Haftentlassung

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«Nach 24 Jahren aus der Haft entlassen», lese ich heute in der Zeitung. 24 Jahre hinter Eisengittern, umgeben von grauen Mauern, abgesondert vom Weltgeschehen! Stell dir vor, diese Person war schon im Gefängnis, als wir geboren wurden! Wie traurig, so eine lange Zeit des Lebens im Gefängnis zu verbringen! Aber weißt du, was noch viel schlimmer ist? Dass Millionen von Menschen gefangen sind, ohne dass es die Nächsten bemerken! Nein, nicht in einem durch Stacheldraht gesicherten Gebäude. Das Gefängnis kann ganz verschiedene Namen tragen: Drogen, Alkohol, Computerspiele, schlechte Gedanken über den Nächsten, Eifersucht, Sünde, eigene Schuld, Magersucht …

Im Gefängnis

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Ich will noch mehr! Ich kann nicht leben ohne… Ich wollte doch nicht! Ich hab’s nicht absichtlich getan!… hätte ich doch nicht wieder… Noch ein letztes Computerspiel, dann werde ich aufhören… und es war nicht das Letzte…. Ich will, aber ich kann nicht… Ausbrechen, auf und davon!

Wenn dir solche Gedanken bekannt sind, dann sind für dich sicher auch die Begriffe «Gefangener», «abhängig», «es nicht schaffen» keine Fremdworte. Wenn du dich in einem der oben genannten Sätze wiederfindest, dann muss ich dir leider sagen: Du bist gefangen! Du brauchst einen, der dich befreit! Denn um aus einem Gefängnis herauszukommen, braucht es einen Befreier, man kann nicht einfach so aus dem Gefängnis ausbrechen. Es gibt nur einen, der dir die wirkliche Freiheit gibt! Es ist Gott und bei ihm gibt es keine Gefangenen!

Die Entlassung in die Freiheit

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Die Voraussetzungen frei zu werden sind:

  • Ich gebe zu, dass ich gefangen bin.
  • Ich bezeichne nicht andere Menschen für meine Gefangenschaft schuldig
  • Ich breche mit der Vergangenheit und übergebe die Leitung meines Lebens zu 100% Jesus! Dies heißt, z.B. von nun an jeden Tag darauf zu hören, was er mir durch die Bibel sagen will

Und wenn du den Voraussetzungen zustimmst, dann bete zu Gott und sag ihm:

Lieber Vater im Himmel! Danke, dass du mich kennst, auch wenn ich dich noch kaum kenne. Eben habe ich gemerkt, dass ich total gefangen bin und ich habe es satt, immer aufhören zu wollen und es klappt doch nicht. Ich schaffe es selbst nicht. Ich vertraue nun auf dich, dass du mir Freiheit schenkst. Ich will dir meine Unfähigkeit übergeben und dir danken, dass du mir einen Neustart ermöglichst. Es tut mir leid für meine begangenen Sünden, ich bereue, sie getan zu haben. Ich bitte dich, mir diese Fehler zu vergeben.

Danke Herr Jesus, dass du echte Freiheit schenkst! Danke, dass du am Kreuz gestorben bist und dort die Ketten zerrissen hast. Danke, dass du mich frei machst, obwohl du mich mit allen meinen (Un-)arten kennst! Ich glaube, dass alleine du Freiheit gibst! Hilf mir, so zu leben, wie du es willst!
Amen

 

Rebekka Buchs
Sie entschied sich schon als Siebenjährige, das Gefängnis zu verlassen.

Aus Friends for ever, Ausgabe 03/2007, Mit freundlicher Genehmigung

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