Sachertorte ohne Schlagobers?!

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Das Leben mit Gott ist wie eine Sachertorte. Einfach lecker! Haben wir unser Leben auf Gottes Seite gestellt, ist es prinzipiell schon einmal positiv – eine richtig schöne Sachertorte eben!

Aber wir sind damit nicht zufrieden, richtig? Wir wollen Schlagobers dazu… Nun, Schlagobers können viele verschiedene Sachen sein, in meinem Vergleich hier sollte es eine Beziehung sein. Klar, jeder wünscht sich einen Freund/Freundin – die Welt zeigt uns, dass wir nur mit dem perfekten Mann/Frau an unserer Seite glücklich sein können. Aber ist das wirklich wahr?!

Was Beziehungen angeht, ist das bei uns Christen ja meistens nicht so leicht. Nichtchristlicher Freund erlaubt, ja oder nein?! Wollt ihr meine Meinung dazu wissen? Dann lest weiter… 😉

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Als ich mit meinem ersten Freund, einem Nicht-Christen, Schluss machte, habe ich „zufällig“ in meinem Bibelleseheft einen Text gelesen, in dem es über das Volk Israel ging und darum, dass es sich nicht mit anderen Völkern „vermischen“ sollte. Im Anschluss stand in dem Heftchen, dass man sich darüber doch mal Gedanken  machen sollte, was das für unser eigenes Leben bedeuten könnte. Uns so habe ich Gott damals versprochen, nie wieder mit einem Nicht-Christen zusammen zu sein. Mit etwa 14 Jahren war mir aber noch nicht so ganz genau bewusst, warum das so sein sollte.

Einige Jahre später hatte ich wieder einen Nicht-Christen als Freund. Mir war zwar mein Versprechen noch in guter Erinnerung, aber ich besänftigte mein Gewissen immer damit, dass er ja eigentlich eh ein ganz netter Mensch ist und vielleicht wird er ja doch iiiiirgendwann einmal Christ. Achtung, Achtung – gefährliche Gedanken! Natürlich könnte das passieren und ich will dich nicht entmutigen, ganz fleißig für deinen Schwarm zu beten, trotzdem sollte man sich Gedanken machen und die Sache mit Gott besprechen.

Für kurze Zeit mag das ja gut gehen, aber hat das Ganze auch eine Zukunft?

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Für mich waren letztendlich die Gründe, warum ich auch diese zweite nicht-christliche Beziehung abbrach, dass wir einfach zu unterschiedliche Ziele hatten. Ich will mein Leben für Gott leben, dorthin gehen, wo er mich haben will und das machen, was er will. Er wollte mit seiner Band berühmt werden, Erfolg, Geld, Macht. Wie passt so etwas zusammen?!

Wie kannst du mit jemandem dein Leben teilen, wenn ihr das Wichtigste, nämlich die Beziehung zu Jesus, nicht gemeinsam habt?!

Jetzt denkst du vielleicht, dass du aber niiiiie jemanden finden wirst, der zu dir passt und auch noch Christ ist?!

Möglich. Aber überlass diese Sorge Gott, der weiß schon, was richtig ist für dein Leben. Hast du ein Leben mit ihm, dann hast du immerhin schon eine Sachertorte. Und die ist auch ohne Schlagobers ziemlich gut. Konzentriere dich auf Gott – und wenn er dir einen Mann zur Seite stellt (dir Schlagobers zur Torte anbietet), dann kannst du umso glücklicher sein.

Das alles sind meine Erfahrungen und meine Entscheidungen. Diese Entscheidungen muss jeder für sich selbst treffen (und auch bei jedem netten jungen Mann wieder neu treffen – glaub mir 😉 )

Die Bibel sagt dazu jedenfalls folgendes…:

„Macht nicht gemeinsame Sache mit Ungläubigen. Wie kann die Gerechtigkeit sich mit der Gesetzlosigkeit zusammentun? Wie kann das Licht mit der Finsternis zusammenleben? Welche Übereinstimmung kann es zwischen Christus und dem Teufel geben? Wie kann ein Gläubiger Partner eines Ungläubigen sein?“ 2. Korinther 6,14-15

Hanna