Ungeschminkt

©Rike/Pixelio.de

©Rike/Pixelio.de

Schminke oder neudeutsch „Make-Up“ steht allgemein für die abwaschbare farbliche Gestaltung von Haut und Haaren, egal für welche Zwecke.

Diese können vielfältig sein: sei es für den Clown an Fasching oder für die Rolle beim Schultheater. Weit verbreitetes kosmetisches Schminken soll die Besonderheit und die Einzigartigkeit eines einzelnen Menschen hervorheben. Die Betonung der persönlichen Attraktivität und die Kaschierung von beispielsweise Falten oder roten Flecken durch Schminke beschert der Kosmetikindustrie jährlich Milliardengewinne.

Medizinisches Schminken soll Narben, Verätzungen oder große Muttermale unsichtbar machen. Hier sind wahre Wunder möglich, die den Patienten z.B. nach großen Verbrennungen eine enorme Hilfe sind.

Schminken ist sicherlich so alt wie die Menschheit.

Zunächst wurde sie vermutlich zu schamanischen und rituellen Zwecken verwendet. In Höhlenmalereien zeigen Menschendarstellungen deutliche Hautverzierungen, die auf Schminke schließen lassen. Noch heute bemalen sich Naturvölker wie die Nuba in Afrika in grellen Farben, zum Beispiel für rituelle Zwecke.

Im Mittelalter galt ein blasser Teint als schön. Deshalb verwendete man damals das so genannte Bleiweiß, um eine möglichst makellose Blässe zu erreichen. Doch dieser Stoff war leider etwas giftig. Daher bekamen viele Leute schwer heilende Hautkrankheiten im Gesicht.

Nun, mit der Schminke von heute passiert so etwas normalerweise nicht. Es sei denn, man reagiert auf eine bestimmte Schminke allergisch oder unverträglich. Dann sollte man das kosmetische Schminken lassen.

(Auszüge aus einem Artikel von Dr. Alexander Stahr.)

Schminken ist nichts Schlechtes, solange es noch du bist!

Die Bibel sagt: alles ist uns erlaubt, nur nicht alles dient zu unserem Besten. Alles dürfen wir tun, nur es soll uns nichts gefangen nehmen. 1. Korinther 6,12

Wie geht es dir, wenn du dich nicht schminken kannst?

©Konstantin Gastmann/Pixelio.de

©Konstantin Gastmann/Pixelio.de

Ist das schon so wichtig in deinem Leben geworden, dass sich vieles darum dreht, wie du ausschaust? Ich weiß, in deinem Alter ist das berechtigter Weise ein wichtiges Thema – weil so viele Veränderungen – auch körperlicher Art geschehen.

Aber weißt du, du bist von Gott gemacht – Er will dich so, wie du bist. Wenn du das verstehst und in dein Herz aufnimmst, dann wird es nicht mehr so wichtig sein, wie du aussiehst. Das macht dich frei und echt.

Denn: Ein Mensch sieht, was vor Augen ist, der Herr aber sieht das Herz an. 1. Samuel 16,7

Innere Werte sind wichtiger als das Äußere. Das Äußere vergeht. Das Innere wird bleiben.