Ist Hasch harmlos?

©Xenia Kehnen/Pixelio.de

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Die Cannabis-Produkte Haschisch und Marihuana sind lange nicht so harmlos, wie oft behauptet wird. Diese Behauptungen stammen aus einer Zeit, in der es noch kaum Untersuchungen über die Auswirkungen von Hasch-Konsum gab. Doch mittlerweile gibt es sehr viele Untersuchungen, und sie sind erschreckend.
Ein Dokumentationszentrum an der Universität in Mississippi besitzt die umfangreichste Sammlung wissenschaftlicher Schriften über Cannabis mit 6500 Schriften. Kein einziger dieser Berichte bescheinigt Cannabis, ungefährlich zu sein.

Cannabis führt langfristig zu schweren gesundheitlichen Schäden und zur Veränderung der Persönlichkeit. Je jünger der Konsument ist, desto schlimmer ist die Auswirkung.

Cannabis ist bei weitem die komplizierteste Droge.

Es enthält 421 chemische Stoffe in ungerauchtem Zustand. Wenn Marihuana geraucht wird, verwandelt es sich in über 2000 und im Körper in noch mehr. Zum Vergleich: Alkohol enthält 1 chemischen Stoff, Kokain auch 1.
Cannabis ist kein einfaches natürliches Kraut!

Keine andere Droge, die der Mensch gebraucht, verbleibt so lange im Körper wie Cannabis. Es gibt keine andere legale oder illegale Droge, die jedes wichtige Organ im Körper angreift. Und jedes System im Körper.

Und jede einzelne Zelle im Körper. Nur ein geringer Anteil von dem Stoff, der den größten Anteil an der Rauscherzeugung hat, gelangt ins Hirn und erzeugt dort einen Rausch. Der Rest lagert sich im Körper ab, hauptsächlich in Lunge und fetthaltigen Organen wie Gehirn oder Geschlechtsorgane. Es dauert 3 Tage bis 1 Woche bis die Hälfte dieser Stoffe eines einzigen Joints aus dem Körper verschwunden ist. Einen Monat dauert es, bis alles abgebaut ist. Du kannst dir jetzt ausrechnen, wie schnell sich das Gift schon beginnt, anzusammeln.
In ein paar Fällen ist es schon vorgekommen, dass ein einziger Joint eine schwere Geisteskrankheit ausgelöst hat.

©S. Hofschlaeger/Pixelio.de

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Persönlichkeitsveränderung

Cannabis-Konsumenten entwickeln mit der Zeit alle eine ähnliche Persönlichkeit: sie sind unmotiviert, können sich schlecht konzentrieren, das Gedächtnis wird beeinträchtigt, sie haben Depressionen bis hin zu Selbstmordgedanken, später kommen noch Angstgefühle und Verfolgungswahn dazu.

Es gibt viele Beweise dafür, dass das Fortpflanzungssystem mehr als jedes andere System des Körpers durch Marihuana geschädigt wird.
Babys von Frauen, die Cannabis konsumieren, sterben häufiger im Mutterleib als Babys von drogenfreien Müttern, sie sind häufig verhaltensgestört oder missgebildet. Beim Mann hemmt Marihuana die Reifung der Spermien –sie sind unvollständig ausgebildet, was Unfruchtbarkeit bedeutet.

©Kavitha Shivan/Stock.xchng

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Auch die Zellen werden durch Haschkonsum zerstört.

Keine andere Droge, einschließlich Heroin, ruft ähnlich schlimme DNS-Schäden hervor wie Marihuana.
Bei Haschrauchern, die 2 – 7 Joints in der Woche rauchen, reduziert sich bei ein Drittel der Zellen die normale Chromosomenzahl. Die normale Chromosomenzahl des Menschen beträgt 46. Bei Menschen, die nur am Wochenende Hasch rauchen reduziert sich die Chromosomenzahl in ein Drittel der Zellen auf 20-30 (ein Frosch hat 26). Bei Menschen, die täglich rauchen, reduziert sich die Anzahl auf 5-12.
Weitere Schäden an den Zellen können sein: deformierte Zellkerne, abnorme Knochenmarkszellen, geschädigte Zellen des Immunsystems, kränkliche Spermienzellen, Vermischung des genetischen Codes, …

Fakten aus dem Buch: „Hasch – Zerstörung einer Legende“ von Peggy Mann. Erschienen im Fischer Verlag (Tb.), Frankfurt.