Angst vor Gott?

Als Mose mit dem Volk Israel aus der Gefangenschaft aus Ägypten weg zog, kamen sie an das Schilfmeer:

„Der Herr aber sagte zu Mose: „Warum schreist du zu mir um Hilfe? Sag den Israeliten lieber, dass sie aufbrechen sollen! Heb deinen Stab hoch, und streck ihn aus über das Meer! Es wird sich teilen, und ihr könnt trockenen Fußes mitten hindurchziehen.“ (2. Mose 14, 15-16)

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„Mose streckte seine Hand über das Wasser aus; da ließ der Herr einen starken Ostwind aufkommmen, der das Meer die ganze Nacht hindurch zurück trieb und den Meeresboden zu trockenem Land machte. Das Wasser teilte sich und die Israeliten konnten trockenen Fußes mitten durchs Meer ziehen. Links und rechts von ihnen türmten sich die Wassermassen wie Mauern auf.“ (2. Mose14,21+22)

„Er spaltete das Meer und führte sie hindurch und türmte die Wasser auf wie einen Damm.“ (Psalm 78,13)

„Als die anderen Völker hörten, was geschehen war, erschraken sie. Angst überfiel die Philister, und die Fürsten Edoms waren entsetzt. Moabs Herrscher fingen an zu zittern, und die Bewohner Kanaans verloren allen Mut. Furcht und Schrecken packte sie. Sie sahen deine große Macht und standen wie versteinert da, bis dein Volk vorbei gezogen war, ja bis das Volk, das dir gehört vorbeigezogen war!“ (2. Mose 15,14-16)

Die Völker rundherum haben die Macht dessen gesehen, der mit Israel war und für sie das Meer geteilt hat! Sie kannten Ihn nicht und zitterten verständlicherweise vor dieser großen Macht! Dieser Gott könnte ihnen alles Mögliche antun! Und ich glaube, sie spürten, dass dieser Gott ihre Götter nicht duldet und ihre Sünde hasst.

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Wer sich Gott anvertraut, wer Ihn kennt, braucht nicht vor Ihm in Angst und Schrecken zu versinken! Er ist ein liebender Gott. Er möchte sogar dein liebender Vater sein!

Gottes Macht ist groß. Er ist allmächtig! Nichts ist Ihm unmöglich. Er spricht und es geschieht. Gott zu fürchten ist nichts Schlimmes – im Gegenteil, es ist sogar wichtig, Gott zu fürchten. Aber Angst vor Ihm brauchen seine Kinder nicht zu haben.