Computer, Internet, Facebook & Co

©CJLUC/Stock.xchng

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Fakten, Risiken und Hilfen für einen guten Umgang

Generation „@“ (sprich: ät), so wird die Jugendgeneration von heute genannt. Kein Wunder, denn in keiner Generation zuvor konnte das Internet so stark genutzt werden wie heute. Sämtliche Informationen sind für jeden augenblicklich zugänglich. Das ist noch nie da gewesen. Und gerade die Jugend von heute weiß das natürlich zu nutzen. Schließlich wachsen sie damit auf.

Man sagt, der PC habe das Buch verdrängt. Über 60 Prozent aller Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren nutzen inzwischen das Internet. Eine besondere Faszination übt auch das Chatten aus. Wir leben im Zeitalter von Facebook, MSN, Skype, Twitter und wie sie alle heißen.

Inzwischen spricht man von einer schleichenden Revolution in der Medienkultur, die die gegenwärtige Gesellschaft umkrempelt. Aber wie bei so Vielem liegen Böses und Gutes nahe beieinander:

Lernen im reichhaltigen Angebot des Internets und Verführung durch das Internet liegen nahe beieinander.

Deshalb ist es so wichtig, dass der junge Mensch von heute eine entsprechende Medienkompetenz erwirbt. Das heißt er lernt einen guten Umgang mit dem Angebot der Medien – einen aktiv verantwortungsvollen Umgang mit Handy, iPod, Computer, Internet…; als Teenager muss man lernen sich in der Vielfalt der Angebote zurechtzufinden und die Inhalte nach ihrer Wirkung und Bedeutung beurteilen können.

Hier einige Fakten im Bezug auf das Internet:

  • Ein Klick – und es ist gesendet!
  • Firmen erkundigen sich im Internet nach Bewerbern
  • Raubt Zeit
  • Missbrauch z.B. durch Internet-Pornographie
  • Man sieht oder liest Dinge, die man nicht sehen oder lesen will und sollte
  • Mobbing: Manche Jugendliche machen Andere fertig, indem sie im Internet Gerüchte verbreiten
  • Es gibt Leute, die online flirten wollen
©Konrad Baranski/Stock.xchng

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  • Die größte Gefahr des Internets ist die Leichtigkeit mit der man Zugang zu schädigendem und pornographischem Material bekommen kann
  • Die größte Gruppe derjenigen, die Internet Pornographie ansehen, sind die 12-17jährigen
  • Das Internet wird im privaten, nicht nachprüfbaren Rahmen zu Hause bei Freunden oder im Zimmer genutzt.
  • Die Versuchung ist am größten, wenn niemand zuschaut und es niemand erfahren wird.

Tipps für einen guten Umgang

mit dem Internet:

  • Schütze deine Identität – gib nicht überall deine E-mail Adresse, Telefonnummer oder Adresse an (leg dir dafür am besten eine 2. E-Mail Adresse an)
  • Schütze deine Privatsphäre – überlege sorgfältig, was du von dir preisgibst, auch welche Fotos du online stellst
  • Poste nichts, wofür du dich schämen könntest (Denn: Das Internet vergisst nichts!)
  • „Streune nicht herum“ – klicke nicht ziellos von einer Seite zur anderen
  • Setze dir ein Zeitlimit
  • Glaube nicht alles, was du online siehst (gilt zB. auch für Wikipedia)
  • Es gibt Software, die Geheimes, Versuchungen oder Gefährliches im Internets filtert (zB. Covenant Eyes, OpenDNS…)
  • Triff dich nicht mit Internet-Bekanntschaften
  • Sei vorsichtig mit E-Mail Anhängen (besonders bei Endungen wie: .exe, .com, .scr, .bat, .jpg.exe usw.)
  • Lösche Junk E-Mails (Aber: behalte belästigende E-Mails als Beweis)
  • Blockiere bestimmte Personen und melde sie

Facebook-Tipps

Lass nur von dir akzeptierte Freunde deine Fotos usw. sehen! Das kannst du bei deinen Einstellungen ändern. Checke auch sorgfältig alle anderen Konto-, Privatsphäre- und Anwendungs-Einstellungen und stelle sicher, dass nur Freunde Informationen über dich sehen können (Links siehe unten).

Übrigens: du musst nicht jeden als deinen Freund akzeptieren.

Personen, die Facebook missbrauchen, kann man melden oder blockieren (Link siehe unten).

Denke daran: Alles was du in Facebook postest ist nicht länger Privat!

Computer, Internet…und die Bibel

©Davide Guglielmo/Stock.xchng

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Gott, der das Leben mit all seinen Möglichkeiten geschaffen hat, lässt uns nicht alleine – Er gibt uns wertvolle Regeln und Tipps mit! ER ist der Erfinder, ER weiß wie das Leben am besten funktioniert – für uns selbst, für unser Leben in Gemeinschaft mit Anderen und auch für unser Leben mit Ihm.
Sei wie Daniel (Kapitel 1,8) und lass dich nicht verführen!

„Aber Daniel nahm sich in seinem Herzen vor … dass er sich nicht unrein machen müsste.“

Tue, was Hiob tat: „Ich hatte einen Bund gemacht mit meinen Augen.” – Hiob 31,1

Bleib fest an Jesus und lass dich von nichts gefangen nehmen, auch nicht vom Computer, vom Internet, von Facebook, vom Chatten…!

„…nichts soll uns gefangen nehmen.“ 1. Korinther 6,12

„Ich bin der Herr, dein Gott, du sollst keine anderen Götter haben neben mir!“ 2. Mose 20, 3

Hilfreiche Links: