Gefühle

©Kamil Kantarcioglu/Stock.xchng

Sie können einen zur „Weißglut“ treiben, das Herz zum Rasen bringen und plötzlich bist du wieder mal rot wie eine Tomate. Manchmal gehen sie auch mit dir Achterbahn fahren. Die Rede ist von den Gefühlen.

Nicht jedes Gefühl wird uns bewusst. Aber eins ist klar, Gefühle können nicht vom Denken, Tun und Reden getrennt werden. Gefühle können unser Verhalten stark beeinflussen. Und manchmal verfälschen sie die Wirklichkeit. Die „Macht der Gefühle“ kann in unseren Beziehungen und in unseren Vorstellungen verzerrend wirken.

Gerade im Teenie-Alter sind Gefühle oft sehr stark bzw. werden sehr stark wahrgenommen.

Keine Frage, Gefühle spielen im Leben auch überhaupt eine wichtige Rolle, doch wir sollten uns nicht von ihnen kontrollieren lassen. Der Mensch besteht eben auch nicht nur aus Gefühlen.

Vielleicht hilft dir der Artikel, dich und deine Gefühle besser zu verstehen und sie nicht einfach mit dir machen zu lassen, was sie wollen.

Einige Ratschläge zum guten Umgang mit Gefühlen:

  • Versuche dein (schlechtes) Gefühl zu definieren. Bist du neidisch? Wütend? Traurig? Gestehe dir dieses Gefühl zu. Gefühle zu haben ist an sich nichts Böses. So sind wir gemacht. Und die gute Nachricht ist: du bist deinen Gefühlen nicht hilflos ausgeliefert! Gott hat uns sein Wort gegeben, andere Menschen, den Verstand und Seinen Geist.
  • Was ist die Ursache für dieses Gefühl? Bitte Gott darum, dass Er dir den Grund zeigt.
  • Bitte um Vergebung, wenn dir dabei Sünde klar wird.
  • Bitte um Gottes Hilfe in Deiner Situation. Er verspricht: „Rufe mich an in der Not, ich will dich erretten.“ Psalm 50,15
  • Lies in der Bibel. Die Psalmen sind voll von den verschiedensten Gefühlen. Hier einige Beispiele:

 

Stelle Gottes Wort bewusst gegen schlechte Gefühle und Gedanken:

Zum Beispiel:

„Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir.“ Jesaja 43,10

„Doch wenn wir ihm unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns vergibt und uns von aller Ungerechtigkeit reinigt.“ 1. Johannes 1,9

„So fern der Osten vom Westen ist, hat er unsere Verfehlungen von uns entfernt.“ Psalm 103,12

„Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.“ Psalm 23,1

„Der Herr hilft denen, die ihm vertrauen.“ Psalm 37,39

Lobe Gott für seine Größe. Du wirst merken: das rückt die Dinge wieder in das rechte Licht. Gott steht über allem! Vertraue auf Ihn!

Wenn dich Gefühle überwältigen

… und du nicht mehr ein, noch aus weißt, ist das vielleicht ein Zeichen dafür, dass etwas auf deinem Herzen lastet. Gott möchte dir die Last nehmen, dich näher zu sich ziehen und dein Herz neu auf Ihn ausrichten. Manchmal schaffen wir es nicht, diese Gefühle alleine zu bewältigen und zu durchschauen. Habe Mut, dich an einen Seelsorger zu wenden.