Nordkorea: Ein südkoreanischer Missionar zu Arbeitslager verurteilt

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Pyongyang hat kürzlich die Verurteilung von Kim Jong Wook verkündet. Der baptistische Missionar aus Südkorea wird seine lebenslängliche Haft in einem Arbeitslager verbüssen müssen.

Dieser war in einem Dienst unter nordkoreanischen Flüchtlingen in China tätig. Im vergangenen Oktober war er festgenommen worden, als er nach Nordkorea reiste, um sich auf die Suche nach angeblich verschollenen Christen zu machen.

Dabei fiel er einem Schwindel zum Opfer, denn ein Geheimagent der nordkoreanischen Regierung hatte ihn nach Nordkorea gelockt. Nach der Festnahme des Pastors gelang es den Behörden mehrere seiner nordkoreanischen Kontakte, von denen ein Dutzend zum Christentum Konvertierte sind, aufzuspüren. Besonders letzere sind in grosser Gefahr und es scheinen einige bereits hingerichtet worden zu sein.

Vor einigen Jahren wurde bereits ein anderer südkoreanischer Pastor aus ähnlichen Gründen verhaftet. Nachdem er einen Teil seiner Strafe im Arbeitslager verbüsst hatte, wurde er als Hilfspfarrer an die staatlich kontrollierte Bongsukirche in Pyongyang versetzt. Diese dient als staalich inszenierte „Pseudokirche“ für die Touristen. Später  hatte er Suizid begangen.

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