Klatsch und Tratsch

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Kommt dir diese Art von Gespräch bekannt vor: 

„Schau dir die Tussi an. Die Stiefel! Ist das peinlich!“
„Außerdem hab ich gehört, dass sie…“
„Die ist ja echt blöd! Das muss ich gleich meiner Freundin erzählen!“

Oder dieses:
„Der Typ hat noch nicht einmal einen Computer daheim!“
„Der lebt ja hinter dem Mond!“
„Und Fußball spielt er auch wie ein Mädchen!“

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Hast du es schon mal erlebt, dass jemand über dich gelästert hat? Oder hast du schon mal einem Freund etwas anvertraut und der hat es dann doch weitererzählt?
Wie ist es dir dann gegangen?

Denk mal an deine letzten Gespräche, die du so hattest? Wenn du jetzt alles Lästern und Leute schlecht machen aus den Gesprächen herausnimmst, wie viel Sätze bleiben dann noch übrig?
Beim Lästern geht es meist um Tatsachen, die wahr sind. Doch entscheidend ist wie du etwas sagst, wie oft du es sagst und ob es überhaupt gesagt werden muss!

Schlechtes Reden über andere hat schon viele Freundschaften zerstört.

Trotzdem tun wir es.
Aber warum machen wir so gerne andere schlecht?
Manchmal ist Neid der Grund fürs Lästern, oder weil man von eigenen Problemen ablenken will. Doch fast immer liegt der Grund im eigenen Minderwertigkeitsgefühl. Du machst den anderen klein, um selber größer zu wirken.
Weißt du eigentlich, wie wertvoll du bist?
Wenn du das weißt, hast du es nicht mehr nötig dich künstlich größer zu machen, indem du andere klein machst.

Wenn eine Person vor dir ständig über andere Menschen, die nicht da sind, lästert, meinst du nicht, dass sie genau dasselbe mit dir tun wird, wenn du nicht da bist?! So einer Person würde ich nie trauen, du etwa?

Möchtest du eine Person sein, der man vertraut?

Um eine Person zu werden, der andere vertrauen, überleg dir mal folgendes, bevor du über jemand herziehst:

  1. Überdenke deine eigenen Fehler.
  2. Weigere dich üble Nachrede anzunehmen.
  3. Fordere den Nachrichtenüberbringer auf, mit dir zu dem besprochenen Dritten zu gehen.
  4. Such das Gute im anderen.
  5. Wenn du es mit dem Gebet hältst: bete für den anderen und danke für das Gute an ihm.
  6. Bedenke, dass Jesus diesen Menschen so sehr liebt, dass er sein Leben für ihn gelassen hat.

Jesus hatte häufig mit Menschen zu tun, über die es genug zu lästern gegeben hätte. Doch kein einziges Mal hört man ihn über einen von ihnen ein schlechtes Wort sagen. Kein einziges Mal beklagt er sich bei jemand anderem über die Schlechtigkeit von einem dritten. Im Gegenteil: er sucht und fördert die guten Seiten der Menschen.

„Einer ist Gesetzgeber und Richter, der zu erretten und zu verderben vermag. Du aber, wer bist du, der du den Nächsten richtest?“ (Jakobus 4,12)

1 Antwort
  1. Dani
    Dani says:

    Gut ist auch wenn man echte Freunde hat, mit denen man zusammen ausmachen kann, wir wollen nicht über andere lästern. Ich habe eine solche Freundin, wir sind dann sehr ehrlich zu einander. Wenn uns dann aufällt, dass wir ablästern, sagen wir. Stop! Bis hier her und nicht weiter. Was wir tun ist falsch. Dies ist eine echte Hilfe.

    dani

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