No future? Von wegen!

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Esther und Andrea Wagner wachsen in Deutschland und Villach auf. Kindheit und Jugend sind geprägt von einer Sehnsucht nach Liebe, Todesgedanken, Alkohol und „no future“. Einige Jahre später sind die beiden weltweit unterwegs, um das Evangelium zu verkünden. Was Esther (heute Aitkuliev) und Andrea erlebt haben, kann man nur als ein Wunder bezeichnen!

Bereits als Siebenjährige kämpft Esther Wagner mit Depressionen, wird jahrelang sexuell missbraucht. Als sie 13 ist, beginnt sie zu trinken, hat eine oberflächliche Beziehung nach der anderen. Kurz vor ihrem 18. Geburtstag nimmt Esther ein Messer – und schneidet sich die Pulsadern an. Das Blut beginnt zu rinnen. „In diesem Moment war es, als wenn ein Film vor meinen Augen ablief“, erinnert sie sich heute. „Ich sah all die Situationen, wo Menschen mir von Jesus erzählt hatten.“

Selbstmordversuch…

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Augenblicklich wird Esther klar, dass es Gott gibt. In ihrer Not schreit sie: „Gott, wenn es dich wirklich gibt, dann nimm mein Leben und mach etwas daraus!“ Einige Tage später – bei einer evangelistischen Veranstaltung in ihrem Lieblingslokal – bekehrt sich Esther zum christlichen Glauben. „In dem Moment, in dem ich mein Leben Jesus gab, wich alle Traurigkeit von mir. Es war, als wenn Ketten über meinem Leben zerbrochen werden.“ Esthers Leben ändert sich radikal: Jahrelange Finsternis und Hoffnungslosigkeit werden vertrieben von Licht und Lebensfreude.

…und radikaler Neubeginn

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Auch Andrea Wagner blickt auf turbulente Kindheits- und Jugendjahre zurück. Auf ihrer Suche nach Liebe beginnt sie mit 16 in Discos und Kneipen herumzuhängen. Mit der konservativen Gesellschaft kann sie nichts anfangen und wird zu einem Punk. „Ich rasierte meine Haare und färbte sie bunt – ich wollte es ihnen allen zeigen und beweisen, dass ich es schon alleine schaffe!“ Ihr Motto: There is no future! Als 19-jährige ist Andrea alkoholkrank, magersüchtig und seelisch wie körperlich am Ende. Dann trifft sie einen Mann, der ihr von der Liebe Jesu erzählt. „Als ich das hörte, bin ich total ausgerastet, ich schlug ihn und spuckte ihn an.“ Trotzdem passiert an diesem Tag etwas in ihrem Herzen, und auch sie schreit zu Gott: „Wenn du noch etwas mit meinem Leben anfangen kannst, dann nimm es!“ Kurze Zeit später bekehrt auch sie sich zum christlichen Glauben – in der Jugendgruppe ihrer Schwester.

Vom Punk zum Missionar

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Bald danach absolvieren die beiden Schwestern eine Bibelschule in Deutschland und sind daraufhin jahrelang gemeinsam in vielen Ländern unterwegs. In Osteuropa, Afrika und Zentralasien erzählen sie den Menschen von ihrem radikalen Neubeginn, von der Liebe Gottes. In Kirgisistan lernt Esther Bola Aitkuliev kennen – und lieben. Bald läuten die Hochzeitsglocken. Seit einigen Jahren leben Andrea, Esther und Bola wieder in Österreich, wo sie in der christlichen Gemeindeaufbauarbeit aktiv sind. „Heute erlebe ich jeden Tag, den ich aufstehen darf, als ein Geschenk Gottes“, sagt Esther. „Ich bin sicher, dass ich ohne ihn nicht mehr am Leben wäre!“ Und Andrea ergänzt: „Jesus hat mein Suchen nach Liebe beendet, indem er mich angenommen hat, wie ich bin.“

Wenn Gott Regie führt

Ihre spannenden und zum Teil im wahrsten Sinn des Wortes wunderbaren Erlebnisse haben die beiden Schwestern in einem Buch zusammengefasst. Es trägt den Titel „Wenn Gott Regie führt“, und ist direkt bei Esther Aitkuliev erhältlich: theteam@vision-austria.net Preis: 8,50 Euro + 3 Euro Versandkosten

Imo Trojan

 

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