Erzähle von Jesus

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Warum?

Du fragst dich vielleicht, „Warum soll ich von Jesus erzählen?“ „Das ist die Sache vom Pfarrer, vom Jugendleiter, von Mitarbeitern und von älteren Leuten, die schon mehr Erfahrung haben.

Außerdem haben die eine theologische Ausbildung oder eine Bibelschule. Die können das viel besser. Und überhaupt – ich bin nicht der Typ dazu.“

Ob Jesus das wohl auch so sieht?

Ich glaube, dass sein Auftrag an die Jünger heute noch genauso gilt für alle, die an ihn glauben und ihm nachfolgen.

„Jesus kam und sagte zu seinen Jüngern: Mir ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben. Darum geht zu allen Völkern und macht sie zu Jüngern. Tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alle Gebote zu halten, die ich euch gegeben habe. Und ich versichere euch: Ich bin immer bei euch, bis ans Ende der Zeit.“ Matthäus 28,18-20

Ich weiß nicht, wie das bei dir ist. Aber ich denke, wenn du im Herzen verstanden hast, was Jesus für dich am Kreuz getan hat und ihn als deinen Retter und Herrn in dein Leben aufgenommen hast, dann ist es sicher dein Wunsch, dass deine Freunde das auch erleben. Das ist das Wichtigste für ihr Leben jetzt und in Ewigkeit.

Wie?

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Das hier ist jetzt keine Liste, die du abarbeiten sollst. Sondern die Grundlage und die Motivation dazu, von Jesus zu erzählen, soll deine Freundschaft mit dem Herrn Jesus Christus selbst sein – Seine Liebe zu dir und deine Liebe zu ihm. Seine Liebe will in dir wirken und sie will von dir weiter gehen zu Anderen.

Und du darfst vor allem wissen: Es ist Gott selbst, der die Menschen retten möchte! Das können wir nicht. Es ist Gott, der an den Herzen wirken muss. Man kann niemanden zwingen, zu glauben. Aber ER möchte dich dazu gebrauchen, damit Andere von Ihm hören und von dem, was Jesus für sie am Kreuz getan hat.

  • Bitte Gott darum, dass du den Menschen, mit denen du jeden Tag zu tun hast, ein Bote von seiner Liebe sein kannst – in allem, was du tust und sagst.
  • Zeige ihnen Gottes Liebe in dem, wie du mit ihnen umgehst und wie du mit ihnen redest.
  • Fange an, für deine Geschwister, Eltern, Klassenkollegen, Freunde, Mannschaftskollegen, Chat-Freunde… zu beten. Bete um eine Gelegenheit, bei der du sagen kannst, was du glaubst. Bitte Gott um Offenheit und um die rechten Worte.

Wenn du das wirklich willst und Gott um seine Führung bittest, ja dann bin ich gespannt, was ER durch dich tun wird! Und selbst, wenn nichts passiert, weißt du nicht, was sich im Herzen der Leute bewegt. Vielleicht bist nicht du die Person, die ihn oder sie zu Jesus führen darf; aber vielleicht dann später jemand Anderer.

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Ich finde, es ist am Besten beim Reden über Gott und den Glauben, wenn du ganz persönlich redest und es in das Gespräch mit einfließen lässt, natürlich und immer wieder. Deine Kollegen und Freunde sagen schließlich auch, was sie denken. Warum sollst du das nicht auch sagen dürfen?

Natürlich ist das eine Sache, die dem Widersacher Gottes, dem Teufel, nicht gefällt. Fragen und Zweifel wie: „Ist jetzt der richtige Zeitpunkt?“ „Kann ich das überhaupt mit den richtigen Worten?“… können auch Angriffe sein. Und vielleicht hast du das Gefühl, es fällt dir unheimlich schwer oder du bist mutlos dabei.
Es ist nicht immer leicht. Aber lass dir sagen: Gott ist stärker! Geh fröhlich mit Gott und sei dir seiner Hilfe gewiss. „Die Freude am Herrn ist deine Stärke“ Nehemia 8,10.

Es gibt gute Bilder, die dir beim Erklären von dem helfen, was Jesus konkret für dich getan hat. Und das hilft auch dem Zuhörer beim Verstehen.

 

Hier ein Vorschlag:

– Brücke

 

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