Mein Weg zum Glauben von Klaus B.

Ich heiße Klaus, bin 16 Jahre alt und möchte euch erzählen, wie ich dazu gekommen bin, dass ich nun schon über ein Jahr mit Gott lebe.

Früher war ich eigentlich ein Durchschnittsjunge. Mit Glauben hatte ich da noch nichts zu tun, denn ich wurde nicht religiös erzogen und ich dachte mir, dass ich das sowieso nicht brauche. Allerdings unterschied mich schon damals etwas vom Rest meiner Schulkollegen. Ich war von Anfang an gegen Alkohol, da ich ja sowieso noch zu jung war, und gegen Rauchen, wobei ich mir heute immer noch nicht erklären kann, was so viele daran finden.

Durch diese Einstellung musste ich, auch wenn es mir nicht wirklich gefiel, einige Freunde immer mehr auf Distanz halten. Aus ehemals guten Freunden wurden einfach Personen, die ich kenne, mit denen ich aber kaum mehr etwas unternehme. Denn alles was die wollten, war rauchen und saufen.

Nun könnt ihr euch sicher vorstellen, dass so ein Leben ohne richtige Freunde nicht gerade angenehm ist.

Doch dann durfte ich vor etwas mehr als 2 Jahren Hanna, eine meiner Mitschülerinnen, näher kennen lernen. Und als sich dann über den Zeitraum von ca. einem Jahr eine sehr gute Freundschaft entwickelt hatte, sprach sie dann einmal mit mir über Gott.

Wenn ich mich richtig erinnere, dann dauerte das Gespräch sicher über eine Stunde und irgendwann währenddessen machte es bei mir dann „klick“. Plötzlich dachte ich mir, dass da was dran ist, an dem was sie mir erzählt hat.

Seit diesem Gespräch habe ich mich dann immer öfter damit beschäftigt, wenn ich auch noch etwas zweifelnd war.

Einige Wochen danach schlug sie mir dann vor, dass ich mal in den Jugendkreis mitkommen soll. Gesagt, getan. Die ersten 2-3 Abende im Jugendkreis fühlte ich mich noch etwas unbeholfen, doch ich wurde mit offenen Armen aufgenommen. Ich verstand nicht ganz warum, doch heute weiß ich es: Freundschaften brauchen eine Basis, und der Glaube ist einfach die solideste.

Wenig später bekam ich dann noch eine Einladung, in den Gebetskreis unserer Schule zu kommen. Seither sitze ich an Schultagen jeden Morgen mit anderen Christen meiner Schule zusammen, um mit ihnen Gott zu preisen und Kraft für den Tag zu schöpfen.

Alles in Allem kann ich sagen, dass ich die Entscheidung, mich einfach einmal darauf einzulassen, keinen Moment bereut habe.

Euer Klaus