Kiffen, Saufen, Koksen, Sterben

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Am 23. Juli 2011 wurde die berühmte Soulsängerin Amy Winehouse in ihrer Londoner Wohnung tot aufgefunden. Mit 4,16 Promille starb sie an einer Alkoholvergiftung. Die meisten Fans waren davon nicht überrascht. Vielleicht erschrocken oder traurig, aber nicht wirklich erstaunt.

Amy Winehouse wurde 1983 in London geboren. Mit ihrem älteren Bruder wuchs sie in einer jüdischen Familie auf. Als Amy neun Jahre alt war, trennten sich ihre Eltern.

Auf Anregung ihrer Großmutter besuchte sie eine Schauspielschule. Mit 16 flog sie von der Schule, weil sie ein Piercing trug.

Sie nahm schon früh Drogen und schrieb ihre ersten Songs. Mit 18 hatte sie bereits ihren ersten Plattenvertrag, zwei Jahre später erschien ihr erstes Album. Sie hatte ein außergewöhnliches Talent und bald wusste jeder, wer sie war. Und sie blieb auch wer sie war. Vielleicht machte sie das auch so sympathisch.

Sie lebte sich selbst. Sie war selten nüchtern, fiel Fotografen in die Arme und kokste auf der Bühne. Trotz ihrer Begabung hatte sie keine Ambitionen und quälte sich durch ein gescheitertes Leben. Ihre permanente Beschäftigung war es, ihre innere Leere zu füllen. Sei es mit Drogen, Sex oder Alkohol.

 Wohin das letztendlich führt:

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Eigentlich hat die ganze Welt Amy Winehouse beim Sterben zugesehen und niemand konnte etwas tun. In einem Lied singt sie: „They tried to make me go to Rehab. But I said no, no, no!”

Damit wurde sie wohl Mitglied im “Club 27”, den man erfand, weil einige berühmte Rockmusiker (z.B. Jim Morission, Kurt Cobain) wegen ihres Lebensstils oder durch Selbstmord mit 27 Jahren starben. Man möchte sie zu Helden erheben.

Sex, Drugs & Rock’n Roll ist längst zum Lebensstil geworden. Dass dieser Lebensstil völlig zerstörerisch ist, wird total ausgeblendet. Bei den Stars sehen wir das irgendwie als normal an.

Mit ihrer Musik bringen sie Gefühle wie Hass, Eifersucht und Verzweiflung ehrlich zum Ausdruck und das hilft uns, weil wir uns das nicht in diesem Maße trauen würden und doch sind die Gefühle real. Das macht die fertigsten Musiker so erfolgreich. Doch mit ihrem Leben sind sie keine Vorbilder, an denen wir uns orientieren sollten.

Am Leben von Amy Winehouse wird deutlich, wie wir Menschen versuchen, eine innere Leere aufzufüllen und es doch nicht schaffen. Wenn sie auf der Bühne vor tausenden von Fans stand, war das wie ein Schuss einer Droge direkt in die Venen. Nach dem Konzert befiel sie dann wieder diese schreckliche Leere. Die meisten Menschen kennen und fürchten diese Leere.

Irgendwie spüren wir doch alle immer wieder einen Mangel, eine Leere und versuchen dieses Loch zu stopfen. Depressionen und Burnout sind zur Volkskrankheit geworden und keiner hat eine Lösung.

Und doch gibt es eine: Diese Leere, dieser Mangel ist etwas, das GOTT ausfüllen möchte. Es ist eine von Gott gegebene Sehnsucht, die auch nur ER ausfüllen kann. In Prediger 3,11 lesen wir: „…auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt.“ Es ist eine Sehnsucht nach etwas Ewigem, nach Ihm selbst. Und nur Er kann diese Sehnsucht ausfüllen.

Eine unendliche Sehnsucht kann nur mit etwas Ewigem gestillt werden.

Gott gebührt dieser Platz in Deinem Herzen

Jesus sagt dazu: „Ein Dieb will rauben, morden und zerstören. Ich aber bin gekommen, um ihnen das Leben in ganzer Fülle zu schenken.“ Johannes 10,10

Der Teufel möchte, dass wir glauben, es gäbe keinen Gott. Er leistet ganze Arbeit. Viele spotten und höhnen über Jesus, das Christentum und die Bibel und stürzen sich in ihren nächsten Kick. Aber die Leere und das finstere Innere kann damit nicht gefüllt und hell gemacht werden. Im Gegenteil: es wird schlimmer und schlimmer.

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Nur Gott kann dich zufriedenstellend mit dem füllen, was Du zum Leben brauchst. Er allein weiß, was Du tief drinnen wirklich brauchst. Er hat Dich geschaffen und Er hat Dich unendlich lieb. Er möchte Dich ausfüllen mit Seiner unendlichen Liebe. Komm mit Deiner Sehnsucht zu Ihm!