Satanismus – der Mensch als Gott?

©Uwe Duwald/Pixelio.de

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Jeder von uns hat wahrscheinlich schon einmal in irgendeinem Zusammenhang von Satanismus gehört. Die wenigsten wissen aber, was es damit wirklich auf sich hat.
Bilder von Grabschändungen auf nächtlichen Friedhöfen, perversen Ritualen und Tieropfern sind in unseren Köpfen fest mit unserer Vorstellung davon verbunden.
Doch Satanismus ist nicht gleich Satanismus. Klingt komisch, bedeutet aber, dass das Bild, das wir von dieser „Gegenreligion“ haben, eigentlich nur teilweise der Realität entspricht.

Viele gefallen sich einfach in der Rolle des „dunklen Außenseiters“ und behaupten, Satanist zu sein, um andere zu provozieren und zu erschrecken. Prinzipiell gilt aber, je mehr man das herausposaunt, desto weniger steckt meist dahinter. „Wahre“ Satanisten legen nämlich sehr viel Wert darauf, nicht als solche erkannt zu werden und wollen auch generell niemanden „für sich gewinnen“, weil sie sich für die Elite der Menschheit halten, zu der nur die Besten gehören.

 

Was ist also „echter“ Satanismus?

Der Begriff „Satan“ stammt aus dem Hebräischen und bedeutet „Anfeinder“, „Gegner“ und „Widersacher“.  Die großen monotheistischen Religionen, wie Judentum, Christentum und Islam sehen den Teufel als Gegenspieler Gottes in einer Welt, die sich im ständigen Kampf zwischen Gut und Böse befindet. Dabei ist Satan jedoch der Verlierer – wer sich auf seine Seite stellt, wird die Ewigkeit an einem Ort ohne die Gegenwart Gottes, also ohne Liebe, Hoffnung und Trost, verbringen.

„Denn der Teufel ist zu euch herabgekommen und hat einen großen Zorn, da er weiß, dass er nur wenig Zeit hat.“ (Offenbarung 12,12c)

„Wer die Sünde tut, der ist aus dem Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass er die Werke des Teufels zerstöre.“ (1. Johannes 3,8)

Satanismus wird oft als Religion verstanden, die anstelle Gottes den Teufel anbetet und so bewusst christliche Rituale pervertiert und ins Lächerliche zieht.

In unserer heutigen Zeit gibt es aber schon so viele unterschiedliche satanistische Strömungen, dass es sehr schwierig bis unmöglich ist, diese auf einen Nenner zu bringen.

Bob Passantino, ein christlicher Autor, hat es einmal so formuliert: „Moderner Satanismus ist eine Form religiösen Glaubens und Ausdrucks, die sich der Anbetung Satans bedient, wobei Satan als übernatürliche Person, Gottheit, Teufel, eine übernatürliche Macht, eine natürliche Kraft oder auch meistens als das Selbst begriffen wird.“ [1]

 

Atheistischer bzw. philosophischer Satanismus

©WiseWander/Pixelio.de

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Hier spielt der Satan (als Person) eine erstaunlich „unwichtige“ Rolle, vielmehr steht der Mensch im Mittelpunkt, der sich selbst zum Gott erhebt, der also immer gottähnlicher werden soll.

Interessanterweise spricht die Schlange im Sündenfall genau dieses Thema an:

„(…) an dem Tage, da ihr davon esst, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.“ 1. Mose 3,5

Im atheistischen/philosophischen Satanismus werden zwar „magische“ Rituale praktiziert*, eigentlich geht es aber um pure Selbstverwirklichung und das uneingeschränkte Ausleben der persönlichen Freiheit und Sexualität. Alles ist erlaubt, denn der Mensch ist sein eigener Gesetzgeber und das Maß aller Dinge.

„Es ist alles erlaubt“, sagt ihr. Das mag stimmen, aber es ist nicht alles gut für euch. Mir ist alles erlaubt, aber ich will mich nicht von irgendetwas beherrschen lassen.“ 1. Korinther 6,12

* „Die Mitglieder [der Church of Satan] praktizieren rituelle Magie, die jedoch nicht als Anrufung übernatürlicher Wesen verstanden wird, sondern als therapieähnliches Psychodrama zur Selbstbeeinflussung der Emotionen der Beteiligten, so dass deren Wunscherfüllung gefördert wird. Nach Aussage der Church of Satan bewegt sich diese Magie allerdings stets im Rahmen der Naturgesetze und stellt keine übernatürlichen Kräfte dar.“ [2]

Der Begriff „Satan“ steht in diesem Kontext eher für eine innere Einstellung, sozusagen „die wahre Natur des Menschen“. In den „Neun Satanischen Grundsätzen“ heißt es unter anderem: „(3) Satan bedeutet unverfälschte Weisheit anstatt heuchlerischem Selbstbetrug“ und „(7) Satan bedeutet, dass der Mensch lediglich ein Tier unter anderen Tieren ist, manchmal besser, häufig jedoch schlechter als die Vierbeiner, da er aufgrund seiner „göttlichen, geistigen und intellektuellen Entwicklung“ zum Bösartigsten aller Tiere geworden ist.“

Letzteres steht wohl in bewusstem Gegensatz zur biblischen Sicht, in der der Mensch von Gott als sein Ebenbild geschaffen wurde, sich also klar von den Tieren unterscheidet.

„So schuf Gott den Menschen als sein Ebenbild, als Mann und Frau schuf er sie.“ (1. Mose 1,27)

„Ja, du hast ihm eine hohe Stellung gegeben – nur wenig niedriger als die Engel. Mit Ruhm und Ehre hast du ihn gekrönt. Du hast ihm den Auftrag gegeben, über deine Geschöpfe zu herrschen. Alles hast du ihm zu Füßen gelegt: die Schafe und Rinder, die Tiere des Feldes, die Vögel unter dem Himmel und die Fische im weiten Meer.“ (Psalm 8,6-9)

„… Ihr seid neue Menschen geworden, die Gott selbst nach seinem Bild geschaffen hat. …“ (Epheser 4,24)

 

Okkulter Neo-Satanismus bzw. Historischer Satanismus

Im Gegensatz zum atheistischen/philosophischen Satanismus wird hier tatsächlich der Teufel angebetet und okkulte Rituale praktiziert. (Anm.: Die Grenze zwischen Okkultismus und Satanismus ist oft sehr schmal bzw. das eine geht fließend ins andere über. Wer sich mit dunkler Magie einlässt, öffnet gleichzeitig auch die Tür für Satan.)

„Okkulter Neo-Satanismus“ ist besonders in den USA und in Südafrika weit verbreitet und ist wohl derjenige, der am meisten dem Bild entspricht, das viele Leute von Satanismus haben.

Tier- oder Menschenopfer sind aber – entgegen der weit verbreiteten Meinung – laut den „elf satanischen Regeln der Erde“ der Church of Satan nicht erwünscht:

(9) „Verletze keine kleinen Kinder.“ (10) „Töte keine nicht-menschlichen Tiere, solange du nicht angegriffen wirst oder Essen brauchst.“ [3]

Sie werden auch in der Öffentlichkeit von den meisten Satanisten abgestritten.

 

©Sokaeiko/Pixelio.de

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Satanistische Weltsicht

In der satanistischen Weltsicht ist jeder sozusagen „sich selbst der Nächste“, also Rücksichtnahme auf andere bzw. Nächstenliebe wird klein geschrieben.

„Räche dich nicht, und sei nicht nachtragend! Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!“ (3. Mose 19,18)

Wie würde unsere Welt wohl ohne Liebe aussehen? …

„Liebe ist geduldig und freundlich. Sie ist nicht verbissen, sie prahlt nicht und schaut nicht auf andere herab. Liebe verletzt nicht den Anstand und sucht nicht den eigenen Vorteil, sie lässt sich nicht reizen und ist nicht nachtragend. Sie freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt. Liebe ist immer bereit zu verzeihen, stets vertraut sie, sie verliert nie die Hoffnung und hält durch bis zum Ende.“ (1. Korinther 13,4-7)

Die „Church of Satan“ (COS) hat ein Fünf-Punkte-Programm, den „Pentagonalen Revisionismus“, verfasst, in dem es unter anderem heißt: „Schichtenbildung – Der eine Punkt, an den alle weiteren ultimativ angeknüpft sind. Es kann keinen Mythos der „Gleichheit“ aller mehr geben – das übersetzt sich zu „Mittelmäßigkeit“ und unterstützt die Schwachen auf Kosten der Starken. (…)“

Die Schwachen oder Kranken haben keinen Platz in der Gesellschaft und verdienen kein Mitgefühl, im Gegenteil, sie werden eher als Last empfunden. Diese Denkweise erinnert – nicht zufällig – stark an nationalsozialistisches Gedankengut.

Im Gegensatz zur Meinung der Satanisten über die Wertlosigkeit „schwacher“ Menschen steht in der Bibel, dass Gott oft gerade diese Menschen für seine Vorhaben aussucht und gebrauchen will, um die vermeintlich „Starken“ zu beschämen:

„Sondern was töricht ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er die Weisen zuschanden mache; und was schwach ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er zuschanden mache, was stark ist.“ (1. Korinther 1,27)

 

Entstehung des „modernen“ Satanismus

Zwei Personen haben die heutige Form des Satanismus besonders geprägt: Zum einen Aleister Crowley, ein britischer Magier, der das Buch „Liber AL vel Legis“ („Buch des Gesetzes“) schrieb, das eine neue Religion verkündete und zur Leitschrift der neureligiösen Bewegung „Thelema“ wurde. (Thelema orientiert sich neben dem „Buch des Gesetzes“ auch an okkulten und magischen Traditionen wie dem Rosenkreuzertum, der Kabbala, der Gnosis und anderen spirituellen und religiösen Lehren.)

Und zum anderen Anton Szandor LaVey, der 1966 die Church of Satan gründete und Satanismus als Erster öffentlich zu einem eigenständigen achristlichen Religionssystem machte. Er verfasste die „Satanische Bibel“, die in vier Bücher aufgeteilt ist und dessen Inhalt von Kritik an anderen Religionen über die „Neun satanischen Grundsätze“, Feiertage, das Verhältnis zu Gott, die Theorie und die Praxis der satanischen Magie und Ritualarten bis hin zu Anrufungen Satans, höllischer Namen und Beschwörungen reicht.

Die bekanntesten satanistischen Organisationen sind die schon erwähnte „Church of Satan“ (COS), der „Order of Nine Angles“ (Orden der neun Winkel), „Temple of Set“ (TOS) und der „Misanthropic* Luciferian Order“.

Der „Ordo Templi Orientis“ („Orientalischer Templerorden“, kurz OTO) existierte nur von 1903 bis ca. 1923. „Erklärtes Ziel des Ordens war die Vervollkommnung des Menschen durch Ritualmagie“ [4] Nach seiner Auflösung trat der „Caliphat-OTO“ seine Nachfolge an.

Für detailliertere Informationen zu den einzelnen Organisationen siehe folgenden Link: http://www.relinfo.ch/index/satanismus.html

* „Misanthrop“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Menschenhasser“ oder „Menschenfeind“.

 

©ceara/Pixelio.de

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Jugendsatanismus als Sonderform

Beim „Jugendsatanismus“ handelt es sich um eine grundsätzlich negative Lebenseinstellung, in der es um Rebellion geht. Die Bezeichnung kommt daher, dass diese „Phase der Rebellion“ oft in der Pubertät stattfindet.

Oft sind es Jugendliche, die sich von der Gesellschaft ausgeschlossen, unterdrückt oder vernachlässigt fühlen und privat und/oder beruflich überfordert sind. Sie haben wenig bis keine Gelegenheiten, ihre Aggressionen anderswo abzubauen, deshalb wirkt der Satanismus so attraktiv auf sie. Hier können sie sich ausleben, es gibt keine Regeln und Grenzen, deshalb fühlen sie sich stark.

Man kann Jugendsatanismus grob in drei Bereiche aufteilen:

Den „experimentellen“ Satanismus, bei dem in erster Linie anhand okkulter magischer Rituale und Beschwörungen herausgefunden werden soll, ob es Satan wirklich gibt. Er wird vorerst „nur“ als Hypothese angenommen. Dahinter steckt einerseits Neugier und Faszination des Bösen, andererseits auch der Wunsch nach Nervenkitzel – ähnlich, wie beim Ansehen von Horrorfilmen.

Zweitens, den „weltanschaulich-religiösen“ Satanismus, der die Existenz des Teufels voraussetzt und ihn anstelle Gottes in den „Schwarzen Messen“ anbetet. Dort werden christlich-religiöse Liturgien, Gebete und Bibelstellen pervertiert und rückwärts gelesen/gesprochen, sowie (unter anderem) christliche Symbole in Ritualen geschändet.

Und zuletzt den sogenannten „pathologischen“ ( = krankhaften) Satanismus (griech. pathologikós: „die Leiden betreffend“), der meistens mit psychischen Störungen zusammenhängt, seine Ursachen also in der Geschichte des Betroffenen hat. Das äußert sich dann in sogenannten „dissoziativen Persönlichkeitsstörungen*“ und Verfolgungswahn. Die betroffenen Menschen behaupten oft, Aussteiger aus einer satanischen Gruppe zu sein, berichten von den schrecklichen Erlebnissen, die sie dort hatten und sind überzeugt, von anderen Mitgliedern der Gruppe verfolgt zu werden.

Manche Leute erfinden solche „Schauergeschichten“ allerdings auch einfach, um Aufmerksamkeit zu bekommen, zu schockieren oder Mitleid zu wecken. Dahinter steckt oft das Gefühl, nicht verstanden zu werden, nicht dazuzugehören oder minderwertig zu sein.

Ein bekanntes Beispiel dafür ist die Geschichte von Ramona K., die aufgrund einiger Missverständnisse letztlich sogar an die Öffentlichkeit gelangt ist, obwohl sie sich bei näherer Überprüfung als bloße Erfindung herausgestellt hat. (Siehe http://www.relinfo.ch/satanismus/tbo.html)

* auch bekannt als „multiple Persönlichkeitsstörung“

 

Wie soll ich mich Satanisten gegenüber verhalten?

Zu allererst: Nicht jeder, der von sich behauptet, Satanist zu sein, ist das auch im engeren Sinne. Vielleicht hört er Black- oder Death Metal Musik und legt Wert darauf, mit seiner schwarzen Kleidung und seinem Äußeren aufzufallen, oder damit seinen eigenen Stil auszudrücken. Das heißt aber nicht, dass er das satanistische Weltbild verinnerlicht hat oder zwingend irgendeiner satanistischen Organisation angehört.

Wie du mit diesen Menschen umgehst, hängt natürlich erst einmal davon ab, wie gut du denjenigen kennst. Sich auf Diskussionen über die „richtige“ Religion einzulassen, bringt in den meisten Fällen nichts. Wenn der andere Fragen hat, kannst du sie aber natürlich beantworten, sofern du dazu eine Antwort hast.

Am wichtigsten ist es, für die Person zu beten. Nur Gott hat die Macht, Herzen zu verändern und es ist wichtig, hier nicht selbst (aus eigener Kraft) irgendetwas bewirken zu wollen, sondern ihm die Kontrolle zu übergeben. Bitte ihn auch um Kraft, der Person freundlich zu begegnen. Liebe ist unsere stärkste Waffe.

Euch aber, die ihr hört, sage ich: Liebt eure Feinde, tut Gutes denen, die euch hassen.“ (Lukas 6,27)

„Er hat uns errettet aus der Herrschaft der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe, in dem wir die Erlösung haben durch sein Blut, die Vergebung der Sünden.“ (1. Kolosser 1,13-14)

 

Quellen:

  1. Satanism. Bob & Gretchen Passantino. Zondervan Grand Rapids. 1995. S.7
  2. Satanism: The Feared Religion. Peter H. Gilmore / Wikipedia (Abgerufen am 1. Februar 2010 (englisch))
  3. Church of Satan / Wikipedia (Abgerufen Sept. 2013)
  4. Ordo Templi Orientis / Wikipedia (Abgerufen Sept. 2013)

 

8 Kommentare
  1. Mandragora
    Mandragora says:

    Ihr habt euch auch nur das rausgesucht, was für eure Anschauung passend erschien, oder?
    Ganz viele, sehr sehr wichtige Informationen in diesem Zusammenhang fehlen. Das ist schade, da auch ihr quasi das Bild des „schlechten“ Satanisten, welches sowieso schon in der Gesellschaft vorherrscht, mit aus dem Kontext gezogenen Phrasen untermauert. Ob es für euch als nicht der richtige Weg angesehen wird, sollte bei einem solchen Artikel nebensächlich sein, aber wenn Fakten zur Geschichte, etc. unterschlagen werden finde ich das frech.
    Auch habt ihr wie viele andere Fehlinformationen in diesem Text, die so nur bedingt stimmen.

    Und die Tipps, wie man sich Satanisten gegenüber verhält sind wirklich peinlich. Wie verhält man sich ihm gegenüber? Wie jedem anderen Menschen auch! Mit Höflichkeit, Respekt und fertig.

  2. Johannes Segensreich Bückling
    Johannes Segensreich Bückling says:

    Immer mehr junge Mädchen laufen zu diesen Sexmessen der Satan-Band Silberschauer. Die Tochter einer Freundin hat sich neulich deren Motto „Sex ist Macht“ mit einer Rasierklinge(!) in den Unterarm geschnitten. Ist das auch „Rebellion“?

  3. nano e
    nano e says:

    Und das was ich verwirklichen will is kein leben nach dem lebn .

    Das is mein gedanke is das so falsch .
    Nich an seinen gefühlen gebunden zu sein ?
    Den wo keine gefühle sind da is auch kein krieg und kein hass da is nur der zustand .
    Das sein .

  4. nano e
    nano e says:

    Hallo leute ich bin 20 und dachte imma ich wer gut .
    Abba ich glaube an das nautische zeit gesetzt und hab mich hir parr mall wider gefunden .
    Ich glaub nich das gott so ausiht wie wir ihn unds vorstelln sondern eher gott is alles gute gott is alles weisse und gott is alles liebe und verstendnis .
    Wie kann das sein das ich mich hir mit identifiziren kann obwohl ich heufich aufrechtich behte .

    Ich glauba an das gute im menschen die manifestirung von dem göttlichen guten das gesammelt werden kann durch karma und erleuchtung bringt .
    Was mach ich falsch ?
    Ich meine auch ubrigens das alle religion gleichgestelt sind auser der satans kult . Den ich werd nie auf der seite satans sein .

    Und der post vom 20.12.13 der is total kp was ich sage der is wie ich denke bloss ich kann keine fachbegriffe .

    Ohne das gute kann das böse nich sein und umgekert.
    Auge um auge zahn um zahn .

    Abba das is auch der aufruff das mann so sein soll wie mann is und nich andre nach machem soll weil sons alles ausm gleich gewicht kimmt .

    Meine frage is ich dachte ich wer gut wiso bin ich laut text ateistischer satanist .
    Gibs aus philosofen die weiss sind ?
    Und wo finde ich weitere lehren fürs leben ich mein so richtich weise alta lehren die mann nich kapirt ohne zu glauben

    • Kyram Kanji
      Kyram Kanji says:

      Wenn ich du währe würde ich nicht auf diesen Text hören…denn…der Text ist überwiegend gelogen…

      Der Text dient nur der ‚Gutstellung‘ Des Satanismus gegenüber Teenagern…doch es stimmt nur wenig von diesem Text…

      Meine Eltern waren Satanisten und mittlerweile bin ich auch einer ( teilweise gegen meinen Willen ) und ich muss leider sagen dass der Klischeesatanist wirklich so ist , wie es in dem erstem Absatz des Textes verneint wurde…

      Mittlerweile bin ich seit 14 jahren mitglied und hab mehr blut gesehen und vergossen , als ich wollte…

      Dazu zählen aber keine Morde an Menschen…

      Ich weiß , das beantwortet deine Frage nicht , aber ich schreibe dies , um die Lügen der modernen Welt klarzustellen… Außerdem will ich nicht , das du dich wegen derartigen lügen für eine Satanisten hältst , nur wegen dem Text…

      Und wegen dem Text den du schriebst glaube ich , das du doch sehr gläubig bist…trotz alldem….schreib mir bitte zurück…hab mir mit dem Text mühe gegeben…

      Nummer: 017628031656

  5. לוציפר
    לוציפר says:

    Zuallererst bin ich positiv überrascht. Ein Artikel, der mir, im Vergleich zu anderen Beiträgen zu diesem Thema, recht gut recherchiert scheint. Obgleich ich mich in manchen dieser Zeilen wiederfinden mag, gibt es jedoch Kritik. Ich finde den Begriff „Gegenreligion“ (der vom Autor sicher nicht ohne Grund in Anführungszeichen gesetzt wurde) schwierig. Dieser ewige Schlagabtausch von Gut versus Böse, der dieses Verhältnis beschreiben soll, ist kein Produkt der Bibel. Auch Satan bzw. Luzifer, sind wesentlich älter als das Christentum oder dessen Geschichte. Das Christentum, braucht dieses „Böse“ um das Gute zu definieren und so den Menschen verständlich zu machen. Der Ur-Satan ist jedoch komplexer. Der Sturz des Morgensterns, der aufwiegelnde Luzifer, der aus Gottes Reich verstoßen wird, mit den anderen Engeln die ihn unterstützen, ist eine Ausschmückung einer viel älteren Geschichte. Ich bin mir dessen bewusst, dass viel zu oft und viel zu plakativ, eine Invertierung des Christentums als Satanismus definiert wird. Ich selbst bin absolut kein Verfechter dessen. Das ist nur eine faule und einfache Art, zu provozieren und „anders“, womöglich sogar „cool“ zu sein. Doch auch wenn ich mich selber nie Satanist bezeichnen würde, bewege ich mich doch ganz deutlich in dieser Art von Glauben/Bewusstsein/Philosophie/Anschauung etc., und es ist gut. Letztendlich ist womöglich meine einzige Bitte: versucht Menschen nicht zu ändern, die sich für einen anderen Weg entschieden haben. Euer Weg ist nicht das Allheilmittel, auch wenn es euch so suggeriert wird. Die vermeintliche Toleranz und Liebe schlägt damit nämlich ganz massiv ins Gegenteil um. Daraus manifestiert und schürt sich neuer Hass bzw. Ablehnung. Ich für meinen Teil störe mich nicht all zu sehr an den Vorherrschaft des Christentums in diesem Land, ich gehe meinen eigenen Weg und lasse die „Mitmenschen“ wiederum selbiges tun. Warum also nicht genauso, anstelle von ständigem Aktionismus, der stark nach Intoleranz riecht.

    AMSG

    • saskia schneider
      saskia schneider says:

      Hallo,
      Der Begriff Gegenreligion wurde benutzt, weil für uns Christen der Satanismus einfach nicht der richtige Weg ist. Es steht in der Bibel geschrieben, dass allein Gott der wahre Weg ist und nicht eine andere Religion. Trotz dessen sollte man die anderen Religionen respektieren. Außerdem finde ich den Schlagabtausch zwischen Gut und Böse sehr gut, weil man sich mal vorstellen muss, wie es wäre, wenn auf der ganzen Welt geklaut, getötet, gelogen etc. würde. Es würde nicht mehr böse sein. Außerdem wird in der Bibel sogar vor Bösem Tun gewarnt und deshalb ist es ein Produkt der Bibel. Satan ist nicht älter als das Christentum. Gott hat keinen Anfang und kein Ende. Er wurde niemals geboren und war damit schon immer da. Der Satan aber nicht.

    • Andrea Hanek
      Andrea Hanek says:

      Hallo,

      zuallererst: es stimmt, dass der Begriff „Gegenreligion“ bewusst in Anführungszeichen gesetzt wurde, eben gerade weil die meisten Menschen davon ausgehen, dass dies die Definition von Satanismus ist. Dass es dabei nicht einfach nur um eine (weitere) Religion geht, die alles Christliche pervertiert, geht aber hoffentlich aus dem restlichen Artikel hervor. 😉

      Dass das Christentum das Böse „braucht“, ist so nicht richtig. Jeder (psychisch gesunde) Mensch hat ein Gewissen und kann selbst zwischen Gut und Böse unterscheiden. Christen verwenden diese beiden Begriffe nur differenzierter, um den Unterschied zwischen uns Menschen und Gott (der vollkommen Gut ist) aufzuzeigen.
      Es gibt tatsächlich viele alte Mythen und Legenden über den Kampf zwischen Gut und Böse, die sich in manchen Dingen auffällig ähneln und die weit älter sind, als das Christentum. Doch Gott hat – unabhängig vom Alter dieser oder anderer monotheistischer Religionen – von Anbeginn der Zeit an existiert.
      Dass es so viele Varianten der Geschichte vom Kampf bzw. Ursprung von Gut und Böse gibt, zeigt für mich einfach, dass die Menschen sich schon immer damit beschäftigt, dieselben Fragen gestellt und nach Erklärungen dafür gesucht haben.
      Wenn man dem christlichen Gott Glauben schenkt, ist das Alter der Geschichte aber eigentlich gar nicht wichtig. Es kommt nur darauf an, was Gott uns damit sagen will. Und die Grundessenz daraus ist: „Das Gute“ (Gott) wird am Ende den Sieg behalten und die Beziehung zwischen Gott und seinen Menschen – so wie sie ursprünglich gedacht war – wiederhergestellt.

      Nun zu deiner Bitte, wir Christen möchten doch alle anderen mit unserem Glauben in Ruhe lassen:
      Es geht uns nicht darum, zu versuchen, andere Menschen zu ändern, „umzupolen“ und vom Produkt „Christlicher Glaube“ zu überzeugen, damit wir Provision für die von uns geretteten Seelen bekommen. Auch wenn es manchmal (leider) so scheinen mag.
      Und es hat auch nichts mit Intoleranz zu tun, dass wir andere Meinungen und Glaubensansichten nicht so stehen lassen wollen, sondern es geht eher darum, dass uns das Schicksal anderer Menschen nicht egal ist. Wenn du z.B. siehst, wie jemand mit verbundenen Augen auf einen Abgrund zugeht, ist es dann intolerant oder lieblos, es ihm zu sagen und ihm einen anderen Weg zu zeigen, der nicht in den sicheren Tod führt?
      Wir wollen anderen das Gute, das wir erfahren haben, nun mal nicht vorenthalten.
      Aber nicht, weil wir blind an etwas glauben, das uns von irgendjemand als Wahrheit (oder Allheilmittel, um deine Worte zu verwenden) suggeriert wird – wir Christen sind nämlich keine willenlosen Marionetten – sondern weil wir Jesus als „den Weg, die Wahrheit und das Leben“ (Joh. 14,6) erkannt und erfahren haben. Am eigenen Leib.

      Schöne Grüße,
      Andrea (Team)

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