Europäische Baptistische Mission (EBM/MASA)

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1954 schlossen sich Baptistenkirchen in Europa zur EBM (Europäische Baptistische Mission) zusammen, um gemeinsam in Afrika zu arbeiten. 1979 kam dann die MASA (Missionarische Aktionen in Südamerika) dazu. Heute gehören 18 europäische Kirchen als Mitgliedsbünde zur EBM/MASA. EBM/MASA arbeitet in sieben Ländern Afrikas und in fünf Ländern Lateinamerikas. Ziel der gemeinsamen Mission ist die Hilfe für Menschen in ihrer geistlichen und materiellen Not. Diese Arbeit geschieht in enger Abstimmung mit den Partnerkirchen in Übersee.

Arbeit in Afrika

EBM arbeitet in Afrika in sieben Ländern: in Kamerun, in Sierra Leone, in der Zentralafrikanischen Republik, in Äquatorial-Guinea, in Südafrika, in Mosambik und in Malawi.

Hier ein kurzer Überblick über einige der Arbeitszweige in Afrika:

Missionare

Partnerkirchen in Afrika bitten um die Unterstützung Ihrer Arbeit durch die Entsendung von Missionaren. Sie werden vor allem für die Ausbildung und Beratung gebraucht. So arbeiten  Missionare als theologische Lehrer, im Gemeindeaufbau und in der Projektbegleitung.

Ausbildung

Viele Jugendliche in Afrika leben ohne berufliche Perspektive und in Angst vor dauerhafter Arbeitslosigkeit. Darum werden Schulen und die berufliche Ausbildung unterstützt. Auch die Gemeinden brauchen gut ausgebildete Mitarbeiter. Gefördert werden deshalb Bibelschulen und theologische Seminare.

Gemeindegründung

Die Hoffnungslosigkeit in den Einsatzländern ist groß. Aberglaube und Angst breiten sich immer mehr aus. Daher unterstützt EBM die Verkündigung der guten Nachricht von Gottes Liebe und den Aufbau von Gemeinden, in denen Menschen neue Hoffnung für ihr Leben schöpfen können.

Medizinische Arbeit

Die medizinische Versorgung in den ländlichen Gegenden Afrikas ist unzureichend. Oft müssen die Kranken lange Fußmärsche auf sich nehmen, um ein Gesundheitszentrum zu erreichen. Darum hilft EBM mit ihren Krankenhäusern, kleinen medizinischen Stationen und mobilen Teams.

Arbeit in Lateinamerika

MASA arbeitet in Lateinamerika in fünf Ländern: in Argentinien, in Bolivien, in Brasilien, in Kuba, und in Peru. In diesen Ländern unterstützt sie die Partnerbünde durch konkrete Hilfen für ihre nationalen Mitarbeiter und Projekte. Eine Unterstützung durch europäische Mitarbeiter geschieht nur in ganz geringem Umfang.

Schwerpunkte des Engagements:

Kinderheime

Die Not und Hoffnungslosigkeit verlassener und misshandelter Kinder in Lateinamerika veranlasste MASA, etwas dagegen zu tun. In den Kinderheimfamilien in Lateinamerika (5 Kinderheime, eine Kindertagesstätte) bekommen hunderte von Kindern im Namen Jesu eine neue Chance für ihr Leben.

Gemeindegründung

Die geistliche Not in all den Einsatzländern ist groß. Angst, Not und Hoffnungslosigkeit breiten sich aus. Daher unterstützt MASA die Verkündigung der guten Nachricht von Gottes Liebe in Jesus Christus und den Aufbau von Gemeinden. Dies geschieht sowohl unter der indianischen als auch unter der nichtindianischen Bevölkerung der Einsatzländer.

Mitarbeiterschulung

Zur Eigenständigkeit der Gemeinden gehört es, Mitarbeiter aus den eigenen Reihen heranzubilden. Durch Bibelschulen und spezielle Kursangebote für Indianer kommen MASA diesem Ziel nahe.

Katastrophenhilfe

Naturkatastrophen, Krankheiten, Plagen und Missernten machen den Menschen in den Einsatzgebieten immer wieder zu schaffen. Über die Partner in den Einsatzländern kann MASA im Rahmen ihrer Möglichkeiten leicht und schnell vor Ort helfen.

Das Missionsbüro befindet sich im Bildungszentrum der deutschen Baptisten in Elstal bei Berlin.

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