Angst und Jesus? Jesus und Angst?

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„Und das Boot war schon weit vom Land entfernt und kam in Not durch die Wellen; denn der Wind stand ihm entgegen. Aber in der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem See. Und als ihn die Jünger sahen auf dem See gehen, erschraken sie und riefen: Es ist ein Gespenst! Und schrien vor Furcht. Aber sogleich redet Jesus mit ihnen und sprach: Seid getrost, ich bin’s; fürchtet euch nicht!“ (Matthäus 14,24-27)

Klar, die Jünger wussten nicht, wie ihnen geschieht! Oder hast du schon mal jemandem auf dem Wasser gehen sehen? Sie erkannten Jesus nicht. Sie dachten, da kommt ein Gespenst! Da würde ich mich auch fürchten! Keine Frage. Das ist eine natürliche Reaktion, auch die Jünger, die immer mit Jesus zusammen waren, kennen Angst. Sie reagieren ziemlich normal.

Was tut Jesus? Er redete SOFORT mit ihnen. Er wusste genau, was sie fühlten und dachten! Und Er gibt sich zu erkennen. Er stellt der scheinbaren Gefahr die Wahrheit entgegen. „Ich bin kein Geist, ich bin es – Jesus.“  Und Er spricht ihnen Mut zu: „Habt keine Angst, weil ich es bin!“ Genau das, was sie in dieser Situation brauchten!

©Jutta Rotter/Pixelio.de

Das ist bei weitem nicht die einzige Situation, in der Jesus zu den Jüngern und dem Volk sagte: „Fürchtet euch nicht!“ Jesus sagt aber auch ganz klar, dass wir in der Welt Angst haben werden (Johannes 16,33). Aber trotzdem können wir auf Jesus hören und uns von Ihm die Angst nehmen lassen, weil Er da ist. Er, durch den alles gemacht wurde; Er, der alles kann und dem nichts zu schwer oder unmöglich ist; ER ist da. Und Er spricht dir Mut zu!

Niemand ist ausgenommen, alle Menschen kennen dieses Gefühl der Angst und bekommen es, wenn Situationen zu bedrohlich erscheinen oder wirklich Gefahr besteht!

Sogar Jesus (Im Garten Gethsemane kurz vor seiner Festnahme und der darauf folgenden Kreuzigung):

„Da sprach Jesus zu ihnen: Meine Seele ist betrübt bis an den Tod..“ Matthäus 26,38 „ ….und er rang mit dem Tode und betete heftiger….“ Lukas 22,44

Jesus wusste genau, was auf Ihn zukommen würde. Alle Schuld der Welt würde auf Ihm lasten. Das allein wäre ja schwer genug! Und deswegen würde Er am Kreuz vom Vater getrennt sein. Dieser Zustand bedeutet für Jesus die Hölle. Aber Er nahm es auf sich, weil es der Wille des Vaters war. Und wir können deshalb jetzt Vergebung unserer Schuld haben!