Ich will das Beste – und du?

Gott hat Sex geschaffen und er hat die Regeln dazu gemacht.

Sexuelle Intimität als logischer Schritt?

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Sie war eine attraktive Brünette, studierte an der Uni und war weg von Zuhause und der Familie, als sie ihn traf. Er war vielleicht nicht der Kapitän der Fußballmannschaft, aber er war immer gut drauf, fürsorglich und der Typ Mensch, der ihr die Tür aufhielt und ihr den Stuhl am Tisch hinschob.

Ihre Beziehung kam zu dem Punkt, an dem sexuelle Intimität der nächste logische Schritt zu sein schien. Sie entschied sich vorsichtig dabei vorzugehen und fragte ihre Zimmerkameradinnen, ihre Freunde – selbst ihre Mutter. Jeder gab ihr eine ähnlich lautende Antwort: „Wenn du dir sicher bist, dass du ihn liebst, dann mach’s doch.“

Jemand kam zu ihr und fragte: „Hast du Gott schon deswegen gefragt?“

„Gott?!“ stieß sie hervor, „ich weiß genau, was er sagen wird.“

Gott hat Sex geschaffen

Was für eine traurige, typische Reaktion. Für viele ist Gott der Mensch im Himmel, der sich nur in unser Leben einmischt, um uns den Spaß zu verderben. Ich würde gerne kurz einen Teil von Gottes Charakter untersuchen, und vielleicht sein Denken in Bezug auf einen Gesichtspunkt unseres Lebens, der bestimmt, was wir uns erlauben zu sein oder zu werden.

Gott hat Sex geschaffen. Es war keine zufällige Entdeckung. Sex war vorherbestimmt und gut durchdacht. Weil Gott Sex entworfen hat, hat er auch die Regeln dafür gemacht. Die Regel, die wir meistens nicht akzeptieren wollen, ist die Aufforderung zu sexueller Reinheit und Unschuld vor der Ehe. Warum? Warum sollten wir Instinkte zügeln und kontrollieren, die Gott von vornherein in uns hinein gelegt hat? Die einzige Antwort, die ich finden kann ist ganz einfach – Liebe. Aus seiner großer Liebe heraus, erwartet Gott von uns, dass wir sexuelle Selbstdisziplin üben. Ich möchte drei Gründe erörtern, weshalb Gott von uns erwartet mit Sex bis zur Ehe zu warten.

Erstens wusste Gott, was für einen unglaublich starken und bindenden Akt sexuelle Intimität ausübt. Diese Macht brauchte Grenzen zum Schutz. Den Schutz, den Gott einsetzte war die Ehe. Sex in der Ehe ist dann wie ein Feuer im Kamin. Wenn man das Feuer jedoch aus seinem Schutzraum nimmt, ergibt es ein riesen Chaos. Gott wusste das und sagte uns deshalb zu unserem Schutz, mit Sex bis zur Ehe zu warten.

Die Macht der Sexualität

Vor kurzem war Bill Clinton einer der mächtigsten Männer der Welt. Und trotzdem passierte es eines Tages, dass eine Praktikantin in sein Büro kam und er von der Macht des Sexes überwältigte wurde. Später musste er sich vor der ganzen Welt dafür entschuldigen.

Der König David, ein Mann nach Gottes Herzen, wurde auch von der Lust überwältigt. Die Folgen davon waren hart, herzzerbrechend, weitreichend und dauerhaft (Nur ein Hinweis: vorehelicher Sex betrifft immer mehr Menschen, als du denkst).

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Zweitens, Gott weiß, dass unsere Herzen leicht zerbrechlich sind, besonders dann, wenn es um sexuelle Beziehungen geht. Das Leben von uns jungen Menschen ist nicht dazu bestimmt, wenn es um Liebe geht, ein ständiges Stolpern und Verletzen unserer Herzen zu sein. Ein „zerbrochenes Herz“ ist nichts normales – und es war auch nie so vorgesehen, dass ein junger Mensch da durchgeht. Gott liebt uns zu sehr, als dass er wollte, dass wir so verletzt werden und danach warten, dass die Zeit alles wieder heilt, und wir uns wieder auf den nächsten Liebeskummer einlassen. Ich sage damit nicht, dass es nie zerbrochene Herzen geben wird, aber wenn man sich an Gottes Plan hält und bis zur Ehe sexuell rein bleibt, (und das schließt nicht nur körperliche Unberührtheit ein – Reinheit bedeutet auch Unbeschmutztsein und Unschuld der Gedankenwelt, des Herzens und des Körpers) schützt man sein Herz.

Als letztes, möchte Gott, dass wir Sex bis zur Ehe aufheben, weil er das Beste für uns will. Sex auf Gottes Art ist eine spannende Entdeckung, die in der Hochzeitsnacht beginnt und mit der Zeit immer schöner wird.

Persönliche Vorbilder

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Ich bin mit Eltern gesegnet, die ein leuchtendes Beispiel für die Belohnung dafür sind, dass sie auf das Beste von Gott gewartet haben. Mein Vater ist nicht in einem christlichen Haus aufgewachsen, aber er wurde Christ als er in der 10. Klasse war. Gott rief ihn nach seinem Universitätsstudium in seinen Dienst. Er hatte haufenweise Gelegenheit in sexuelle Versuchungen zu fallen. Es geschah überall um ihn herum auf dem Universitätsgelände. Selbst die christlichen Mädchen sind auf ihn zugeflogen. Doch er hatte sich entschieden Gott zu folgen, und das bedeutete den ganzen Weg mit Gott zu gehen, selbst, wenn es um Liebe ging.

Meine Mutter wurde in einem christlichen Haus erzogen und ging nach ihrer Schulzeit in die Missionsarbeit. Die beiden lernten sich in der Mission kennen und Gott führte sie als Ehepartner zusammen. Jetzt sind sie schon seit 26 Jahren verheiratet.

Es ist keine schrecklich romantische Geschichte für diejenigen, die große Vorstellungen von Prinzen und ohnmächtig werdenden Mädchen haben – ich weiß es, ich hatte diese Träume immer. Mein Vater sagt, dass ihre Ehe jedes Jahr schöner wird und auch ich kann jeden Tag die Liebe sehen, die sie füreinander haben.

Ich will das Beste – und Du?

Wenn Gott zu vertrauen, dass er uns nur das Beste gibt, bedeutet, dass ich durch seine Gnade eine glücklich-bleibende Ehe habe, und wenn ich um das zu erreichen mit Sex bis zur Ehe warten muss – dann nehme ich das einfach so an.

Ich will das Beste. Und du?

 

Quelle: www.wahreliebewartet.de