen?

4. Gottes Wort ist wie…

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Heute haben wir etwas mehr als die Hälfte des Psalm 119 erreicht. Lies weiter in den Versen 81 bis 112. Welcher Vers hat dich am meisten angesprochen und warum?

In diesem Abschnitt sind mehrere vergleiche über Gottes Wort aufgestellt. Welche sind es (Verse 89, 103 und 105)?

Jetzt bist du gefragt! Kannst du auch so einen Vergleich aufstellen? Wie ist Gottes Wort für dich?

 

 

5. Das ist mein Gott!

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Auch heute geht’s weiter mit Psalm 119. Lies die Verse 113 bis 144. Welcher Vers hat dich am meisten angesprochen und warum?

Welche Aussagen trifft der Schreiber über Gott (Verse 114, 118- 120, 132,137 und 142)?

Welche Eigenschaft Gottes schätzt du in letzter Zeit? Welche Eigenschaft von ihm ist dir vielleicht durch Psalm 119 neu groß geworden?

6. Emoji

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Lies heute die Vers 145 bis 168 von Psalm 119. Welcher Vers hat dich am meisten angesprochen und warum?

Der Schreiber zeigt viele verschiedene Emotionen und Gefühlslagen auf. Welche sind es und wie stehen sie in Verbindung mit Gottes Wort (Verse 148, 153, 158, 161, 162, 163, 164 und 167)?

Welche Emotionen weckt Gottes Wort bei dir?

 

 

7. Lebenskraft

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Heute ist der letzte Tag mit Psalm 119. Dafür gibt es auch einen sehr kurzen Abschnitt. Lies die Verse 169 bis 176. Welcher Vers hat dich am meisten angesprochen und warum?

Die Lebenskraft zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamten Psalm. Wie kannst du an diesen letzten Versen festmachen, warum Gottes Wort so eine Lebenskraft für jemanden werden kann?

Reflektiere diese Woche. Welche Verse sind dir hängen geblieben? Was bedeutet dir Gottes Wort? Was hast du Neues gelernt?

 

Wer bin Ich?

Was antwortest du, wenn jemand fragt, wer du bist? Nennst du deinen Namen? Deinen Beruf? Deinen Status? Bist du Max? Bist du ein Architekt? Bist du ein Friedensstifter? Das sind alles Dinge, du uns ausmachen. Auch in Gottes Wort stehen Antworten auf das “Ich bin“. Jesus hat uns 7 Beispiele gegeben, wer er ist. Diese Woche wollen wir uns 7 „Ich bin-Worte“ anschauen, die auf uns als Kinder Gottes zutreffen.

 

  1. Ich bin jemand, für den Jesus sich interessiert

    Photo by Judith Prins on Unsplash

Das Gleichnis von den 99 Schafen und das eine verlorene Schaft konnte ich nie ganz begreifen. Wie kann ein Schaf so wertvoll sein, dass der Hirte seine 99 zurücklässt, um das Verlorene zu suchen? Nun, so ist es bei Gott. Seine unermessliche Liebe kann man nicht begreifen. Für ihn sind wir alle die Nummer 1! Lies zum Einstieg dieses Gleichnis und zwei weitere Gleichnisse in Lukas 15,1-24.

 

Jesus möchte dein guter Hirte sein, weil er sich für dich interessiert. Er interessiert sich so sehr für dich, dass er sich Zeit für dich nimmt und dich hört.

Psalm 3,5: Mit lauter Stimme will ich zum Herrn rufen, er wird mir antworten von seinem heiligen Berg.

Denk immer daran, dass du immer und mit allen Dingen zu Jesus kommen darfst! Probiere es doch jetzt gleich aus und verbringe ein wenig Zeit mit ihm.

 

 

  1. Ich bin in Christus und Christus in Mir

In der Bibel steht, dass Gott in uns wohnt und wir Tempel sind (1.Korinther 6,19). Wir können uns das wie mit dem Weißen Haus vorstellen. Bei dem Weißen Haus geht es nicht um die Steine, um den Teppich oder um den Geschirrspüler in der Küche. Das ist nicht das Besondere. Das, was das Weiße Haus ausmacht, ist was er repräsentiert. Es ist der Wohnsitz und Arbeitsplatz eines der

Matt H. Wade, Wikipedia

mächtigsten Männer der Welt. So ist es auch bei dir. Du bist das Haus von Jesus Christus. Du darfst ihn repräsentieren! Lies dazu Galater 2,19-20 und Epheser 3,14-20.

 

Was macht es für einen Unterschied, wenn Jesus Christus, der Sohn Gottes, in einem Menschen lebt?

Jesus sagt er ist die Auferstehung und das Leben. Dieser Jesus lebt ihn dir. Wenn du betest, ist Jesus da. Wenn du Angst hast, ist Jesus da. Wenn du in Not bist, ist Jesus da. Denn er hat einen Platz in deinem Herzen! Danke ihn doch heute dafür.

 

 

  1. Ich bin vergänglich und doch leb ich ewig

 

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Auf Beerdigungen hört man oft die Redewendung „Erde zu Erde, Asche zu Asche, Staub zu Staub“. Und so ist es auch bei uns Menschen, irgendwann kehren wir zurück zum Staub der Erde. Unsere Zeit ist begrenzt. Doch so ist es nicht bei Gott. Er ist ewig. Und als seine Kinder dürfen wir eines Tages unser zeitlich begrenztes Leben ablegen und ewiges anziehen! Unsere Zelte werden abgebrochen und Häuser gebaut. Schau hierzu in Psalm 103, 14-19 und 2.Korinther 5,1-10.

 

Jesus, als die Tür, hat uns den Weg zur Unvergänglichkeit geöffnet. Gott hat für alles vorgesorgt. Auch wenn unser jetziger Körper irgendwann wie eine Rosine schrumpelig wird und mehr und mehr zerfällt, hat Gott im Himmel etwas Ewiges für uns. Was hat Gott uns aber schon jetzt als Anzahlung gegeben (2. Kor. 5,5)?

Lies noch einmal Vers 9, wie kannst du das heute umsetzen?

 

 

4. Ich bin geliebt

 

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Letzte Woche ging es um die Liebe (definiert nach 1.Korinther 13). Und mit dieser Liebe darfst du dich von Gott geliebt wissen! Wir alle wissen, was in Johannes 3,16 steht. Doch weil es so eine gigantische Aussage ist, hier nochmal in einer Übersetzung, die unbekannter ist.

 

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn hingegeben hat, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben. (Menge Übersetzung)

In seinem Gebet vor seiner Verhaftung zeigt Jesus noch einmal deutlich, wie sehr er dich und mich liebt. Lies dieses Gebet für dich in Johannes 17,20-26 nach.

Wie sehr liebt Gott dich (Vers 23)?

Auch wenn du dich nicht immer geliebt fühlt, ändert es nichts an der Tatsache, dass Gott einem so unendlich liebt, wie er Jesus liebt. Diese Liebe sollte auch Spuren in unserem Leben hinterlassen. Lies zum Abschluss 1.Johannes 4,7-12.

 

 

  1. Ich bin ich

 

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Warum hat Gott mich erschaffen? Unter den 7,6 Milliarden Menschen bin ich doch nur ein Staubkorn. So mag man vielleicht denken, aber Gott denkt so nicht über dich. Er hat dich mit Sinn erfüllt, dich einzigartig gemacht und für dich einen Plan. Jesus sagt, er ist der Weinstock und wir die Reben. Reben sind kein Unkraut. Sie haben einen Sinn, geben Frucht und wachsen. In Epheser 3,1-13 weiht uns Paulus in ein Geheimnis ein. Schau nach, was für eins es ist!

 

Paulus hat eine wundervolle und wichtige Aufgabe von Gott bekommen. Dabei würde man meinen, dass Gott ihn als allerletztes für so einen Plan auswählt. Doch Gott ist anders. Er möchte auch dich in seinem großen Plan miteinbeziehen. Du kannst mit deinen Eigenschaften, deinem Talent, deinem Ich Gott ehren und dienen. Keiner ist zu gering für ihn!

Lies zum Abschluss Epheser 2,10. Wo und wie kannst du das heute umsetzen?

 

 

  1. Ich bin wertvoll

 

By David Shankbone – wikipedia english

Julia Roberts hat sich ihr Lächeln für knapp 22 Millionen Dollar versichern lassen und Mariah Carey ihre Beine für 1 Millarde Dollar! Macht sie das wertvoll? Für einen Geldbeutel schon, aber nicht vor Gott. Vor Gott zählt weder Rang noch Name oder der Preis des Lächelns. Für ihn sind wir auch ohne so eine Versicherung wertvoll. Lies dazu Psalm 139,1-16.

 

Stell dir vor, du bist es wert, dass Gott ein Buch über dein Leben festhält. Du bist es wert, dass Jesus für dich auf die Erde kam. Was sieht Gott, wenn er dich anschaut? (1.Johannes 3,1.  Galater 4,7. 2.Korinther 5,17. …)

Es gibt ein Lied da heißt es, dass Gott keine Fehler macht. Und daher ist auch niemand von uns ein Fehler. Wir sind alle ein Gedanke Gottes und ein genialer noch dazu ?. Wie kannst du heute Danke dafür sagen?

 

 

  1. Ich bin gerettet

 

CC0 License (Pexels.com)

Am ersten Tag haben wir von dem verlorenen Schaf gelesen, von der verlorenen Grosche und vom verlorenen Sohn. Das sind alles Gleichnisse vom Verloren-sein. Doch das Beste daran ist, das jemand all diese Dinge sucht. Gott ist ein suchender Gott, der das verlorene finden und retten will. So war es schon bei Adam und so ist es auch bei dir.

 

1.Mose 3,9: Und Gott, der HERR, rief den Menschen und sprach zu ihm: Wo bist du?

Was es bedeutet, von Gott gefunden und gerettet worden zu sein, können wir in Epheser 2 lesen.

Beim gerettet sein geht es nicht nur darum, nicht mehr in der Gefahr zu stehen. Es geht bei Gott um viel mehr. Wem sind wir dadurch nahe geworden (V.13+ 18)? Wo ist unser neues Bürgerrecht (V.19)?

Jesus hat gesagt, er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Und das alles hat es möglich gemacht, dass du gerettet bist. Wenn du heute ein Kreuz siehst, dann danke doch Jesus für die Rettung!

 

Die Liebe – mehr als nur verliebt sein ?!

Ein verliebtes Pärchen, Strand, Sonnenuntergang und beruhigendes Meeresrauschen… In den Medien spielt die Liebe eine sehr große Rolle, doch wird sie oft nur sehr einseitig beleuchtet. Die Liebe wird dabei meistens nur auf das verliebt sein reduziert und selten über Herausforderungen und Schwierigkeiten in der Liebe gesprochen. Diese Woche wollen wir schauen, was wirklich Gottes Maßstäbe für echte Liebe sind. Dazu wollen wir uns sieben Eigenschaften anhand biblischer Vorbilder näher ansehen.

 

Er aber sprach zu ihm: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand.“ Dies ist das größte und erste Gebot. Das zweite aber ist ihm gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten. (Matthäus 22,37-40)

 

Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig, sie neidet nicht, die Liebe tut nicht groß, sie bläht sich nicht auf, sie benimmt sich nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet Böses nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit; sondern sie freut sich mit der Wahrheit, sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles. (1.Korinther 13,4-7)

 

Day 1: Liebe lässt sich nicht erbittern

Hanna ist eine von Elkanas beiden Frauen. Obwohl ihr Mann sie am meisten liebt, leidet Hanna sehr. Lies einmal 1.Samuel 1,1-10 und stelle fest, warum es Hanna so schlecht geht.

Was war Hannas Problem und was machte das mit ihr? Was tat sie in ihrer Verzweiflung? Lies anschließend die Geschichte weiter in den Versen 11-18.

Hanna wurde geärgert, gereizt und gedemütigt. Es ist nicht verwunderlich, dass wir lesen können, dass Hanna eines Tages verbittert war. Doch Hanna konnte Veränderung erleben. Was war der Wendepunkt und rettete sie aus ihrer Bitterkeit?

Gott hält sein Wort! In den Versen 19-28 kannst du nachlesen, wie Gott der Hanna einen Sohn schenkt und auch, wie Hanna ebenfalls ihr Wort hält. Als die Zeit reif war, übergab sie tatsächlich ihren geliebten Sohn dem Priester Eli und hielt somit ihr Versprechen. Trotzdem ist sie noch immer mit Freude erfüllt…

Lies zum Abschluss nun das Lied der Hanna in 1.Samuel 2,1-11. Erkennst du die Hanna aus Kapitel 1 wieder? Was können wir aus Hannas Geschichte lernen? Was ist das Heilmittel gegen Bitterkeit? Wie können wir zu einer Liebe fähig sein, die sich nicht erbittern lässt?

 

Day 2: Liebe erträgt und erduldet alles

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Die vier Freunde Schadrach, Meschach, Abed-Nego und Daniel erlebten  einige Male Gottes eindrückliches Eingreifen in ihrem Leben. Zuerst segnete Gott ihren Glauben und lies sie als Berater des Königs viel Erfolg haben. Dann befähigte er Daniel dazu, einen Traum des Königs zu deuten. Erneut kamen die vier Freunden durch Gottes Eingreifen zu weiterem Wohlstand und Anerkennung innerhalb des Königreichs Babylon. Trotzdem vergaßen die vier jungen Männer eines nie…Lies dazu die Geschichte aus Daniel 3,1-21.

Der König gibt einen Befehl und die drei Freunde haben keine Skrupel davor, dem König ins Gesicht zu sagen, dass sie ihm in diesem Punkt nicht gehorchen werde? Warum ist das Handeln der drei trotzdem ein eindrücklicher Liebesbeweis?

Welche Strafe wartete auf die jungen Männer und wie traten sie vor dem König auf? Lies nun die restliche Geschichte in den Versen 22-30 und staune darüber, wie Gott ihre Liebe zu ihm erwidert.

Schadrach, Meschach und Abed-Nego hatten mehr, als sich ein Israelit zu dieser Zeit hätten Träumen lassen. Obwohl sie Juden waren, zählten sie zu den mächtigsten Männern im ganzen Reich. Doch dann wurden sie vor die Entscheidung gestellt. Sie konnten so weiter leben oder ihr leben verlieren. Alles was sie tun mussten, war lediglichsich zu verbeugen. Doch die drei Freunde hatten Gott nicht vergessen. Sie hatten eine echte Liebe. Eine Liebe, die alles erträgt und erduldet.

Wie steht es mit uns? Sind wir bereit alles zu ertragen, so wie Jesus es für uns tat? Was hindert uns daran? Auch Heute gibt es noch viele Christen, die aufgrund ihres Glaubens getötet und verfolgt werden. Nimm dir in nächster Zeit vor, bewusst für verfolgte Christen zu beten. Hier eine hilfreiche Seite mit einer Menge konkreter Anliegen: https://www.opendoors.de/

 

Day 3: Die Liebe glaubt und hofft alles

Anders als sein Vater war Jonatan ein Mann, der Gott liebte. Jonatan pflegte nicht nur eine innige Freundschaft zu David, sondern auch Gott vertraute er von ganzem Herzen. Lies dazu einmal die Geschichte aus 1.Samuel 14,1-15.

Jonatan zieht auf eigene Faust los, um gegen die Philister zu kämpfen. Aus welchen Stellen können wir schließen, dass es kein Hochmut war,der Jonatan trieb, sondern ein tiefes Vertrauen in Gott?

Jonatan tat den ersten Schritt und zog los zu den Philistern. Ihm war es wichtig, wirklich Gottes Willen zu tun und so bat er noch um ein Zeichen von Gott. Als Gott dann das Zeichen gab,griff Jonatan die Philister an. Wozu befähigte ihn Gott und was war das Ergebnis seines Glaubens?

Jonatans Liebe zu Gott zeigte sich durch sein Vertrauen und seinen Glauben. Ohne zu zögern zog er mit seinem Knecht gegen einen Posten der Philister in den Kampf. Lerne von Jonatan. Wage den ersten Schritt und erwarte Großes von Gott. Erlebe Gottes unglaubliche Größe, in dem du mutig und voller Vertrauen Gottes Willen tust, gerade wenn er sehr schwer erscheint. Wachse in der Liebe zu Gott. Lass dich nicht von deinem Glauben und deiner Hoffnung abbringen und gehe mutig voran.

 

Day 4: Liebe ist langmütig und geduldig

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Welche Geschichte kommt dir zu dem Stichwort Geduld als erstes in den Sinn? Lies einmal folgende Begebenheiten und finde heraus, ob deine Geschichte dabei ist: 2.Mose 15,24-25/ 2.Mose 16,2-4,12-13/ 17,2-7.

Was war das Problem des Volkes? Wie ist es möglich, dass sie Gott lobten und im nächsten Moment wieder murrten? Wie reagierte Gott auf ihr Murren (16,12)?

Immer wieder offenbarte das Volk seine Unzufriedenheit, bis schließlich das Maß voll war. Lies 2.Mose 32,7-10. Was taten die Israeliten und was war Gottes Reaktion darauf?

Gott selbst bietet Mose an, das Volk zu vernichten und ihn zu verschonen. Immer wieder hatten die Israeliten gegen Gott und vor allem auch gegen Mose rebelliert. Was für eine Chance für Mose, endlich dafür belohnt zu werden. Endlich würde das Volk seine gerechte Strafe bekommen…Lies nun die Verse 11-14.

Ist das nicht erstaunlich? Mose bittet Gott darum, dass er das Volk verschont. Trotz all der Anfechtungen liebte Mose das Volk. Seine Liebe zeigte sich durch seine Langmut und Geduld. Wo gibt es in deinem Alltag Menschen, die dich reizen und den letzten Nerv rauben. Nimm dir Mose zum Vorbild. Sei geduldig und langmütig. Bete für diese Personen und du wirst sehen, wie Gott dir Liebe schenkt. Du wirst sehen, wie Gott dich durch seinen Heiligen Geist befähigt, langmütig und gütig zu sein. Lass dich als ein Zeugnis von Gottes Liebe gebrauchen.

 

Day 5: Liebe neidet nicht

Neid und Eifersucht…mit Sicherheit gingen dadurch schon so einige Beziehungen in die Brüche. In der Bibel lesen wir von einer Person, die jeden Grund zu Neid oder zur Eifersucht gehabt hätte. Stattdessen zeichnete sie sich vor allem durch die beispiellose Freundschaft aus, die sie zu einer anderen Person pflegte. Weißt du schon, um wen es sich handelt? Lies dazu einmal die Geschichte aus 1.Samuel 19,2 und 20,1-17.

Gott war mit David. Das Volk jubelte ihm zu und jeder konnte sehen, wie Gott mit ihm war. Gerade das führte bei Saul zu Neid und Eifersucht und einer panischen Angst, seinen Thron zu verlieren. Wie dachte Jonatan über David? Glaubte er auch, dass David König werden würde? Wie ging er damit um?

Jonatan liebte David mit einer freundschaftlichen Liebe, die so stark war, dass er völlig frei von eigenen Interessen war. Wäre David zum König geworden, hätte er sich ihm sicherlich mit Freuden unterworfen – obwohl er eigentlich der rechtmäßige König wäre. Seine Selbstlosigkeit und Liebe zu seinem Nächsten, bewahrten ihn vor Neid und Eifersucht. Wie schön wäre es, wenn deine Freundschaften so stark wären, wie die von David und Jonatan. Nimm dir ganz bewusst vor, deine Beziehungen zu prüfen und zu versuchen, den anderen in den Mittelpunkt zu stellen. Lerne deinen Nächsten immer mehr zu lieben und erlebe die Freude und den Segen, einer tiefen Freundschaft.

 

Day 6: Liebe bläht sich nicht auf und sucht nicht das ihre

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Stell dir vor du lebst zur Zeit Jesu. Du bist ein mächtiger Mann und Befehlshaber über viele Soldaten. Natürlich hast du auch ein schickes Haus und eine Menge Diener. Vermutlich kennst du nicht einmal alle Diener, denn du hast ja wirklich wichtigeres zu tun als dich mit so etwas zu beschäftigen. Nun wird ein Diener sehr krank. Würde dich das interessieren, wenn du soviel Geld hättest, dir einfach einen neuen zu kaufen. Lies nun einmal die Geschichte aus Matthäus 8, 5-13.

Welche Krankheit hatte der Knecht? Konnte man dafür Hilfe erwarten? Wie dachte der Hauptmann darüber?

Der Hauptmann zeigte eindrücklich, dass echte Liebe nicht das Ihre sucht und sich nicht aufbläht. Zeige wodurch diese Liebe zu seinem Knecht deutlich wird und auch in seinem Umgang mit Jesus.

Jesus belohnt den Hauptmann und macht den Knecht gesund. Jesus segnet es, wenn wir anderen Menschen mit dieser Liebe begegnen. Wenn selbst ein Hauptmann, der Gott nicht kannte, so lieben kann, wie viel mehr dann wir? Lass dich neu dazu motivieren, das Leid anderer zu sehen und ihnen zu helfen. Bete diese Woche für alle kranken Menschen, die du kennst.

 

Day 7: Reflektion

Sicherlich hast du diese Woche gemerkt, dass Liebe mehr ist als nur ein verliebt sein. Vermutlich hast du aber auch festgestellt, dass Gott ganz schöne hohe Maßstäbe für die Liebe setzt. Lies dazu einmal Johannes 15,10-13.

Warum weiß Gott ganz genau, was er von uns verlangt? Was ist die Bedingung dafür, dass wir mit dieser Liebe lieben können?

Dieser hohe Maßstab der Liebe ist für uns Menschen alleine nicht erreichbar. Aber mit Gottes Hilfe sind wir fähig, so zu lieben. All die Geduld, die Jesus aufbrachte, seine Selbstlosigkeit, seine Opferbereitschaft, seine Liebe zu allen Menschen – all das wofür wir Jesus bewundern, muss uns nicht länger fremd sein. Wenn wir mit Jesus in einer Beziehung leben, dann wird uns seine Liebe immer mehr erfüllen und wir können das tun, wofür wir Jesus so bewundern. Wir können sein Liebe weitergeben und Frucht bringen. Gibt es ein sinnvollere Aufgabe für unser Leben, als Jesu Liebe weiterzugeben? Lass dich durch diese Woche neu motivieren, deine Beziehung zu Gott weiter zu vertiefen und in der Liebe zu wachsen. Lass dich neu dazu motivieren, so zu lieben, wie Jesus es tat.

 

Jesus, unser Vorbild

Lionel Messi kann ein Vorbild für Fußballspieler sein, bei Modefragen schauen wir auf die H&M Models und wenn’s um Erfolg geht, dann stehen Bill Gates und Mark Zuckerberg ganz oben auf der Vorbilder-Liste. Doch wer kann uns ein Vorbild für das LEBEN sein? Wer ist so vorbildlich in seinem Leben, dass es für uns eine Vorlage sein kann? Mit allem drum und dran: Wie gehe ich mit meinen Mitmenschen um? Wie gehe ich der Versuchung aus dem Weg? Wie soll mein Charakter aussehen?  Vielleicht Jesus? Aber warum und wie Jesus uns ein Vorbild fürs LEBEN sein kann, werden wir diese Woche herausfinden.

 

Day 1: Der Menschenveränderer

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Vorbilder wirken sich entweder positiv oder negativ auf unser Leben aus. Daher ist es wichtig, wen wir uns als Vorbild aussuchen. Ist es der Fußballspieler, der zwar super mit dem Ball umgehen kann aber überhaupt nicht mit Frauen und dazu auch noch bei Geldfragen betrügt? Schauen wir uns an, wie Jesus die Menschen um sich herum verändert: Lukas 19,1-10.

Zu was für einen Mann ließ sich Jesus einladen? Wie reagierte Zachäus auf Jesus‘ Aufforderung? Welchen Einfluss hatte Jesus auf Zachäus durch dieses Zusammentreffen?

Jesus verändere auf einen Schlag das Leben von Zachäus! Was für eine Macht seine Gegenwart doch hat. Zachäus hat an Jesus gesehen, was Buße heißt und handelte danach. Das können wir auch tun. Wenn wir uns mit Jesus beschäftigen, lernen wir immer mehr dazu und sehen, wo wir noch etwas Veränderung brauchen.

 

 

Day 2: Fangfragen

Was sollen wir tun, wenn Arbeitskollegen oder Schulkameraden unseren Glauben herausfordern? Kennen wir es nicht alle, dass uns die Worte und Argumente zum schlechtesten Zeitpunkt ausgehen? Manchmal fallen uns später dann tausend gute Sätze ein, die wir dem Gegenüber hätten sagen können. Wie ging Jesus mit solchen Momenten um? Schauen wir uns an, wie Jesus mit zwei Fragen umging, die ihm als Falle gestellt wurden: Matthäus 22,15-33.

Zur ersten Frage: Gibt Jesus sofort die Antwort auf eine Frage? Wie antwortet Jesus: Mit einer Gegenfrage oder direkt?

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Zur zweiten Frage: Worauf beruft sich Jesus bei seiner Antwort? Wie reagieren die Leute auf Jesu Antwort?

Auch wenn wir unser Gegenüber bei Diskussionen nicht überzeugen müssen, wir dürfen wissen, dass Gott uns Weisheit schenkt. Siehe Lukas 21,15 und Jakobus 1,5:

„Denn ich werde euch Mund und Weisheit geben, der alle eure Widersacher nicht werden widerstehen oder widersprechen können.“

„Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der allen willig gibt und keine Vorwürfe macht, und sie wird ihm gegeben werden.“

 

 

Day 3: Verführerische Kulisse

Gestern haben wir gesehen, wie Jesus auf Fangfragen reagiert hat. Solche Fragen können uns zur Anfechtung im Glauben werden. Aber wir erleben auch anders Anfechtung. Der Teufel ist ein Experte in Sachen Verführung. Auch hier können wir von Jesus lernen, wie wir damit umgehen können: Lukas 4,1-13.

In welchem Zustand war Jesus, als der Teufel ihn herausforderte? Welchen Preis hätte Jesus zahlen müssen, wenn er sich auf die Versuchung eingelassen hätte? Auf welcher Grundlage konnte er der Versuchung aus dem Weg gehen?

Wir dürfen uns hier wiedermal ein Vorbild von Jesus nehmen. Wenn die Sünde wieder um die Ecke schaut, dann lohnt sich ein Blick in Gottes Wort um dem entgegen zu treten.

 

 

Day 4: Führen, um zu dienen

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Wer hätte nicht gern so einen Chef wie Stromberg? Niemand. Denn dieser fiktive Charakter ist gegenüber seinen Kollegen egozentrisch, manipulativ und unsozial. Er wäre in Bezug auf das Verhalten gegenüber seinen Mitmenschen ein sehr schlechtes Vorbild. Jesus dagegen ist in Bezug auf seine Freunde und Jünger außergewöhnlich anders. In Johannes 13,1-20 können wir nachlesen, wie anders er war.

Was tat Jesus für seine Jünger? Warum wollte Petrus nicht, dass Jesus seine Füße wäscht? Wozu ruft Jesus seine Jünger dann auf?

Was können wir hier von Jesus lernen? Wir können lernen, das, egal wem ich gegenüberstehe und in welcher Position ich mich befinde, Demut eine Rolle spielt. So wie Jesus mit seinen Freunden und seinem Feind (Judas) umging, ist sehr vorbildlich.

 

 

Day 5: Doppelmoral

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Hey! Für so eine Lüge muss er bestraft werden“, sagte der Mörder, der seine Tat bestritt. Das ist ein Beispiel für eine Doppelmoral. Das Fingerzeigen auf andere, wobei drei Finger der Hand auf einem zurückzeigen. Oder wie die Bibel sagen würde: Den Splitter im anderen Auge sehen, aber den eigenen Balken im Auge übersehen. Wie sollen wir nun mit dem Splitter im Auge unseres Nächsten umgehen, wobei wir doch selber einen Balken im Auge haben? Jesus zeigt dies eindrücklich in Johannes 8,1-11.

Was war der Splitter? Was war der Balken im Auge der Ankläger? Wie hat Jesus die Situation gelöst?

Auch hier können wir uns Jesus als Vorbild nehmen. Jetzt bei Day 5 fällt auf, dass Jesus immer anderes handelt, als man erwartet. Er entspricht nicht der Norm, sondern Gottes guten Willen.

 

 

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Day 6: Mitleid

Man sieht immer wieder Millionäre, die etwas von ihrem Geld spenden und dabei nett in die Kamera lächeln, während sie neben einem Waisenkind sitzen. Wir wissen nicht inwiefern sie ihr Mitgefühl Ausdruck verleihen, weil es ihrem Image guttut oder ob sie es tun, weil sie wirklich Mitleid haben. Auch Jesus hat Mitleid gezeigt, aber bei ihm war es eine Lebenseinstellung. In Matthäus 14,13-21 sehen wir, wie das zum Beispiel aussah.

Wie brachte Jesus sein Mitleid zum Ausdruck? Wie sind seine Jünger damit umgegangen?

Nun laufen uns keine Tausend Menschen hinterher, denen wir helfen können. Aber es gibt bestimmt einen in unserer Umgebung, der unser Entgegenkommen brauchen könnte. Lasst uns wie Jesus die Augen nicht verschließen und für andere da sein.

 

 

Day 7: Vergebend

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Rache ist eins der meisten Mordmotive in Hollywoodfilmen und auch im wahren Leben. Gott sagt aber, dass nicht wir rächen sollen, sondern das er es tun wird. Wir sollen das Böse mit dem Guten überwinden (Römer 12,19-21). Auch hier ist Jesus das größte Vorbild: Lukas 23,33-43.

Warum soll Gott den Menschen vergeben, die Jesus kreuzigen? Warum möchte Gott, dass wir das Böse mit dem Gutem überwinden?

Schon in der Apostelgeschichte lesen wir von Stephanus, der genau das gleiche im Angesicht des Todes über seine Feinde gesagt hat. Er hat sich Jesus als Vorbild genommen, so wurde er zum Vorbild für andere. Unteranderem für uns! Lasst auch uns zum Vorbild für andere werden, in dem wir uns Jesus als Vorbild fürs Leben nehmen!

Tierische Vorbilder II

Freund, Haustier, Nutztier oder Nahrungsmittel… für uns Menschen erfüllen Tiere eine Vielzahl an verschiedenen Zwecken. In dieser Woche wollen wir uns erneut mit verschieden Tieren beschäftigen um von ihnen zu lernen. Dabei betrachten wir vor allem ihr Verhalten, mit dem Ziel, biblische Prinzipien daraus abzuleiten.

 

Day 1: Der Pfau – Hochmut kommt vor dem Fall

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Das Pfauenmännchen besitzt grün und golden schillernde Federn mit augenförmigen, blaugefärbten Mustern. Zu einem Rad aufgestellt, ist es das Hauptziel des männlichen Pfaus, ein Weibchen zu beeindrucken. Stolzierend präsentiert er bei der Balz sein Gefieder und versucht damit, Weibchen anzulocken. Leider erregt der Pfau damit nicht nur seinesgleichen, sondern auch Tieger und andere Tiere, bei denen er auf der Speisekarte steht.

Der Pfau spielt ein gefährliches Spiel. Um sich zu präsentieren und Aufmerksamkeit zu bekommen, riskiert er sogar sein Leben. Lies dazu einmal Jakobus 4,6 und Sprüche 16,18. Für wen oder was investierst du deine Zeit? Steht Jesus in deinem Leben im Mittelpunkt?

Vielleicht fragst du dich, was die Fragen mit Stolz und Angeberei zu tun haben. Doch wenn Gott nicht im Mittelpunkt unseres Lebens steht, dann haben wir genau mit diesen Dingen ein großes Problem. Wenn Gott nicht Mittelpunkt unseres Lebens ist, sagen wir damit aus, dass wir unser Leben selbst auf die Reihe bekommen und ihn nicht brauchen. Wir sind stolz und halten viel von uns selbst.

Sei demütig in dem du dich jeden Tag neu in die Abhängigkeit von Gott stellst. Beginne und beende den Tag mit Gott in Dankbarkeit und mache ihn zum Mittelpunkt deines Lebens. Nimm dir auch immer wieder kurze Zeiten während des Tages, um mit Gott zu reden und mit ihm Zeit zu verbringen. Du wirst sehen, wie Stolz und Egoismus immer mehr verschwinden und deine Freude an Gott immer größer wird. Lass dich darauf ein!

 

Day 2: Löwenaffen – hilfsbereit zu jeder Zeit

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Löwenaffen sind kleine Affen und haben ein weiches, seidiges Fell. Ihre prächtige Mähne ähnelt der eines Löwen, weshalb sie vermutlich auch ihren Namen erhalten haben. Das beeindruckende Merkmal des Löwenaffen ist jedoch nicht seine Mähne, sondern seine große Hilfsbereitschaft. Löwenaffen leben lange Zeit in Familien ähnlichen Gruppen zusammen. Während das Muttertier nach der Geburt das Junge stillt, helfen die anderen und übernehmen viele Aufgaben. Die älteren Geschwister und auch andere männliche Affen passen z.B. auf das Kleine auf, tragen es umher und beschützen es.

Durch ihre Hilfsbereitschaft leben die Löwenaffen ganz nach dem biblischen Prinzip aus Apostelgeschichte 20,55 und  2,41-47. Wie gingen die ersten Christen miteinander um? Viel es ihnen schwer? Was war die Folge davon?

Überlege dir, wo es in deiner Familie oder in deiner Gemeinde Menschen gibt, die Probleme haben oder deine Hilfe brauchen könnten. Mache dir ganz konkret einige Gedanken darüber, wie du in nächster Zeit eine Person ganz praktisch unterstützen und ihr helfen kannst. Werde anderen zum Segen und erlebe auch selbst den Segen und die Freude, die im Geben steckt.

 

Day 3: Der Leopard – harte Schale, weicher Kern

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Der als schneller Jäger bekannte Leopard besitzt große, scharfe Zähne und ein riesiges Maul, um die Knochen kleiner Tiere zu zermalmen. Allerdings kann der Leopard sehr wohl auch sanft und zärtlich sein. Um ein Junges an einen anderen Ort zu bringen, benutzt der Leopard seine riesigen Zähne und sein starkes Maul, um den Nachwuchs am Nackenfell zu packen. Danach wird das Jungtier wieder sanft abgesetzt ohne verletzt zu werden. So gewaltig und gefährlich der Leopard auch sein mag, ist er ebenso in der Lage, auch gütig und sanft zu sein.

Diese Eigenschaft des Leopards ist auf den ersten Blick nicht wirklich erkennbar. Eine Eigenschaft, die uns wiederum auszeichnen sollte. Lies dazu die Bibelverse aus Philipper 4,5 und 1.Korinther 6,4-7.

Was bedeutet es, milde und sanftmütig zu sein? Warum ist es wichtig, so zu leben?

Denke einmal an eine Person in deinem Umfeld, bei der es dir schwer fällt, nett, geduldig und liebevoll zu sein. Bete ab heute zwei Wochen lang jeden Tag für diese Person. Bitte Gott darum Kraft, Liebe, Geduld und Freundlichkeit für diese Person zu haben. Du wirst erleben, wie Gott deine Einstellung verändert und wie er dich befähigt, jeden Menschen zu lieben. Sei anderen ein Vorbild und mache es wie Jesus. Gehe zu denen, die jeder meidet und erzähle von Gott, in dem du einfach nur deinen Nächsten liebst.

 

Day 4: Der Papagei – einfach nur nachgeplappert?

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Papageien leben vor allem in tropischen Ländern und besitzen die großartige Fähigkeit, Stimmen und Geräusche zu imitieren. Sie können z.B. das Klingeln eines Telefons so gut nachmachen, dass man im ersten Moment nicht unterscheiden kann, was vom Papagei kommt und was vom Telefon.

Die meisten Papageien sind also hervorragende Imitatoren. Wie sieht es mit uns aus? Lies dazu einmal den Vers aus Jakobus 1,22-27.

Oft ist es schwer bei uns Christen zu erkennen, wenn es uns geistlich nicht gut geht. Um keine Schwäche zu zeigen, reden wir oft weiter in unserer frommen, christlichen Sprache. Dabei schaut es in unserem Herzen oft ganz anders aus. Kennst du dieses Problem? Gibst du dich nach Außen so, wie du dich gerade auch wirklich fühlst?

Gott möchte authentische Nachfolger. Er möchte, dass wir es ernst mit dem Glauben meinen und aus Überzeugung das tun, was uns die Bibel sagt. Es gibt keinen Grund sich zu schämen, wenn es uns einmal nicht gut geht. Im Gegenteil – es ist sehr wichtig Schwäche einzugestehen, damit sich Gott durch uns verherrlichen kann (2.Korinther 12,9). Lebe authentisch und sei kein Jesus Imitator, sondern ein Jesus Nachfolger. Du wirst sehen, wie viel mehr Gewinn es ist, Jesus nachzufolgen anstatt nur zu imitieren.

 

Day 5: Das Zebra – Lieben lohnt sich

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Zebras sind Herden Tiere und meist zusammen unterwegs. Dabei beschützen sie sich gegenseitig. Ist die Herde in Bewegung, geben die langsameren Tiere das Tempo an, während die Stärkeren auf die Gefahren für die Herde achten. Bei Dunkelheit stellen sie sich so zusammen, dass die gesamte Herde wie ein einziges Tier aussieht. Solange das Zebra in der Gruppe steht und sich nicht von der Herde entfernt, ist es normalerweise vor Angriffen des Feindes sicher.

Auch in der Bibel können wir lesen, dass wir stärker und sicherer sind, wenn wir zusammenbleiben. Anders formuliert könnte man sagen, dass es die gegenseitige Liebe ist, die uns vor mancherlei Gefahren und Angriffen bewahren kann. Lies dazu einmal die bekannten Verse aus 1. Korinther 13,4-7.

Wenn wir fest in der Liebe stehen, dann sind wir geschützt vor Hass, Neid, Eifersucht, Frustration… Satan, Gottes Feind, möchte uns von Gottes Familie abziehen, damit wir isoliert sind. Dadurch gelingt es ihm, uns viel leichter zur Sünde zu verführen.

Welcher Aspekt der Liebe fällt dir besonders schwer? Suche dir drei Aspekte der Liebe aus, die du in nächster Zeit bewusst ausleben möchtest. Überlege dir auch, wie du es praktisch schaffst, in der „Herde“ zu bleiben. Besuche Teenie oder Jugendstunden, Hauskreise, Gottesdienst oder andere Veranstaltungen, wo du unter Gottes Wort kommst und Gemeinschaft mit anderen Christen haben kannst. Du wirst sehen, dass es dir nicht nur Schutz gibt, sondern auch richtig Freude machen kann, mit anderen Christen regelmäßig Gemeinschaft zu haben.

 

Day 6: Der Präriehund – Achtung, Alarm!

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Wenn ein Präriehund Ärger und Gefahr wittert, dann rennt er zu seinem Bau im Untergrund und versteckt sich dort. Zuvor allerdings stößt der Präriehund noch einmal ein lautes Warngebell für alle anderen Tiere aus. So wissen sie, dass sie sich auch Schutz suchen und in Sicherheit bringen müssen. Der Präriehund gibt anderen das, was er auch selbst gerne gehabt hätte – er warnt vor Gefahren.

Auch in der Bibel können wir dieses Prinzip entdecken. Lies dazu einmal Matthäus 7,12. Wozu werden wir hier aufgefordert? Was denkst du ist eines der größten Probleme des Menschen? Was führt dazu, dass es sich häufig um uns dreht?

Wie der Präriehund, sollen wir uns auch um das Wohlergehen der anderen sorgen. Wie so oft können wir uns auch hier Jesus als Vorbild nehmen. Für uns hat Jesus sogar sein Leben gegeben. Nie war eine Person selbstloser und um das Wohl anderer bedacht, als Jesus. Lasst uns so handeln, wie Jesus es getan hat. Nimm dir diese Woche bewusst vor, ganz nach dem Motto W.W.J.D. (what would Jesus do?) zu leben. Nimm dir vor, zwei Personen nach Anliegen zu fragen und für sie eine Woche lang jeden Tag zu beten. Erlebe die Freude die darin steckt, selbstlos für andere da zu sein und Liebe zu geben.

 

Day 7: Die Biene – ohne Fleiß kein Preis

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Die normale Arbeiterbiene hat eine Vielzahl an Aufgaben: Honigzubereitung, Schutz des Stockes, Wabenherstellung, Füttern der Königin und Larven, Reinigung des Stockes und Betreuung der Drohnen sind einige davon. Damit es dem Bienenvolk gut geht und alle überleben, arbeiten sie jeden Tag fleißig zum Wohl aller.

Auch die Bibel fordert uns auf, „fleißige Bienchen“ zu sein. Lies dazu einmal Kolosser 3,23. Worauf kommt es vor allem an?

Kennst du das? Du machst eine Arbeit und fragst dich, wozu das gut sein soll? Toiletten putzen, Geschirr abwaschen, Kehren… wozu?

Gott möchte, dass wir das für ihn tun. Es geht nicht darum, Menschen zu gefallen, sondern Gott zu ehren. Das was wir tun, sollen wir mit Freuden tun, weil es eine Aufgabe ist, die uns Gott gegeben hat. Wenn jemand sein Leben lässt, nur damit du leben kannst, würdest du nicht alles für diese Person tun? Genau das hat Jesus für dich getan. Mache dir das bewusst, wenn du das nächste Mal wieder vor einer Arbeit stehst, auf die du eigentlich gar keine Lust hast. Du wirst sehen, wie auch diese Arbeit Freude machen kann, wenn du sie zur Ehre Gottes tust.

 

 

 

Die Frucht des Geistes

Birne, Erdbeere und Avocado sind nicht die Frucht des Geistes. Aber genauso gut wie uns diese Früchte schmecken, sollte uns die Frucht des Geistes „schmecken“. Durch das Leben im Geist können wir diese Frucht des Geistes in unser Leben sehen. Denn in Christus sind wir eine neue Kreatur. Altes verschwindet und neues wird aus uns gestaltet. Mit der Frucht des Geistes wird von Paulus beschrieben, wie wir als neue Kreatur mit neuem Charakter aussehen.

 

Day 1: Die Frucht des Geistes

Die Frucht des Geistes ist sehr vielfältig. Denn sie besteht aus 9 verschiedenen Charakterzügen. Diese erwähnt Paulus im Galaterbrief. Dort ermahnt er zum Leben durch den Geist. Lesen wir doch, was er damit meint: Galater 5,16-26.

Hier wird nicht nur die Frucht des Geistes aufgelistet, sondern auch die Werke des Fleisches. Das sind die Dinge, die uns gekennzeichnet haben, bevor wir von Jesus erneuert wurden. Was sagt Paulus über solche, die diese Dinge tun?

In den nächsten Tagen werden wir uns die Frucht des Geistes genauer anschauen. Aber was bedeutet es, durch den Geist zu leben (Vers 25)? Schau dir noch einmal die letzten 5 Verse an.

 

Day 2: Liebe

Was bedeutet es für uns, dass Liebe ein Teil der Frucht des Geistes ist? Dazu sollten wir ein Blick in 1.Korinther 13 werfen, wo die Liebe an sich beschrieben wird.

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Die Liebe ist der Weg, den Jesus ging. Daher ist es auch nur verständlich, dass es der erste Charakterzug ist, den Paulus bei der Frucht des Geistes aufzählt. Die Liebe an sich hat ihre eigenen Charakterzüge. Welche kannst du alle aus dem Hohelied der Liebe entnehmen?

Leben im Geist bedeutet also, dass Liebe an uns sichtbar wird. Denke heute darüber nach, wie du diese eine Seite der Frucht des Geistes „ernten“ kannst.

 

Day 3: Freude und Friede

Was hat Eierkuchen mit Friede und Freude zu tun? Nichts. Aber Jesus hat alles damit zu tun. Deshalb sind Friede und Freude auch Teil der Frucht des Geistes. Friede und Freude sind Anzeichen von einem guten Miteinander. Paulus schrieb dies den Römern, um sie daran zu erinnern. Denn es scheint so, als würden sie diese zwei Charaktereigenschaften vergessen haben. Lies dazu Römer 14,13-23.

Wie haben die Römer sich untereinander die Suppe versalzen? Was dagegen macht das Reich Gottes aus? Können wir das schon hier auf der Erde ausleben?

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Lasst uns nicht gegenseitig Fallstricke legen, sondern viel mehr Friede und Freude verbreiten! Wo gibt es vielleicht noch einen Fallstrick, den wir anderen oft auslegen? Wie können wir den Fallstrick beseitigen und durch Friede und Freude ersetzen?

 

Day 4: Langmut, Güte und Freundlichkeit

Die drei oben genannten Charaktereigenschaften sind auch alles Beschreibungen der Liebe. Und dazu gibt es kein besseres Beispiel als das Gleichnis des Barmherzigen Samariters. Schauen wir uns an, wie Jesus diese drei Eigenschaften ganz praktisch in eine Person gesteckt hat: Lukas 10,30-37.

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Der barmherzige Samariter war gütig mit dem Menschen, weil er sich um ihn gekümmert hat. Er war freundlich zu ihm, obwohl sie eigentlich Feinde sind. Und langmütig, weil er darum bedacht war, dass er zurückkommen würde und sehen könnte, ob es ihm wirklich besser geht. Wir sehen, dass diese drei Dinge Auswirkungen auf unsere Nächsten haben. Wenn auch nur eins der drei Eigenschaften fehlen würde, wäre es schon ein ganz anderes Bild. Ein Gedankenspiel: Lass nach und nach eins der drei Eigenschaften weg im Gleichnis. Was für einen Ausgang hätte die Geschichte?

Lies zum Abschluss noch Psalm 145, 7-10. Wir können Gott danken, dass er uns gegenüber langmütig, gütig und freundlich ist. Lasst uns auch so anderen gegenüber sein!

 

Day 5: Treue

Treue hat in unserer Zeit einen so hohen Wert, weil es so selten ist. Überall wo man hinsieht, sieht man untreue. Was man auch hört, es zeugt von untreue. Daher ist es um so wichtiger, treu zu sein! Dazu können wir 2.Timotheus 2,11-19 lesen.

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Er bleibt treu. Was für eine Aussage! Jesus wird nie untreu sein, denn das entspricht nicht seinem Wesen. Das soll uns ermutigen, auch treu zu sein. Ihm gegenüber, aber auch unseren Mitmenschen und unseren Worten gegenüber. Ist Treue ein Kennzeichen von dir?

In Psalm 36 beschreibt David, wie Gottes Eigenschaften aussehen. Mit dabei ist die Treue. Lies es in Psalm, 36,6-10 nach.

 

Day 6: Sanftmut

Ich kenne jemanden, der Hartmut heißt. Und ja, in meinen Augen ist er wirklich ein echt harter Mann. Aber wie würde er wohl in meinen Gedanken abgespeichert sein, wenn er Sanftmut heißen würde? Was ist eigentlich Sanftmut? Lies dazu Jakobus 3,13-18.

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Sanftmut heißt also ohne Härte zu handeln. Hier in Jakobus wird die Weisheit beschrieben, die in Sanftmut und somit auch in Bescheidenheit weitergegeben wird. Es ist hier also nur eine Beschreibung der Sanftmut im Zusammenhang mit der Belehrung. Denn Sanftmut ist etwas, dass man vor allem in Kombination mit anderen Charaktereigenschaften sehen kann. Wie wird hier zum Beispiel die sanftmütige Weisheit in Vers 17 beschrieben?

Auch Jesus beschreibt sich selber als sanftmütig. Und das ist eine ganz besondere Eigenschaft für jemanden, der ein König, Leiter und Herr ist! Lies es in Matthäus 11,28-30 nach.

 

Day 7: Enthaltsamkeit/ Selbstbeherrschung

Die letzte der 9 Eigenschaften der Frucht des Geistes ist die Krönung des Ganzen. Was würden uns diese 8 alles nützen, wenn durch ein zügelloses und unenthaltsames Leben alles zerstört würde, was der Heilige Geist aufgebaut hat? Wir können dazu 1.Korinther 6,12-20 lesen.

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In Vers 20 steht, dass wir Gott mit unserem Körper verherrlichen sollen. Wie kann das aussehen? Warum ist es so wichtig, enthaltsam und selbstbeherrscht zu leben?

David hatte eine Phase in seinem Leben, in der er nicht enthaltsam lebte. Doch er erkannte es und kam damit zu Gott. Das dürfen wir auch tun, denn von jeder Unreinheit kann Gott uns reinigen. Wie schön es doch ist, dass die Enthaltsamkeit eine Folge des Lebens im Geist ist! Du kannst zum Abschluss noch Psalm 51 lesen. Da sehen wir, wie David mit seinem Problem umgegangen ist.

Die Könige des AT II

Großer Stratege, Visionär, Angsthase, unglaublich weise, grausam und blutig…über die Könige im Alten Testament gibt es einiges zu sagen. Im Zweiten Teil unserer Recherche über Israels Könige wollen wir diesmal chronologisch vorgehen, um Zusammenhänge noch besser zu erkennen und zu verstehen. Auch hier können wir sowohl von sehr guten, als auch von sehr bösen und gottlosen Königen lesen und lernen. 

 

Day 1: König Jerobeam

Jerobeam stammte nicht aus königlichem Hause, sondern aus einer eher wohlhabenderen Familie. Lies 1.Könige 11,26-40 & 12,20 und schau, wie er es dennoch auf den Königsthron Israels schaffte.

Eines Tages begegnete Jerobeam ein Prophet, der ihm eine Botschaft von Gott überbrachte. Welches „Amt“ wurde Jerobeam versprochen und welche Verheißung wurde ihm diesbezüglich gemacht (V38)?

Jerobeam wurde schließlich König über Israel, ausgenommen dem Stamm Juda. Israel wurde fortan als Nordreich und der Stamm Juda als Südreich bezeichnet. Schau dir nun die Statistik über die regierenden Könige im Nordreich und im Südreich an. Die Farbe weiß stellt dabei Gott wohlgefällige Könige dar. Gottlose Könige sind schwarz und eine Kombination sind diejenigen, die beide Seiten in ihrem Leben zeigten. Suche König Jerobeam. Nahm er die Verheißung Gottes ernst? Welche Auswirkungen hatte sein Lebensstil auf nachfolgende Könige? (Wenn du mehr darüber wissen willst, was Jerobeam so trieb, dann kannst du das in 1.Könige 12,25-14,20)

In der Bibel können wir noch viele weitere Verheißungen finden. Lies dazu einmal Johannes 15,7-14. Lerne aus dem Beispiel Jerobeams. Mach es besser und lebe mit Gott. Tägliches Bibel lesen, Gebet oder einfach über Gott nachdenken wird nicht nur positive Auswirkungen auf dein Leben haben, sondern auch andere beeinflussen.

 

Day 2: König Rehabeam

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König Rehabeam regierte nach Salomo und hatte mit der Reichsteilung unter seiner Herrschaft leider kein besonders ruhmreiches Stück Geschichte geschrieben. In 1.Könige 12,1-24 kannst du seine Geschichte nachlesen.

Gleich zu Beginn seiner Herrschaft traf Rehabeam die erste fatale Fehlentscheidung. Was tat Rehabeam und wo suchte er seinen Rat? Welche Folgen hatte seine Entscheidung?

Um sein Königreich zu behaupten, bzw. wieder zu erlangen, zog Rehabeam gegen seinen Widersacher Jerobeam in den Krieg. Zu einem Kampf kam es jedoch nicht. Lies dazu die Bibelstelle aus 1.Könige 11,9-13. Warum griff Gott hier ein?

Rehabeam hörte in dieser Sache auf Gott. In 2.Chronik 12,1-14 kannst du lesen, wie er ansonsten aber nicht auf Gott hörte. Über sein Leben wird daher folgendes Fazit gezogen: „Aber er tat was böse war; denn er richtete sein Herz nicht darauf, den Herrn zu suchen“. Was möchtest du, dass man einmal über dich sagt? Suche deine Hilfe und Rat bei Freunden, die Gott lieben und ihm nachfolgen. Wäre es nicht schön, wenn über dein Leben ein Fazit gezogen wird und das Ergebnis lautet: Er/Sie liebte den Herrn von ganzem Herzen und brachte viel Frucht? Lies zum Abschluss Psalm 1.

 

Day 3: König Abija 

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Nach Rehabeam wurde sein Sohn Abija König. Zusammen mit der Königsherrschaft übernahm er auch die Konflikte seines Vaters und befand sich promt in einem Krieg. Lies dazu einmal 2.Chronik 13,1-12.

Nun war es soweit. Unter seinem Vater noch von Gott vereitelt, kam es nun zum Kampf gegen das Nordreich. Wie tritt Abija vor dem feindlichen König auf? Welche Warnung spricht er aus? Lies nun in 2.Chronik 13,13-22 wie die Geschichte weitergeht.

Trotz Abijas Warnung kommt es zum Kampf. Dort sieht es zunächst sogar so aus, als würde Abija mit seiner Warnung nicht Recht behalten. Warum gelingt es Abija trotz aussichtsloser Lage am Ende doch noch, Jerobeam zu besiegen?

Abija ist der einzige König, bei dem der Chronist auf jede Wertung verzichtet. Es wirkt jedoch so, als wäre Abija ein Muster eines Gott nachfolgenden Mannes. Trotzdem wird Abija von vielen Auslegern und auch in der Statistik oben, zu den gottlosen Königen zugeordnet. Lies dazu einmal 1.Könige 15,1-5.

Lesen wir die Stelle aus Könige, müssen wir annehmen, dass Abija wohl nur aufgrund seiner Worte gottesfürchtig wirkte. Wie steht es mit dir? Beherrscht du das „Gemeinde ABC“, aber lebst eigentlich ganz anders? Nimm Abija als warnendes Beispiel dafür, dass Worte alleine nicht reichen. Sei ein Täter des Wortes und lebe auch nach Gottes Willen. Erlebe die große Freude, wenn Gott wirklich in deinem Leben ist und wirkt.

 

Day 4: König Asa

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Als Abija starb, folgte ihm sein Sohn Asa auf den Thron. Schon sehr bald wurde deutlich, dass der neue König nicht wie sein Vater handelte. Lies dazu aus 1.Könige 15,8-15.

Kurz nach seinem Amtsantritt legte Asa sofort los. Mit hingegebenen Herzen tat er, was Gott gefiel. Nenne alle Maßnahmen, die Asa ergriff, um dem Götzendienst ein Ende zu bereiten und um Gott wieder groß zu machen. Welche davon ist besonders bemerkenswert? (Wenn du noch mehr über Asas Maßnahmen wissen möchtest, kannst du das in 2.Chronik 14,1-15,19 nachlesen)

Wie auch unter seinem Vater, gab es zu Asas Zeiten Krieg. Eines Tages zog Asas Widersacher Bascha gegen ihn herauf. Lies die restliche Geschichte Asas in 1.Könige 15,16-24 und 2.Chronik 16,7-10. Durch welchen raffinierten Plan gelingt es Asa, seine Feinde zu besiegen? Was ist allerdings der Haken dabei und welche Folgen hat das?

Asa folgt Gott entschieden nach und darf Gottes Wirken auf eindrucksvolle Weise erfahren (2.Chronik 14,8-14). Doch auch Asa strauchelt und verlässt sich mehr auf seine eigene Weisheit als auf Gott. Lerne von Asa und nimm dir seinen Eifer für Gott am Anfang seiner Herrschaft zum Vorbild. Trenne dich konsequent von den Dingen in deinem Leben, die dich von deiner Zeit mit Gott abhalten. Fülle diese Lücken bewusst, in dem du dich stattdessen mit Dingen beschäftigst, die für deine Beziehung mit Gott förderlich sind. Halte treu zum Herrn und vertraue ganz auf ihn!

 

Day 5: König Joschafat

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Als nächster in der königlichen Linie kam Joschafat. Er war ein ganz besonderer König, der an die ersten Könige Israels erinnert. Lies 2.Chronik 17,1-5 und du wirst feststellen, was ihn so „besonders“ machte.

Joschafat traf eine Entscheidung für sein Leben, was sich sichtbar positiv auf sein Leben auswirkte. Warum erlebte der König von Juda all diesen sichtbaren Erfolg? Lies die Geschichte in 2.Chronik 17,6-9 und gib an, was das wiederum bei ihm bewirkte.

Wie ein Kreislauf hatten seine gottesfürchtigen Handlungen erneuten Segen zur Folge (10-19) und erneut trieb dies Joschafat dazu an, Gott wohlgefällige Reformen einzusetzen (2.Chronik 19,4-11). Trotzdem blieb auch Joschafat nicht völlig frei von Fehlentscheidungen und strauchelte einige Male, wie bereits sein Vater (2.Chronik 18,1-19,3). Da es vermutlich zuviel werden würde, das alles genauer zu betrachten, wollen wir uns noch ein ganz besonderes Ereignis in Joschafats Leben anschauen. Lies dazu 2.Chronik 20,1-30.

Obwohl er mit Gott lebte, hatte auch Joschafat immer wieder Momente, in denen er ängstlich und hilflos war. Was tat der König in solchen Zeiten (6,9,12) und was hatte das zur Folge (24-28)?

Glaubst du an Gottes Hilfe, wenn du zu ihm betest? Bist du für erhörte Gebete dankbar? Lasst uns von Joschafat lernen und unsere Hilfe bei Gott suchen. Lasst uns mit Gottes Hilfe rechnen und dankbar dafür sein. Lasst uns diese Dankbarkeit sichtbar zeigen und Gott loben, so wie es Joschafat tat. Wie er, können auch wir in unserem Leben sichtbar Gottes Segen erleben, wenn wir mit ihm und in beständiger Dankbarkeit leben.

 

Day 6: König Joram

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Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm… Lies die Geschichte über unseren nächsten König in 2.Chronik 21,1-7 und du wirst sehen, warum der Apfel in diesem Fall sehr weit vom Stamm entfernt zu sein scheint.

Offensichtlich lag dem König Joram sehr viel daran, seine Königsherrschaft zu sichern. Welche Maßnahmen ergriff er dafür? Was war der Grund für seine Gottlosigkeit?

Wieder einmal können wir erkennen, was schlechter Einfluss für Folgen haben kann. Lies nun den Rest der Geschichte in 2.Chronik 21, 8-20. Welche Folgen hatte der schlechte Einfluss in Jorams Leben und wie wirkte sich das auf das Volk aus?

Gott lässt Sünde nicht ungestraft und so muss Joram mit schlimmen Konsequenzen leben. Auch für unser Leben müssen wir bedenken, dass Sünde nicht ohne Konsequenzen bleibt. Gott vergibt uns unsere Schuld, aber trotzdem bleibt oft das Resultat unserer Vergehen als Folge. Lasst uns Sünde ernst nehmen und nicht leichtfertig damit umgehen. Lasst uns darauf achten, welche Einflüsse wir in unserem Leben zulassen und uns mit Gott wohlgefälligen Dingen füllen. Es wird positive Auswirkungen auf unser Leben und auch auf andere haben.

 

Day 7: König Ahasja

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Wenn ein König starb, trat in der Regel der Erstgeborene seiner Söhne in seine Fußstapfen und wurde König. Lies einmal 2.Chronik 22,1-9 und du wirst feststellen, dass es auch Ausnahmen gab.

Zu Ahasja gibt es leider nichts Gutes zu sagen. Deutlich können wir hier noch einmal sehen, was schlechter Rat für Folgen hat. Von Ahasja können wir lernen, das es äußerst wichtig ist, bei wem wir uns Rat holen und auf wen wir hören.

Nimm dir nun ein wenig Zeit und fasse zusammen. Welche positiven Dinge können wir von den Königen lernen und wo können wir aus ihren Fehlern lernen. Suche dir zwei Sachen heraus, die du ganz praktisch in deinem Leben angehen willst. Lies noch einmal Psalm 1 und werde ermutigt, dein Leben immer mehr nach Gottes Willen zu leben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mose, ein Mann Gottes

An welche biblische Person denkst du, wenn du an einen brennenden Busch denkst? Oder an die 10 Gebote? Oder an das Volk Israel? Das war ganz einfach, denn das alles verbinden wir mit Mose. Doch hinter jedem dieser Begriffe steckt eine Begegnung Gottes mit diesem Mann. Wir wollen uns diese Woche ein paar Begegnungen Moses mit Gott anschauen. Wir werden dabei entdecken, dass es nicht nur Begegnungen sind, sondern viel mehr eine Zuwendung Gottes in unsere Welt.

 

Day 1: Gottes unsichtbare Hand

Wünschen wir uns nicht auch manchmal so eine klare Führung Gottes, wie bei dem Volk Israel durch die Wüste? Sie wurden am Tag durch eine Wolkensäule geführt und in der Nacht von einer Feuersäule. Da konnte man doch gar nicht an Gottes Führung zweifeln! Und doch taten sie es. Dabei übersehen wir oft die Führungen Gottes, die ganz still und leise in unserem Leben passieren. Manchmal werden sie bedeckt durch schlimme Ereignisse. Und wir fragen uns, warum hat Gott das zu gelassen? Und genau in so einer Situation stecken Amram und Jochebed. Du fragst dich, wer diese beiden sind? Lies ihre Geschichte in 2. Mose 2, 1-10 nach.

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In den 10 Versen steht kein einziges Mal etwas davon, dass Gott eingegriffen hat und alles so geführt hat. Und doch erkennen wir ganz klar, dass Gott seine Hände im Spiel hatte! Wie genau hat Gott in Moses Leben eingegriffen? Lies jetzt die Verse 11 bis 22. Was ist mit diesem Abschnitt in Moses Leben? Warum hat Gott das zugelassen?

Reflektiere dein Leben. Wo hast du vielleicht schwere Zeiten durchmachen müssen? Wo dachtest du, Gott ist sehr weit weg und hat dich im Stich gelassen? Kannst du jetzt im Rückblick erkennen, wie Gott dich geführt hat? Wenn nicht, dann bitte Gott doch, es dir zu zeigen. Wenn du Gottes Eingreifen erkennen kannst, dann sag einfach Danke!

Das war die erste Begegnung Moses mit Gott. Ob Mose geahnt hat, dass Gott mit ihm einen wunderbaren Plan hat?  

 

Day 2: Gott erwählt Mose

Die zweite Begegnung ist wohl eine der Bekanntesten. Mose ist draußen bei den Tieren seines Schwiegervaters. Doch mitten auf der Arbeit passiert etwas Außergewöhnliches! Gott spricht mit diesem vor 40 Jahren geflohenen Mose, dem ehemaligen Adoptivsohn einer Königstochter und jetzigen Tierhüter. Schlag dazu 2.Mose 3,1-14 auf.

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Welche Fragen hatte Mose an Gott? Was denkst du, warum Gott Mose auserwählt hat? Lies jetzt 2.Mose 4,1-17. Welche Einwände hatte Mose noch? Wie ging Gott damit um?

Was für einen Eindruck kannst du hier von Gott gewinnen? Welche Menschen erwählt sich Gott für seinen Dienst?

Die zweite Begegnung war der Wendepunkt in Moses Leben. Ein holpriger Start für Mose mit seinen vielen Einwänden und Fragen. Doch in der kommenden Zeit sollte Mose sich in dieser Hinsicht noch komplett verändern …

 

Day 3: Gottes Botschafter

Die zehn Plagen, das Teilen vom Wasser, Manna und vieles mehr waren Zeugen von Gottes Führung des Volkes aus Ägypten ins verheißene Land. Mose weiß sich bestätigt als Anführer dieser Millionen Menschen. Die anfänglichen Zweifel sind vorüber und er übernimmt die volle Verantwortung für seine Leute. Mose ist bereit, die Gebote für Israel zu empfangen. Als einziger darf er Gott auf dem Berg Sinai begegnen. Lies 2.Mose 19,16-25.

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Gott kommt auf den Berg Sinai, um mit Mose zu reden. Wie sieht diese Begegnung aus? Warum warnt Gott Mose noch einmal, dass niemand den Berg betreten darf?

Lies im Anschluss noch 2.Mose 20, 18-21. Mose wird von nun an der Botschafter Gottes für das Volk Israel sein. Auch wir sind Botschafter Christi. Wo können wir anderen gegenüber Gott groß machen? Was für eine Botschaft können wir weitergeben?

Die dritte Begegnung war für das ganze Volk Israel sichtbar. Ihr sollten noch viele folgen…

 

Day 4: Moses Fürbitte

Gestern haben wir noch von der Furcht des Volkes Israels gelesen. Heute haben sie Gott durch ein goldenes Kalb ersetzt. Und Mose sitzt zwischen den Stühlen, hört von der Sünde des Volkes und sieht Gottes Zorn. Schau in 2.Mose 32,11-14 nach, was Mose tut.

Was für eine Bitte! Und Gott geht darauf ein. Und wir können uns nur vorstellen, was für eine große Gnade Gott hier aufgebracht hat. Doch es geht noch weiter. Lies die Verse 30-35.

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Mose würde sein Leben für diese Menschen austauschen. Ich denke, keiner von uns hätte für dieses ungehorsame Volk sein Leben eingetauscht. Doch was Mose tun wollte, ist ein Bild auf Jesus. Denn er hat tatsächlich sein Leben für unser Leben eingetauscht! Wie dankbar wir uns schätzen dürfen, dass Jesus sein Leben für uns hingegeben hat.

Die vierte Begegnung war von großer Wichtigkeit. Für Mose, weil er erlebt hat, dass Gott sein Gebet ernst nimmt und auf ihn eingeht. Und Gott hat gesehen, wie Mose für sein Volk einsteht.

 

Day 5: Mose begegnet Gott

Spinnen, Moskitos, stickige Luft und kein Platz sind in einem Zelt zu finden. Nicht aber in dem Zelt der Begegnung. Schau nach, was dieses Zelt zu einem besonderen Ort macht: 2.Mose 33,7-11.

Zu dieser Zeit blüht die Beziehung Moses zu Gott richtig auf. Auch mit uns wünscht sich Gott regelmäßig eine Begegnung. Ein Zelt brauchen wir dafür nicht. Aber einen Rückzugsort außerhalb von dem Lärm der Welt wäre doch ein guter Ort. Wie können wir wie Mose unsere Beziehung zu Gott pflegen?

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Nun redet Mose schon so lange mit Gott. Da kommt der Wunsch in ihm hoch, Gott zu sehen! Lies nach, wie Gott mit seinem Wunsch umgeht: 2.Mose 33,12-23+ 2.Mose 34, 5-9 und 29-35. Warum passierte das mit Moses Gesicht?

Diese Begegnungen fanden direkt in der Gegenwart Gottes statt. Das färbte sich auf Mose ab. Was sich wohl auf uns abfärbt, wenn wir Zeit mit Gott verbringen…

 

Day 6: Gott verteidigt Mose

Eifersucht ist wie ein Krebsgeschwür (siehe Sprüche 14,30). Und das bekam Mose zu spüren, als seine Geschwister ihn anklagten. Lies in 4.Mose 12 nach, welche Auswirkungen das hatte.

Gott verteidigt Mose und stellt heraus, warum Mirjam und Aaron ungerecht gegenüber Mose gehandelt haben. Was ist an der Beziehung zwischen Gott und Mose so besonders?

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Wir dürfen uns Mose als Vorbild nehmen. Seine Demut, sein Verantwortungsbewusstsein, sein Leitersinn, seine Liebe zu seinen Mitmenschen, seine Nähe zu Gott. Das sind einige Dinge, die ihn ausmachen. Was macht uns aus? Lasst uns auch danach streben, mit unseren Eigenschaften Vorbilder zu sein.

Gott erzählt hier selber von seinen Begegnungen mit Mose und stellt ihre Besonderheit heraus. In Vers 8 steht, dass Mose die Gestalt des HERRN beim Reden mit ihm schaut. Und genau das wird Mose ca. 1400 Jahre später noch einmal tun dürfen…

 

Day 7: Mose spricht mit Jesus

Mose hatte doch den Wunsch, Gott von Angesicht zu Angesicht zu sehen. Und zum Teil hat Gott es auch zugelassen. Aber lange nach seinem Tod durfte Mose noch einmal eine ganz besondere Begegnung haben. Lies dazu Lukas 9, 28-36.

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Was für eine Begegnung hatte Mose hier? Was zeigt es, dass Mose einer derjenigen war, der mit Jesus über seinen Ausgang in Jerusalem reden durfte?

Lass die vergangene Woche mit Mose noch einmal Revue passieren. Wie hat alles angefangen? Wie sahen die Begegnungen mit Gott aus? Worin ist Mose uns ein Vorbild?

Unsere Beziehung zu Gott

Kann man an Gott glauben und ihn dennoch nicht kennen? Viele Menschen glauben irgendwie, dass es einen Gott gibt, doch fehlt ihnen eine entscheidende Sache dabei: die persönliche Beziehung. In dieser Woche wollen wir uns daher mit dem Thema „Beziehung“ befassen und praktische Schlüsse daraus ziehen, um in unserer Beziehung zu Gott zu wachsen.

Day 1: Gottvertrauen gesucht

Jakob hatte es nicht immer leicht mit seinem Schwiegervater Laban. Zum einen wurde er als Arbeitskraft ausgenutzt und dann sogar bei seiner eigenen Hochzeit betrogen. Nicht verwunderlich also, dass auch Jakob sich zu wehren wusste und in die Trickkiste griff, bis er schließlich einen Auftrag von Gott bekam. Lies dazu die Geschichte aus 1.Mose 31,1-42.

Was war Gottes Auftrag an Jakob und wie führte Jakob diesen aus? Was war Labans Reaktion darauf und wozu führte dies alles letztendlich (V36)?

Was denkst du? War es richtig von Jakob seinen Auszug heimlich durchzuführen oder hätte er einfach auch ganz offen zu Laban sein können? (Tipp: Lies noch einmal Gottes Anweisung an Jakob in Vers 3). Woran mangelte es Jakob hier in seiner Beziehung zu Gott?

Wie sieht es bei dir aus? Nimmst du Gott beim Wort oder vertraust du noch zusätzlich auf deine eigenen Weisheiten? Lies zum Abschluss noch Sprüche 3,5-6. Vertraue auf Gott und erlebe sein Eingreifen!

 

Day 2: Gott fürchten?

Wie wir im Alten Testament immer wieder lesen können, war Israel reich beschenkt mit Gottes Segen. In 2.Mose 1,7-22 kannst du sehen, wie sich dieser Segen unter anderem sichtbar zeigte.

Der Pharao wollte diesem Segen ein Ende setzen, doch er wurde von mutigen Hebammen daran gehindert. Was war der Grund dafür, dass sie sogar ihr Leben riskierten, um die hebräischen Säuglinge zu schützen?

Ist das nicht beeindruckend? Obwohl sie Gott vermutlich kaum kannten, riskierten sie zu seiner Ehre ihr Leben. Was war Gottes Reaktion darauf?

Die Hebammen hatten ganz nach Lukas 12,4-5 gehandelt und Gottesfurcht gezeigt. Lies zum Abschluss auch noch den Vers aus Sprüche 9,10. Überlege dir für diese Woche ganz praktisch zwei Dinge, die du tun kannst, um Gott zu ehren.

 

Day 3: Gott und den Nächsten lieben

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Im Neuen Testament können wir lesen wie Jesus selbst sagt, dass das gesamte Gesetz Gottes auf zwei Grundgeboten basiert (Mt 22,36-40): Gott und unseren Nächsten zu lieben. Das ist das Erfolgsrezept für eine gesunde Beziehung. Wie das ganz praktisch aussieht kannst du einmal in 5.Mose 5,6-22 nachlesen.

Versuche nun die Gebote Gottes in die beiden Kategorien „Liebe zu Gott“ und „Liebe zu unserem Nächsten“ aufzuteilen. Lies anschließend Jakobus 2,10. Sind diese Gebote voneinander trennbar?

Stelle dir einmal eine Münze vor. Gottes – und Nächstenliebe sind zwei Seiten derselben Münze. Je mehr wir Gott lieben, desto mehr wird auch unsere Liebe für unseren Nächsten zunehmen und umgekehrt. Überlege dir, wie du diese Woche Gottes – und Nächstenliebe ganz praktisch zeigen und ausleben kannst.

 

Day 4: Gott führt

Wenn wir etwas über die Beziehung zwischen Gott und Menschen lernen möchten, gibt uns vor allem das Volk Israel im Alten Testament einige anschauliche Beispiele. Lies einmal 2.Mose 13,17-22 und gib an, was du daraus über die Beziehung zwischen Gott und dem Volk Israel sagen kannst.

Bereits in der Antike hielt man es sehr ähnlich. Damit bei einer großen Armeekolonie auch alle wussten, wo es lang geht, lies man sich ein ganz bestimmtes System einfallen. Die Vorhut trug immer ein flaches Becken mit brennen Kohlen bei sich. Nachts sah man das Feuer meilenweit und am Tag goss man Wasser darüber, wodurch großer Dampf ausgelöst wurde. So wusste die Nachhut immer, wo es langgeht und konnte Anschluss finden.

Und heute? Wenn wir als Christen Gottes Wegweisung suchen, können wir leider nicht auf eine Wolkensäule zurückgreifen. Allerdings dürfen auch wir eine Navigationshilfe haben. Lies Psalm 119,105. Wie können wir Gottes Willen für uns erkennen? Benutze Gottes Navigationssystem und du wirst sehen, wie es dich immer ein Stückchen näher zu ihm bringt.

 

Day 5: Gottes Wille setzt sich durch

Als Geschöpfe hat Gott uns einen freien Willen gegeben. Wir können uns für ihn entscheiden oder auch uns gegen ihn auflehnen… doch können wir ihn auch daran hindern, seine Pläne mit anderen durchzuführen? Lies dazu einmal 1.Mose 37,18-28.

Gott hatte einen Plan mit Josef. Wie er durch Josefs Traum wenige Verse zuvor deutlich machte, soll Josef einmal so mächtig werden, dass sich seine Brüder vor ihm verneigen. Doch nun wird Josef in die Sklaverei verkauft. Wurde Gottes Plan durchkreuzt? Was kannst du daraus lernen?

Gottes Plan führte Josef von Kanaan nach Ägypten und machte ihn vom Sklaven zum zweitmächtigsten Mann des Landes. Weder seine Brüder, Sklavenhändler oder der Ägypter Potifa konnten etwas daran ändern. Gottes Pläne werden sich durchsetzen. Auch wenn uns andere zusetzen und schaden können, Gottes wunderbaren Plan mit uns können sie nicht verhindern. Halte an Gott fest und du wirst sehen, wie er auch durch dich und in deinem Leben wirkt. Vertraue auf ihn, auch wenn deine Umstände vielleicht gerade schwierig sind. Gott macht keine Fehler!

 

Day 6: Wer mit dem Feuer spielt…

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Durch unser Gewissen und durch Gottes Wort wissen wir meist ganz genau, wenn etwas Sünde ist. Trotzdem fällt es uns oft schwer, sündige Dinge zu meiden. Damit uns unser Gewissen nicht sofort anklagt, versuchen wir oft die Sünde zu „umgehen“ um reinen Gewissens unseren Wünschen nachzugehen. Lies dazu einmal die Geschichte aus 4.Mose 22,9-20 und 4.Mose 23,1-12.

Bileam nahm Balaks Auftrag an und war bereit Israel zu verfluchen, allerdings erst nachdem er den Herrn dazu befragt hatte. Was sagte Gott zu Bileam und was machte dieser letztendlich?

Damit hatte Balak nicht gerechnet. Auch nachdem er Bileam noch zwei weitere Male dazu drängte das Volk zu verfluchen (4.Mose 23,12-24,25), sprach dieser dem Volk Gottes Segen aus. Schließlich gab der König auf und kehrte zu seinem Ort zurück. Doch wie du in 4.Mose 25,1-5 und 31,15-17 lesen kannst, war die Geschichte damit noch nicht vorbei…

Drei Mal hatte Bileam nun gesehen, dass Gott sein Volk nicht verfluchen würde, sondern es vielmehr segnete. Trotzdem lies er nicht locker. Was tat Bileam, um doch noch Balaks Auftrag durchzuführen und Israel zu schaden? Was war die Folge davon?

Wenn wir mit der Sünde spielen, dann spielen wir mit dem Feuer. Nicht umsonst finden wir in der Bibel immer wieder die Aufforderung, der Sünde zu fliehen. Nimm Sünde ernst und lasse dich nicht auf sie ein. Danke Gott dafür, dass du mit seiner Hilfe Versuchungen in deinem Leben widerstehen kannst.

 

Day 7: Glaube und soziale Verantwortung

„Geiz ist geil!“. Dieser Slogan war viele Jahre der Werbespruch einer größeren Firma, die es dadurch schaffte, dass ihr Name ständig in den Köpfen der Kunden war. Doch die Bibel sagt uns etwas ganz anderes. Lies dazu einmal Maleachi 3,8-12.

Ungefähr 100 Jahre waren vergangen, seit dem die Juden vom Exil in Babylon wieder in ihre Heimat zurückgekehrt waren. Jerusalem und der zweite Tempel waren wieder aufgebaut, doch die Begeisterung für Gott hatte längst abgenommen. Obwohl sie nur für sich selbst lebten, verstanden sie nicht, warum Gott mit ihnen unzufrieden war. Was war unter anderem eines der Dinge, die Gott missfielen?

Mit diesem Geiz beraubten sie nicht nur Gott, sondern schadeten auch noch anderen Personen. Lies dazu 5.Mose 26,12-13. Wer wurde alles in Mitleidenschaft gezogen und was verheißt Gott in Maleachi 3,8-12 denen, die ihm vertrauen und bereit sind zu geben?

Maleachi versuchte, die gemeinsame Verantwortung für den öffentlichen Gottesdienst und die Bedürftigen neu zu wecken. Er wusste, dass Gehorsam gegenüber Gott mehr bedeutete, als nur einen privaten Glauben zu haben. Unsere Beziehung zu Gott hat soziale Auswirkungen. Gibst du regelmäßig etwas für Bedürftige? Betest du für die Nöte und Probleme andere? Denke an Gottes Versprechen für diejenigen, die ihm vertrauen und fröhlich geben (2.Korinther 9,7). Überlege dir ganz praktisch, wie du jeden Monat mindestens zwei Personen unterstützen kannst.