Hebräerbrief Teil II

Vor ein paar Wochen haben wir uns schon den ersten Teil des Hebräerbriefs angeschaut. Im zweiten Teil werden wir mehr über den neuen Bund lernen, über Jesu Priesterschaft und seine Überlegenheit. Wir werden dabei zum Schluss feststellen, dass wir in der Bibel Glaubenshelden finden, an denen wir uns ein Beispiel nehmen dürfen. Auf geht’s!

 

Day 1: Die Hauptsache

Im siebten Kapitel wurde deutlich, was Jesus als Hohepriester alles für uns tat und tut. Lies nun das achte Kapitel. Was ist die Hauptsache, die der Verfasser des Briefes hier herausstellt?

Jesus ist der Mittler des Neuen Bundes. Was ist an diesem Bund besser (ab Vers 6)?

Lies zum Schluss noch einmal Vers 10. Was bedeutet dieser Vers? Vergleiche den Vers mit dem zitierten Text aus Jeremia 31,31-34.

 

Day 2: Jesus Christus ist überlegen

Der Hebräerbrief Schreiber legt uns weiterhin das Alte Testament aus und zeigt, inwiefern das alles mit Jesus zu tun hat. Im neunten Kapitel legt er ein besonderes Augenmerk auf das Heiligtum (oder auch Stiftshütte bzw. das Zelt der Begegnung). Lies das Kapitel durch.

Ab Vers 6 und 7 wird der Dienst des Hohepriesters beschrieben. Woraus bestand dieser? Die Verse 8 bis 14 zeigen dann den Unterschied, den Jesus macht. Welche Auswirkungen hat das alles?

Wenn man das Alte Testament liest und es um die Opfer geht, fragt man sich vielleicht „Warum all das Blutvergießen?“. Welche Antwort kannst du ab Vers 15 darauf erkennen?

Zum Ende hin wird das Wort „einmal“ betont. Lass uns deswegen diese Verse noch einmal lesen!

 

Day 3: Schattenwelt

Das besondere an Schatten ist, dass sie nur einen Rückschluss auf das Wirkliche zeigen. Anhatten von Schatten wissen wir, dass etwas im Licht steht. Doch welche Farbe es z.B. hat, können wir am Schatten nicht erkennen. Lies jetzt Hebräer 10 und schaue, von was für einen Schatten hier geschrieben wurde.

Jesus hat durch seinen Tod am Kreuz den Schatten Wirklichkeit werden lassen und das ein für allemal! Es ist unvorstellbar, dass wir nun Zutritt ins Heiligtum haben. Deswegen fordert aber der Verfasser des Hebräerbriefes uns auch zu ein paar Dingen auf. Welche Dinge sind es (Vers 22 bis 27)?

In Vers 35 steht, dass wir etwas nicht wegwerfen sollen. Warum lohnt es sich, daran festzuhalten?

 

Day 4: Die Macht des Glaubens

Gleich zu Beginn von Kapitel 11 steht eine Definition des Glaubens. Lies das Kapitel und versuche dann mit eigenen Worten zu beschreiben, was Glaube ist.

Durch Glauben, durch Glauben, durch Glauben,… . Was möchte der Hebräerbrief Schreiber uns mit dieser Aufzählung deutlich machen? Welches „Durch Glauben“- Beispiel hat dich am meisten beeindruckt?

Nimm dir jetzt ein paar Minuten Zeit. Wie könnte dein „Durch Glaube“-Vers heißen? Wo hast du erlebt, dass durch deinen Glaube etwas passiert ist?

 

Day 5: Die Herausforderung

Wäre das Leben ein Fußballspiel und wir befänden uns in der Halbzeitpause, dann würde ich gerne den Hebräerbrief-Schreiber als Trainer haben. Stell dir Kapitel 12 als so eine Ansprache vor. Lies das Kapitel.

Auf wen sollen wir während des Wettlaufs hinschauen? Und wovon zeugt die Züchtigung eines Vaters? Was haben wir von der Züchtigung?

Was sollen wir jagen? Lasst uns das als Herausforderung annehmen und auf die Jagd gehen!

 

Day 6: Spiele nicht mit der Sünde!

Zum Schluss des Hebräerbriefes erhalten wir noch eine Art Benutzerhandbuch für ein Leben als Christ. Das betrifft unser Miteinander, aber auch unser eigenes geistliches Leben. Dieser Abschnitt zeigt, dass das Spielen mit der Sünde gefährlich werden kann. Anfangs ist es nur heiß, doch wie oft steht auf einmal alles unter Flammen? Lies dazu Hebräer 13,1-19.

Schau dir Vers 5b und 6 an. Was wird der Herr Jesus Christus nicht tun und was können wir daraus für uns schließen?

In Vers 14 steht, dass wir hier keine bleibende Stadt haben. Was bedeutetet das?

 

Day 7: Der Gott des Friedens

Am letzten Tag mit dem Hebräerbrief gibt es nur noch ein paar Verse zu lesen. Der Verfasser hält hier einen besonderen Namen für Gott bereit: Der Gott des Friedens. Was tut er mit uns? Lies dazu Hebräer 13,20-25.

Gott hilft uns, damit wir all das Gute tun können. Durch Jesus haben wir die Kraft dazu! Wie kann Vers 20 und 21 praktisch in unserem Leben aussehen?

Zum Schluss können wir noch Jesus danken. Danken dafür, dass er sich trotz seiner Größe klein gemacht hat. Das wir Zugang zum Heiligtum haben und vor Gott treten können. Dass er ein endgültiges Opfer wurde und es ein für allemal reicht. Und dass er in uns das bewirkt, was Gott gefällt. Danke Jesus!

 

Die Jünger Jesu Teil I

Bereits zu Beginn seines Dienstes auf der Erde wählte Gott 12 Männer aus, ihn zu begleiten, von ihm zu lernen und später auch von ihm zu zeugen. Man könnte sie auch als 12 Nachfolger oder 12 Jünger bezeichnen. Doch wer waren diese 12 Jünger? Warum wählte Gott sie aus? Diesen Fragen wollen wir in dieser Woche nachgehen und sehen, wie wir von den Jüngern lernen können…

 

Day 1: Nathanael

stux/pixabay.comAls Jesus den Philippus beruft, muss dieser die Neuigkeit gleich mit anderen teilen. Sofort läuft er zu Nathanael. Lies dazu den Abschnitt aus Johannes 1,43-51.

Philippus hat eine tolle Botschaft und überbringt diese speziell an Nathanael. Was könnte man daraus über die Beziehung zwischen den beiden, sowie generell über Nathanaels Haltung zu Gott schließen? Wie ist seine Antwort?

Schließlich kommt Nathanael zu Jesus, um sich selbst zu überzeugen. Als Jesus ihn sieht, überrascht er mit seinen Worten, die Nathanael beschreiben. Was sagt Jesus und was überzeugt Nathanael letztlich, dass Jesus der verheißene Messias ist?

Jesus beschreibt Nathanael als einen Mann ohne Trug. Er war aufrichtig und hatte ein reines Herz. Natürlich tat auch er Sünde und hatte z.B. Vorurteile, aber er war kein Heuchler. Sein Wunsch den Messias zu erkennen und seine Liebe zu Gott waren echt. Bedenkt man zudem, dass eines der größten Probleme der geistlichen Führung Israels vor allem die Heuchelei war, ist Nathanaels „Echtheit“ umso beeindruckender.

Lasst uns von Nathanael lernen und ein authentisches Leben führen. Lasst uns nicht nur reden, sondern vor allem Gott wohlgefällig leben. Bitte diese Woche Gott darum, dass er dir Bereiche in deinem Leben zeigt, wo dein Reden noch nicht mit deinem Tun übereinstimmt. Arbeite bewusst daran und werde immer mehr zu einem authentischen Christen, der durch sein Leben zu einem unüberhörbaren Zeugnis für Jesus wird.

 

Day 2: Judas (nicht Iskariot)

In der Bibel wird Judas unter drei verschiedenen Namen aufgeführt. Wahrscheinlich ist aber, dass Judas sein Geburtsname war. Zudem wird er zum einen als „Sohn des Jakobus“, als auch „Bruder des Jakobus“ bezeichnet. Auch wenn einige Unklarheit bezüglich seines Namens herrscht, so kann man doch eine klare Eigenschaft von Judas Charakter erkennen. Lies dazu einmal die Begebenheit aus Johannes 14,21-25.

Es ist nicht viel, was über Judas (nicht der Iskariot) in der Bibel berichtet wird, doch es gibt uns einen kleinen Einblick in seine Persönlichkeit. Was fragt Judas und was kannst du daraus über ihn schließen? Was fiel ihm scheinbar schwer zu glauben?

Mit einer ebenso liebevollen Antwort macht Jesus dem Judas klar, dass er nicht äußerlich die Macht der Welt übernehmen wird, sondern in den Herzen der Menschen. Gott wird bei denen sein, die ihn lieben und nach seinem Willen leben.

Jesus antwortete dem Judas hier wie ein liebevoller Meister, der seinem Schüler einen wertvollen Unterricht über den Heiligen Geist gibt. Auch wir sollten immer mehr wie Schüler sein, die aufmerksam zu den Füßen ihres Meisters liegen, um von ihm zu lernen. Nimm dir Judas Demut zum Vorbild und halte es für ein Privileg, dass Gott sich dir offenbart. Nutze dieses Geschenk und verbringe immer mehr Zeit mit Gott. Nimm dir diese Woche täglich 15 min mehr Zeit, um in der Bibel zu lesen.

 

Day 3: Jakobus, Sohn des Alphäus

Alexas_Fotos/pixabay.comWie du dir sicherlich durch seinen Namenszusatz denken kannst, ist Jakobus einer von mehreren Jüngern Jesu, die diesen Namen tragen. Trotzdem kann man die Bibelstellen aus Matthäus 10,13, Markus 3,18, Lukas 6,15 und Apostelgeschichte 1,13 diesem Jakobus zuordnen. Lies die Stellen einmal… Was fällt dir auf?

…Nein, die Stellen sind nicht falsch angegeben. Alles was wir über diesen Jakobus wissen, ist, dass wir nichts wissen. Ist das nicht auffällig unauffällig? Lies nun zusätzlich die Stelle aus Markus 15,40. Wie wird Jakobus noch genannt?

Es ist nicht sicher, ob sich der Zusatz von Jakobus Namen auf seine Körpergröße oder seine Stellung bezieht…klar ist aber, dass er trotz seiner Unbekanntheit, die gleichen Wunder und Zeichen und wie alle anderen Jünger tat. Was kannst du gerade wegen seiner Unbekanntheit von Jakobus lernen?

Wie sieht das bei dir aus? Bist du auch ein treuer Mann ohne große „Presse“? Ist es dir wichtig, dass die Leute erfahren, wie gut du eine Andacht im Jugendkreis oder wie fleißig du christliche Traktate verteilt hast? Lies dazu einmal Kolosser 3,23-14. Lerne von Jakobus und tue alles zur Ehre Gottes. Sei dir bewusst, dass Gott alles sieht und dich für deinen Dienst belohnen wird.

 

Day 4: Andreas

Andreas war zuerst ein Jünger des Johannes. Doch wie auch die anderen, folgte er schließlich dem Ruf Jesu. Mehr über Andreas kannst du in den Bibelstellen aus Johannes 1,40-42; 6,8-9; und 12,20-22 lesen.

Im Vergleich zu seinem Bruder Simon Petrus war Andreas eher unauffälliger. Man könnte auch sagen, dass er im Schatten seines Bruders stand. Einige Male wird sogar hinzugefügt, dass er der Bruder des Petrus war, so als ob ihn das zu etwas Besonderem machte. Trotzdem lesen wir nichts über Spannungen oder Ähnliches. Was fällt dir vielmehr an Andreas auf? Was war seine Stärke?

Auch wenn Andreas etwas ruhiger und unauffällig wirkte, so hatte er doch das große Verlangen danach, Menschen zu Jesus zu bringen. Es störte ihn nicht, dass andere vielleicht mehr Aufmerksamkeit bekamen. Was für ein Vorbild. Lerne diese Woche von Andreas und bitte Gott darum, dass er dir hilft, einer Person von ihm zu erzählen. Sei mutig und lass dich wie Andreas gebrauchen, andere Menschen zu Jesus zu führen.

 

Day 5: Simon der Zelot

Simon ist vermutlich einer der „speziellsten“ Jünger Jesu. In einigen Stellen wird er auch mit dem Zusatz „Zelot“ bezeichnet. Damit wird deutlich, dass er vor seiner „Jüngerschaft“ in einer gefürchteten, extremistischen und gewalttätigen Sekte war. Um mehr über Simon zu erfahren, lies einmal die Verse aus Lukas 6,15, Matthäus 10,4 und Markus 3,18.

Ähnlich wie bei Jakobus, gibt es auch hier nicht viele Bibelstellen. Dennoch kann man gerade aufgrund seines Hintergrundes eine Aussage über Simon treffen. Was kannst du über Simon sagen, wenn du bedenkst, dass er einmal so etwas wie ein „Terrorist“ war? Welchen Namenszusatz hat Simon noch?

An Simon sieht man deutlich, wie spannend die Zusammensetzung der 12 Jünger war. Gott gebrauchte Simons Eifer und seine Charaktereigenschaften, um ihn für sein Reich einzusetzen. Bist auch du bereit, deine Gaben, Überzeugungen und Eigenschaften von Gott nutzen, und wenn nötig, ändern zu lassen, damit er dich gebrauchen kann?

Simon verließ seine Sekte, um Jesus zu folgen. Was bist du bereit, um Gottes Willen aufzugeben oder zu verlassen? Überprüfe, für was du deine Gaben und Stärken einsetzt und mit was du dich beschäftigst. Nimm dir Simon zum Vorbild, lass dich von Gott verändern und setze was du hast zu seiner Ehre ein.

 

Day 6: Judas Iskariot

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Auch wenn viele nichts mit der Bibel und dem Glauben zu tun haben wollen… den Namen Judas Iskariot kennen vermutlich die meisten Menschen. Trotz des schlechten Rufes, der ihm vorauseilt, war Judas einer von Jesu Jüngern. Um noch mehr über Judas zu erfahren, lies die Verse aus Johannes 12,3-8; 6,63-64 und Matthäus 26,20-25.

Judas wandelte ca. zwei Jahre lang fast täglich mit Gott. Überlege dir einmal, was er alles mit Gott erlebt hat, welche Privilegien er genießen durfte. Was würdest du tun, wenn du zwei Jahre lang jeden Tag mit Gott unterwegs sein könntest? Welche Fragen würdest du ihm stellen? Was würdest du von ihm wissen wollen?

Obwohl Judas Gottes Größe und Liebe so hautnah erlebte, war er nicht wie die anderen Jünger. Wo gab es Unterschiede? Wie verhielt er sich in der Gruppe?

Judas ist ein warnendes Beispiel für uns. Auch wir können jahrelang mit Gott unterwegs sein, in der Gemeinde sitzen oder an verschiedenen Gemeindeaktivitäten teilnehmen und doch kalt für Gott und sein Wirken bleiben. Was denkst du, könnte der Grund dafür sein? Was fehlte Judas?

Etwas weiter oben hast du schon die Frage beantwortet, was du tun würdest, wenn du zwei Jahre lang jeden Tag mit Gott unterwegs sein könntest. Weißt du was? Genau diese Möglichkeit bietet sich dir. Und zwar nicht nur zwei Jahre, sondern lebenslang. Ergreife sie jeden Tag aufs Neue und gehe mit Gott durch dein Leben. Frage ihn alles was du wissen möchtest und verbringe soviel Zeit mit ihm, wie du möchtest. Gott will Gemeinschaft mit dir haben.

 

Day 7: Thomas

Ähnlich wie Judas ist auch Thomas wegen einer ganz bestimmten Begebenheit vielen Menschen bekannt. Sie brachte ihm den Namenszusatz „der Zweifler“ ein. Lies einmal die Verse aus Johannes 11,6-16; 14,4-6 und 20,20-29 und du wirst feststellen, dass wir auch von Thomas viel Gutes lernen können.

In der Begebenheit in Johannes 11,6-16 können wir eine schöne Charaktereigenschaft des Thomas kennen lernen. Wie denkt Thomas darüber, dass Jesus nach Judäa ging? Was dabei ist positiv?

Auch wenn eine pessimistische Grundhaltung bei Thomas deutlich wird, so fällt auch seine absolute Bereitschaft auf, Jesus zu folgen, egal was es kostet. In der bekanntesten Begebenheit aus Johannes 20,20-29 wird Thomas vor allem sein Zweifeln „angekreidet“. Was ist allerdings sein Fazit, bzw. seine Aussage über Gott am Ende dieser Begebenheit?

Betrachten wir Thomas, dann wird schnell deutlich, dass er ein sehr sorgenvoller Mensch war. Obwohl er jahrelang mit Jesus unterwegs war, kamen Zweifel und Ängste bei ihm auf. Kennst du das? Bringe jeden Tag neu deine Anliegen und Nöte vor Gott, bevor du in den Tag startest.

Thomas ging davon aus, dass Jesus sterben würde, wenn er nach Judäa zurückgeht. Er war der erste der sagte, dass er Jesus sogar bis in den Tod folgen würde. Wie weit würden wir für Jesus gehen? Ist es uns oft nicht schon zu viel, wenn wir um seines Namens Willen ausgelacht werden? Vertraue auf Gott und folge ihm bedingungslos nach.

Esra

Als das Persische Reich das Babylonische Reich besiegte, kam der persische König Kyrus an die Macht. Er gewährte den unterworfenen Völkern lokale Selbständigkeit und ermutigte alle Weggeführten, wieder in ihre Heimat zurückzukehren. So kam es, dass sich auch eine erste Gruppe Juden unter Serubbabel auf den Weg in die Heimat machte. 80 Jahre später folgte die zweite Gruppe unter der Führung des Priesters Esra…

 

Day 1: Edikt des Kyrus

Der persische König Kyrus erlaubte es einigen Juden, wieder in die Heimat zurückzukehren. Lies dazu Esra 1,1-11. Welchen Auftrag gab er den Juden und warum war das alles so besonders?

Bereits im ersten Vers können wir einen weiteren Grund erfahren, warum Gott seinem Volk eine Rückkehr ermöglichte. Findest du den Grund? Lies dazu Jeremia 25,1-14 und 29,10.

Gott benutzte einen weltlichen Herrscher, um sein Volk wieder in die Heimat zurückzuführen. Sogar die Mittel zum Aufbau des Tempels lies er den Juden durch Kyrus geben. Ganz deutlich zeigte Gott damit, dass er die Fäden der Weltpolitik in der Hand hat. Er kann Politiker gebrauchen, um Gutes zu tun. Bete diese Woche ganz bewusst für die Politiker deines Landes. Selbst im Neuen Testament wird schon dazu aufgerufen (1.Timotheus 2,1-3).

 

Day 2: Die Rückkehrer

Schließlich war es soweit und eine erste Gruppe trat die Heimreise an. Lies dir in Esra 2,1-70 einmal durch, wer zu diesen „Pionieren“ alles zählte.

Bestimmt bist du jetzt ein wenig erschlagen von all den Namen. Deswegen wollen wir uns nun auf die wenigen Verse 61-62 und 68-69. Was war das Problem von einigen Rückkehrern und welche Folgen hatte das?

Trotzdem dürfen wir von großer Freude lesen, die unter den Juden herrschte. Wodurch wird dies deutlich?

Nicht nur von Kyrus, sondern auch von den Juden selbst kamen viele freiwillige Spenden für den Aufbau des Tempels. Dabei gaben sie vor allem aus Dankbarkeit, weil Gott ihnen ihre alte Heimat zurückgab. Auch uns machte Gott ein Geschenk. Auch wir dürfen durch den Glauben an Jesu Tod und Auferstehung einmal eine neue Heimat haben, in der wir sogar für immer leben dürfen. Hast du Gott auch schon einmal freiwillig und aus Dankbarkeit etwas „zurückgegeben“?

 

Day 3: Start des Tempelbaus

Die erste Gruppe der Juden war angekommen. Nun ging es los, den großen Plan in die Tat umzusetzen. Lies Esra 3,1-13 und stelle fest, wie die ersten Schritte der Juden praktisch aussahen.

Gott schenkte Gelingen und so konnten die Juden tatsächlich mit dem Tempelbau beginnen. Welche ersten Fortschritte wurden dabei gemacht?

Obwohl das ganze Volk mit Eifer und gemeinschaftlich am Tempel baute, war es nicht das erste, das sie taten. Was machten die Juden bevor sie mit den Arbeiten begannen (1-6)? Was war ihnen das Wichtigste?

Als die ersten Arbeiten erfolgten, gab es ganz unterschiedliche Reaktionen. Warum denkst du weinten die Älteren unter den Juden? Kannst du auch vor Freude jubeln über das, was Jesus für dich getan hat und tut?

 

Day 4: Baustopp

Der Feind schläft nicht. Kaum hatten die Juden Erfolg, kam auch schon der erste Wiederstand. Lies Esra 4,1-24 und erfahre mehr über die auftretenden Schwierigkeiten.

Als die Feinde Israels vom Aufbau des Tempels hörten, versuchten sie die Juden zu stören. Durch welche Maßnahmen versuchten sie den Tempelbau zu verhindern, bzw. wie gelang es ihnen letztlich?

Noch voller Euphorie gestartet, stand nun plötzlich alles still. Wie denkst du, dass sich die Juden nun fühlten? Gab es auch in deinem Leben Situationen, in denen du das Handeln Gottes nicht verstehen konntest? Lies dazu Sprüche 3,5-6. Vertraue auf Gott auch in Situationen, die du nicht verstehen kannst. Gott macht keine Fehler und wird zur rechten Zeit helfen.

 

Day 5: Fertigstellung von Tempel und Mauer

16 Jahre lang Ruhe in Jerusalem. Leider wirkte sich diese Zeit nicht sehr positiv auf das Volk aus (siehe Power Message: Schluss mit dem Schlendrian (Haggai) ). Durch mehrere Propheten sprach Gott immer wieder zu seinem Volk, bis sich plötzlich wieder etwas rührte in Israel. Lies dazu Esra 5-6.

Der Befehl zum Baustopp hatte immer noch seine Gültigkeit und trotzdem begannen die Juden wieder mit dem Aufbau. Natürlich blieb das nicht unbemerkt und schon bald mussten sie wieder Rede und Antwort stehen. Welche Argumente brachten die Ältesten, als sie sich vor Tattenai rechtfertigten? Was verschwiegen sie dabei?

Gott ist groß. Nach einigen Nachforschungen wurde schließlich das Edikt des Kyrus gefunden und der Bau genehmigt. Inwiefern gebraucht Gott wieder einen weltlichen Herrscher, um seinem Volk Gutes zu tun? Wodurch verbesserte sich die Situation des Volkes im Vergleich zu den Anfängen sogar noch?

Noch bevor sie Sicherheit darüber hatten, legten die Juden wieder mit dem Bau des Tempels los. Vertrauen bedeutet auch, mutig voranzugehen. Gibt es Bereiche in deinem Leben, wo du noch auf etwas wartest, aber eigentlich weißt, was du zu tun hast? Wage es und gehe voran.

 

Day 6: Esra kommt an

Nun wird es konkret. Gott wirkt weiter und so bekommt bald ein Mann namens Esra einen ganz bestimmten Auftrag. Lies mehr darüber in Esra 7-8.

Esra war ein gottesfürchtiger Mann. Offensichtlich hatte er auch einen guten Draht zum König und Gunst in dessen Augen gefunden. Nenne mindestens sechs Aufträge, die Esra vom König bekommen hat und wodurch Gottes gnädiges Handeln an Israel deutlich wird.

Was zeichnete Esra aus? Warum denkst du, dass Gott genau ihn auswählte für diese verantwortungsvolle Aufgabe? (Tipp: Vers 10)

Aus Esras Einstellung zu Gott und seinen Gesetzen kann man sehr gut ein Lebensmotto machen. Leben, Lesen, Lehren. Nimm dir dieses Motto zu Herzen. Wie sieht es bei dir aus mit dem Forschen und Handeln nach Gottes Willen für dein Leben?

 

Day 7: Esra räumt auf

Esra kommt endlich an. Doch was er nun erfährt und sieht, schockt ihn zutiefst. Lies nun zum Schluss die Kapitel 9-10. Was erfährt Esra und was ist seine Reaktion darauf?

Esras Entsetzen über die Sünde und sein Gebet bleiben nicht lange ungehört. Auch viele andere Juden kommen, um mit ihm über ihre Sünde zu trauern. In ihrer Trauer wächst aber auch der Glaube an Gottes Gnade wieder. Was wollen die Juden tun? Wie sieht ihre Buße ganz praktisch aus?

Das Volk meinte es ernst (19). Mit Gottes Hilfe durfte Esra so das Volk von ihrem verkehrten Weg zurück in die Gemeinschaft mit Gott führen. Wie sieht es in deinem Leben aus? Bekennst du Sünde vor Gott? Bist du bereit, Buße zu tun? In diesem Kapitel können wir deutlich sehen, wie schwer es ist, mit der Sünde zu brechen. Aber es wird auch deutlich: Wenn die Bereitschaft da ist, wird Gott ganz gewiss dabei helfen und Segen schenken.

Tierische Vorbilder III

Freund, Haustier, Erbe, Nutztier oder Nahrungsmittel… für uns Menschen erfüllen Tiere eine Vielzahl an verschiedenen Zwecken. In dieser Woche wollen wir uns erneut mit verschieden Tieren beschäftigen um von ihnen zu lernen. Dabei betrachten wir vor allem ihr Verhalten und ihre besonderen Eigenschaften, mit dem Ziel, biblische Prinzipien daraus abzuleiten.

 

Day 1: Der Delfin – ich hab euch alle lieb

Sind es nicht gerade Einzelgänger, dann bleiben die meisten Tiere normalerweise unter sich. Man wird im Tierreich vermutlich kaum eine Gruppe finde, die zusammengewürfelt aus Tieren verschiedenster Arten besteht. Anders ist hier der Delfin. Selbst mit Buckelwale, großen Tümmlern oder auch Thunfischen schwimmen und spielen die Delfine im Meer, als wären es Artgenossen.

Der Delfin gibt uns damit ein Vorbild, zu dem wir auch bereits in der Bibel in Römer 15,1-7 aufgefordert werden. Wozu fordert Paulus hier auf? Worin liegt das Ziel, bzw. warum sollen wir dieser Aufforderung folgen?

Weil Jesus war nicht nur selbstlos und liebevoll zu seinen Mitmenschen, er starb sogar für uns am Kreuz. Ohne Jesus gäbe es keine Rettung. Nimm dir Jesu Liebe zum Vorbild. Gehe in den nächsten Wochen bewusst auf Personen zu, die von anderen gemieden werden. Bete für sie und du wirst sehen, wie Gott dir Liebe schenken wird. Stelle fest, dass es am Ende vielmehr ein Gewinn als ein Opfer bringen ist.

 

Day 2: Der Strauß – suchst du Stress, oder was?

Strauße sind die größten und schwersten Vögel der Erde. Sie können zwar nicht fliegen, sind aber sehr schnell und ausdauernd (bis zu 65 km/h). Lauert Gefahr, spielen sie auch schon einmal gerne den „toten Strauß“, in dem sie ihren langen Hals flach auf den Boden legen, so dass nur der Körper zu sehen ist. Verstecken muss sich ein Strauß aber eigentlich nicht, denn mit seinem starken Tritt könnte er sogar einen Löwen erschlagen. Besonderes Merkmal: Strauße streiten… und zwar immer. Egal ob um das Weibchen, das Gebiet oder Futter… ständig gibt es was zu meckern.

Eigentlich wollen wir uns ja bestimmte Eigenschaften der Tiere als Vorbilder nehmen. Heute nehmen wir uns eine Eigenschaft des Straußes heraus, um genau das Gegenteil zu tun. Lies dazu Philipper 2,14-16. Wozu fordert uns der Text hier auf und warum sollen wir so handeln? In welchen Bereichen deines Lebens fällt dir das besonders schwer?

Kennst du das? Zimmer aufräumen, Staub saugen, spülen… Aufgaben, die oft einfach nur lästig sind? Als Jesus gekreuzigt wurde, der hatte er eine Aufgabe zu erledigen, die weitaus schlimmer war. Er wurde beleidigt, bespuckt und gefoltert. Trotzdem erfüllte er diese Aufgabe ohne Murren und Beschwerden. Er tat es aus Liebe. Wenn du das nächste Mal eine lästige Aufgabe zu erledigen hast, dann schau auf Jesus. Tue es aus Lieb zu ihm und denke auch an das gute Zeugnis, das du dadurch für andere bist. Wusstest du, dass du auch von Jesus erzählen kannst, ohne dabei reden zu müssen?

 

Day 3: Gorilla – harte Schale, weicher Kern

Groß, furchterregend und gewalttätig – ein Bild von Gorillas, das ihnen eigentlich nicht gerecht wird. Gorillas sind nämlich durchaus auch sehr friedliche Tiere. Wenn es Stress untereinander gibt, dann geht es in erster Linie darum, Stärke zu demonstrieren. Das tun sie durch zornige Schreie, durch Schlagen auf die Brust oder den Boden oder auch durch das Schlagen und zerren von Pflanzen. Was sehr aggressiv und gefährlich erscheint, ist aber vor allem dafür gedacht, dass der Gegner abgeschreckt wird und es nicht zu einem Kampf kommt.

Gorillas versuchen, durch klare Signale und Kommunikation, Streit und Auseinandersetzungen zu verhindern. Auch in Jakobus 1,19-22 können wir von Ähnlichem lesen. Wozu werden wir hier aufgefordert? Was denkst du, kann passieren, wenn wir dem nicht nachkommen. Lies dazu auch noch die Verse aus Kapitel 3,1-18.

Wie schnell schlagen wir im Streit zu (verbal), wenn sich uns die Möglichkeit dazu bietet. Hier wollen wir von den Gorillas lernen. Denke daran, wenn du dich das nächste Mal über eine Person ärgerst. Versuche nicht gleich etwas zu erwidern. Komm zur Ruhe, bitte Gott um Hilfe und denke erst einmal nach. Du wirst sehen, wie dir Gott eine klare Sicht auf die Dinge gibt. Erlebe, wie Gott dir dabei hilft unnötigen Ärger zu verhindern oder dich dazu befähigt, einen Konflikt in Liebe zu klären.

 

Day 4: Das Chamäleon – bloß nicht auffallen!

Chamäleons leben überall auf der Welt verteilt in feuchten und warmen Gebieten. Es gibt ca. 100 verschiedene Arten. Das absolutes Aushängeschild: Ihre Wandelbarkeit. Sie sind in der Lage, einen so krassen Farbwechsel zustande zu bringen, dass sie komplett an ihre Umgebung angepasst sind. Für Feinde wird es so sehr schwer, dass Chamäleon zu erkennen.

Wieder wollen wir von dem Chamäleon vor allem lernen, in dem wir nicht das tun, was es tut. Schau einmal rein in Römer 12,9-21 und gib an, wozu vor allem Vers 21 auffordert. Welche Dinge werden hier als „Gutes tun“ aufgelistet? Überlege dir auch, wie du den Vers ganz praktisch umsetzen kannst.

Wenn wir Jesus nachfolgen, werden wir oft Anfechtungen erleben. Egal ob man ausgelacht wird oder sogar richtig Probleme bekommt… nicht immer ist Christ sein angenehm. Gerne würde man am liebsten nicht auffallen. Doch genau das ist unsere Aufgabe. Wir sollen ein Licht sein, damit andere Jesus durch uns erkennen. Es geht nicht um uns, sondern dass andere gerettet werden. Gerade weil das aber oft so eine schwere Aufgabe ist, brauchen wir Jesus dafür. Verbringe immer mehr Zeit mit ihm. Durch seine Liebe wirst du immer mehr verändert werden und leuchten, so dass alle ihn sehen können.

 

Day 5: Der Blauwahl – na dann, Mahlzeit!

Der Blauwahl ist wortwörtlich ein „dicker Brocken“. In seinem ersten Lebensjahr wächst der Blauwahl unglaublich schnell. Obwohl sich das Neugeborene ausschließlich von der Muttermilch ernährt, nimmt es dadurch täglich unschlagbare 90 kg zu!!! Übertragen auf uns wäre das, wie wenn man täglich das Gewicht eines Mannes zulegen würde. Da hätte man reichlich zu tun…

Ob du es glaubst oder nicht – auch dazu gibt es einen passenden Bibelvers. Lies nun 1.Petrus 2,1-3. Fordert der Apostel Paulus hier zum Milch trinken auf (Tipp: geistliche Milch)? Was könnte mit Milch gemeint sein, bzw. wodurch bekommen wir Wachstum in unserem Glaubensleben?

Um als Christ immer mehr in seinem Glauben zu wachsen, also gestärkt zu werden, brauchen wir Nahrung. Diese Nahrung ist Gottes Wort selbst. Wir werden nicht unbedingt 90 kg täglich zunehmen, aber genügend Kraft dafür bekommen, um im Glauben Fortschritte zu machen. Wie das Kind seinen Eltern immer ähnlicher werden möchte, soll das auch unser Ziel im Bezug auf Jesus sein. Ein erster Anfang ist das tägliche Bibellesen. Nimm dir jeden Tag eine feste Zeit, um aus Gottes Wort zu lesen. Bitte ihn auch darum, dass er dir hilft, das Gelesene zu verstehen. Du wirst sehen, wie dein Hunger größer wird…

 

Day 6: Das Schaf – ich folge nur, wen ich auch kenne

Wusstest du, das ein Schaf alleine völlig hilflos ist. Ohne die Hilfe eines Hirten, kann ein Schaf weder frische Nahrung noch Wasser finden. Auch um sich zu verteidigen, braucht sie die Hilfe des Menschen oder des Schäferhundes. Wäre niemand da, der sie immer wieder zu sich holt und die Richtung weist, würde sie sich auch noch hoffnungslos verirren.

Der wohl bekannteste Hirte der Bibel war David. Er verbrachte viel Zeit mit den Schafen. Lies einmal den Psalm 23, den sozusagen ein echter „Experte“ verfasst hat. Zu welcher wichtigen Erkenntnis kommt David? Was sagt er über ein Leben mit Gott?

Jedes Schaf braucht einen Hirten, der es beschützt und führt. Ein guter Hirte kennt seine Schafe und sie ihn. Ein Schaf bleibt so lange im Gatter, bis es die eine, vertraute Stimme hört. So sollte es auch in unserem Leben mit Jesus sein. Wir sollen seine Stimme und ihm alleine Folgen. Nur er weist uns den Weg. Wie steht es mit dir? Auf wen setzt du in deinem Leben? Nimm dir einmal bewusst Zeit und danke Gott für alles, was er dir in letzter Zeit geschenkt hat. Du wirst feststellen, das es nur einen guten Hirten gibt und es sich lohnt, ihm zu folgen.

 

Day 7: Fuchs – ich werde dich nicht verlassen!

Denkt man an den Fuchs, dann fällt einem vor allem ein Wort ein: listig! Der Fuchs hat jedoch auch eine gute Seite, die den Menschen leider immer mehr verloren geht. Anders wie bei den meisten Tierarten, bleibt ein Fuchspäärchen bis ans Lebensende zusammen. Zusammen ziehen sie jährlich ihren Nachwuchs auf. Während die Füchsin das Kind zur Welt bringt, geht der Fuchs auf die Jagd. Er beschützt seine Familie und bleibt ihr treu.

Treue ist etwas, das Sicherheit und Ruhe gibt und ein Zeichen großer Liebe ist. Kein Wunder also, dass wir davon viel in der Bibel lesen. Schau dir dazu einmal Psalm 36,1-13 an. Wie wird Gott in Vers 6 beschrieben? Hast du schon mal versucht, den Abstand bis zum Himmel zu erfassen?

Gott ist treu – und zwar so sehr, dass wir es nicht begreifen können. Bereits sein stellvertretender Tod am Kreuz für uns macht das deutlich. Ist das nicht ein starker Trost. Gott ist uns treu. Lies dazu noch 1.Johannes 1,8-9. Lerne den Vers auswendig und danke Gott dafür. Du wirst sehen, wie viel Trost und Kraft es dir in schweren Zeiten bringt, wenn du an diese Wahrheit denkst.

 

 

Weihnachten

Im Anfang war Gott

Gott in seiner vollkommenen Schönheit

in seiner perfekten Herrlichkeit

hatte alles in sich hatte nichts mehr nötig

und doch wollte er Menschen

wollte Menschen schaffen

geschaffen als sein Ebendbild

um Gemeinschaft mit ihm zu haben.

 

 

Doch der Mensch entschied sich gegen ihn

entschied sich gegen die Gemeinschaft mit ihm

obwohl er doch zur Beziehung mit Gott geschaffen ist

obwohl nur in Gott seine Erfüllung ist.

 

 

Seitdem ist der Mensch am rennen, am sich winden

um verzweifelt wo sein Glück zu finden.

Sucht sein Glück in Macht und Reichtum

in Liebe und Beziehung

in Wissen und Erfolg

in Ruhm und Geld

und hat doch immer wieder festgestellt,

dass ihm doch noch etwas fehlt.

 

 

Auch im letzten Monat jedes Jahres

suchen die Menschen nach dem wahren Glück,

wollen einmal glücklich sein.

Weihnachten- voller Wünsche

voller Sehnsüchte.

Weihnachten- die Zeit

wo Wünsche wahr werden sollen.

Menschen eilen durch die Straßen

verlieren sich in den Massen

der Menschen, die nach Geschenken suchen

suchen nach Freude, nach Ablenkung.

Sehnsüchtige Augen wünschen sich Weihnachten

so vieles was sie noch brauchen

wo sie doch schon so viel haben und eigentlich gar nichts mehr brauchen.

Tausend Lichter, Glitzer überall Schnee muss natürlich auch liegen

sonst ist Weihnachten kein Weihnachten.

Plätzchen, Tannenduft und Kerzen

Herzen, die sich Freude wünschen

Erfüllung wünschen.

Jedes Jahr aufs Neue die Hoffnung

auf Glück, auf etwas

das das Loch im Herzen füllt.

 

 

Und dann aufs Neue

die Enttäuschung.

Streit und unerfüllte Wünsche

Stress statt Ruhe und Frieden

Enttäuschung und Tränen

zerplatzte Träume

-wo man sich doch Freude erhoffte.

 

 

Und das alles weil wir noch immer nicht verstanden haben

was Gott uns die ganze Zeit versucht zu sagen,

dass unsere Erfüllung nur in ihm zu finden ist

dass unser Glück die Beziehung mit ihm ist.

 

 

Wir haben vergessen um was es an Weihnachten wirklich geht

es geht nicht um die Geschenke, nicht um den Tannenbaum,

geht nicht um Traum von weißer Weihnacht,

geht nicht um Geschenke oder das Zusammensein in Eintracht.

Es geht nicht darum, dass ich noch mehr brauche

sondern um den, in dem ich alles habe.

Jesus

Darum geht es.

Darum dass Jesus ein Kind wurde

dass Gott Mensch wurde

dass der König der Könige

zum Diener aller wurde

Der Erschaffer der Menschen

ihnen gleich wurde.

 

 

Und das – damit wir wieder zu Gott kommen können

dass wir wieder Gemeinschaft mit ihm haben können.

Gott machte uns in Jesus das größte Geschenk

wir müssen es nur annehmen

müssen es nur in Anspruch für uns nehmen.

 

 

Denn in Jesus haben wir nicht nur wieder Gemeinschaft mit Gott

-in Jesus haben wir soviel mehr.

Er füllt das Loch in unserm Herz das einst leer

suchend nach dem Sinn war

füllt es mit Leben mit Freude mit Friede

füllt es mit Hoffnung und Liebe.

– Jesus – weißt du was er für dich ist?

Das er das Kostbarste ist was wir je bekommen haben

haben in ihm die Hoffnung auf Zukunft

haben in ihm unsere Zuflucht

haben ewiges Leben

dürfen ewig mit ihm leben.

 

 

Weihnachten

der Weg zu Gott wurde frei.

 

 

Denken wir an Jesus, an das Lamm

dass auf unsere dunkle Erde kam.

Brachte Licht für dich und mich und jetzt lasst uns nicht

in Nebensächlichkeiten verlieren

verlieren was wirklich wichtig ist,

Sondern an Ihn denken

unsern Blick auf ihn lenken !

In ihm ist Vergebung

in ihm ist Leben

und das wollen wir weitergeben.

Wollen wir weitergeben

was er uns schon gab !

Denn in ihm ist alles was die Menschheit braucht

Er gibt uns tausend Geschenke

damit wir sie weitergeben

dass du und ich erleben

was wirkliches Glück bedeutet

nämlich – in Gott zu sein

und das mit anderen zu teil .

 

 

Autor:

Diesen Poetry Slam hat Ina Hermann verfasst

mit freundlicher Genehmigung

Der Galaterbrief

Wie kann ein Mensch, der von Natur aus sündig ist, zu Gott kommen, der von Natur aus heilig ist? Nun, diese Frage haben Menschen schon vor Zweitausend Jahren gestellt. Und die Antwort auf die Frage ist gut verpackt in einem Brief der Bibel. Außerdem lernen wir etwas über Freiheit, Gesetz und Gnade. Also, auf geht’s!

Day 1: Das Evangelium

Der Apostel schreibt diesen Brief an die Galater. Lies zuerst das erste Kapitel. Du wirst merken, dass Paulus sich erst einmal als Apostel rechtfertigt und sich über etwas wundert. Über was wundert er sich?

Paulus hält fest, dass niemand an dem Evangelium (der frohen Botschaft) rütteln kann. Warum ist das so eine gute und wichtige Aussage für uns?

Welche Auswirkung hatte das Evangelium auf Paulus (Vers 13-16)? Wie hat sich die frohe Botschaft auf dich ausgewirkt?

 

Day 2: Gesetz und Gnade

Paulus muss Petrus rügen, da er auf einmal sehr gesetzlich wurde. Was ist passiert? Schau dir dazu Galater 2 an.

Wie vergleicht Paulus hier Gesetz und den Glauben an Jesus Christus? Worin liegt der Unterschied?

Lies dir noch einmal die Verse 19 bis 20 durch. Christus lebt in dir. Was bedeutet das? Wie wird deutlich, dass jemand anderes Platz in deinem Herz genommen hat?

Lasst uns nicht Selbstbewusst sein, sondern Jesusbewusst!

 

Day 3: Das Gesetz

Im dritten Kapitel holt Paulus sehr weit aus, um die Bedeutung des Gesetzes zu erklären. Lies das Kapitel durch und achte darauf, als was Paulus das Gesetz beschreibt.

Wozu dient denn nun das Gesetz (Vers 23-24)? Warum könnte man das Gesetz auch mit einem Spiegel beschreiben?

Wir haben Jesus Christus nicht nur in uns sondern auch noch angezogen (Vers 27). Wie wirkt sich das auf uns und unserem Umfeld aus?

 

Day 4:  Kind oder Sklave?

Keiner in unserer Gesellschaft würde sich als Sklave bezeichnen. Doch wenn man genauer hin sieht, trifft Paulus im 4. Kapitel den Nagel auf den Kopf. Ob jemand ein Sklave seiner Wünsche ist, Sklave seines Schönheitsideals oder Sklave des schönen Geldes – viele übersehen ihre Ketten. Doch was ist, wenn man frei davon wird? Lies Galater 4.

Was passierte, als du ein Kind Gottes wurdest (Vers 5-7)? Kann man als freier Mensch, als Kind Gottes, sich manchmal so aufführen, als wäre man immer noch ein Sklave von etwas? Wie wird dieses Verhalten bewertet?

In diesem Kapitel werden Paulus Sorgen deutlich. Was genau ist das Problem der Galater? Wie sieht es heute bei uns aus? Sind wir Erben Gottes, die aber ein Leben als Sklaven führen? Wo darfst du wieder Befreiung erleben? Denke daran, Jesus kann befreien!

 

Day 5: Freiheit

Den Refrain „I`ve been looking for freedom“ hatten wir bestimmt alle schon mal als Ohrwurm. Der Song handelt von einem reichen Jungen, der seine eigene Freiheit sucht. Doch wenn dieser Junge nicht nach Jesus sucht, dann wird er die Freiheit nie kennen lernen. Das wird besonders in Galater 5 deutlich. Lies das Kapitel.

Wozu sind Kinder Gottes berufen (Vers 13)? Welchen Anlass sollte die Freiheit uns geben?

Vergleiche die Werke des Fleisches mit der Frucht des Geistes. Man sieht auf dem ersten Blick, dass die Frucht des Geistes 1000 Mal schöner ist, als die Werke des Fleisches. Das sollte uns motivieren, unsere Freiheit als Berufung wahrzunehmen!

 

Day 6: Gemeinsam

Zum Schluss des Galaterbriefes wird noch einmal deutlich, dass der Brief an eine Gemeinde geschrieben wurde. Schau beim lesen des 6. Kapitels darauf, welche Anweisungen Paulus gibt, die für mehr als eine Person gelten.

Was sollen wir tragen? Worin sollen wir nicht müde werden? Und was soll jeder für sich selbst prüfen?

Schau dir noch einmal Vers 14 an. Was möchte Paulus damit sagen?

 

Day 7: Gnade, Gesetz, Erbe, Sklave und Freiheit

Nimm dir heute die Zeit, den Galaterbrief noch einmal zu überfliegen. Was hast du über Gnade und Gesetz, wir als Kinder Gottes, Sklave der Welt und Freiheit gelernt?

Kannst du dich an die Frucht des Geistes erinnern? Kennst du jemanden, der diese Frucht des Geistes verkörpert?

Wozu hat Jesus uns berufen? Worin sollen wir nicht müde werden? Und was können wir wie Paulus kreuzigen?

 

 

Die Könige des AT

Großer Stratege, Visionär, Angsthase, unglaublich weise, grausam und blutig…über die Könige im Alten Testament gibt es einiges zu sagen. Insgesamt 43 jüdische Könige herrschten über Israel und Juda. Dabei können wir sowohl von sehr guten, als auch von sehr bösen und gottlosen Königen lesen. In dieser Woche wollen wir uns daher 7 Könige etwas näher unter die Lupe nehmen, um aus ihren guten Taten und auch Fehlern zu lernen.

 

Tag 1: König Saul

Das Volk hatte sich entschieden. Sie wollten einen König. In 1.Samuel 10,17-27 beauftragt Gott Samuel, den neuen König durch Lose auszuwählen. Die Wahl fällt auf den stattlichen Saul, der sich allerdings recht ungewöhnlich verhält. Wie wirkt Saul auf dich?

Die erste Herausforderung als König Israels ließ nicht lange auf sich warten. Die Ammoniter standen vor der Tür. In 1.Samuel 11,11-15 kannst du lesen wie Saul reagiert. Wie wirkt Saul in dieser Situation auf dich? Kannst du die Veränderung sehen? Überlege auch, wie Saul zu so einer Reaktion fähig ist.

Kaum hatte Saul die Ammoniter geschlagen, wartete mit den Philistern auch schon der nächste Feind. Doch statt auch diesem Feind mit festem Gottesvertrauen und furchtlos entgegenzutreten, lesen wir in 1.Samuel 13,6-14 von einer ganz anderen Reaktion. Warum denkst du, handelte Saul so? Schau dir auch an, welche Konsequenzen das für Saul hatte.

Wo suchst du Hilfe, wenn du ängstlich bist? Glaubst du, dass mit Gottes Kraft alles möglich ist? Lies zum Abschluss 2.Korinther 12,9.

 

Tag 2: König David

Gott hatte sich entschieden, Saul seine Königsherrschaft zu nehmen und einen anderen König einzusetzen. In 1.Samuel 16,1-13 kannst du nachlesen, wie und wen Gott dafür auswählt. Kannst du erkennen, worauf Gott dabei vor allem achtet? Was ist Gott wichtig?

Wieder einmal herrscht Krieg in Israel. Voller Angst steht das israelitische Heer dem Feind gegenüber. Da kommt plötzlich David und alles ändert sich. Schau dir in 1.Samuel 17,42-52 an, was nun passiert. Ist das nicht völlig verrückt? Überlege, warum David dazu fähig war.

Eindrucksvoll bewies David sein Vertrauen zu Gott. Doch auch große Gottesmänner können straucheln. Lies dir die Geschichte aus 2.Samuel 11,1-5 durch und überlege dir, wie es dazu kommen konnte. Gibt es Dinge, die dich zu Fall bringen wollen? Wie kannst du dich dagegen schützen?

Trotz seiner Fehler wird David ein Mann nach Gottes Herzen beschrieben. Überlege dir ganz konkret zwei Dinge, die du von David lernen willst oder die dir wichtig geworden sind.

 

Tag 3: König Salomo

Wofür würdest du dich entscheiden, wenn du einen Wunsch frei hast? In 2.Chronik 1,1-12 kannst du von genauso so einer Geschichte lesen. Was wünschte sich Salomo? Überlege dir, was das über seine Beziehung zu Gott sagt.

Salomo liebte Gott und wurde reich gesegnet. Sogar Menschen aus weit entfernten Länder hörten von Salomo und seinem Gott. Lies dir die Geschichte aus 2.Chronik 9,1-8 durch. Erkennst du, welche Auswirkung eine starke Beziehung zu Gott haben kann? Überlege dir, wie du in deinem Alltag Zeugnis sein kannst, damit andere sehen, dass du Jesus liebst und mehr über ihn erfahren möchten.

Salomo hätte sich alles wünschen können, aber nur eines war ihm wichtig. Er wollte ein Haus für seinen Gott bauen und ihm die Ehre geben. Überlege dir, was deine Ziele im Leben sind. Spielt Gott dabei eine Rolle? Mache es wie Salomo und setze Gott an die erste Stelle in deinem Leben. Du wirst sehen, ein Leben mit Gott lohnt sich!

 

Tag 4: König Joasch

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Stell dir vor du bist sieben Jahre alt und wirst König. Könntest du dir vorstellen, bereits in diesem Alter Entscheidungen für ein ganzes Land zu treffen? In 2.Könige 12 kannst du von König Joasch lesen, der genau das tun musste.

Erstaunlich oder? Obwohl er noch so jung war, hatte er alles im Griff und vor allem eine feste Beziehung zu Gott. Was meinst du woran das lag (Vers 3)? Wenn du möchtest kannst du dazu auch noch das Kapitel 11 lesen.

Wie schon zuvor bei Salomo, lag auch Joasch viel am Tempel Gottes. Voller Eifer setzte er sich dafür ein. Aber wie auch bei Salomo gab es im Leben von Joasch Dinge, die nicht gut waren. Nenne eine Sache, die Recht war in Gottes Augen und eine Sache, die Gott missfiel.

Hast du einen Lehrer/Mentor, der dich im Glauben unterweist und stärkt? Gibt es in deinem Leben Sünde, die du nicht als solche wahrnimmst oder nicht konsequent aus deinem Leben tust? Wie wird es in deinem Leben sichtbar, dass du Gott nachfolgst?

 

Tag 5: König Ahasja

Ahasja hatte keinen guten Start in seine Amtszeit. Durch einen Unfall wurde er schwer krank. In 2.Könige 1 kannst du lesen, wie er daraufhin Diener losschickte, um einen seiner Götzen zu befragen. Was sagt das über seine Beziehung zu Gott aus?

Nach einiger Zeit kommt der Bote mit einer Nachricht zurück. Anders als erwartet stammt diese aber nicht von einem Götzen, sondern von einem Propheten Gottes. Was lässt dieser ihm ausrichten und wie reagiert Ahasja darauf?

Voller Zorn auf die Botschaft des Propheten schickt Ahasja Soldaten, um Elias zu töten. Doch dann passiert etwas Unglaubliches. Welches Schicksal ereilt die Soldaten und wie reagiert der König darauf?

Ist das nicht grausam? Auch ein zweites und drittes Mal schickt der König seine Soldaten los. Wie schaut es bei dir aus? Hörst du, wenn Gott dir etwas sagt oder tust du es ungeachtet der Konsequenzen wieder und wieder?

 

Tag 6: König Manasse

Als ein neuer König sein Amt antrat, folgte er zunächst meist dem Vorbild seines Vaters. Schau dir zunächst einmal 2.Könige 20,1-7 an und beschreibe Manasses Vater. In was für einem Umfeld wuchs Manasse auf?

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Doch in diesem Fall schon. Lies dir 2. Könige 21,1-9 durch. Wie würdest du Manasses Beziehung zu Gott beschreiben?

Sünde hat Folgen. Wie du in 2.Könige 21,10-18 sehen kannst, bleiben auch Manasses Taten nicht unbestraft. Ist es nicht verwunderlich, dass Manasse sich so entwickelt, wo ihm doch sein Vater ein Leben mit Gott vorlebte? Was kannst du daraus lernen?

 

Tag 7: König Josia

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Wie schon bei Manasse, entwickelte sich Josias anders, als man es auf Grund seines Umfelds erwarten würde. Was kannst du darüber in 2.Chronik 33,21-34,3 herausfinden? Beschreibe Josias Beziehung zu Gott.

Josia meint es wirklich ernst und lässt Gottes Tempel renovieren. Während den Arbeiten dann die Überraschung. Ein sensationeller Fund. Um was handelt es sich in 2.Chronik 34,4-29? Was war Josias Reaktion darauf? Wie regierte Gott wiederum darauf?

Erneut beschließt Josia, Gottes Willen nachzufolgen. In 2.Chronik 34,30-33 kannst du lesen, wie Josia gegen den Götterkult ankämpfte. Bereits viele Könige vor Josia bekämpften den Gottesdienst. Was war der kleine aber feine Unterschied bei Josias Kampf gegen den Götzenkult (V33)? Welche Auswirkung hatte das auf das Volk?

Die Hingabe eines Mannes hatte positive Auswirkungen auf ein ganzes Volk. Wie sieht es bei dir aus? Kannst auch du die Leute um dich herum durch dein Leben positiv beeinflussen? Bist du wie Josia konsequent und streichst alles aus deinem Leben, was dich von Gott wegzieht?

Biblische Wahrheiten

Täglich werden wir zugeschüttet mit Informationen. Doch was behalten wir? Was ist wichtig? Was ist wahr und was nicht? Heutzutage wird es immer schwieriger, diese Fragen zu beantworten. Doch es gibt eine Quelle, der wir immer und bedingungslos vertrauen können – die Bibel. Diese Woche werden wir uns deshalb sieben biblische Wahrheiten anschauen. Sie sollen uns ermutigen und helfen, ein richtiges Bild von Gott zu bekommen und es auch zu bewahren…

 

Day 1: 360° von Gott umgeben

David hatte es nicht leicht in seinem Leben. Besonders zu Zeiten Sauls war David oft in Gefahr. Lies einmal 1.Samuel 21,1-10.

David befand sich gerade auf der Flucht vor Saul. Wie bewertest du Davids Verhalten gegenüber dem Priester aus Nob?

Davids Flucht vor Saul war keine einmalige Sache. Immer wieder musste David in seinem Leben fliehen. Immer wieder kamen Dinge auf David zu, die er sich so bestimmt nicht gewünscht hatte. In anderen Situationen holten David auch Dinge ein, von denen er sicherlich nicht wollte, dass sie passieren. Lies dazu einmal 1.Samuel 22,6-20.

Trotz dieser schweren Situationen in seinem Leben zeichnete David eine Sache ganz besonders aus. Schau dir dazu einmal Psalm 139 an und denke daran, wenn du in einer schweren Situation steckst.

 

Day 2: Mehr als alles behüte dein Herz

Das Herz ist eines unserer wichtigsten Organe. Ohne das Herz gibt es kein Leben. Kommt das Herz einmal aus dem Rhythmus, herrscht höchste Alarmbereitschaft. Dann kommt das Leben aus dem Takt. Lies einmal Sprüche 4,23 und schau, was die Bibel über das Herz sagt.

Was ist dir in deinem Leben wichtig? Überlege dir, was du bereit wärst zu tun, um diese Sache zu beschützen. Noch mehr sollst du dein Herz beschützen. Warum, das kannst du in Matthäus 15,19-20 nachlesen.

Da wir nun wissen wie wichtig das Herz ist, müssen wir uns die Frage stellen, mit was wir unser Herz füllen. Welche Dinge bereiten dir Freude? Mit was beschäftigst du dich in deiner Freizeit? Woran hängt dein Herz? Nimm dir Zeit, um über diese Fragen nachzudenken. Lies zum Schluss noch einmal die Verse 23 und 24 aus Psalm 139 und bitte Gott ggf. um Korrektur.

 

Day 3: Aus wenig wird viel

Ob durch die Speisung der 5000 oder die Verwandlung von Wasser zu Wein – Jesus kann aus wenig viel machen. Das gilt auch für unser Leben. Lies einmal Markus 12,41-44 und 1.Könige 17,7-16.

Beide Witwen gaben etwas, dass sie sich eigentlich nicht leisten konnten. Was war Gottes Reaktion darauf? Was denkst du: wird es Gott belohnen, wenn wir ein Teil unseres Geldes für andere geben? Was hindert dich daran?

Bereits die ersten Gemeinden lebten das, wozu Petrus in 1.Petrus 4,8-10 auffordert. Lies dazu auch noch Apostelgeschichte 2,44-47. Welche Auswirkungen hatte das Verhalten dieser ersten Christen? Überlege dir ganz praktisch, was du neben Geld für die Gemeinde und das Reich Gottes geben kannst. Erlebe, wie Gott aus kleinen Gaben Großes tut.

 

Day 4: Nachläufer oder Nachfolger?

Kennst du das Gefühl, nicht gemocht zu werden? Oder weißt du vielleicht sogar wie es ist, nicht geliebt zu werden? Bei Gott ist für diese Gefühle kein Platz. Bei Gott dürfen wir wissen, woran wir sind. Lies dazu einmal 1.Korinther 1,9, Johannes 15,13-14 und Römer 8,23.

Gott gibt uns Liebe, die unseren Verstand übersteigt. Aber er möchte im Gegenzug auch unsere Liebe (2.Thessalonicher 3,5). Er möchte der wichtigste Teil in unserem Leben sein. Lies zum Schluss die Stelle aus Matthäus 6,24.33a.

Welche Rolle spielt Gott in deinem Leben? Bist du ein Nachläufer oder ein Nachfolger? Bedenke: Du kannst überall da sein, wo auch Gott ist und trotzdem alleine sein. Das entscheidende ist die persönliche Beziehung zu Gott. Mache ihn zum Mittelpunkt deines Lebens. Verbringe deine Zeit mit Gott und laufe mit ihm durchs Leben statt hinter ihm her.

 

Day 5: Zur Freiheit berufen

Tun können, was ich will. Sein, wer immer ich sein will. Haben, was mir gefällt. Kurz gesagt: Freiheit. Zumindest ist so das allgemeine Verständnis über Freiheit. Doch was sagt eigentlich Gott über Freiheit? Schau einmal rein in 2.Korinther 3,17 und Galater 1.13. Stelle fest, was und wo wirklich Freiheit ist.

Oft sehen Menschen das „Christ sein“ als eine Art Sklaverei an. Tu dies nicht, tu das nicht… Doch wozu hat Gott uns berufen? Wo können wir wirklich Freiheit finden? Warum denkst du, hat Gott uns bestimmte Begrenzungen gegeben?

Lies dir zum Schluss einmal folgenden Artikel durch: https://teensgeneration.com/gott-und-bibel/die-sehnsucht-nach-freiheit/. Versuche in eigenen Worten unsere „Freiheit in Christus“ zu erklären. Erlebe die Freiheit, die nur durch Jesus Christus erlebt werden kann – beurteilt nach Liebe, nicht verurteilt aus Leistung.

 

Day 6: Gottes Stimme hören

Kennst du das: Du betest für etwas, aber es passiert nichts. Vielleicht bekommst du Angst, weil du denkst, dass Gott bereits gesprochen und du ihn nicht gehört hast. Vielleicht nimmst du das aber auch als Anlass dafür, das Ruder selbst in die Hand zu nehmen und das zu tun, was du sowieso wolltest. Schau einmal was Gott in Johannes 10,27-28 über dieses Thema sagt.

Wenn der Hirte nach seinen Schafen pfeift, kommen alle sofort angelaufen. Würde eine andere Person pfeifen, würden die Schafe nicht reagieren. Woran denkst du liegt es, dass die Schafe auf die Stimme des Hirten hören? Warum können sie seine Stimme so gut von der Stimme eines anderen unterscheiden?

Nur wenn du Gott immer besser kennen lernst, kannst du ihm bedingungslos vertrauen und folgen. Um Gott besser kennen zu lernen, benötigt es wiederum Zeit und Gemeinschaft mit ihm. Überlege dir diese Woche ganz praktisch drei Dinge, die dir helfen, zusätzlich Zeit mit Gott zu verbringen. Du wirst merken, wie du Gottes Stimme wieder hören wirst. Bedenke: auch zwischenzeitliches Schweigen kann eine Antwort sein.

 

Day 7: Ein Gott, der Hoffnung gibt

Nicht immer läuft im Leben alles glatt. Notsituationen, Trauer, Angst und auch Schmerz sind normale Bestandteile des Lebens. Wie schön zu wissen, dass wir trotz solcher Dinge die Hoffnung nicht verlieren brauchen. Lies dazu einmal Jesaja 40,32, 1. Petrus 1,3 und Epheser 1,18.

Hoffnungslosigkeit ist wahrscheinlich eines der schlimmsten Dinge, die einem Menschen passieren können. Ohne Hoffnung ist kein Leben möglich. Es ist also existenziell wichtig, auf was man seine Hoffnung setzt.

Was für eine Hoffnung dürfen wir haben, wenn wir auf Gott vertrauen? Auf wen oder was setzt du deine Hoffnungen?

Schau dir passend dazu noch einmal folgendes Video an…

Fragen

Egal ob in der Schule, im Studium oder im Alltag – immer wieder muss man sich als Christ mit einer Vielzahl an auftretenden Fragen auseinandersetzen. Meist sind es ähnliche Fragen, die andere oder auch man selbst an sich stellt. Gibt es einen Gott? Warum lässt Gott Leid zu?… In Anlehnung an das Buch „Fragen, die immer wieder gestellt werden“ von Werner Gitt, wollen wir uns diese Woche mit sieben zentralen und immer wieder auftretenden Fragen im Leben eines Christen beschäftigen…

 

Day 1: Woher willst du wissen, dass Gott überhaupt existiert?

Wie auch der Jünger Thomas, wollen viele Menschen immer erst handfeste Beweise haben, bevor sie an etwas glauben. Gerade wenn es um den Glauben geht, rechtfertigen viele Menschen ihren „Unglauben“ aufgrund mangelnder Beweise. Lies dazu einmal die Stelle aus Römer 1,18-31.

Schon immer haben die meisten Menschen in irgendeiner Form an einen Gott oder etwas Übernatürliches geglaubt, das über ihnen steht. Auch völlig unerreichte und abgeschottete Urwaldstämme sind sich einer übernatürlichen Macht bewusst. Was wird in diesem Textabschnitt als der Beweis für Gottes Existenz genannt? Was ist der Grund dafür, dass viele Menschen dennoch nicht an Gott glauben?

Egal wo du bist, überall siehst du Beweise von Gottes Existenz. Bäume, Berge, Flüsse, Blumen und vieles mehr sind Teile von Gottes Meisterwerk. Jeden Tag siehst du viele Teile davon, aber bringen sie dich noch zum staunen? Wenn du dich an der Natur freust, lobst du auch den Schöpfer, der sie gemacht hat? Lebst du in diesem Bewusstsein, dass Gott existiert?

Starte diese Woche ein Experiment. Gehe jeden Tag bewusst durch die Natur und danke Gott für alles, was du als schön empfindest. Bedenke zudem, dass wir aus der Schöpfung etwas über Gottes Kraft, Macht und Kreativität schließen können, aber nicht wirklich über sein Wesen (Liebe, Treue, Gnade…). Versuche daher zusätzlich auch täglich in Gottes Wort zu lesen und erlebe, wie du Gott wieder viel bewusster danken kannst.

 

Day 2: Wie kann ich feststellen, ob die Bibel die Wahrheit sagt?

Ob etwas stimmt oder nicht, kann meist nicht einfach durch bloßes Argumentieren entschieden werden – ein Experiment muss her. In der Bibel gibt es einige Methoden, wie gerade durch Experimente der Wahrheitsgehalt der Bibel überprüft werden kann. Lies dazu einmal folgende Stellen aus Josua 1,8/ Johannes 7,16-17/ Johannes 8,31-32/ Apostelgeschichte 17,11/Römer 10,17.

Auch wenn sich die meisten Bibelstellen ähneln, so könnte man sie doch als unterschiedliche „Prüfungsmethoden“ bezeichnen, durch die sich die Bibel auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen lässt. Versuche für jede Stelle herauszufinden, welche Methode dahintersteckt.

Wie du festgestellt hast, wird man die Wahrheit der Bibel nur feststellen, wenn man sich damit beschäftigt und sich auf das Experiment einlässt. Nimm dir nun eine Bibelstelle heraus und beginne selbst, dass Experiment durchzuführen. Erlebe wieder neu, dass Gottes Wort voller Wahrheit ist und motiviere andere, sich auch auf die Bibel einzulassen.

 

Day 3: Warum leben wir auf der Erde?

Gott hat die Schöpfung auf wunderbare Art und Weise gemacht. Doch wir Menschen haben dafür gesorgt, dass diese Schöpfung Stück für Stück kaputt geht. Da stellt sich doch die Frage: „warum lässt uns Gott, der allwissend ist, dann überhaupt auf der Erde leben? Lies dazu einmal die drei Bibelstellen aus 1.Mose 1,26-27, Jeremia 31,3 und Johannes 3,16.

Gott hatte einen Grund dafür, uns zu schaffen. Was kannst du aus den beiden Bibelstellen schließen? Warum hat Gott uns gemacht?

Gott hat uns also aus einem ganz bestimmten Grund gemacht. Der Schöpfer liebt seine Geschöpfe und er möchte auch Zeit mit ihnen verbringen. Nimm dir diese Woche ganz bewusst jeden Tag 15min zusätzlich Zeit, um Gemeinschaft mit Gott zu haben. Du kannst das z.B. tun, indem du daran zurückdenkst, was Gott schon alles für dich getan hat und ihn dafür anbetest. Du wirst merken, wie du bald Schwierigkeiten damit haben wirst, nur 15min mit Gott zu verbringen.

 

Day 4: Ist auch das Böse von Gott geschaffen?

„Wenn Gott alles gemacht hat, dann doch auch das Böse, oder?“ Sicherlich hast du diese Frage auch schon einmal gehört. Auch darauf liefert uns die Bibel eine deutliche Antwort. Lies dazu einmal folgende Stellen aus 1.Johannesbrief 1,5, Jesaja 6,3 und Jakobus 1,17.

Was denkst du nun? Kann von Gott etwas Böses kommen? Trotzdem bleibt die Frage, wie das Böse in die Welt kommen konnte. Lies dazu einmal die Geschichte aus Hesekiel 28,15-19 und Jesaja 14,14. Von wem ist hier die Rede?

Weil Adam und Eva auf die Versuchung des Teufels eingingen, kam die Sünde in die Welt. Unser ganzes Leben befinden wir uns daher in einem geistlichen Kampf gegen den Teufel und seine sündigen Verlockungen, mit denen er uns von Gott wegziehen möchte. Lies zum Schluss einmal Epheser 6,12.

Wir befinden uns in einem „geistlichen“ Kampf. Wie auch ein Soldat niemals unbewaffnet in einen Kampf ziehen würde, so sollen auch wir stets ausgerüstet und bereit sein, mit Gottes Hilfe dem Satan entgegenzutreten. Nimm dir diese Woche bewusst vor den Tag mit Gott zu starten und um seine Hilfe für den neuen Tag zu beten. Zusammen mit ihm wirst du den Tücken und Listen des Teufels widerstehen können.

 

Day 5: Warum lässt Gott nicht einfach alle Menschen in den Himmel kommen?

Um diese Frage zu beantworten, wollen wir uns erst einmal eine grundlegende Tatsache vor Augen rufen. Lies dazu einmal den Abschnitt aus Römer 3,21-32.

Halte einmal fest: Für wen ist Jesus am Kreuz gestorben? Was müssen wir tun, um Gottes Angebot der Sündenvergebung anzunehmen?

Jesus hat alles für uns am Kreuz getan. Doch er hat uns Menschen den freien Willen gegeben und jeder muss sich selbst entscheiden, ob er Gottes Angebot annimmt, oder nicht. Gott möchte Freiwillige Menschen, die Buße tun und sein Angebot der Liebe und Versöhnung durch den Glauben annehmen. Im Himmel wird es keine „Zwangseinquartierten“ geben.

Überlege dir einmal, was du ganz praktisch tun kannst, um deinen Freunden um dich herum eine Entscheidung für Jesus „schmackhaft“ zu machen. Was könntest du ihnen sagen, wenn sie dich fragen, warum sie sich für Jesus entscheiden sollten. Kannst du ihnen auch durch dein Leben zeigen, dass es sich lohnt, an Jesus zu glauben?

 

Day 6: Was ist der Sinn für mein Leben?

Woher komme ich? Wozu lebe ich? Wohin gehe ich? Schon immer fragten verschiedene Menschen nach dem Sinn des Lebens. Heute wollen wir darauf eine Antwort finden.

Überlege dir erst einmal, was die meisten Menschen als Sinn des Lebens bezeichnen würden. Lies nun die Verse aus 1.Timotheus 2,3-4, Psalm 100,2, Matthäus 28,19, Matthäus 22,39, Johannes 15,8 und Matthäus 6,19-20. Versuche nun durch die Bibelstellen eine Aussage über den Sinn des Lebens zu formulieren.

Wir werden einmal bei Jesus sein. Wir sind also nur vorübergehend auf der Erde, denn unser Bürgerrecht ist im Himmel (Philipper 3,20-21). Daher macht es Sinn, schon jetzt mit Jesus zu leben und Frucht zu bringen, da nur das letztlich Bestand haben wird. Überlege dir einmal ganz praktisch, wie du in deinem Alltag Frucht bringen kannst. Setzte deinen Plan in die Tat um!

 

Day 7: Ist Glauben und Wissen nicht ein Unterschied? Wie kann man den Glauben als „gewiss“ darstellen?

Als letztes wollen wir uns mit einer Frage beschäftigen, die vor allem Philosophen im Laufe der letzten hundert Jahre immer wieder stellten. Dabei muss man beachten, dass eine Frage auch immer von der Voreinstellung des Fragestellers abhängt. Lies einmal die Bibelstellen aus 1.Korinther 1,18, 1.Korinther 2,14.

Was kannst du aus den Bibelstellen schließen? Lies nun die Stellen aus Johannes 16,3 und 1.Korinther 3,11. Was ist das Problem vieler Menschen, bzw. warum können sie viele Dinge bezüglich des Glaubens nicht verstehen? Was muss passieren, damit sie es verstehen?

Nun wollen wir aber zu der eigentlichen Antwort auf die Frage kommen. Lies Hebräer 11,1 und versuche nun in eigenen Worten eine Antwort auf die Ausgangsfrage zu geben.

Wie steht es mit dir? Ist dein Glaube eine feste Zuversicht oder hast du auch mit Zweifeln zu kämpfen? Überlege dir eine Maßnahme für die nächste Woche, wie es dir gelingen kann, dass du dir noch mehr Zeit für Gemeinschaft mit Gott nehmen kannst. Du wirst sehen, wie du Gott immer mehr kennen lernst, wenn du Zeit mit ihm verbringst und dein Glaube zur Gewissheit wird.

 

Außenseiter in der Bibel

Nicht „cool“ genug, zu klein, zu dünn, zu dick, zu groß, Ausländer oder zu schüchtern… es gibt viele „Gründe“, warum Menschen andere Menschen ausschließen. Auch in der Bibel können wir von einigen Außenseitern lesen. Vor allem können wir aber auch sehen, dass es in Gottes Augen überhaupt keine Außenseiter gibt und dass es gerade solche Menschen sind, durch die Gott wirkt. Diese Woche wollen wir uns daher sieben vermeintliche Außenseiter anschauen und von ihnen lernen…

 

Day 1: Die Aussätzigen von Samaria

Israel befindet sich gerade in einer verzwickten Lage. Lies 2.Könige 6,24-7,2 und verschaffe dir einen Eindruck von der vorherrschenden Situation. Wie würdest du die Lage mit nur einem Wort beschreiben?

Nicht nur in der Stadt herrschte große Not. War jemand in Israel aussätzig, so musste er außerhalb der Stadt leben und meist betteln, um seinen Lebensunterhalt zu sichern. Auch zu dieser Zeit gab es einige Aussätzige vor den Toren Samarias, die nun in der Zwickmühle saßen. Lies dazu einmal den Textabschnitt aus 2.Könige 7,3-20.

Die vier Aussätzigen hatten nichts zu verlieren und riskierten alles, in dem sie zum Heerlager der Aramäer gingen. Was fanden sie dort vor und in wie fern hätte es ihr Leben verändern können? Wie war ihre Reaktion darauf?

Wie würdest du reagieren, wenn dir von jemanden Unrecht getan wird und du plötzlich die Möglichkeit hast, zurückzuschlagen? Hätten die Aussätzigen nichts gesagt, wären vermutlich alle in der Stadt verhungert. Nimm dir das Verhalten der vier Männer zum Vorbild. Schlag nicht zurück, wenn du die Möglichkeit dazu hast, sondern lerne, anderen zu vergeben.

Seid stattdessen freundlich und mitfühlend zueinander und vergebt euch gegenseitig, wie auch Gott euch durch Christus vergeben hat [Epheser 4,23]

 

Day 2: Mefi-Boschet

Aufgrund seines Versprechens zu Jonatan kümmerte sich David um Mefi-Boschet. Lies dazu einmal die Verse aus 2.Samuel 4,4 und 9,13.Was dachte dieser über sich selbst und wie veränderte sich seine Situation?

Mefi-Boschet ging es besser, als er sich es hätte erträumen lassen. Doch leider musste Mefi-Boschet sehr bald erneut einen Rückschlag hinnehmen. Lies die Verse aus 2.Samuel 16,1-4 und 19,25-31. Was war Mefi-Boschet wiederfahren?

Mefi-Boschet war seinem König immer treu ergeben. Es muss schlimm für ihn gewesen sein, als sein Knecht ihn so schlecht beim König machte. Als dann endlich die Wahrheit ans Licht kam, reagierte Mefi-Boschet vermutlich ganz anders, als man es erwarten würde. Was ist seine Reaktion auf Davids Urteil und was sagt das über ihn aus?

Mefi-Boschet kümmert es gar nicht, dass er seinen Besitz teilen muss. Freiwillig ist er bereit, sogar alles zu geben. Ihm ist nur wichtig, dass sein Herr wieder da ist und es ihm gut geht. Was für ein Vorbild! Wir haben Gottes Zusage, dass es uns an nichts fehlen wird. Lasst uns wie Mefi-Boschet sein und uns über unseren Herrn freuen, anstatt uns über andere Dinge sorgen zu machen.

Freut euch allezeit! Betet unablässig! Sagt in allem Dank! Denn dies ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.
[1.Thessalonischer 5,16-18]

 

Day 3: Mordechai

Mordechai war ein Jude, der im Exil in Babylon lebte. Er gehörte nicht zu dem dort ansässigen Volk und könnte daher auch als Außenseiter bezeichnet werden. Doch wie du in Ester 2,5-7 und 15-23 feststellen kannst, war auch Mordechai zu großen Taten fähig.

Was tat Mordechai, als er von dem Anschlag auf den König hörte? Wie war die Reaktion des Königs darauf, bzw. was bekam Mordechai dafür?

Bei Gott ist nichts verborgen. Lies nun noch die Geschichte aus Ester 6,1-11. Worin kannst du hier Gottes Wirken erkennen?

Mordechai hätte den Anschlag auf den König einfach zulassen können. Schließlich war der König ja nicht von seinem Volk, sondern gehörte sogar zu dem Volk, das Israel verschleppt hatte. Doch Mordechai war treu und loyal und warnte den König.

Kennst du das? Manchmal kommt man in Situationen, wo man anderen eine große Hilfe sein könnte. Doch man sträubt sich dagegen, weil man die Person nicht mag, keine Lust hat oder irgendetwas anderes einen davon abhalten möchte. Nimm dir in nächster Zeit bewusst vor, jede Möglichkeit zu nutzen, in der du anderen Gutes tun kannst. Erlebe die Freude, die im Geben steckt.

Tut eure Arbeit mit Eifer und Freude, als würdet ihr Gott dienen und nicht Menschen. Vergesst nicht, dass der Herr euch mit dem himmlischen Erbe belohnen wird. Dient dem Herrn Jesus Christus! [Kolosser 3,23-24]

 

Day 4: Die arme Witwe

Wenn wir über Außenseiter reden, dann war es vor allem auch eine Witwe, die in der Gesellschaft damals einen schweren Stand hatte. Sie hatte niemand mehr der für sie sorgt und war auf die Hilfe anderer angewiesen. Wie du in Markus 12, 41-44 sehen wirst, konnte aber auch eine Witwe Großes leisten.

Stell dir einmal vor, du spendest dein gesamtes Gehalt. Ist das nicht verrückt? Genau das hat die arme Witwe hier getan. Warum denkst du war sie zu so einer Aktion fähig? Glaubst du, dass sie nun Mangel leiden wird?

Diese Witwe gab nichts aus ihrem Überfluss, sondern trotz ihres Mangels. Wie oft geben wir Gott etwas aus unserem Überfluss und sind dann noch stolz, besonders großzügig zu sein? Gott braucht und will solche Gaben nicht. Er will vor allem, dass wir ihm vertrauen. Überlege dir einmal, wofür du jeden Monat dein Geld ausgibst. Wage ein einmonatiges Experiment: Nimm alles Geld, was du für unwichtige Dinge ausgeben würdest und setze es für Gottes Reich ein. Wage es, auch einmal kein dickes Polster auf dem Konto zu haben und vertraue auf Gott. Er wird dich versorgen!

Seid um nichts besorgt, sondern in allem sollen durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden; und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus. [Philipper 4,6-7]

 

Day 5: Die zehn Aussätzigen

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, waren es gerade vermeintliche „Außenseiter“, mit denen sich Jesus umgab. Lies nun einmal die Geschichte über die zehn Aussätzigen in Lukas 17,11-19.

Fällt dir auf, wie sie Jesus ansprachen? Was bekamen sie für einen Auftrag?

Es muss ein unbeschreibliches Gefühl für die Männer gewesen sein, als sie plötzlich wieder geheilt waren. Endlich wurden sie aus ihrer tiefsten Not befreit, doch trotzdem kommt nur eine Person zurück, um Jesus zu danken. Was hatte dieser einzige Aussätzige dadurch deutlich gemacht?

Wenn uns Nöte oder Probleme überfallen, dann sind wir sehr schnell darin, nach Gott zu rufen. Doch wie sieht das aus, wenn es uns wieder gut geht? Der geheilte Aussätzige hatte mit Sicherheit auch ein überwältigendes Gefühl, als er gesund wurde. Das größte Gefühl jedoch empfand er für Jesus. Lasst uns von diesem Mann lernen und Gott für sein Eingreifen in unserem Leben danken. Denke einmal an die letzten fünf Gebetserhörungen zurück und danke Gott dafür. Beginne am besten gleich damit.

Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn. [Kolosser 3,17]

 

Day 6: Zachäus

Nun kommen wir zu einer Personengruppe, die nicht auf Grund von irgendeiner Schwäche von der Gesellschaft ungern gesehen war, sondern gerade wegen ihrer Macht besonders gemieden wurde. Lies dazu einmal Lukas 19,1-10.

Zachäus war ein Zöllner. Er gehörte zu der Personengruppe, die dafür bekannt waren, anderen durch überhöhte Zollgebühren das Geld aus der Tasche zu ziehen. Doch Jesus wollte gerade mit Zachäus Gemeinschaft haben. Was bewirkte Jesus in Zachäus? Was war Zachäus bereit zu tun, nachdem Jesus ihm begegnet war?

Als Christen dürfen wir in einer Beziehung mit Jesus leben. Wir wissen, dass es nichts besseres gibt, als zu seiner Ehre zu leben. Immer mehr versuchen wir, nach seinem Willen zu leben. Doch ist das wirklich so? Leben wir noch mit der gleichen Begeisterung, wie an dem Tag, als wir Jesus als unseren Retter angenommen haben? Sind wir immer noch Feuer und Flamme dafür, unser Leben nach seinem Willen zu leben? Sind wir wie Zachäus bereit, Buße zu tun und schlechte Dinge kompromisslos sein zu lassen? Denke einmal über diese Fragen nach und bitte Gott ggf. um Veränderung.

sondern wie der, welcher euch berufen hat, heilig ist, seid auch ihr im ganzen Wandel heilig! Denn es steht geschrieben: „Seid heilig, denn ich bin heilig.“ [1.Petrus 1,15-16]

 

Day 7: Der Blindgeborene

Wie bereits die Witwe, waren auch blinde Menschen komplett auf die Hilfe anderer angewiesen und wurden in der Gesellschaft als Außenseiter gesehen. Lies dazu einmal die sehr lehrreiche Geschichte aus Johannes 9,1-41.

Als die Jünger mit Jesus unterwegs sind, fragen sie ihn eine sehr interessante Frage. Was war die Frage der Jünger und was antwortete ihnen Jesus? Fällt dir eine ähnliche Frage ein, die Heute immer wieder gefragt wird und auf die du die gleiche Antwort geben könntest?

Jesus heilt einen blinden Menschen! Selbstverständlich sorgte das für Aufsehen und so dauerte es nicht lange, bis auch die Pharisäer wieder versuchten, Jesus dafür anzuklagen. Auch der nun sehende Mann wurde ins Verhör genommen. Was war die Frage der Pharisäer und wie schaffte es der Geheilte, sie mundtot zu machen?

Die gebildeten und geschulten Pharisäer konnten keine Antwort auf die logische Schlussfolgerung des Mannes geben. Für den Blinden war klar – das was Jesus in seinem Leben bewirkt hatte, war der Beweis für seine Göttlichkeit. Wenn wir Jesus im Glauben angenommen haben, dann haben auch wir unser Leben als Beweis für Gottes Wirken. Doch wie oft teilen wir das anderen mit? Nimm dir bewusst vor, diese Woche einem Menschen Zeugnis über deine Bekehrung zu geben.

Ich danke dem HERRN von ganzem Herzen und erzähle alle deine Wunder. [Psalm 9,2]