Islam

Die Fakten

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Islam heißt auf arabisch „Unterwerfung unter Gott“ oder „Hingabe an Gott“.

Der Islam ist mit ca. 1,3 Milliarden Anhängern nach dem Christentum (ca. 2,1 Milliarden Anhänger) die zweitgrößte Religion der Welt. Seine Anhänger bezeichnen sich als Muslime oder Moslems.

Viele Länder haben den Islam als Staatsreligion, wie z.B. Pakistan, Iran, Ägypten, Sudan oder der Irak.

Die Lehre

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Muslime glauben an einen einzigen Gott: Allah. „Es gibt keinen Gott außer Gott und Mohammed ist sein Prophet“ ist ein berühmtes Bekenntnis des Islam.

Der Glaube hat seine Wurzeln im ersten Teil der Bibel. Sie sehen, genauso wie im Bahai-Glauben, Abraham als ihren Stammvater.

Sie glauben aber beispielsweise nicht daran, dass Jesus Christus Gottes Sohn ist. Auch die Dreieinigkeit Gottes (Vater, Sohn, Heiliger Geist) ist ihnen fremd.

Der Islam ist nicht alleine eine Religion, sondern auch ein rechtlich-politisches Wertesystem. Viele Länder haben den Islam als Staatsreligion. Das prägt die Politik des Landes und heißt auch, dass Anhänger anderer Religionen ausgegrenzt oder verfolgt werden.

Wenn ein Moslem beispielsweise Christ wird, muss er mit dem Verstoß aus seiner Familie und sogar mit Lebensgefahr rechnen.

Der Islam gründet auf dem Koran. Die Zweite Erkenntnisquelle neben dem Koran sind für die meisten Muslime die Worte und Handlungen des Propheten Mohammed, dem Religionsstifter.

Obwohl so nahe, doch so fern

Man könnte meinen, Moslems glauben an den gleichen Gott, wie die Christen. Allah ist in der arabischen Bibel genauso das Wort für Gott.

Jedoch wird man, wenn man sich etwas damit beschäftigt, bald feststellen, dass der Allah der Moslems in keinster Weise dem Gott der Bibel gleich ist. Im Gegenteil.

 

Islam: Gott ist unzugänglich, unfassbar, unergründlich.

Bibel: Gott ist ein persönlicher Gott, der möchte, dass wir Seine Kinder sind und in einer liebevollen Beziehung mit Ihm leben.

„Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.“ Johannes 14,23

 

Islam: Jesus ist ein großer Prophet, jedoch nicht Gottes Sohn.

Bibel: Jesus ist Gottes Sohn.

„Als aber die Zeit erfüllet war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau.“ Galater 4,4

 

Islam: Es gibt Sünde, die Allah genehmigt.

Bibel: Gott hasst jede Sünde.

„Sage den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Wenn ein Mann oder Weib irgend eine Sünde wider einen Menschen tut und sich an dem HERRN damit versündigt, so hat die Seele eine Schuld auf sich.“ 4. Mose 5,6

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Islam:Die Sünde kann durch Taten beglichen werden.

Bibel: Die Strafe für die Sünde ist der Tod. Aber Jesus hat für uns bezahlt. Wenn wir unsere Sünde bekennen, so vergibt Er uns.

„Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben Christus Jesu, unserm HERRN.“ Römer 6,23

„Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.“ Jesaja 53,5

„So wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Untugend.“ 1. Johannes 1,9

 

Islam: Es gibt keine Heilsgewissheit. Man kann nicht wissen, ob man in den Himmel oder die Hölle kommt.

Bibel: Alle, die an Jesus Christus glauben, werden ewig leben, bei Gott im Himmel.

„Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ Johannes 3,16

Links:

  • www.soulsaver.de – „Listen“ – „Vorträge“ Hörbarer Bericht von Nassim Bem Inam