Hinduismus

Quelle: Wikipedia

Die Fakten

Der Hinduismus ist mit etwa 900 Millionen Anhängern die drittgrößte Religion der Erde (nach Christentum und Islam) und hat seinen Ursprung in Indien. Seine Angehörigen werden Hindus genannt. Gläubige Hindus verstehen ihre Religion oft auch als Lebensart. Die ältesten heiligen Schriften des Hinduismus sind die Veden.

Der Hinduismus ist weit verbreitet in Indien, Nepal, Bangladesch, Sri Lanka, Bali und selbst in Mauritius, Südafrika, Fidschi, Singapur, Malaysia, Trinidad und Tobago, sowie in Europa besonders in Großbritannien. Dies erfolgte größtenteils durch Händler und indische Arbeiter, die im 19. und 20. Jahrhundert einwanderten.

Die Zentren der hinduistischen Religiosität sind neben dem eigenen Haus die Tempel.

Die Lehre

Die Bezeichnung Hinduismus ist erst spät entstanden und war anfangs eine von außen herangetragene Sammelbezeichnung für die Anhänger verschiedener religiöser Richtungen in Indien.

Es gibt kein gemeinsames für alle gleichermaßen gültiges Glaubensbekenntnis. Auch gibt es keine zentrale Institution, die Autorität für alle Hindus hätte. Die Lehre und sogar die Gottesvorstellungen sind in den einzelnen Strömungen sehr verschieden. Selbst die Ansichten über Leben, Tod und Erlösung stimmen nicht überein.

©J. Reinemuth/Pixelio.de

Die meisten Gläubigen jedoch gehen davon aus, dass Leben und Tod ein sich ständig wiederholender Kreislauf sind, sie glauben an die Reinkarnation.

Für den persönlichen Glauben haben religiöse Lehrer (Gurus) oft einen großen Stellenwert.

Des Weiteren gehören zum Hinduismus Begriffe wie „Kastensystem“ (Menschen werden nach Aufgaben, Rechten, Pflichten und Fähigkeiten in Gesellschaftsschichten eingeteilt), „Heilige Kuh“ (Hinduisten essen kein Rindfleisch wegen religiösen Verbindungen der Gottheiten zur Kuh) oder „Yoga“ (Methode, um die Erleuchtung zu erreichen).

(nach Wikipedia)

Der Hinduismus und die Bibel

1. Über die Reinkarnation ist die Bibel klar:

„Und ebenso wie es den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht…“ (Hebräer 9,27)

2. Kastensystem

Vor Gott sind alle Menschen gleich:

„Denn bei Gott gibt es keinerlei Bevorzugung.“ (Römer 2,11)

3. Heilige Kuh

©Katharina Bregulla/Pixelio.de

In der Bibel wird nie ein Tier als heilig bezeichnet. Heiligkeit in Gottes Wort hat immer etwas mit Gott selbst zutun.

„Sechs Tage sollt ihr arbeiten; den siebenten Tag aber sollt ihr heilig halten als einen Sabbat der Ruhe des HERRN.“ (2. Mose 35,2)

4. Yoga

Yoga ist heute in Europa weit verbreitet. Es geht dabei vielen Menschen um die körperlichen Übungen zur Entspannung. Dahinter aber steht ursprünglich ein spiritueller Weg, durch Meditation zur Erleuchtung zu gelangen.

Die Bibel sagt, dass wir uns von all diesen Dingen fernhalten sollen:

„Niemand von euch darf seinen Sohn oder seine Tochter als Opfer verbrennen, niemand soll wahrsagen, zaubern, Geister beschwören oder Magie treiben. Keiner darf mit Beschwörungen Unheil abwenden, Totengeister befragen, die Zukunft vorhersagen oder mit Verstorbenen Verbindung suchen. Wer so etwas tut, ist dem Herrn zuwider.“ (5. Mose 18,10-12)

Ist Yoga denn Zauberei?

Mit Hilfe von Yoga soll der Geist unabhängig vom Körper gemacht werden. Der Geist soll in andere Sphären der Erkenntnis gelangen. Man soll „sich lösen von der Außenwelt“, „zur Reinigung seiner Selbst“ kommen, „den Geist durch Anstrengung und Entsagung disziplinieren“.

Dabei kommt es auch zur Persönlichkeitsveränderung.

So würde ich Yoga vom Grundgedanken her als Zauberei bezeichnen. Und von all diesen Dingen, sollen wir uns fern halten. Sobald man nämlich mit einem kleinen Finger drin ist, ist es ein Leichtes, bis die ganze Hand ergriffen wird.