Böse Kräfte – Gott wo bist du?

Davis Schrapel / pixelio.de

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Sabine G. wächst in Oberösterreich auf. Als ungewolltes Kind erfährt sie Geborgenheit und Liebe nur bei ihren Großeltern. Regelmäßig geht sie mit ihnen zur Kirche in den Gottesdienst. Im Schwesterninternat kämpft Sabine gegen die Einsamkeit. Die kirchlichen Rituale sind kein Trost für sie, und auch bei ihren Eltern findet sie keine Zuneigung. Erst durch die Erfolge bei Wettbewerben als Friseurlehrling bekommt Sabine Anerkennung von ihren Eltern. Für eine erfolgreiche Karriere opfert sie sehr viel, gleichzeitig aber sucht sie nach etwas Höherem und nach Liebe. Sabine beginnt mit mentalem Training. Dabei gelangt sie zu extremen Tiefenmeditationen und Trancezuständen. Sie bekommt auch Kontakt zu einem „Meister“ aus Indien. Sabine spürt eine Veränderung in sich, besucht Reiki-Kurse und heilt Menschen, indem sie ihnen die Hände auflegt. „Dabei durchströmte mich Energie mit solcher Kraft, dass mein Körper zitterte.“ Die Schmerzen ihrer Patienten gehen auf sie über, und nur durch lange Tiefenmeditationen wird sie die Schmerzen wieder los.

Sehnsucht nach mehr

Sabine glaubt, dass diese Kräfte von Gott kommen und sucht den Kontakt zu  überirdischen Wesen und Engeln. Sie lernt Qi Gong und hat dadurch noch mehr Energie und Konzentration für ihre Arbeit. Bühnenauftritte und Frisuren-Shows folgen. Doch Karriere und esoterische Praktiken können ihre Sehnsucht nicht stillen. Unter anderem wünscht sie sich eine Familie und hätte gerne einen Ehemann und Kinder. Eine Freundin empfiehlt ihr, einen Brief an Jesus zu schreiben. Das tut Sabine, aus der Überzeugung heraus, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist. Von den Kirchenbesuchen aus ihrer Kindheit erinnert sie sich an das „Vater unser“ und schreibt am Ende des Briefes: „Und wenn meine Wünsche nicht gut für mich sind, dann soll dein Wille geschehen. Aber bitte schenke mir endlich den Mann, der zu mir passt“. Drei Monate später lernt sie bei einem Tanzkurs einen Christen kennen, keinen „Taufscheinchristen“, sondern einen überzeugten Nachfolger Jesu.

C-Falk / pixelio.de

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Kurz darauf liest sie im Urlaub ein Buch über Qi Gong, bei dem es am Ende heißt: Jesus Christus ist der Herr, und niemand außer ihm kann heilen. „Die Worte waren so klar, dass sie mich mitten ins Herz trafen. Was waren das dann für Götter, die ich anbetete? Wer war mein Meister aus Indien? Was heilte die Menschen, die zu mir kamen, und waren sie überhaupt geheilt?“ In diesem Moment erkennt Sabine: Das sind dunkle Mächte!  Augenblicklich will sie sich von ihnen trennen, aber sie verspürt Würgegriffe an ihrem Hals. Unter größter Anstrengung kann sie gerade noch ihren Tanzpartner anrufen, damit er für sie betet, denn sie spürt, dass es um ihr Leben geht.

Ein neuer Mensch

Katharina-Wieland-Müller / pixelio.de

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Mit ihrem Tanzpartner beginnt sie nun die Bibel zu lesen. Ihr wird klar, dass es hier um mehr geht als um irdische Wünsche. Darum bittet sie um Vergebung und um Befreiung von ihrer Vergangenheit. Ein halbes Jahr später heiraten die beiden. In den ersten Ehejahren versuchen diese bösen Kräfte immer wieder ihr grausames Spiel mit Sabine, doch sie haben keine Macht mehr über sie. Auch von den jahrelangen körperlichen Nachwirkungen ihrer esoterischen Praktiken ist sie heute, 11 Jahre später, geheilt. Sabine heute: „Ich bin Jesus Christus unendlich dankbar dafür, dass er mich befreit hat. ER hat mir ein total neues Leben geschenkt. Ich bin ein neuer Mensch!“

Barbara Sergio

 

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