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Weltreligionen

Anhand ihrer Anhängerzahl sind die weltweit größten Religionen: Christentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus, Shinto, Taoismus, Sikhismus, Judentum, Konfuzianismus und Bahai.

Die Religionen haben viele Dinge gemeinsam: Zum Beispiel die Kommunikation mit unsichtbaren Wesen. Dabei spielen Heilslehren, Symbolsysteme, Kulte und Rituale eine Rolle. Außerdem haben viele Religionen eine lange Tradition und geben aus ihrer eigenen religiösen Sicht auch Ratschläge oder Anleitungen fürs Leben.

Die Hinwendung zum Übernatürlichen scheint also für die meisten Menschen auf der Welt wichtig, wenn nicht sogar zentral zu sein. Man gibt sich nicht mit dem Sichtbaren zufrieden. Es muss doch mehr geben!

In der Bibel, im Buch Prediger, Kapitel 3, Vers 11 lesen wir:
„Alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt…“

©Yali Shi/Stock.xchng

©Yali Shi/Stock.xchng

Dieser Vers klärt uns darüber auf, warum die Menschen nach dem Übernatürlichen suchen. Gott selbst hat den Menschen die Ewigkeit ins Herz gelegt hat. Also eine Ahnung, dass es mehr geben muss, als das, was wir sehen. So können wir in der Religion die Suche nach Gott, nach dem Gott, der alles geschaffen hat, nach dem Gott der Bibel, sehen.

Jesus und Religion

Jesus war selbst immer wieder mit den Pharisäern, den Obersten der Religion, in der Er aufgewachsen ist, auf Kriegsfuß, da sie an den Gesetzen und Regeln ihrer Religion festhielten und nicht kapieren wollten, worum es wirklich geht:

Als die Pharisäer hörten, dass Jesus die Sadduzäer zum Schweigen gebracht hatte, kamen sie zusammen. Nun versuchte einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer, Jesus eine Falle zu stellen. „Was ist das wichtigste Gebot von allen?“, fragte er ihn.
Jesus antwortete: „‚Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Seele, mit ganzem Verstand!‘ Das ist das erste und wichtigste Gebot. Das zweite ist ebenso wichtig: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!‘ Mit diesen beiden Geboten ist alles gesagt, was das Gesetz und die Propheten wollen.“ Matthäus 22,34-40

Es geht also eigentlich ganz zentral darum, Gott zu lieben, nicht darum Gesetze und Vorschriften einzuhalten. Es geht zu allererst um eine Beziehung, um ein Miteinander mit Gott selbst.

Christsein ist eigentlich gar keine Religion, sondern eine Person.

Es geht beim Christsein nicht darum, irgend welche Regeln einzuhalten, wie z.B. in die Kirche zu gehen, konfirmiert zu werden oder zu beichten, sondern es geht allein um Jesus Christus!

Die Pharisäer haben Jesus nicht erkannt, als denjenigen, den Gott gesandt hatte zu ihrer Erlösung. Wer das einmal versteht, der begreift, dass es allein auf Jesus Christus ankommt und was Er am Kreuz für uns getan hat.

Wie kann ich zu Gott kommen?

„Das Evangelium von Jesus ist keine Religion,
sondern die Antwort Gottes auf alle Religionen,
auf alles Suchen der Menschen,
auf alles Fragen unseres Herzens.“

(Wilhelm Busch)

Bibelstellen:

©Rainer Sturm/Pixelio.de

©Rainer Sturm/Pixelio.de

„So spricht der HERR, der König Israels, und sein Erlöser, der HERR Zebaoth: Ich bin der Erste, und ich bin der Letzte, und außer mir ist kein Gott.“ Jesaja 44,6

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, außer durch mich.“ Johannes 14,6

„Denn ich habe Lust an der Liebe, und nicht am Opfer, und an der Erkenntnis Gottes, und nicht am Brandopfer.“ Hosea 6,6

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