Die wichtigen Fragen des Lebens

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Es gibt Fragen, die bestimmt jedem schon einmal durch den Kopf gegeistert sind. Aber ich meine nicht solche, die aus Langeweile oder aus einem aktuellen Verlangen gefragt werden. Hiermit ist nicht die Frage nach der krummen Banane gemeint oder die schwerwiegende Frage, ob es Pizza oder Döner sein soll. Ich meine existentielle Fragen, die echte Konsequenzen für dich und mich persönlich haben. Sind es nicht diese Fragen, die eine Antwort haben sollten? Denn das die Banane der Sonne entgegen wächst und das ich natürlich Pizza nehme, sind Antworten, die mir einen neuen Wissenstand oder eine Meinung geben. Aber diese Antworten sind nicht existenziell wichtig für mich. Deshalb frage ich dich: Was sind die wirklich wichtigen Fragen? Und was die Antworten darauf?

Ich habe 3 Fragen aufgegriffen, die für uns alle von Bedeutung sind. Fragen, die eine Antwort haben sollten.

  1. Woher komme ich?
  2. Warum lebe ich?
  3. Wohin gehe ich?

Bevor du weiterliest, frage dich diese Fragen einmal mit einem ehrlichen Suchen nach der Antwort. Kennst du die Antworten schon?

Wenn wir eine Frage haben, dann sind wir auf der Suche nach einer Antwort, die der Wahrheit entspricht. Niemand möchte auf seine Fragen eine Lüge als Antwort haben. Also können wir sagen, dass wir immer auf der Suche nach der Wahrheit sind. Wo finde ich nun also die Antworten auf die drei oben gestellten Fragen?

Die Wissenschaft kann vielleicht erforschen, woher ich komme und die Philosophie kann mir vielleicht herleiten, warum ich lebe und eine Religion kann vielleicht behaupten, wohin ich gehe. Doch wie kann ich mir bei den Antworten auf meine Fragen wirklich sicher sein?

Auf der Suche nach der Wahrheit stoßen wir auf Jesus Christus. Einem Zweifler antwortet er, die Wahrheit selbst zu sein. Weiter betet er zu seinem Vater, dass sein Wort die Wahrheit ist und schließlich bezeugt er bei seiner Anklage, dass er gekommen ist, um der Welt die Wahrheit zu bringen. So wollen wir den Fragen auf dem Grund gehen mit den Worten von dem, der die Wahrheit selbst ist.( Siehe Johannes 14,6;  Johannes 17,17 und Johannes 18,37)

  1. Frage: Woher komme ich?

Die Frage nach dem woher ist eine sehr wichtige Frage. Ob ich nun aus Zufall, als Nebenprodukt oder von jemand erschaffen wurde, macht einen großen Unterschied für mich als Mensch. Ich habe einen Verstand, Gefühle und einen Willen, aber wie habe ich das alles erhalten? Die Bibel, Gottes Wort, sagt dazu unter anderem folgendes:

Du bist nach Gottes Bild geschaffen: „Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie“ 1.Mose 1,27

Du bist kunstvoll von Gott gemacht: „Du bist es ja auch, der meinen Körper und meine Seele erschaffen hat, kunstvoll hast du mich gebildet im Leib meiner Mutter.“ Psalm 139,13

Gott hat einen Plan mit dir: „Deine Augen sahen mich schon, als mein Leben im Leib meiner Mutter entstand. Alle Tage, die noch kommen sollten, waren in deinem Buch bereits aufgeschrieben, bevor noch einer von ihnen eintraf.“ Psalm 139,16

Gott gibt uns eine wundervolle Antwort auf das woher. Es war sein Einfall, dass du lebst. Er hat dich in seinem Bilde geschaffen. Er hat sich Gedanken über dich ganz persönlich gemacht. Er hat dir die Fähigkeiten gegeben, zu denken, zu verstehen und zu fühlen. Und weil Gott ein großes Repertoire an Ideen hat, hat er uns alle unterschiedlich ausgerüstet. Woher kommst du also? Angefangen hat bei dir alles mit Gott, deinem Schöpfer.

  1. Warum lebe ich?

Es gibt Todesanzeigen, die mit dem Satz „Arbeit war dein Leben“ überschrieben sind. Aber ist es das, warum wir leben? Oder leben wir, um zu feiern, um etwas zu erreichen oder sind wir einfach nur ein chemischer Prozess? Der Sinn des Lebens gibt uns eine Ausrichtung. Welche Ausrichtung finden wir denn in der Bibel? Schauen wir an den Anfang, wo alles begann. Da hat Gott nämlich schon gesagt, worin der Sinn unseres Lebens liegt.

Unsere Aufgabe ist es, zu arbeiten: Und Gott, der HERR, nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, ihn zu bebauen und ihn zu bewahren. 1. Mose ,15

Er hat uns zu Gemeinschaftswesen gemacht: Und Gott, der HERR, sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht. 1.Mose 2,18

Gott möchte auch Gemeinschaft mit uns: Und Gott, der HERR, rief den Menschen und sprach zu ihm: Wo bist du? 1.Mose 3,9

Wie gut, dass Gott uns das Leben nicht einfach sinnlos gegeben hat. Er hat die Welt geschaffen und Adam durfte die Tiere benennen, einen Garten anlegen und ihn pflegen. Wir sehen, dass Gott diese Umwelt für uns gemacht hat, damit wir darin forschen, entdecken und selber kreativ werden. Und er hat uns auch ein Leben gegeben, das wir es mit anderen teilen. Wir sind nicht zum Einzelgänger und Egoisten geschaffen worden, sondern zu jemandem, der sich mit anderen austauscht, der hilft und liebe zeigt. Auch Gott hat ein Interesse an dein Leben, er möchte dir gerne seine Liebe zeigen, Zeit mit dir verbringen und deine Wünsche kennen. Wir sind nicht zu klein für ihn, er hat sich klein gemacht, damit wir seine Größe erleben können.

Und weiter haben wir noch eine ganz besondere Lebensaufgabe: Leben zur Ehre Gottes!

„[…]. Stellt euch stattdessen ganz Gott zur Verfügung, denn es ist euch ein neues Leben geschenkt worden. Euer Körper soll ein Werkzeug zur Ehre Gottes sein, so dass ihr tut, was gerecht ist!“ Römer 6,13

Ist es nicht was total Überwältigendes, zur Ehre von jemanden Großen leben zu dürfen? Damit Gott verherrlicht wird, großgemacht wird und man ihn bewundert- dazu gibt es dich!

  1. Wohin gehe ich?

Die letzte Frage ist wohl eine, die wir am liebsten aus dem Weg gehen. Die Wissenschaft kann uns nicht verraten, wo wir nach dem Tod hingehen. Die Philosophie ist auch nicht hilfreich. Dafür gibt es in jeder Religion, eine Vorstellung für das Leben nach dem Tod. Nur welche ist die Richtige? Und warum beschäftigen sich ausgerechnet und ausschließlich die Religionen mit der Frage, was nach dem Tod geschieht? Die Menschen sind sich wohl schon von Alters her bewusst, dass es mit dem Leben hier auf der Erde nicht zu Ende ist. Etwas Höheres bestimmt, was mit uns geschieht. Ist es etwa ein spirituelles Konzept wie Karma, dass für mich mein Leben nach dem Tod entscheidet? Oder ist es jemand Höheres, der über das Leben nach dem Tod entscheidet? In der Bibel finden wir dazu eine klare Antwort. Da es ein großes Anliegen von Gott ist, wie unsere Ewigkeit aussieht, macht er uns immer wieder bewusst, wie das Leben nach dem Tod weiter geht.

Jesus sagt: Es gibt Gottes Reich und die Hölle: „Ihr könnt das Reich Gottes nur durch das enge Tor betreten. Die Straße zur Hölle ist breit und ihre Tür steht für die vielen weit offen, die sich für den bequemen Weg entscheiden.“ Matthäus 7,13

Wie verdienen den ewigen Tod, aber das Geschenk Gottes ist ewiges Leben: „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; das unverdiente Geschenk Gottes dagegen ist das ewige Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn.“ Römer 6,23

Jesus sagt: Es wird entweder eine Verurteilung oder ewiges Leben auf uns zukommen: „Ich versichere euch: Wer auf mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben. Auf ihn kommt keine Verurteilung mehr zu; er hat den Schritt vom Tod ins Leben getan.“ Johannes 5, 24

Gott spricht also von Etwas, was nach dem Tod kommt. Entweder ewige Gottesferne oder ewige Gottesnähe. Und der Weg in die Gottesnähe, das ewige Leben, ist allein durch Jesus Christus möglich. Deswegen konnte Johannes auch folgendes schreiben:

„Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht.“ 1.Johannes 5,12

 

Die drei Fragen haben nun eine Antwort. Manch einer mag die Antworten zu exklusiv finden, zu einfach beantwortet oder schon längst überholt. Aber wer sagt denn, dass Wahrheiten revidiert werden müssen? Wie steht es um dich? Bist du dir bewusst, dass Gott dich mit einem Plan geschaffen hat? Das du einen Platz in seinen Gedanken hast? Bist du dir bewusst, dass Gott dir einen Sinn für dein Leben gibt? Dir großen Aufgaben anvertraut? Bist du dir bewusst, dass es nach deinem Tod weitergeht? Das du zur Gottesferne verurteilt werden kannst? Aber auch, dass Gott dir ein Geschenk anbietet? Gehe nicht leichtsinnig mit deinem Leben um, denn es ist wertvoll. Was hält dich davon ab, es Jesus Christus anzuvertrauen?

Jesus Christus spricht zu dir: „Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist; und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Glaubst du das?“  (Johannes 11,25-26)

Wenn du das glaubst, darfst du wie Marta antworten: „Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll.“ (Johannes 11,27)