Soll ich eine feste Beziehung mit einem Nichtchristen beginnen?

Ein Beispiel für eine gute Entscheidung:

Mit Hilfe der „Drei Seiten einer Entscheidung“ (siehe Arikel „Gute Entscheidungen treffen“) betrachten wir dieses Thema:

©S. Hofschlaeger/Pixelio.de

„Ein Mädchen aus meiner Klasse ist in mich verliebt. Sie ist nicht Christ, hat aber auch nichts gegen den christlichen Glauben. Mir ist der Glaube sehr wichtig. Was soll ich tun?“

Vielleicht ist das genau deine Situation, vielleicht bist du mit jemandem zusammen, der nicht gläubig ist oder vielleicht denkst du gerade über die Frage nach: Sollte ein Christ einen Nichtchristen heiraten?

Egal ob du erst 12 Jahre oder ob du 17 Jahre alt bist, ob du befreundet bist oder nicht: Dieses Thema betrifft dich, denn diese Entscheidung muss man treffen, BEVOR man sich fest befreundet. Wenn man erst verliebt ist und die Gefühle mit einem durchgehen, ist es zu spät.

Zu diesem Thema ist deine eigene Entscheidung notwendig, weil in der Bibel kein 11. Gebot existiert, das lautet: „Du sollst dich nicht mit einem Nichtchristen befreunden.“

[Vielleicht zuerst einmal hier eine Definition eines Christen, wie das aus der Bibel erkennbar ist: Ein Christ ist jemand, der an Jesus glaubt und weiß, dass Jesus Ihm alle Sünden vergeben hat. Ein Christ lebt in einer persönlichen Beziehung zu Christus.]

 

Ich möchte zu dieser Frage auch schon auf eine feste Partnerschaft eingehen. Natürlich kann man auch befreundet sein, ohne schon ans Heiraten zu denken. Aber wenn einem die Freundschaft wirklich ernst ist, dann läuft es doch schließlich darauf hinaus.

Viele junge Leute handhaben das anders, aber ich denke, dass es eine zu kostbare Sache ist, um möglichst viel „auszuprobieren“.

Jetzt aber zum Thema:

Erste Seite: Gebote (Gottes Wort)

©Billy Alexander/Stock.xchng

Was denkst du?

  • Ist die Bibel über dieses Thema klar?
  • Macht sie in diesem Fall keine klare Aussage?
  • Macht sie gar keine Aussage darüber?

Schauen wir uns dazu einige Bibelstellen an:

Gott gibt dem Volk Israel folgende Anweisung für ihr Leben im verheißenen Land:

„Heiratet nicht in ihre [fremden Völker] Familien ein: Verheiratet eure Töchter nicht mit ihren Söhnen oder eure Söhne nicht mit ihren Töchtern. Denn sie würden eure Kinder dazu bringen, sich von ihm abzuwenden und andere Götter zu verehren.“ (5. Mose 7,3-7)

„Als Salomo alt geworden war, hatten seine Frauen ihn so weit gebracht, dass er ihre Götter anbetete. Er vertraute nicht länger allein auf den Herrn, seinen Gott, wie sein Vater, König David, es getan hatte. Salomo betete Astarte, die Göttin der Sidonier, an und Milkom, den abscheulichen Gott der Ammoniter. Und so tat Salomo etwas, was dem Herrn missfiel; er hielt sich nicht mehr ausschließlich an den Herrn, wie sein Vater David es getan hatte.“ (1. Könige 11,4-6)

Wer heiratet oder sich befreundet, setzt sich auch den Einflüssen aus, unter denen der Partner steht. Das sind heutzutage keine goldenen Statuen, trotzdem hat jeder Mensch etwas, was er „anbetet“.

Macht nicht gemeinsame Sache mit Ungläubigen. Wie kann die Gerechtigkeit sich mit der Gesetzlosigkeit zusammentun? Wie kann das Licht mit der Finsternis zusammenleben? Welche Übereinstimmung kann es zwischen Christus und dem Teufel geben? Wie kann ein Gläubiger der Partner eines Ungläubigen sein? Und welche Gemeinschaft kann zwischen dem Tempel Gottes und Götzenbildern bestehen? Denn wir sind der Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: »Ich will mitten unter ihnen sein und mitten unter ihnen leben. Ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein…“ (2. Korinther 6, 14-18)

Im ersten Satz heißt es eigentlich vom Urtext her etwa so: „Zieht nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen“.

Hier verwendet Paulus ein damals bekanntes Bild aus der Landwirtschaft. Vor allem in Entwicklungsländern wird das Joch heute noch verwendet. Zwei Ochsen oder zwei Rinder werden zusammengespannt, um einen Pflug zu ziehen. Sie haben ein Querholz im Genick, daran sind sie gebunden und gleichzeitig auch der Pflug.

Das Ganze funktioniert nur, wenn die Tiere etwa gleich stark, gleich groß und in gleicher Weise erzogen sind. Wenn die Tiere zu unterschiedlich sind, dann gibt es Schäden am Material, Verletzungen, Verwirrungen und schließlich kann die Arbeit nicht getan werden.

„Ungleich zusammengejocht“ zu sein bedeutet also: in einer ungleichen Verbindung zu stehen. Die Gemeinschaft in einer Ehe ist die engste „Jochgemeinschaft“, die es unter Menschen überhaupt geben kann. In Epheser 5 erfahren wir sogar, dass die Ehe ein Bild ist für die Beziehung zwischen Christus und denen, die ihn kennen.

Paulus will mit diesem Beispiel den Unterschied zwischen einem gläubigen Menschen und einem ungläubigen Menschen klar machen.  Christ und Nichtchrist sind so unterschiedlich wie: Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit; wie Licht und Finsternis.

Was Paulus hier so drastisch sagen möchte: Wenn etwas so dermaßen unterschiedlich ist, dann kann das nicht zusammengehören und auch nicht gut gehen.

Als Christ möchte ich aber eine Ehe führen, wie Jesus sie sich wünscht. Das geht nur, wenn das auch mein Partner möchte.

©Tulay Palaz/Stock.xchng

Was ist denn eigentlich so unterschiedlich?

Wer Jesus sein Leben anvertraut hat, der ist von neuem geboren (Die Bibel: Johannes 3,7; 2. Korinther 5,17). Jetzt ist der Mensch erst wirklich lebendig. Das Leben von Gott ist wieder hineingekommen und es ist hell geworden (Johannes 8,12).

Wer Jesus noch nicht kennt, der hat das Leben nicht, bei ihm ist es noch finster. (Epheser 5,8)

Wer mit Jesus lebt, der hat den Geist Gottes. Wer nicht mit Ihm lebt, hat den Geist der Welt (Johannes 14,17).

Wer mit Jesus lebt, der hat Anteil an der ganzen Fülle Gottes. (Kolosser 2,9+10)

Zweite Seite: Weisheit in der Situation

Als Christ möchte ich mit meinem Ehepartner:

  • Gemeinsam beten können, gemeinsam in der Bibel lesen, gemeinsam in eine Gemeinde gehen und dort mitarbeiten, gemeinsam einen Hauskreis haben, wo wir Freunde und Nachbarn zum Bibellesen einladen können.
  • Ich möchte, dass wir gemeinsam im Vertrauen auf Gott leben, was immer auch geschieht. Ich möchte, dass wir uns gegenseitig im Glauben ermutigen. Ich möchte meine Kinder so erziehen, wie es Gott gefällt.
  • Ich möchte, dass mein Mann ein echter Mann Gottes ist.

Das „Missionarische Date“

Noch nie davon gehört? Der Hintergedanke ist folgender: „Vielleicht bekehrt er sich ja durch unsere Freundschaft.“

Das ist eine gefährliche Angelegenheit. Schon mancher Mann hat sich bekehrt, weil er die Frau wollte. Dann wurde geheiratet und bald war klar, dass es gar keine echte Bekehrung war.

©Hermann Brinkman/Stock.xchng

Die Entscheidung für einen Ehepartner ist die zweitwichtigste Entscheidung in deinem Leben.

Die wichtigste ist die Entscheidung für Jesus. Hast du die schon getroffen? Wenn nicht, dann schau unbedingt hier rein: www.die4punkte.com

Melody Green, die Witwe von Keith Green, erhält täglich Briefe von Frauen, die Gott mit ganzer Hingabe dienen wollen, aber es nicht können, weil ihr Ehemann nicht Gott sondern die Welt liebt.

Eine Ehe zwischen Christ und Nichtchrist führt oft zu Frustration und Kompromissen auf Kosten eines Lebens für Gott. Die Gefahr von Gott weggezogen zu werden ist sehr hoch.

Was ist, wenn du gerne am Samstag in den Jugendkreis oder am Sonntag in den Gottesdienst möchtest, deine Freundin aber nicht? Dann bleibst du wahrscheinlich auch Zuhause und Gott hat mit der Zeit immer weniger Raum in deinem Leben.

Was ist, wenn dein ungläubiger Ehepartner Entscheidungen trifft, die gegen Gottes Wort sind?

Was ist, wenn du deinen Kindern von Gott erzählst und dein Ehepartner sagt ihnen, dass es gar keinen Gott gibt?

Was ist, wenn du deine Kinder im Glauben erziehen möchtest und dein Partner das nicht mitmacht?

Deine Partnerwahl betrifft auch deine Kinder, deine ganze Familie.

Die Entscheidung, ob du einen gläubigen Freund bzw. eine gläubige Freundin haben möchtest, oder nicht, musst du vorher treffen. Wenn du dich erst Mal auf etwas eingelassen hast, kann es sein, dass du irgendwann nicht mehr zurück kannst.

Dritte Seite: Herz

©Ilke3/Stock.xchng

Wenn du Jesus in deinem Herzen hast, sprich mit Ihm darüber und gib Ihm deine Bereitschaft, Seinen Willen zu tun.

Deine Entscheidung kann dir aber niemand abnehmen. Du musst sie selbst treffen.

Denke darüber nach, bete und sprich zum Beispiel mit einem erfahrenen Christen.

57 Kommentare
  1. Anna
    Anna says:

    Im dem Artikel muss nicht auf noch mehr eingegangen werden. Die Bibelverse sind doch ausreichend genug. God said it- that states it. Wer nach Argumenten sucht, soll doch bitte einfach seinen Verstand nutzen. Der Grund liegt doch klar auf der Hand. Ansonsten: Herr, schenke Hirn! Wer einen gottlosen Menschen heiraten möchte, soll es tun. Das ist der beste Weg deine Beziehung zu Jesus auf unterstem Niveau zu halten. Es gibt auch reichlich gottlose „Christen“ in den Kirchen, die sich dank ihrer Selbstgerechtigkeit für Christen halten, jedoch keine Beziehung mit Jesus führen, einfach aufgrunddessen weil sie eine zu starke Beziehung mit der Welt haben. Genau solche sind es, die dann gegen Artikel wie diesen protestieren, da man ihrem Ermessen nach durchaus eine Beziehung mit einem Gottlosen führen kann. Gleich und gleich gesellt sich schließlich gern 😉

    Meine Erfahrung hat gezeigt, dass eine solche Liaison mächtig in die Hose geht und zwar auf Kosten des Christen. In dem Fall meine Kosten. Fatal und naiv war definitiv der Gedanke, er würde sich ja noch bekehren. Dass ich so einen Schwachsinn glaubte, ist unfassbar. Der junge Mann war ganz bestimmt kein übler Menschen. Ganz im Gegenteil. Selbst unter den „Christen“ habe ich noch keinen getroffen wie ihn und ich habe ihn wahnsinnig geliebt. Doch leider wurde die Hingabe, die ich für Jesus hatte, nach und nach unbewusst dem Partner zuteil. Dabei wurde die geistliche Intimität mit Jesus zur außerehelichen sexuellen Intimität mit diesem Partner. Hoppla. Sex als solchen wollte ich gar nicht. Ich hatte es ihm zu Liebe getan. Und schon rutschte Jesus in meinem Leben auf den zweiten Platz. Während der Beziehung zeigte sich, dass er total twisted war. Hass, Bitterkeit, Unvergebenheit, sexuelle Unmoral, Überheblichkeit, Betrug (Ämter, trotz allem war er eine treue Person) usw wohnten in seinem Herzen. Versuch mal einen solchen Mensch langfristig zu ertragen, ohne dass du daran Schaden nimmst. Letzten Endes hat er mich dafür verspottet, dass ich, obwohl ich „Christin“ war/bin, mit ihm schlafe. Die Beziehung endete in eine Katastrophe und der Zerbruch führte mich zurück zu meiner ersten Liebe: Jesus. Nun, genug gequatscht. Macht doch eure eigenen Erfahrungen, ihr…Pappnasen.

    • Alice
      Alice says:

      „Herr, schenke Hirn“? „Pappnasen“? Ernsthaft? Wer nicht deine Meinung teilt, den stellst du ihn als dumm hin und beleidigst du? Ich bin zwar kein Christ, aber ist das die feine christliche Art?
      Wenn du dein Leben so leben willst, respektiere ich das. Mich ärgert es nur, wenn Leute versuchen, anderen vorzuschreiben, wie sie leben sollen. Für viele Menschen, auch Gläubige, hat die Bibel nicht die gleiche Bedeutung wie für dich. Du magst deine Auffassung für die einzig Richtige halten, aber wenn du andere Meinungen nicht akzeptieren kannst, wirst du immer in einer Käseglocke leben. Dann noch einen Partner zu finden, der in jedem Aspekt genau die gleichen Ansichten hat wie du, wird extrem schwierig.
      Ich denke, in einer Beziehung muss man nicht unbedingt in jeder Hinsicht das gleiche glauben. Dass man sich einander anpasst, ist normal. Ebenso, dass man aneinander wächst. Die Liebe findet einen Weg.
      Dein (Liebes)kummer tut mir Leid. Das heißt aber nicht, dass jede Beziehunh zwischen einem Nichtchristen und einem Christen scheitern muss. Es heißt auch nicht, dass jede erfolgreich ist. Es kommt eben auf die beiden Menschen an.

      • Anna
        Anna says:

        Ja, du hast Recht, liebe Alice. Und was habe ich? Meine Ruhe :’D Du wählst deinen eigenen Weg. Es gibt niemanden und nichts, der die vorschreibt, wie du zu leben hast, da hast auch wieder Recht. Mensch, wie schlau du bist, dass du mit allem richtig liegst. Meine Dozenten würden dir direkt den Doktor-Titel verleihen für deine unermessliche Weisheit. Okay Spaß beiseite. Du hast Recht, ich muss mich mal gehörig zusammenreißen, ich freche Christin, bloß habe ich einfach zu viel Spaß an Provokation 😮 denn nur Provokation löst die Emotionen aus, die ich anderen entlocken möchte. Im Unterschied zu dir jedoch, liebe Alice, habe ich keine eigene Meinung, denn ich vertrete alleine das, was Gott sagt.
        Seine Gedanken sind meine Gedanken. Sein Herz ist mein Herz. ER sagt mir, wie ich zu leben habe. Und wenn mein Partner ebenfalls in Jesus verwurzelt ist, wird er der gleichen Ansicht sein, was den Lebensstiel anbelangt. Er muss ja nicht gleich die selben Hobbies haben wie ich. Da denkst du leider etwas zu beschränkt, liebe Alice. Aber man muss die selbe Lebensausrichtung teilen. So entsteht Harmonie. Und es gibt da auch jemanden, der dafür sorgt, dass die Bibel von allen Christen >einheitlich< verstanden wird. Vielleicht hast du ja schon mal von ihm gehört. Wir nennen ihn den Heiligen Geist. Er verrät uns, wie wir die Bibel zu verstehen haben. Menschliches Denken und Interpretationen sind begrenzt, Gottes zum Glück nicht. Hier setze ich zumindest den Cut, da Diskussionen mit Ungläubigen meist ziemlich dumm sind. Als Physikerin kann ich dir von den bahnbrechendsten Theorien erzählen, du würdest nichts verstehen, weil es einfach nicht deine Welt ist, solltest du keine Physikerin sein. Ebenso wenig verstehst du Gott. Du hast Jesus aus deinem Leben ausgeschlossen. Um über ein christliches Leben diskutieren zu können, solltest du dich auf den Weg machen, Jesus kennenzulernen. Es ist an der Zeit, liebe Alice.

        Die größte Beleidigung 2016: Pappnase

    • Alice
      Alice says:

      Beleidigungen sind einfach meiner Meinung nach bei dieser an sich durchaus interessanten Diskussion fehl am Platz; ebenso dieser haltlos herablassende Ton deines letzten Kommentars. Du kannst dich des Sarkasmus bedienen, das steht dir frei. Allerdings bewirkst du damit bei den meisten Menschen, mir eingeschlossen, dass du nicht ernst genommen wirst. Ich möchte eine solche Diskussion auf einer ernsthaften Ebene führen oder gar nicht. Daher würde ich dich bitten, auf die Sachebene zu kommen, was dir als Wissenschaftlerin möglich sein sollte, denn du hast sicher schon Hausarbeiten geschrieben, in denen du dich sachlich-argumentativ mit einem Thema auseinandersetzen musstest.
      In Bezug auf die gleichen Ansichten in jedem Aspekt habe ich mich vielleicht etwas unklar bzw. übertrieben ausgedrückt, das gebe ich zu. Es ist ja schon einmal erfreulich, dass du gewisse Unterschiede bei einem Partner zulässt. Und nein, ich betrachte mein Denken als ziemlich offen. 🙂
      Durch deine Aussage „Du wählst deinen eigenen Weg. Es gibt niemanden und nichts, der die vorschreibt, wie du zu leben hast […].“ betrachte ich deine letzten beiden Sätze übrigens als nichtig…

      • Stephan
        Stephan says:

        „ich betrachte mein Denken als ziemlich offen.“ Würdest du dein denken als geordnet und sortiert beschreiben und kannst du von dir selbst aus sagen was richtig und falsch ist? Wenn du dies mit JA beanwortest ist deine antwort selbstgerecht. Den kein Mensch ist ohne Sünde,Sucht oder Leidenschaft und diese unterschreichen den unglaube. Löse dich von diesen,nimm den Herrn an und lasse dich taufen um den Heiligen Geist zu empfangen der dich lehren wird. Der Herr segne dich liebe Alice.

      • Alice
        Alice says:

        Lieber Stephan,
        dass ich mein Denken als ziemlich offen bezeichne, ist eine Reaktion auf die Aussage des vorherigen Kommentars, mein Denken sei „zu beschränkt“. Zu dieser Entgegnung stehe ich übrigens und finde nichts Anstößiges daran. Während ich in der Aussage, mein Denken sei „zu beschränkt“, nicht direkt persönlich beleidigt wurde, ist meine Reaktion, den Vorwurf zurückzuweisen, doch nachvollziehbar, findest du nicht?

        Offenheit hat für mich etwas damit zu tun, in verschiedene Richtungen zu denken (z. B. andere Perspektiven auf ein Thema wahrzunehmen), nicht nur (mit Scheuklappenblick) in eine. Und es hat letztlich etwas mit Toleranz zu tun. Ich toleriere eigentlich alles (auch alle Glaubensvorstellungen), solange es keinem anderen schadet.

        Als geordnet und sortiert würde ich mein Denken vielleicht nicht beschreiben – ich habe oft den Kopf in den Wolken und versuche Schubladendenken zu vermeiden – , allerdings ist mir auch nicht ganz klar, was du damit meinst. Könntest du du das etwas genauer erklären oder ein Beispiel nennen?

        Ob ich von mir selbst aus sagen kann, was richtig und was falsch ist? Ganz eindeutig: JA, kann ich in den meisten Fällen. Du etwa nicht? Bin ich selbstgerecht, weil ich ein funktionstüchtiges Gewissen habe? Bin ich selbstgerecht, wenn ich sage „Ich spreche Englisch“, wenn ich Englisch kann? Soll ich sagen, „ich spreche kein Englisch“, wenn ich Englisch kann? Ich halte mich nun wirklich nicht für die Beste und die Tollste und die Klügste, und ich versuche stets, in verschiedenen Lebensbereichen dazuzulernen. Aber es geht um Selbsterkenntnis – zu wissen, was man kann und was man nicht kann. Wenn ich sage, mein Denken ist ziemlich offen, so gilt das auch in Relation zu anderen Menschen. Ich halte mich zum Beispiel für offener als jemanden, der Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe oder ihrer Herkunft als Verbrecher abstempelt. Oder für offener als jemanden, der das umweltfreundlichere Waschmittel nicht einmal ausprobieren will, weil es ja sein könnte, dass es die Wäsche nicht so sauber bekommt. Wo das selbstgerecht sein soll, verstehe ich ehrlich gesagt nicht.

        Ich stimme dir zu, dass wir alle Fehler machen, und dass ich ein zuverlässiges Gewissen habe, heißt natürlich nicht, dass ich es immer schaffe, ihm zu folgen. So wie bei jedem Menschen übrigens – Christen eingeschlossen. Du selbst hast bestimmt auch schon einmal eine „Sünde“ begangen.
        Natürlich gibt es Fälle, in denen man sich nicht sicher ist, was richtig und was falsch ist. Du warst bestimmt auch schon einmal in einer solchen Situation. Während Christen in dieser Lage vielleicht die Bibel konsultieren oder eine religiöse Autoritätsperson um Rat fragen, frage ich auch weise Menschen um Rat. Es sind verschiedene Lösungsstrategien.

        Was deine Einladung angeht, mich taufen zu lassen und den christlichen Glauben anzunehmen, so danke ich dir, denn ich sehe deine Perspektive, mir zu einem Leben nach dem Tod zu verhelfen. Es aus deiner Sicht gut gemeint und daher durchaus nobel.
        Allerdings teile ich die Ansicht nicht, dass ein Leben nach dem Tod existiert; meine Überzeugung ist, dass meine einzige Chance auf Erfüllung im Leben vor dem Tod liegt. Daher lehne ich das Angebot respektvoll ab. Kurzum: Danke, aber Nein, danke.

        (Der Rest ist nicht mehr an dich persönlich gerichtet, lieber Stephan.)
        Ich möchte nun noch einmal auf die Ausgangsfrage eingehen, ob Christen eine feste Beziehung zu Nichtchristen eingehen sollten. Steht nicht in der Bibel „Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.“ (1. Johannes 4,16b)?
        Mein Partner und ich (er gläubig, ich nicht) lieben uns aufrichtig. Wieso sollte dies in Hinblick auf das obige Zitat aus christlicher Perspektive „falsch“ sein?

  2. Robert
    Robert says:

    Die Kommentare hier sprechen Bände, der Artikel scheint auf einige anstößig zu wirken, doch im Kern des veröffentlichten Artikels ist viel Wahrheit, auch wenn man das in der progressiven modernen Gesellschaft nicht wahrhaben will. Es braucht viel Energie und es gibt viele Probleme, wenn man mit einem Nichtchristen zusammen ist und diese Energie sollte eigentlich für Gott zur Verfügung stehen.

    • Alice
      Alice says:

      Ich persönlich finde die Ansicht, die in dem Artikel vertreten wird, engstirnig und bedauerlich nicht deshalb, weil ich die Botschaft „nicht wahrhaben“ will, sondern weil ich weiß, was ein Christ in einer Beziehung zu einem Nichtchristen gewinenn kann (und andersherum).

      Und wofür ein Mensch seine Energie verwendet, soll ihm doch bitte selbst überlassen sein.

  3. Alice
    Alice says:

    Eines vorweg: Ich respektiere Menschen aller Glaubensrichtungen, solange sie friedlich sind und mir ihre Überzeugung nicht aufdrängen wollen.

    Die Argumentation dieses Artikels beschränkt sich darauf, Beispiele anzuführen, die dagegen sprechen, eine (feste) Beziehung mit Nichtchristen einzugehen. Das betrachte ich als einseitig, ja manipulativ. Nach all den Teilwarnungen und der Empfehlung „Wenn du Jesus in deinem Herzen hast, sprich mit Ihm darüber und gib Ihm deine Bereitschaft, Seinen Willen zu tun“ zu schreiben „Deine Entscheidung kann dir aber niemand abnehmen. Du musst sie selbst treffen“ grenzt es für mich an Heuchelei, das offensichtliche Fazit nicht beim Namen zu nennen, nämlich: „Gehe keine feste Beziehung mit einem Nichtchristen ein“.

    Ließen sich wirklich keine Argumente finden, die dafür sprechen, sein Leben mit einem Menschen zu teilen, der zufällig nicht an dasselbe glaubt?

    Das glaube ich nicht.
    Ich glaube, es wurde hier einfach nicht versucht, Gründe dafür zu finden.

    Mit einem Menschen zusammen zu sein, der nicht die eigene Überzeugung hat, kann eine enorme Bereicherung sein, den Horizont erweitern, Verständnis fördern.

    Mein Partner und ich (er gläubig, ich nicht) sind seit über 10 Jahren ein glückliches Paar. Am Anfang gab es Meinungsverschiedenheiten, aber mittlerweile ist er mir unendlich dankbar, dass er durch mich viel offener geworden ist. Damals war ich extremer Atheist, aber durch ihn habe ich gelernt, andere Glaubensvorstellungen zu achten und habe ebenfalls an Perspektive gewonnen; heute bezeichne ich mich als Agnostiker.

    Wie das funktionieren kann?
    Ganz einfach: Wir lieben uns.

    Ja, es ist meiner Meinung nach gut in einer Beziehung, wenn die Werte (wie Treue, Ehrlichkeit etc.) in etwa übereinstimmen. Aber man muss nicht in jedem Lebensbereich an dasselbe glauben.

    Mein Partner liebt mich übrigens mehr als er Gott liebt, und er ist mir auch am wichtigsten. Daher stimme ich auch der Aussage nicht zu, „[d]ie Entscheidung für einen Ehepartner“ sei „die zweitwichtigste Entscheidung in deinem Leben“. Ich denke, sie ist die wichtigste.

    Sollten Menschen innerhalb ihrer Glaubensgemeinschaft zu wahrer Liebe finden, so ist das nur erfreulich.
    Zu implizieren, sie sollten auf der Suche nach wahrer Liebe ihren Blick lieber abwenden von „der Welt“, finde ich verantwortungslos: Wer weiß, welche Möglichkeiten man dadurch der Liebe raubt?

    • Aloibaf
      Aloibaf says:

      Das finde ich sehr gut zusammengefasst. Ich hatte auch den Eindruck, dass der Artikel zu einseitig ist. Ich denke es kommt am stärksten auf die Werte der beiden Partner an. Auch ein Atheist kann den „christlichen Werten“ folgen, treu, hilfsbereit, menschennah sein und somit eine harmonische Beziehung mit einem gläubigen Menschen führen.
      In diesem Artikel wird eine Beziehung eher auf die gemeinsamen religiösen Aktivitäten reduziert, doch eine Partnerschaft beinhaltet viel mehr.

      • Alice
        Alice says:

        Vielen Dank.
        Ja, ich würde sogar so weit gehen, zu behaupten: Wie man die Werte begründet, ist zweitrangig, solange sie in etwa übereinstimmen.

        Außerdem glaube ich, dass wir gerade an unseren Unterschieden (und den damit verbundenen Herausforderungen) wachsen.

  4. Nicole
    Nicole says:

    Ich habe drei Jahre mit einem Jungen in einer WG gelebt der nicht an Gott glaubt. Er hat sich über meinen Glauben lustig gemacht, versucht mich von seiner Meinung zu überzeugen…ein Glaube ist es ja nicht. Es ging mir sehr schlecht in dieser Zeit. Ich ziehe bald um und bin überglücklich darüber. Diese Erfahrung hat mir gezeigt dass der gleiche Glaube unter Freunden sehr wichtig ist. Er trinkt viel und hat mich sogar einmal im Rausch geschlagen. Menschen die nicht mit Jesus leben eissen oft gar nicht was es mit Dämonen und Engeln auf sich hat. Es ist einfach nur anstrengend und raubt Kräfte sich diesbezüglich erklären zu müssen. Der Glaube an die Gottesfamilie beflügelt das Herz und schenkt Kraft. Welchen Sinn macht das Leben ohne Gott? Wenn man sein Leben mit einem Menschen teilen möchte sollte man aus dem gleichen Volk stammen, dem Volk des Glaubens. Ich kenne meinen Mitbewohner schon seit 17 Jahren. Mit den Jahren hat sich der Atheismus bei ihm immer deutlicher gezeigt. Es ist nicht so dass er nicht nett sein könnte aber es gibt grundlegende Unterschiede die sich letztendlich negativ in meinem Leben geäußert haben. Deshalb kann ich einem Christen nur davon abraten mit einem Atheisten zusammen zu leben.

    • Aloibaf
      Aloibaf says:

      Deine Erfahrung war wirklich sehr unnangenehm, das kann ich gut verstehen! Mit so einem Menschen würde niemand gerne zusammen leben. Aber nicht der Atheismus hat ihn zur Flasche greifen lassen und dich schlecht behandelt, sondern vermutlich eine unzureichende Erziehung oder fehlende Selbstdisziplin. Um den „christlichen Werten“ zu folgen ist es nicht nötig fest an einen Gott zu glauben. Dass man Menschen nicht schlägt und tollerant gegenüber andersgläubigen sein muss sollte bereits vom Elternhaus vermittelt werden oder später selbst erlernt werden.
      Du hast schlechte Erfahrungen mit einem Menschen gemacht, aber bitte schere nicht alle Atheisten über einen Kamm. Viele meiner Freunde glauben nicht an einen Gott und sind sehr freundliche und rücksichtsvolle Menschen. Es wäre ungerecht ihnen nicht zuzuhören wegen ihres Glaubens und schade sie nicht Freunde nennen zu können, da sie mein Leben sehr bereichern. Pass auf, dass du nicht selbst so intollerant wirst wie dein ehemailger Mitbewohner. Du magst fragen, welchen Sinn ein Leben ohne Gott habe und ich bin mir sicher dass er sich genauso fragte welchen Sinn ein Leben mit Gott hat. Es gibt Unterschiede, doch diese sind nicht grundlegend, wie du sagst. Ich behaupte, grundlegende menschliche Werte sind zwischen vielen Christen, Atheisten, Muslimen oder Hindus gleich, wenn sie in Frieden leben möchten und sich selbst nicht über andere stellen. Jeder Mensch muss nur genügend an sich arbeiten, manche sind bereit dazu, andere nicht und dafür bedarf es nicht zwingend eine Bibel.
      Deine Sichtweise finde ich ignorant. Du solltest öfter rausgehen und andersdenkende, nette Menschen kennen lernen.

  5. ito
    ito says:

    Ach ich bin also gesetzlos und habe es nicht verdient mit meiner Freundin zusammen zu sein ?
    Man kann auch ohne Jesus echt lieben.

  6. Angela
    Angela says:

    Sehr interessant, sich diese Diskussion durchzulesen, auch für die Warnungen möchte ich mich bedanken. Ist auch ein Thema, das Jugendliche sehr beschäftigt, was wohl der Grund ist, dass ich mich sehr mit dem Thema beschäftigt habe, vor allem, weil Jungs/Verliebtsein „meine grösste Schwäche“ (im Moment) sind. Ich habe mich selbst vor ca. 1.5 Jahren (anderthalb) aus einer weltlichen (zwar sind sie Kirchengänger, aber nicht so entschieden und „klar“, wie ich es bin) Familie zu Gott bekehrt. Meine Familie versteht also nicht, dass ich (noch, ich bin 15, also sehr jung) keine Beziehung will. Auf was ich unter anderem aus will: Ich bin in einen Nicht-Christ (=Nicht-von-Herzen-Christ, falls überhaupt) verliebt, ich vermute, die Gefühle basieren auf Gegenseitigkeit, und er ist in meiner Klasse. Das mit der Gegenseitigkeit ist immer zweifelhaft, ich für meinen Teil bin recht davon überzeugt, weil es schon länger so scheint (es wurde aber nie etwas gesagt). Ich will aber keine Beziehung. Und obwohl das „Problem“ (noch) nicht gelöst ist, ich also noch verliebt bin etc, möchte ich allen, die das lesen und noch keine Beziehung mit einem ungläubigen Jungen/Mädchen eingegangen sind, folgende Ratschläge geben, worum es auch grösstenteils gehen wird: Betet zu Gott, dass ER die Gefühle von euch wegnimmt. Wenn ihr jemanden wirklich liebt, gebt ihr viel weg, das ihr für „den Richtigen“ aufbewahren solltet. 15 ist viel zu jung, und ich denke, bis 18 hat man genug anderes zu tun, als über Jungs/Mädchen nachzudenken. Auch möchte ich euch empfehlen, dieser Person soweit möglich aus dem Weg zu gehen, was mal schwieriger, mal einfacher scheint (siehe 2. Timotheus 2, 22). Denkt auch an eure Zukunft: Falls ihr heiraten solltet, ihr könnt nicht miteinander zum Gottesdienst gehen. Es werden wohl viele Streitigkeiten und Auseinandersetzungen entstehen. Was ist mit den Kindern? Wieviel Tränen werdet ihr wohl vergiessen? Ihr könnt nicht miteinander beten, auch die Kinder schlagen in Familien mit einem gläubigen und einem ungläubigen Elternteil meistens dem ungläubigen Elternteil nach. Das erfinde ich nicht, das ist (leider) so. Wie wollt ihr am Aufbau von Gottes Reich arbeiten, wenn ihr gewissermassen „gehindert“ werdet? Euer Ehepartner ist die Person, zu der ihr am stärksten verbunden seid. Wenn ihr also das, was eigentlich das Wichtigste ist, das es gibt (nämlich die Beziehung zu Gott und das Wissen, zu ihm zu gehören und ihm von Herzen nachzufolgen), nicht mit eurem Ehepartner, mit dem ihr biblisch gesehen den Rest eures Lebens verbringen werdet (weil ihr euch ja nicht scheiden lässt), teilen könnt – wo steht ihr dann, am Ende eures Lebens? Wisst ihr noch um eure Erlösung? Auf wieviel Tränen und Leiden müsst ihr zurückschauen? Ich weiss, es klingt krass, aber es gibt so viele Beispiele davon, dass es gelogen wäre, würde ich das Gegenteil behaupten (auch wenn es SEHR wenige Beispiele gibt, wo jemand wirklich durch einen gläubigen Partner zum Glauben kommt – aber auch dieser Weg ist mit viel Tränen verbunden). Diese Fragen sind teils eine „Republizierung“ von dem, was schon im Text steht, doch ich finde sie sehr wichtig, um sich klarzuwerden. Vielleicht gehen die Gefühle beim Beten nicht gleich weg. Vielleicht könnt ihr ihm/ihr nicht so gut aus dem Weg gehen. Aber steht fest im Glauben und macht euch klar, wo und zu was ihr wie steht und was ihr alles verlieren könntet, wenn ihr eine Beziehung eingehen würdet. Ja, das klingt hart. Wir jagen einem Ziel nach, und wie Sportler auf manche Dinge verzichten müssen und auch Disziplin üben, so müssen wir als entschiedene Christen auf manches verzichten – zum Beispiel auf Beziehungen in allzu jungem Alter (ich würde sagen, mindestens bis 18 – man muss sich auf anderes konzentrieren, Schule, Ausbildung etc), oder gar auf Träumereien. Passt auch auf eure Gedanken auf (wie es bereits gesagt wurde) und nehmt sie in Zucht. Dort fängt alles Übel an, und es ist mühsam, weil man denkt, die eine oder andere Träumerei könne man sich leisten.
    So fliehe nun die jugendlichen Lüste, jage aber nach der Gerechtigkeit, dem Glauben, der Liebe (wie zum Beispiel innerhalb der Familie, im Freundeskreis etc), dem Frieden zusammen mit denen, die den HERRN aus reinem Herzen anrufen! (Schlachter 2000-Übersetzung, 2. Timotheus 2, 22)
    Der HERR hilft, wenn wir ihn darum bitten! Betet und freuet euch im HERRN, auch wenn ihr in (Liebes-)Not seid!
    Gottes Segen 🙂

    • Johanna
      Johanna says:

      Wow! Sehr reif, für deine 15 Jahre! Ich bin 18 Jahre alt und vor einem halben Jahr mit meinem Freund zusammengekommen. Er ist in einem nichtchristlichen Elternhaus aufgewachsen aber lebt sehr anständig und nach Gottes Geboten. Er hatte, wie ich, noch nie eine Beziehung vor unserer und hat die gleichen Zukunftsvorstellungen wie ich – Familie, Kinder bis ans Lebensende.
      Er folgt Jesus aber nicht so intensiv nach wie ich, wobei er aber oft in die Gemeinde mitkommt, Bibel liest und betet. Er kann Teile des christlichen Glaubens nicht ganz nachvollziehen aber sein Herz ist offen, Gott zu empfangen. Daher glaube ich sehr an unsere Beziehung, zumal er auf jeden Fall die Kinder auch christlich erziehen würde und auch gerne regelmässig in die Gemeinde mitkommen würde.
      In dem Sinn denke ich, dass so etwas gut funktionieren kann, wenn man aber den Parter gut genug kennt und um seine Ehrlichkeit weiss.
      Lg Johanna

    • manuela22
      manuela22 says:

      Du sprichst mir aus dem Herzen! Danke auch für den Bibelvers. Hat mir auch durch die Jugendzeit geholfen ! Und das mit der Gefühlskontrolle klappt; auch ich bat Jesus darum… und ich bin fast 23, glückliche Jungfrau und ließ bisher keinen „an mich ran“. Dass will ich auch nicht, und ich finde es falsch wenn junge auch christl. Leute viel zu früh in „die Kiste springen“. Das gehört eindeutig innerhalb einer geschlossenen Ehe!
      Das das Umfeld immer wieder drängt, doch endlich einen Schritt in diese Richtung zu gehen… scheint so eine instinktive Fortpflanzungsrhetorik zu sein… dabei sagt Jesus, dass sein Reich nicht von dieser Welt ist… Ich denke Gott segnet mein Single-sein genauso, wie jede ernsthaft vor Gott eingegangene Ehe und die daraus entstandenen Kinder.
      Manchmal „ärgern“ mich meine Arbeitskollegen mit der Frage, ob ich Kinder möchte und wie viele ! Sie können, wie du schon erwähntest, nicht verstehen das ich keine „sexuellen Bedürfnisse“ pflege, noch einen Freund beiwohne!!! Jesus Christus ist mein Freund und alles andere wird er schon richten.
      Danke auch für die Bemerkung zu den Träumereien. Möge deine Einstellung auch weiter so bleiben, liebe Angela! Gott erlöse dich auch von den Andeutungen, den Liebesgehabe und all den Sachen die Jungs/Männer so machen um dich zu „vernaschen“. oder anzuknabbern, anzugraben…was auch immer: ja, Liebe macht Not. Aber Jesus hilft, gaanz sicher !

      • manuela22
        manuela22 says:

        sry… meinte in 7. Zeile; intuitives Denken über Fortpflanzung, ist nicht schlecht, hat Gott schließlich zur Schöpfung sogar befohlen…

  7. Tobi
    Tobi says:

    Ich habe nun seit knapp sechs Monaten eine Beziehung mit einem nichtchristlichen Mädchen. Ich liebe sie wirklich sehr und ich kann mir nicht vorstellen mich von ihr zu trennen. Aber immer wieder werde ich mit der Frage konfrontiert, ob das denn auch wirklich so sein sollte. Ich kann mir gut vorstellen sie eines Tages zu heiraten, auch mit der Konsequenz, dass sie vllt nie zum glauben finden wird. Aber in mir regt sich immer noch die Hoffnung, dass sie eines Tages Gottes Liebe und Gnade erfahren, erkennen und annehmen wird. Denn ich bin der festen Überzeugung, dass sie aufgrund ihrer aktuellen familiären Lage und ihren derzeit sehr harten Lebensumständen sehr stark auf der Suche nach Halt und Geborgenheit ist.

    Fakt ist:
    -Ich lernte sie auf einem christlichen Event kennen bei dem sie aufgrund einer Bekannten mithalf.
    -Wir gehen fast jeden Sonntag gemeinsam in den Gottesdienst, zwar vor allem weil sie danach von dort aus leichter heim kommt, aber sie kommt zumindest mit.
    -Ich war mit ihr gemeinsam auf einer christlichen Freizeit wo sie ein paar Tage nur unter jungen Christen war
    -An einem Abend kamen wir so leicht über den Glauben ins Gespräch, was dazu führte, dass sie damit einverstanden war, dass ich mit ihr gemeinsam für sie bete.

    Problem: Wir haben häufig Streit aufgrund von Kleinigkeiten… naja… es sind wohl eher Meinungsverschiedenheiten die nach einiger Zeit in einen Streit münden. Ich habe Angst, dass das evtl daran liegt, dass ich Christ bin und sie nicht und es für uns deshalb besser wäre, wenn wir uns trennen würden.

    Ich bete regelmäßig dafür, dass Gott seine Hand über uns und unsere Beziehung hält und dass meine Freundin auch die Liebe Gottes spürt. Und trotzdem schwebt in mir diese Befürchtung mich von ihr trennen zu müssen weil sie nicht glaubt und unsere Beziehung deshalb keine Zukunft hat. Denn bezieht sich 1.Korinther7;12-15 nicht hauptsächlich auf bereits Verheiratete, bei denen sich dann eine Person bekehrt? Sollte bei einer noch so jungen Beziehung wie der meinen nicht 5.Mose7;3-4 gelten?

    Danke für jeden Kommentar
    LG Tobi

    • richi
      richi says:

      Hey, Tobi! Super, dass Du so ehrlich bist und so offen Deine Fragen schreibst. Du scheinst echt Gott lieb zu haben, und Ihm folgen zu wollen. Der (zukünftige) Ehepartner spielt dabei eine ganz wichtige Rolle. Die Beziehung in der Ehe ist eine besondere Angelegenheit, man wird in allem Eins. Deswegen hat Gott im AT Seinem Volk verboten, sich mit fremden Völkern zu vermischen. Wo dies nicht beachtet wurde, brachten die Frauen ihre Götzen mit, und das zog z.B. Salomo von Gott weg.
      Im NT lesen wir mehr von dem Unterschied zw. Christ und Nichtchrist, wie oben im Artikel beschrieben: das ist wie Licht und Finsternis. Und ja, es gibt nicht nur einen sichtbaren Streit, sondern in der unsichtbaren Welt gibt’s auch Kampf um die Seele. Um Deine, als auch um die Deiner Freundin. Ich rate Dir, nochmal den Artikel und die Bibelstellen in Deiner Bibel in einer ruhigen Minute und mit Deinen Fragen – an Gott im Gebet gerichtet, zu reden. Dann tue, was Gott sagt. Nur darauf liegt sein Segen. Und den wünsche ich Dir!

    • Tugendhafter Kreuzritter
      Tugendhafter Kreuzritter says:

      Wie in allem hat auch hierin Gott allein den Überblick und weiß was richtig ist. Deshalb solltest du weder mir, noch diesem Artikel oder sonst irgendjemandem zu viel Bedeutung beimessen.Bruder, ich bin gewiss, wenn du auf Gott vertraust und ihn um Führung bittest wird er sie dir nicht verwehren.

      Aus deinem Bericht kann ich entnehmen, dass der Herr sein Werk an deiner Freundin schon begonnen hat. Es kann kein Zufall sein, dass ihr euch so oft auf christlichen Veranstaltungen getroffen habt, welche von Atheisten meist um jeden Preis gemieden werden. Ich persönlich glaube dass der Herr Jesus Christus, welcher sich als die Liebe selbst offenbarte, als Urheber aller wahrhaftigen, reinlichen Liebe anzusehen ist. So kann ich in deiner Zuneigung für dieses (gewisslich ganz besondere) Mädchen, nicht den Zufall oder den Dämon der Lust, sondern vielmehr die gezielte Vorsehung des Herrn vermuten.
      Wer weiß, vielleicht bist du berufen als Werkzeug des Herrn zu dienen, weil er diese junge Dame nicht zugrunde gehen lassen möchte?

      Einige Christen meiden die Ungläubigen wie der Teufel das Weihwasser. Insbesondere die ,,Zeugen Jehovas“ sind hierfür stark prädestiniert. Ich halte solches Verhalten für falsch und in der heutigen Zeit untragbar. Bei all den Ungläubigen müsste man ja zum Eremit werden um sich rein zu halten. Ich spreche aus Erfahrung, denn ich wohne im leider ziemlich ungläubigen Thüringen, wo man von Atheisten nur so umgeben ist. Ich musste erkennen dass es nicht der Wille Gottes sein kann, dass wir die Ungläubigen verlassen und uns von ihnen abspalten. Der Herr segnet uns reichlich, aber auch wir sollen ein Segen sein für unsere Mitmenschen. Das können wir nicht wenn wir uns von ihnen immerzu separieren.

      Ich rate dir spreche alles mit Gott durch, wenn du Zweifel hast. Aber wenn deine Liebe vom Herrn eingegeben ist und er in dieser Sache großartiges mit dir (und deiner Freundin) vorhat, solltest du dir von niemanden ein schlechtes Gewissen machen lassen. Ich durfte vom Herrn erfahren, dass wir auf Dauer nicht sündigen können, ohne zu wissen, dass wir sündigen. Vertraue allein auf seine Rechtleitung und lasse dich von keinen Menschen, keinem Artikel und keiner Seite im Internet vom Willen Gottes abringen.

      In diesem Sinne: Gott befohlen!

  8. elli
    elli says:

    Wie kann man nur so leben. „Ich möchte alle Kraft für Gott aufwenden und nicht die Hälfte der Kraft für meine Partnerin verschwenden“. Ich glaube ihr habt alle noch nie richtig geliebt und ich wette euer Gott, ob er nun existiert oder nicht würde niemals wollen, dass ihr euer Glück für ihn aufgebt. Und wenn doch ist er es nicht wert, dass man ihn verehrt.
    Es ist euer Leben. F
    ührt es so wie ihr es für richtig haltet und seit keine von den traurigen Individuen die vor jeder Entscheidung ein höheres Wesen um Rat fragen müssen nur um später bei einer Fehlentscheidung nicht die gesamte Schuld auf sich nehmen zu müssen.

    • Jesus Liebt
      Jesus Liebt says:

      Traurig.. Du hast in deinem Leben leider nur sehr wenig verstanden. Wenn man Christ ist, liebt man Gott von ganzem Herzen und überlässt ihm die Führung über sein Leben – ganz freiwillig, weil man es so will! Das beinhaltet auch den Partner ..

  9. Stephan
    Stephan says:

    eine wirklich interessante Diskussion. Ich glaube, dass dieses Thema eins der zentralen „Probleme“ von Teenagern, die in christlichen Elternhäusern aufgewachsen sind, widerspiegelt. Als ich 17 war lernte ich meine Freundin kennen. Ich christlich erzogen, sie streng-katholisch. Spielte erstmal keine Rolle. Man ist verliebt, lernt sich immer weiter kennen, schläft miteinander, wächst zusammen. Die kleine Stimme im Kopf, die etwas über „wilde Ehe“, Gottes Weg für mich, das richtige tun, usw. sagt, wird zwar wahrgenommen, aber verdrängt. Nach 7 Jahren Beziehung stand ich am Scheideweg: Meine Frau wollte so gerne heiraten, den nächsten Schritt tun. Somit musste ich mich entscheiden: 1. Möglichkeit: ich mache Schluss, weil wir so verschieden sind (hatten bis dahin schon EINIGE Diskussionen über den Glauben) und ich verlasse das Mädchen, das ich schon so lange kenne und an mich gebunden habe, oder: 2- Möglichkeit: ich stehe zu meinen Handlungen, übernehme die Verantwortung und gehe den Schritt der Heirat, obwohl ich weiß, dass es zu Problemen kommen wird.
    wir haben geheiratet. oberflächlich betrachtet läuft alles super. Als unser Sohn geboren wurde kam der nächste große Knall: Die Kindstaufe. Was tun? Kindstaufe ok, spricht nichts gegen, nur das Katholische war ein Problem für mich, weil ich mich sehr damit auseinandergesetzt habe.
    Sie nicht. Meine Frau liest nicht die Bibel, sucht nicht nach der Wahrheit. Eingefahrene Traditionen bestimmen ihr Leben und Gespräche über Gott und christliche Erziehung sind tabu.

    ich befinde mich in einer emotionalen Sackgasse. Selbst bin ich nicht getauft. Das größte Problem ist, dass ich weiß, dass ich selbst nicht das beste Vorbild bin obwohl ich die Wahrheit kenne. Ich denke jeden Abend darüber nach, wie ich meinen Sohn zu Gott bringen kann mit einer Frau, die den falschen Weg geht und als Vater der seinen Glauben selber nicht lebt aufgrund der Tatsache, dass es so viele Reibereien deswegen gibt.
    Ich dachte (oder denke noch immer): Vielleicht soll es ja so sein, dass wir heiraten, damit ich das LIcht für ihre Familie sein kann. Aber das ist nur ein kleiner Hoffnungsschimmer. ich finde den Weg zu Gott nicht, weil ich nicht ohne Streit in die Kirche gehen kann und schon gar nicht meinen Sohn zur Kinderstunde bringen kann. Was also tun?
    Wir schauen als Ehepaar nicht in dieselbe Richtung. Das war mir damals schon klar und ich bin den Schritt trotzdem gegangen. Jetzt muss ich mit den Konsequenzen leben und mich irgendwann dafür rechtfertigen, falls ich versage…
    zu Gott beten ist meine einzige Möglichkeit.
    Solange Teenager nicht zu sehr aneinander gebunden sind, sollte man versuchen, sich nicht mit Nicht-Christen „einzulassen“.
    Aber erzähl das mal einem Teenie mit Herzen vor den Augen und Schmetterlingen im Bauch 🙂

    • Dave
      Dave says:

      Hallo Stephan, daran kann man mal sehen, dass selbst bei Partnerschaften zwischen Christen genug Konflikte aufkommen können. Ich finde es sehr mutig von dir, trotzdem zu deiner Frau zu stehen. Aber ich würde dir raten, auch deine eigenen Standpunkte kritisch zu hinterfragen und auch zu religiösen Kompromissen bereit zu sein. Ich kenne z.B. einen katholischen Philosophen, der praktisch atheistisch ist, und mit einer ev. Pastorin verheiratet ist. Ich finde, man hat auch interessantere Diskussionen, wenn man nicht in allen Fragen des Lebens die gleichen Ansichten hat. Auch die geringere Priorisierung der Religion im Leben deiner Frau hat ihre Berechtigung. Reichliche religiöse „Indoktrination“ deiner Kinder garantiert keineswegs, dass sie sich später nicht vom anerzogenen Glauben abwenden werden, es kann sogar geradezu gegenteilig wirken.

  10. angela
    angela says:

    also ich finde, dass dieser Artikel sehr einseitig ist! Es werden keine Punkte aufgezählt die für eine Beziehung sprechen sondern nur solche, welche einen raten davon die Finger zu lassen. Nur um das mal so zu erwähnen, in der Bibel gibt es sehr wohl eine Stelle in der steht, dass wenn ein Christ einen nichtchristlichen Partner hat & sie zusammen bleiben möchten, sollen sie heiraten. –> 1. Korinther 7, 12-14

    • Lio
      Lio says:

      Hallo Angela – wenn du schon Bibelstellen zitierst, solltest du sie vorher auch richtig lesen. Hier geht es ganz klar um Leute, die schon verheiratet SIND! Nirgendwo steht , dass sie heiraten sollen, sondern, dass sie sich nicht trennen sollen, wenn der ungläubige Partner nichts dagegen hat.
      In diesem Artikel geht es darum, welche Entscheidung im Bezug auf deine Partnerwahl du treffen solltest, wenn du Jesus von ganzem Herzen liebst und du dein Leben mit Gott leben möchtest.

  11. Rio23
    Rio23 says:

    Hallo… Ich bin auch gerade in dieser Situation mein Freund ist christ und ich habe Familienmitglieder die auch Christen sind. Nun ist mein Problem das ich diesen Mann wirklich liebe und ich will ihn davon auch nicht abhalten seinen Glauben zu Leben. Aber es ist einfach nicht mein Leben… Ich kann nur eins sagen das es ansonsten zwischen uns super läuft. Sogar so sehr das seine Eltern ihn nicht mehr wieder erkennen und das auf positiver Weise. Jetzt stellt sich für mich die Frage ob es Gemeinden gibt, wo es vorkommt das Christen und nicht-Christen zusammen sind und das Glücklich ??

    • Laura
      Laura says:

      Liebe Rio,
      Dein Beitrag ist jetzt schon lange her. Wie geht es dir mittlerweile? Bist du noch mit deinem Freund zusammen und hast du bereits eine Antwort auf deine Frage gefunden? Bzw. beschäftigt sie dich noch? Ich frage das, weil es ja keinen Sinn ergeben würde dir auf etwas zu antworten was dich nicht mehr bewegt ? ansonsten hast du vlt. etwas aktuelles was dich bewegt? Ganz liebe Grüße,
      Laura

  12. Debi
    Debi says:

    Krass, wie viele sich gegen den – in meinen Augen wahren Text sträuben – 😉 oft ist die Wahrheit hart, und man sucht nach tausend Ausreden. Mir geht es ähnlich wie Tobi und ich weiss, dass ich das ganze beenden muss, weil ich keinen Frieden mit Gott im Herzen finde, und ich mich nicht anlügen möchte. Danke für den tollen Text.

  13. Daniela
    Daniela says:

    Ich bin Atheistin und habe einen streggläubigen katholiken kennengelernt. Ich bin jetzt 21 Jahre alt und hatte noch nie eine Beziehung weil ich warten wollte, bis ich jemanden kennen lerne, mit dem eine ernsthafte Beziehung vorstellbar ist. Beim ihm wäre ich nun bereit gewesen mit ihm einen Schritt weiter zu gehen. Ich wusste zwar dass er gläubig ist aber habe erst gestern erfahren dass er strenggläubiger Katholike ist. Nun mache ich mir sorgen um uns beide, denn ich will nicht dass er sich von seinem Glauben distanziert usw. und ich will nicht, dass er mich zu bekehren versucht. Jetzt habe ich diesen Artikel gelesen und mich entschieden von ihm zu distanzieren, weil ich glaube dass es das Beste für uns ist.

    Zudem muss ich zugeben, dass einige Inhalte der Bibel mich sehr enttäuscht haben. Z.B. aus 5. Mose, 7, 3-7 die die Heirat von Andersgläubigen verbietet. Ich bin eine Person die nicht an Gott glaubt, sondern daran, dass jeder Mensch gleich ist und kehre allem und jedem, der die Menschen auf diese Art kategorisiert dem Rücken und daher auch der Bibel, die diesen Inhalt wiedergibt.

    • Benny
      Benny says:

      Hey finde sehr interessant was du sagst 😉 wollt nur mal stillschweigend ein wort dazu geben. Diese Bibelstelle steht im Alten Testament und ist ansich Nur Im Alten Bund (Juden) vorhanden 😉 die meisten Christen von heute Leben im neuen Bund (Neues Testament) da dies das Leben mit Jesus beschreibt. 🙂 Als Tipp möchte ich geben im Neuem Testament nachzulesen und zu schauen was dort so über das Thema steht 😉 (will aber nicht sagen das alle Bibelstellen im Alten Testament nicht mehr zählen, nur die meisten)

    • Lora
      Lora says:

      Ich bin 100% deiner Meinung — nicht, dass du nicht mit deinem Freund zusammensein sollst, das finde ich solltest du nähmlich, ihr könnt es ja zumind. versuchen, vielleicht reicht deine Toleranz ein Bindung ernsthaft zu erhalten– sondern, dass alle Menschen gleich sind. Kategorisierungen in irgendeiner Form sind einfach nur menschenfeindlich, unhuman und kontraproduktiv, denn letztentlich sind wir alle Mensch und sollten uns auch so verhalten.

      • Peter
        Peter says:

        Als Gott den Menschen schuf, schuf er sie um mit ihnen Gemeinschaft zu haben und ihnen seine Liebe zu geben. Als der Mensch (Adam und Eva, stellvertretend für uns alle) sich entschied aus der Nähe Gottes rauszugehen, und meinte es besser zu wissen als sein Schöpfer, machte der Mensch eine Kategoriesierung. Es gibt nun die, die zu Gott zurückkehren, und die, die es nicht wollen. Der Mensch schuf die Kategorien! Und aus der Nähe Gottes rauszugehen, ist Menschenfeindlich. Gott wollte keine Unterschiede!
        Durch die Sturheit und Blindheit der Menschen ist eine unterscheidung notwendig geworden!

  14. Brigitte
    Brigitte says:

    Hallo,
    ich bin schon viele Jahre mit einem ungläubigen Partner zusammen, er hat überhaupt kein Interesse am Christlichen Leben und macht sich auch oft lustig darüber. Gespräche über die Bibel usw. verlaufen im Sand, weil er alles besser weiß. Habe ihm auch schon oft christliche Literatur gegeben, was er aber überhaupt erst gar nicht liest. Ansonsten kümmert er sich aber sehr um mich, d. h. er repariert vieles an meinem Haus, geht einkaufen usw… Wir leben nicht zusammen sondern es handelt sich um eine Art Kameradschaft. Jetzt weiß ich leider nicht, ob dies vor Gott Recht ist. Kann mir jemand weiterhelfen?? Über ehrliche Antworten würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank im voraus.

    • Cornelia
      Cornelia says:

      Hallo Brigitte,
      ich weis zwar nicht in wie weit du mit diesem „Partner“ zusammen bist, aber ich kann dir sagen dass ich selbst drei Jahre mit einem nichtchristlichen Mann zusammen gelebt habe. Ich habe es irgendwann nicht mehr ausgehalten in Sünde zu leben, mit dem Glauben und meinem Leben allein gelassen zu sein. Immer ging ich alleine in die Kirche und ein gemeinsames Leben mit Gott existierte nicht. Wir hatten natürlich auch schöne Momente und auch er beteiligte sich teils in unserem Leben und haushaltlichen Aufgaben, aber ein Blick in die Zukunft war nicht möglich.
      Gott will sicher nicht dass wir „einfach nur zusammenleben“ und einen Partner haben um nicht alleine zu sein; um jemanden zu haben. Er will dass wir einen Partner finden mit dem man sein christliches Leben leben und bestreitet kann. Gemeinsam die kirchliche Ehe einzugehen, Kinder bekommen und diese nach dem christlichen Glauben zu erziehen. Wir bereiten uns hier mit allen Taten, Worten und Werken auf unser zukünftiges Leben; auf unser Leben mit Gott in der Ewigkeit vor. Wenn du nach den zehn Geboten lebst dann kannst du dir sicher sein dass DIES vor Gott recht ist!!!

  15. lorena
    lorena says:

    Also ich finde die aussage, dass jeder nicht-christ gleich ein anhänger des satans ist, schon recht krass..
    ich bin selbst gerade in einer beziehung mit einem nicht-christen, und ich liebe ihn von ganzem herzen. ich habe ihn bis jetzt schon sehr positiv verändert durch meine einstellung, und ich denke kaum das dies falsch ist. und ich denke auch nicht das gott die menschen unter christen und nicht christen aufteilt, und wir christen nur mit unseresgleichen kontakt haben dürfen. Meine Eltern sind durch einander erst zum glauben gekommen und haben mich auch religiös erzogen. Ich habe nicht unbedingt vor, meinen Freund zu bekehren, fände diese entscheidung zwar sehr schön, aber schlussendlich hängt das von ihm ab. Aber durch unsere beziehung und meinen Einfluss ist er ein besserer mensch geworden, was er selber einsieht und sehr dankbar ist.
    eine solche beziehung ist sicher nicht einfach, und ich weiss auch nicht zu 100%, dass es mit uns klappen wird, aber selbst beziehungen zwischen christen sind nicht immer haltbar.
    ich denke, solange der partner die einstellung des anderen akzeptiert und unterstützt, kann es funktionieren, selbst wenn man selbst nicht so stark davon überzeugt ist.
    Dieser Beitrag verleitet einfach dazu, dass man sich von nicht christen fernhält, aber wie bitteschön kann man so die welt und die menschen positiv beeinflussen?
    es ist vielleicht schwieriger, viel schwieriger eine beziehung so zu führen, aber bestimmt nicht unmöglich. natürlich entstehen so auch konflikte, aber auch nicht zwingend mehr oder weniger als zwischen christen. Man soll seinen Nächsten lieben, und zwar alle, nicht nur die christen. und wenn man stark im glauben ist lässt man sich nicht von anderen menschen davon abhalten, sondern man strahlt diese liebe so aus, dass andere mit rein gezogen werden, auf eine gute weise. also so eine beziehung sollte man nicht wegen seines partners in frage stellen, sondern wegen der eigenen einstellung zu gott, die so stark sein muss, um andere positiv zu beeinflussen.
    gott liebt jeden menschen auf dieser welt gleich, vor gott sind wir alle gleich viel wert, so habe ich das gelernt. denn seine liebe ist ohne grenzen, und nichts könnte ihn dazu führen, jemanden mehr oder weniger zu lieben.
    und gott liebt meinen freund wie einen sohn genau so wie mich als seine tochter, ich weiss das, doch mein freund kann das ja nicht wissen, da er nicht so ein umfeld hat indem solche sachen vermittelt werden. ich denke es ist unsere aufgabe, nicht-christen auf das aufmerksam zu machen, denn die meisten sehen dies ja nicht.. ich weiss nicht ob dies eine richtige einstellung ist, aber ich will mich nicht negativ verändern lassen sondern andere positiv beeinflussen..
    naja ich bin jung und werde dazulernen, also wird sich meine meinung mit der zeit bestätigen oder auch nicht.

    • Rudi
      Rudi says:

      Super Ansicht, meiner Meinung nach! Dein Text hat mich auf jeden Fall mehr ermuntert und mehr mein Verständnis als der obige, danke 🙂

    • carei
      carei says:

      Hey Lorena! Voll schön, dass Deine Eltern so zu Gott gefunden haben; das ist allerdings nicht selbstverständlich. Und einen guten Einfluss auf Andere kann man auch nehmen, wenn man einfach nur befreundet ist; man muss dazu nicht fix in einer Partnerschaft zusammen sein, oder?

    • kind1989
      kind1989 says:

      Nichtchristen müssen nicht „Anhänger“ Satans sein.
      Haben allerdings allein durch die andauernde Ablehnung, zur Entscheidung für jesus, Satan ein Anrecht zugeteilt zu lenken und zu manipulieren.
      Und wenn Satan dich nicht vom Glauben an das Opfer Jesus anbringt, so wird er dich versuchen als christ unschädlich zu machen und deine Effektivität zu nehmen.
      Keiner weiß ob der Partnerschaft sich bekehren wird oder nicht.
      Also sollten sich Christen genau überlegen was sie tun oder nicht tun.
      Legt die Waffenruhe Gottes an um den Versuchungen Satans zu widerstehen!

  16. Michelle
    Michelle says:

    aber was sagt man seinem partner denn als plausible begründung schluss zu machen, sodass er es verstehen würde?

    • Taja
      Taja says:

      Ich habe ihm gesagt, dass unsere Grundeinstellungen, unsere Lebensprinzipien, zu verschieden sind, und dass uns dies aus einander reißen wird, irgendwann, sodass es auch weniger schmerzvoll wäre, jetzt die Beziehung zu beenden.
      Dazu passt das Bild von zwei Autos auf einer Straße, aber mit zwei verschiedenen Zielortangaben auf dem Navi – die Wege werden sich trennen. Irgendwann.
      Bin nicht sicher, wie er es aufgefasst hat, aber die ungläubigen Freunde, die ich habe, haben’s verstanden, denn nach dem Partner richtet man ja extrem seinen Lebensweg
      Hoffe, dir geholfen zu haben 🙂

  17. Ben Staigmiller
    Ben Staigmiller says:

    Ich möchte Euch alle GANZ DRINGEND DAVOR WARNEN eine Freundschaft zu einem Nicht-Christen ein zu gehen (so wie auch in der Bibel oft davor gewarnt wird). Bei mir hat genau diese Sünde dazu geführt, dass ich 720 km umgezogen bin, über die Jahre 4 Beziehungen zu ungläubigen Freundinnen hatte und viel Leid über mich und diese Frauen gebracht habe. Letztlich hat mich der Herr vor wenigen Wochen endlich so weit gedemütigt, dass ich bereit war Buße zu tun. Ich habe die letzte Beziehung beendet, obwohl ich die Frau bis heute liebe …. und werde seither von Gott auf nie gekannte Weise gesegnet. Er hat mir inzwischen ein wachsendes Vertrauen in ihn geschenkt und gibt mir täglich Kraft als Single glücklich zu sein. Wir sollten aufhören uns nach dem „Ideal Familie“ aus zu strecken und zunächst lernen, als Single in Jesus unsere Identität und unser Glück zu finden. Wenn wir das gefunden haben, ist eine Partnerschaft ein schönes Geschenk. Doch wenn wir eine Partnerschaft eingehen, weil wir nicht alleine sein wollen oder weil wir uns nach einer Familie sehnen, ohne als Single zufrieden zu sein, so laufen wir Gefahr eine große Sünde zu begehen, die viele viele Sünden nach sich zieht. Ich war die ganzen 7 Jahre immer davon überzeugt, dass ich es doch noch schaffe, meinen Glauben und meine falsche Beziehung zu kombinieren – und habe es 7 Jahre vor mir her geschoben.

    Darum: :Flüchte Dich in Deiner Einsamkeit zu Jesus, nicht zu einem Partner !!! Und: Fliehe die Gelegenheit. Überdenke Deinen Umgang mit dem anderen Geschlecht. Werde lieber als „kühl und abweisend“ angesehen, als Dich in falsche Gefahr zu begeben, zu flirten oder Dich auf falsche Weise mit dem andern Geschlecht ab zu geben. Denn Sünde fängt in Gedanken an. Und die sind sehr schwer zu greifen !

    Und: Betet nicht für einen Partner. Betet für sexuelle Reinheit. Dann wird Gott den richtigen Partner auch schenken – zu seiner Zeit auf seine Art und Weise !!!

  18. Dani
    Dani says:

    Ich habe mich erst kürzlich von meiner Freundin getrennt die ich sehr geleibet habe und immer noch Liebe. Sie war nicht gläubig aber hat doch Interesse gezeigt an meinem Glauben. Aber das Leben Jesus übergeben und von ihm abhängig sein will sie leider nicht.
    Es schmerzt sehr aber ich bin sicher es war richtig vor Gott. Schlussendlich will ich ja IHM mein leben widmen und das mit ganzer Kraft und nicht die Hälfte Kraft für meinen Partner aufwenden. Wie viel schöner muss es sein wenn beide an einem Strick ziehen.

    Was ich euch noch ans Herz legen will. Macht nicht denselben Fehler wie ich. Ich hätte es niemals soweit kommen lassen dürfen denn so entsteht soviel Leid und Schmerz bei der Trennung was nicht hätte sein müssen. Ihr seid dann in der Schuld auch an eurem Partner. Und wenn ihr ihn liebt wisst ihr wie weh das tut. Auch wenn es schwer ist, geht den geraden Weg! Gott weiss was ihr braucht.

    • Michelle
      Michelle says:

      ich glaube ich brauche deine hilfe… du musst wissen ich bin kein mensch der gerne zugibt, dass er es alleine nicht schafft.
      ich habe gerade einen freund, der sein leben nicht mit jesus teilt, ich habe heute gesagt, dass ich glaube, es ist besser wenn wir nicht mehr zusammen sind. er hat es nicht verstanden und meinte er will nicht auseinander gehen, bis er verstanden hat, wieso das nicht funktioniert. ich liebe ihn voll und das macht die sache noch viel schwieriger. immer wenn ich versuche zu erklären , wieso es nicht funktioniert fällt mir entweder nichts gescheites ein oder ich werde von einem irgendwie sich bessser anhörenden argument getoppt. kannst du mir bitte helfen, dass ich mich richtig ausdrücken kann? ich danke dir schon jetzt und hoffe, dass du mir antworten wirst.
      beste grüße Michelle

      • Dani
        Dani says:

        Liebe Michelle
        Ich denke am Besten kannst du es mit Gottes Wort selber begründen wie zB 2. Korinther 6, 14-18
        Als Nichtchrist ist es schwer zu verstehen, dass man Jesus auf den Ersten Platz stellt und sich seinem göttlichen Willen unterordnet. Meistens können sie es gar nicht verstehen, weil Ihnen diese Verbundenheit zu unserem himmlischen Vater fehlt.
        Darum kommen dann auch oft Argumente wie „aber ich gehe auch mit dir zur Kirche“, „ich lese auch in der Bibel wenn du das willst“, „ich bin getauft“, „ich beichte in der Kirche“ aber hier geht es um Werke und das macht nicht frei. Wir müssen unser ganzes Leben Jesus übergeben damit er es gebrauchen kann.
        Auch mir ging es so, das ich zwar Argumente hatte, aber meine Freundin diese nicht begreifen konnte. Sie verstand es nicht, dass ich sie liebe aber trotzdem nicht mit ihr zusammen sein kann. Ich denke um das Dilemma in dem auch du gerade steckst zu verstehen, bedarf es mehr als ein „weltliches Denken“.

        Lege deine Entscheidung in Gottes Hand. Bitte Ihn um die richtigen Worte und befehle dich und dein Freund ihm an. Er ist grösser als Alles und hat die Fäden in der Hand.
        „Solches habe ich mit euch geredet, daß ihr in mir Frieden habet. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ (Johannes 16,33)

        Trennungen sind nie schön und es werden Tränen fliessen und Herzen brechen. Und trotzdem weisst du ja selber das es richtig ist. Machst du weiter hinkst du auf beiden Seiten. Du weisst es ist falsch aber beendest es nicht. Das ist auch deinem Freund gegenüber unfair auch wenn er diesen Punkt wohl nicht verstehen wird.

        Noch ein Tipp zum Schluss, mache ihm keine Andeutungen wie, „vielleicht in einigen Jahren“, „ich warte auf dich“ „wir können ja Freunde bleiben“. Das wird dir sehr schnell zum Fallstrick. „Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn; er wird’s wohl machen“ (Psalm 37,5)

        Ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen. Du kannst jederzeit fragen wenn du weitere Fragen hast.

        Ich Grüsse dich mit folgenden Worten: Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus. (Phil 4,7)

    • Lia
      Lia says:

      Hallo Dani

      Deine Worte (obwohl sie schon über ein Jahr zurückliegen :-D) haben mich sehr in meinem Denken bestärkt und mir geholfen, über den Schmerz und die Sorgen hinweg zu schauen und meinen Blick auf Jesus zu richten.
      Ich bin im Moment in einer sehr ähnlichen Situation. Über sechs Jahre war ich in einer Beziehung mit einem Mann, der zwar an Gott glaubt, ab und zu mit mir zum Gottesdienst kam, auch mal mit mir betete – doch sein Herz sehnt sich nicht auf dieselbe Weise nach einem Leben mit Jesus.
      Ich habe nach all den Jahren begriffen, dass ich nicht nur „lauwarm“ leben und mit einem Bein in dieser, und dem anderen in der anderen Welt stehen möchte. Manchmal drehen die Emotionen wieder mit mir durch: Ich bin verzweifelt und meine, nie von den Gefühlen zu meinem Freund loskommen zu können. Doch eigentlich weiss ich: Der Weg mit Jesus ist der beste Weg und er weiss, was ich für die Zukunft brauche!
      Beste Grüsse

  19. Maria D.
    Maria D. says:

    „Gott ist nicht sozial, Gott ist heilig“ – So heilig also, dass du meinst, in deiner menschlichen Weisheit darüber bestimmen zu können, wie er ist? Was er denkt? Wie er urteilt? Das ist gelinde gesagt ein bisschen hoch gegriffen. Bibelstellen aus dem Zusammenhang gerissen als Begründung für weltliches Handeln zu benutzen ist eigentlich nicht meine Art, aber hier eine, die du offensichtlich übersiehst: „Und wenn eine Frau einen ungläubigen Mann hat und es gefällt ihm, bei ihr zu wohnen, so soll sie sich nicht von ihm scheiden. Denn der ungläubige Mann ist geheiligt durch die Frau und die ungläubige Frau ist geheiligt durch den gläubigen Mann. Sonst wären eure Kinder unrein; nun aber sind sie heilig.“ 1.Kor. 7,15f. Gott ist allem voran die Liebe, daran glaube ich.

    • Marco
      Marco says:

      Hallo Maria,
      Die Stelle wurde meiner Meinung nach nicht übersehen, sondern war hier einfach nicht ganz passend. In ihr wird eine bereits bestehende Ehe beschrieben, das Thema hier beschäftigt sich aber vielmehr mit der Frage, eine solche Ehe überhaupt einzugehen. Ich denke weiterhin, dass diese Stelle uns warnen möchte, uns in dieser Situation von unserem ungläubigen Partner zu trennen, wenn wir erkennen, dass er gläubig sein sollte. Denn Scheidung entspricht selten Gottes Wille.

  20. veronika
    veronika says:

    Ich sehe es so: Jesus war vor allem auch ein Brückenschlager (keiner der Brücken zersprengt hat – oder Stellen gemieden hätte diese zu überqueren weil sie unbequem waren oder gefährlich oder unpässlich: er hat Brücken geschlagen wo sie niemals möglich schienen).

    Im August werde ich heiraten. katholisch. Mein künftiger Ehe-Partner ist konfessionslos, aber wie bereits geschrieben: mein künftiger Ehe-Parnter. Dh. wir haben uns gemeinsam entschieden das Leben gemeinsam zu teilen und zu einer Familie zu werden. Er unterstützt mich in meinem Glauben zu Jesus – wir teilen Gespräche und Gedanken und besuchen was die Heirat betrifft gemeinsam ein katholisches Ehevorbereitunsseminar. Unsere Kinder werden getauft werden.

    Nie wäre mir in den Sinn gekommen ihn zum Glauben zu „überreden“/“überzeugen“ bzw. ihn von vorne herein als „Ungläubigen“ als Partner zu meiden (weil ich dadurch unglücklich werden würde oder nicht dem Herrn entsprechen täte).
    Ich als Christin würde dann keine Brücken schlagen! Oder versuchen als Christin unter den Menschen meinen Glauben als selbstverständlichen Teil meines Lebens, meiner Gottesbeziehung, zu vermitteln / als selbstverständlich nach Außen zu tragen. Es gibt Menschen die nicht (so wie ich) bereits als Kinder mit der Hoffnung und Liebe Jesus vertraut worden sind. Ich als Christin würde in Worten und Taten nicht nach Jesus Worten und Taten leben. Ich wäre „elitär“.
    An dieser Stelle möchte ich jedoch klar stellen, dass mir in meiner Partnerschaft und künftigen Ehe sehrwohl wichtig ist, dass ich mit meinem Partner über den Glauben reden kann und dieser Glauben innerhalb der Partnerschaft auch gelebt werden kann. Aber das hat etwas mit Respekt (und Respekt wiederum mit Liebe und Anerkennung [ich nehme dich an] zu tun). Das Gegenteil von Respekt (Liebe und Anerkennung) ist die Ignoranz (auf beiden Seiten).
    Ich bin fest davon überzeugt, dass Gott mir diesen Menschen zum Geschenk gemacht hat – er ist so wertvoll wie alle Menschen. Gott hat in unserer Mitte Platz wie in allem wo Liebe und Ehrfurcht seinen Platz gefunden hat.
    BTW: ich bin von Beruf Sozialarbeiterin und habe viel mit Menschen ohne Glauben (ohne Liebe, Hoffnung und Zuversicht) zu tun.
    Danke, Lieben Gruß & Gottes Segen

    • stefan
      stefan says:

      Liebe Veronika,
      bei dem ganzen geht es ja gar nicht darum wie Du es siehst, es geht darum wie Gott es sieht. Dass Jesus kein „Brückenschlager“ ist, geht schon aus dem hervor, was er über sich selbst sagt: Mt 10:34-36 „Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert! Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; und die Feinde des Menschen werden seine eigenen Hausgenossen sein.“ Jesus war vor allem eines: er war seinem Vater gehorsam und dessen Wort. Wenn Du dich nicht an Gottes Wort halten möchtest, ist das Deine Entscheidung, doch an Gottes Wort gibt es nichts zu relativieren. Gott ist nicht sozial, Gott ist heilig. Niemand ist Christ weil er ein Ehevorbereitungsseminar besucht und sei es noch so katholisch. Niemand ist Christ aufgrund der Taufe. Weshalb willst Du Deine Kinder denn taufen lassen? In Gottes Wort heißt es: Markus 16:16 “ Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.“ Wozu also Kindertaufe?
      BTW: vielleicht musst Du Dir also überhaupt keine Gedanken um Deine Ehesituation machen, weil Dein Mann und Du nicht in getrennten Lagern zuhause seid. Jesu Wort aus Lukas 6:46 passt evtl. besser: „Was nennt ihr mich aber „Herr, Herr“ und tut nicht, was ich sage?“
      Besten Gruß

      • Tina
        Tina says:

        Ich komme aus einer moslemischen Familie. Und seit mehr als einem Jahr habe ich zum Glauben an Jesus gefunden. Ich möchte gerne in die Gemeinde und mich mit andere Gläubige austauschen um auch im Glauben zu wachsen. Aber so lange ich zu Hause bei meine Eltern lebe, ist das nicht möglich und ich habe nicht die Freiheiten, die ich will und um meinen Glauben nachzugehen.

        Ist es deshalb Ratsam von zu Hause auszuziehen gegen den Willen meiner Eltern ??

        Vielleicht kannst du mir ja weiter helfen.

      • Bernd Willeke
        Bernd Willeke says:

        Liebe Tina,
        das ist eine schwierige und sehr weitreichende Frage, die gut überlegt sein will und wo du gute Beratung brauchst. Das lässt sich nicht so einfach im Internet beantworten. Ich weiß jetzt nicht, wo du zuhause bist. Aber ich würde dir empfehlen, dich an eine christliche Beratungsstelle oder den Pastor einer Gemeinde oder zur Not an ein Jugendamt zu wenden. Wichtig ich, dass dir in deinem Fall vor Ort geholfen wird.
        Mit liebem Gruß
        Bernd (TG-Team)

      • Tina
        Tina says:

        Danke für deine Antwort.

        Ich bin echt am verzweifeln. Ich bin schon 23 und habe auch eine Wohnung genommen, aber meine Eltern wollen es einfach nicht verstehen. Dass ich schon erwachsen bin und auf eigene Beine stehen möchte, weil sie das einfach anders gelernt haben, so wollen die auch mein Leben bestimmen.

        Ich habe auch nicht die Möglichkeit mich an jemanden zu wenden, der mir weiter helfen könnte.

        Ich überlege einfach weg zu gehen, aber was mich sehr belastet und aufhält ist, dass ich sie nicht enttäuschen möchte und schon gar nicht verletzen :(((

      • Bernd Willeke
        Bernd Willeke says:

        Liebe Tina,
        es gibt die Möglichkeit, dass du dich unter http://www.christliche-onlineberatung.de/ mit erfahrenen christlichen Beratern oder Beraterinnen über deine Situation austauscht. Das ist dann auch vertraulich, ohne dass das jemand anderes erfährt.
        Eine andere Möglichkeit wäre die Telefonseelsorge in Deutschland (0800/111 0 111 · 0800/111 0 222).
        Ich könnte dir eventuell auch etwas vor Ort empfehlen, wenn ich deinen Wohnort wüsste. Wenn du möchtest, kannst du mir deinen Wohnort über die Kontaktemailadresse schicken (bwilleke@keb-austria.com), dann ist es nicht hier für alle sichtbar.
        In deiner Situation wird es dir sicherlich gut tun, über alles in Ruhe mit jemandem zu reden oder zu schreiben. Nur das können wir nicht hier nicht über die öffentlichen Kommentare.
        Mit liebem Gruß
        Bernd (TG-Team)

      • tobi
        tobi says:

        amen 🙂 … man kann es versuchen , aber das wird ein sehr hartes stück brot wenn der partner nicht selber zu gott gehört… ich steck auch in einer ähnlichen situation ich werd es allerdings bald beenden weil mir einfach kein frieden von gott darüber gegeben wird … und ich merke wie mich das einschränkt … es ist eine frage ob es sinn macht und der partner interesse an gott hat oder es einfach nur tolleriert … wenn er es nur tolleriert und dir zu liebe das ganze duldet ist es eher schlecht.. und man kann nicht für einen anderen menschen mit glauben … es ist nicht immer leicht jesus zu folgen aber am ende ist es der weit aus bessere weg für einen selbst… aber egal wie man sich entscheidet gott lässt dich nicht los, nur ist es gesünder ihm gleich zu folgen …. ich weis wovon ich rede … ich danke gott für soviel gnade …

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