Friede, Freude … Eierkuchen

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Friedensstifter werden

Diese Andacht ist Teil einer Reihe zum Thema “Frucht des Geistes”.

Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit. Galater 5,22

Friede. Ein Wort mit sechs Buchstaben. Jeder will es – die wenigsten haben es. Was ist das für ein Frieden, nach dem jeder sich im Herzen sehnt? Weltfrieden? Hausfrieden? Seelenfrieden?

Die Friedensnobelpreisträgerin Mairead Corrigan Maguire sagte: Innerer Friede ist der Weg zum Weltfrieden.

Also hat vielleicht das, wonach wir uns im Herzen sehnen, etwas mit dem globalen Gedanken von Frieden zu tun? Diese Frau scheint die Erfahrung gemacht zu haben, dass Frieden erst einmal bei jedem einzelnen anfängt.

Suche Frieden

In der Bibel findet man sogar einen Befehl: „Suche Frieden und jage ihm nach“ (Psalm 34,15). Aber wo muss ich anfangen zu suchen und wo ist er zu finden?

Sein Frieden, der alles menschliche Denken weit übersteigt, wird euer Innerstes und eure Gedanken beschützen, denn ihr seid ja mit Jesus Christus verbunden. Philipper 4,7

Frieden hat etwas mit dem Vertrauen und der Verbindung zu Gott zu tun. Genauer gesagt sogar mit der Kommunikation von mir und ihm. Gott möchte, dass wir ihm alles, was uns aufwühlt und beschäftigt, sagen. Wenn unsere Vernunft sagt, dass Probleme unlösbar sind und unsere Fragen keine Antwort finden, sagt Gott: „Mein Frieden, der dein menschliches Denken weit übersteigt, wird dein Innerstes und deine Gedanken beschützen, denn du bist ja mit mir verbunden.“

Gott ergreift die Initiative!

Der Frieden, der unsere Herzen und Gedanken bewahrt, ist ein Geschenk Gottes! Und auch wenn es um den Frieden mit Gott geht, ist es Gott, von dem die Bewegung des Friedens ausgeht. Gott hat in Jesus Christus Frieden mit uns geschlossen. Die Suche nach Frieden ist also kein Abkämpfen unsererseits, sondern – wie auch bei den anderen Früchten des Geistes – eine Folge aus der Verbindung mit Gott und ein Sich-beschenken-lassen von der Gegenwart Gottes.

Friedensstifter

Wenn wir uns mit Gottes Frieden beschenken lassen, werden wir lernen, alles abzugeben, was in uns Unfrieden schafft.

Und dann geht die Bewegung weiter. Wenn Streit vergeben wird und Verletzungen heilen, entsteht Friede in dieser Welt. Somit hat Mairead Corrigan Maguire recht: Der innere Frieden, den wir nur von Gott bekommen können, macht uns zu Friedensstiftern in dieser Welt.

Wie glücklich sind die, von denen Frieden ausgeht! Sie werden Kinder Gottes genannt.“ Matthäus 5,9

Autor
Diana Schöning ist Lehrerin und wohnt gemeinsam mit ihrem Mann in Iserlohn.

Quelle: Christliche Jugendpflege e. V., 27432 Basdahl, Deutschland, mit freundlicher Genehmigung

2 Kommentare
  1. Dave
    Dave sagte:

    Ich finde es wichtig, gemäß den eigenen Bedürfnissen, sexuell befriedigt durchs Leben zu gehen. Dieser innere Friede ist Voraussetzung für ein gelingendes soziales Miteinander im Alltag, da sich der Trieb sonst oft negativ in anderer Form äußert.

    • anonym
      anonym sagte:

      Wenn du den ersten Bibelvers in diesem artikel liest (Galater 5,22) heisst es dort am schluss Enthaltsamkeit. Daher kann ich deine meinung keineswegs teilen.

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